Blog Image

Anthony Noll's Blog Nummer Elf

Über den Blog / About the blog

Hier geht es um alles,
was die Abenteuer des kleinen Zauberers betrifft.
Im Hier und natürlich vor allem: im Drüben!
Eine Seite für seine Freunde und die, die es vielleicht irgendwann werden.  

(Here you can find on the category english all news about the little wizard and his firends.)
www.Anthony-Noll.de


Anthony's Facebook Seite (german)

Anthony's Facebook side (english)

Seite des Autors im Intenet (author's side on the internet): http://www.francislinz.com/

Schande über mich, aber bitte nur ein Fingerhut voll

Allerlei und Neuigkeiten x -> 2020 Posted on Do, Juni 25, 2020 11:18:05

Schande über mich. Nicht kübelweise, ein Fingerhut tut es auch. Denn was ich versprochen habe, ist ja eigentlich nur, dass der zweite Band in der überarbeiteten Fassung in Deutsch spätestens Anfang Weihnachten herauskommt. Und das wird in jedem Fall gehalten. Dass es eine illustrierte Ausgabe geben soll, war ja eigentlich nur ein Zuckerle. Somit, was des Leid des einen, ist die Freud des anderen. Denn die illustrierte Ausgabe, ich bringe sie zeitlich irgendwie nicht unter. Was andererseits heißt, dass die normale schon demnächst wieder erhältlich sein wird. Denn ich habe den Text ja ins Englische übersetzt und auch bereits einmal korrigiert, und dazu beide Male die deutsche Fassung parallel aufgehübscht. Sodass sich diese nun wirklich nicht mehr zu schämen braucht, mit ihren Geschwistern auf dem Geburtstagfoto zu erscheinen.
Damals, als sie zum ersten Mal veröffentlich habe, waren einige Längen drin, und somit war sie wohl nur vier Punkte wert. Wenngleich ein echter und wahrhafter Anthony-Fan immer fünf gegeben hätte. 😉 Nicht vom Inhalt, der hat sich ja kein bisschen geändert, aber vom Handwerklichen. Jetzt aber bin ich rundum zufrieden. Und sie ist auch so ziemlich the spitting image der englischen. Wenngleich die irgendwann, wenn der dritte Band seine erste grobe Übersetzung erfahren hat, noch einmal korrigiert wird. Und vielleicht fällt mir noch was ein, was mir Anthony ins Ohr geflüstert hat, und was ich bis jetzt vergessen habe. Aber ich denke nicht, dass es mehr als eine Seite Unterschied ausmacht. Wie gesagt, ich bin sehr zufrieden. Und das will was heißen, denn ich glaube, dass niemand diesen zweiten Band kritischer betrachtet hat, als ich.
Dass es vorerst keine illustrierte Fassung gibt liegt daran, dass ich mir gestern überlegt habe, dass doch eine Option wäre, diese vorerst zu streichen und damit den Berg von Arbeit, den ich da vor mir habe, etwas kleiner erscheinen zu lassen. (In der Tat, nur bei der Vorstellung fiel mir sogleich eine große Last von den Schultern, sodass sofort klar war, diese muss Wahrheit werden.) Zumal ich sagen muss, dass es ja nicht gerade so ist, dass man mir den ersten illustrierten Band aus den Händen reißt. Was aber kein Wunder ist, denn dem anderen ergeht es ja nicht anders. (Ein Thema, auf das ich noch speziell eingehen werde.) Außerdem (denn wie gesagt, ich kenne niemand, der mit allem, was Anthony betrifft, kritischer ins Gericht geht) es könnte besser gemacht werden. Nicht, dass ich Franus Vorwürfe mache, im Rahmen seiner Möglichkeiten hat er das Beste abgeliefert, und es ist auch zweifelsohne gut, aber jemand, der dieses Metier beherrscht, könnte da mehr herauskitzeln. Der Stil müsste ein anderer sein, wenngleich ich selbst nicht benennen könnte, wie das denn zu definieren ist. Ich müsste es sehen, um es zu wissen. Oder, um es so zu sagen, jeder kennt ja die erste deutsche Harry Potter Ausgabe von Carlsen, und da passt das Cover, meiner Meinung nach, so gut zum Inhalt wie, dass ein Elefant Stöckelschuhe tragen soll. Egal, ob einem dieser rosa erscheint. Handwerklich korrekt, das ja, aber niemand hat deswegen das Buch gekauft. Haben doch alle Cover dieser Reihe den Reiz der Kunstwerke der evangelischen Kirche in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Die mich immer sogleich depressiv werden lassen. (Diese Jubiläumsausgabe ist da um Ecken besser.) Eine freundlichere Herangehensweise ist vielleicht die, Frau Funke, die jedermann ein Begriff sein sollte, illustriert ja ihre Bücher selbst, und auch wenn man über die Qualität des geschriebenen Wortes in den Gazetten nicht immer nur eine Meinung finden, das immerhin macht sie verdammt gut. Was besondere Erwähnung bedarf, weil sie ja nicht die beste aller Zeichnerinnen ist. (Wie gesagt, verdammt gut, das ja, aber es gibt welche, die machen das als Haupterwerb und haben schon deswegen einen kleinen Vorteil.) Was uns aber wieder einmal dazu führt, ein Kunstwerk muss nicht perfekt sein, um es zu einem Kunstwerk zu erheben. Manche können Dinge zum Leben erwecken, andere eben nicht. Da kann man üben, üben und üben, das ist leider nicht zu erlernen. Und endlich beißt sich die Katze wieder in den Schwanz, denn vielleicht ist er ja gerade deshalb unser Anthony so liebenswert. Er ist nicht perfekt.
Übrigens auch nicht das Hörbuch. (Wieder kein Vorwurf an Franus, er hat das Beste im Rahmen seiner Möglichkeiten abgeliefert, aber es gibt welche, die machen das zum Broterwerb und haben schon deswegen einen Vorsprung. Natürlich ist es gut, stellenweise sogar verdammt gut, aber bestimmt könnte man noch mehr herauskitzeln. Das Problem ist dies, Franus hat früher mal Telefonakquise betrieben, und auch wenn ich nicht oft lobe, er war ein Ass. Zudem Kaltakquise, und nach nur fünf Minuten haben ihm die vormals Fremden die Erdnüsse aus der Hand gefressen. Was den Irrtum aufkommen ließ, seine Stimme wäre geeignet zum Einsprechen eines Hörbuchs. Doch das eine hat leider mit dem anderen nichts zu tun, obwohl scheinbar so ähnlich.) Wobei das ein Meckern auf hohem Niveau ist. Ich kenne ja auch Hörbücher von manch einem berühmten Sprecher, der in anderen Fällen gewiss ein Meisterwerk abgeliefert hat, hier aber nicht. Und wo mein Anthony immer noch Meilen voraus ist. Außerdem sind Stimmen ja immer etwas sehr Subjektives. Eine Ähnlichkeit mit jemand, den jemand kennt, kann zum Vorteil oder zum Nachteil gereichen.
Neues Thema: Was den schleppenden Erfolg betrifft, der sich sehr geringen Verkaufszahlen sehr deutlich zu erkennen gibt, werde ich nun also doch Werbung betreiben müssen. So gut ein Buch ist, wenn es niemand kennt, wird es auch niemand kaufen. Dementsprechend habe ich die Option gezogen, da ich ja exklusiv bei Amazon bin, „Anthony Noll und der goldenen Zeigefinger“ fünf Tage lang zu verschenken. (24 Exemplare.) Was natürlich ein zweischneidiges Schwert ist. Es macht einen bekannt, hat aber einige Tücken. Erstens, geschenkte Bücher sind nichts wert, weil sie nichts kosten. Allgemeine Meinung. Zweitens, die, die in Amazon danach schauen, wo sie was umsonst kriegen, wollen dann auch den Rest umsonst. (Es kursiert ja die irrige Meinung, dass Künstler, wenn sie sich nur genug Mühe geben, nur von der Luft alleine zu leben vermögen. Und vor allem, dass die Armut ihnen große Freude macht. Erstaunlicherweise besonders bei den Leuten, die, sollte man ihnen etwas wegnehmen, sofort nach dem Gendarmen rufen.) Drittens, die, die es sich umsonst runterladen, lesen es nicht unbedingt, und wenn doch, haben zumeist nicht die Auffassung, dass es doch ganz anständig wäre, wenn sie schon etwas umsonst bekommen, sich mit einem Urteil zu revanchieren. Das sich in der Abgabe ein paar Sterne, auch ohne Worte, eigentlich recht leicht fällen ließe. Und wenn sie doch sogar persönlich weiterempfehlen sollten, das immer mit Hinweis darauf tun, dass sie es ja umsonst bekommen haben. Sodass die oder der Beworbene das natürlich auch für sich reklamiert. Aber, um die Sache kurz zu machen, was soll ich sonst tun. Zumal es mir leichtfällt, denn wenn ich ehrlich bin, stört es mich nicht, wenn das jemand umsonst auf seinem Kindle, Tolino, etc. hat. Denn ich habe dieses E-Book Business nie ganz verstanden. (Übrigens auch nicht das mit dem Streamen.) Ich muss ein Buch in den Händen halten können. Oder eine DVD oder CD. Im Notfall tut es auch ein Stick, wenn er von der äußeren Aufmachung einmalig ist. Außerdem, was die Leute immer vergessen, sie haben das E-Book nicht gekauft. Auch wenn es sich so für sie anfühlt. Denn rein rechtlich haben sie nur das Recht erworben, es zu lesen. So zumindest habe ich das verstanden. Das Buch ist zwar auf deinem Rechner, du darfst es auch lesen, wann immer du willst, aber es gehört dir nicht.
Ich werde das, wenn die nächste Periode anfängt, denn innerhalb neunzig Tage darf diese 5 Tage-Option nutzen, die nicht zusammenhängend sein muss, wieder machen. Also, wer es umsonst sein E-Book haben will, muss Amazon kontrollieren; irgendwann im Juli. Ich werde nicht speziell darauf hinweisen. Was aber auch nicht so wichtig ist, denn wenn der zweite Band „Anthony Noll und das Geheimnis der Nummer elf“ endlich fertig ist, wozu gehört, dass das E-Book ein neues Cover bekommt, wird der erst Band für eine gewisse Zeit auf 99 Cent gesenkt werden. (Und zwischen geschenkt und 99Cent ist ja kein großer Unterschied.) Wie lange, das kann ich nicht sagen, aber ich habe mir da innerlich eine Brandmauer an Verkaufszahl eingebildet, die, wenn erreicht, die Aktion wieder stoppen wird.
Ansonsten werde ich in mich jetzt an die erste grobe Übersetzung des dritten Bandes machen. Was dauern wird, ist er doch von der Größe her ein Monster. Von der Anzahl der Worte fast doppelt so groß wie der erste. Ich hoffe, dass wenn fertig, ich dann endlich wieder soweit der englischen Sprache mächtig bin, dass ich die ganze Welt erobern kann. Und das von deutschem Boden aus. 😉 Wenngleich friedlich. Ich bin den Übersetzungen des ersten und zweiten Bandes allerdings bereits so zufrieden, dass ich dieser Zukunft gelassen entgegentrete.
Ja, das stimmt wirklich glücklich, ich hätte nie gedacht, dass ich es hinkriege. Und ich würde jedem empfehlen, sie sich zuzulegen, denn sie sind in der Tat ein wenig anders. Was leicht nachzuvollziehen ist, denn stellt euch vor, es gäbe den „Zauberberg“ von Thomas Mann in Bayrisch, was für ein Werk es wohl dann wäre. 😉 Aber ich kann Euch beruhigen, so groß ist der Schritt dann doch nicht. Wenn auch immer deutlich zu erkennen. Wie ich übrigens generell bei jedem Werk empfehle, das Original zu kaufen, denn selten kommt die Übersetzung da ran. Wenngleich es hier ja eigentlich umgekehrt ist. Der deutsche Anthony war zuerst da. Doch das Wichtige in diesem Fall ist, der Autor ist hier auch der Übersetzer und hat somit das Recht sich einige Freiheiten herauszunehmen. Womit wir, zum Beispiel, wieder bei „Harry Potter“ wären. Super-Übersetzung, fast wortgetreu, ein großes Lob, aber worin vielleicht auch der Haken liegt. Es kommt nicht an das englische Original heran. Wobei ich nicht einmal sagen möchte, dass der Autor die Dinge zum Leben erwecken und der Übersetzer eben nicht, denn da es ja so wortwörtlich ist, waren ebendiesem Übersetzer vielleicht auch die Hände gebunden, dem Ganzen noch den Pusch zu versetzen, der nötig wäre es zur Kunst zu erheben. (Mein Begriff von Kunst ist allerdings ein weit gedehnter und unterscheidet sich doch sehr von dem manch eines Museums.) Denn es gibt ja auch den umgekehrten Fall, dass eine Übersetzung viel besser als das Original ist. Wobei aber sofort wieder ein beruhigendes Wort von meiner Seite kommen muss, der englische Anthony unterscheidet sich vom deutschen, das ganz zweifelsohne, schon allein dem anderen Sprachrhythmus geschuldet, aber keiner ist dem anderen um eine Nasenspitze voraus.

So, dass war ziemlich viel, Papa ist müde und muss mit seinen Kindern ein wenig ausruhen, und der Baum wird ihnen allen ein kleines Schlaflied singen. Grüße natürlich auch von ihm und all diesen Kindern.



Kein Ah, Uhh und Pff mehr.

Allerlei und Neuigkeiten x -> 2020 Posted on Di, Juni 02, 2020 17:00:51

Ist es nicht toll, wenn der Mann zum Heizungsablesen kommt. Bin ich doch genötigt, mein Schrubber in die Hand zu nehmen und wie eine kleine Putzfee durch die unendlichen Weiten meines kleinen Schlosses zu fliegen. Man will sich ja nichts nachsagen lassen. Na, dann habe ich jetzt wenigstens wieder ein Jahr Ruhe 😉
Ruhig ist es trotz Virus aber nicht. Wenngleich ich seit einer Woche nicht mehr so verbittert versuche alles zu schaffen, was noch zu schaffen ist, nur damit sie mir auf meinen Grabstein schreiben können „Dass er sich nicht Mühe gegeben hat, daran lag es nicht.“ Aber es liegt solch ein Berg vor mir, dass alles, was an Hektik erinnert, was in der Tat jetzt fast gut vier Jahre durchgehend tat, nur lächerlich wäre. Stück bei Stück muss man den Berg abtragen, keine Frage, aber wenn der Bagger in der Werkstatt ist, dann muss halt der Teelöffel ran. Somit gilt, es ist fertig wenn es eben fertig ist.
In der Tat, wie ich dazu kam, anzunehmen, dass ich Franus‘ Hörbuch, „Mein Vater, der Präsident“ in zwei Monaten reisebereit hätte, dass ist mir inzwischen ein einziges Rätsel. Zumal ich es ja besser hätte wissen müssen. Angesichts wie lange wir an „Anthony und der goldene Zeigefinger“ gebastelt haben. Gut, da war einiges doppelt, aber trotzdem. Ich bin froh, wenn ich 10 bis 20 Minuten pro Woche schaffe. Muss ich mich ja auch noch um Anthony kümmern. Damit ich wenigstens „Anthony und das Geheimnis der Nummer Elf“ überarbeitet und mit Illustrationen vor Weihnachten hinbekomme, denn ja auch das habe ich in meiner unglaublichen Vermessenheit versprochen. Und für 1 Minute Hörbuch brauche ich immer noch gut über eine Stunde. Die Zeit für das Einsprechen nicht mit dazu gerechnet. (Wenigstens das habe ich das schon hinter mir.) Kurzum, weil, nach aktuellen Hochrechnungen, das Hörbuch auf knapp unter 11 Stunden Spielzeit kommt, kann sich jeder ausrechnen, wann es fertig ist. Aber da ja keine großen finanziellen Hoffnungen darauf fußen, ist es ja nicht so eilig. Und im Schrank habe ich ja noch genug Reis, Nudeln und was sonst noch, dank Coronahamsterkäufen. 😉 Und wenn es ganz hart kommt, auch ein paar Kilo weniger würden mir guttun.
Nehme ich zumindest mal an. Wenngleich die Eitelkeit der Jugend gehört, und da soll sie auch bleiben. Ich weiß ja nicht einmal mehr, wie man das Wort richtig schreibt. Demgemäß ist der Ehrgeiz gering. Zumal ich seltsamerweise keine Geräusche mehr von mir gebe, wenn ich mich bücke oder etwas vom Boden aufhebe. — Ja, plötzlich ist es weg, das Ah, Uhh, Pfff, ohne dass ich es geplant hätte. Ist mir neulich ganz unvermutet aufgefallen. Schreibt das Leben nicht komische Geschichten?
Bis zum nächsten Mal, Grüße auch von Anthony und den anderen.



Blaukraut bleibt brautkleid, oder so.

Allerlei und Neuigkeiten x -> 2020 Posted on Do, April 23, 2020 14:05:02

So, das Buch „Mein Vater, der Präsident“ von Franus Graueis ist eingesprochen. Knapp 80 Stunden. (Um genau zu sein 79 und 37 Minuten, aber das winke ich mal als knapp achtzig durch.) Aus denen dann rund 10 Stunden werden. Es hat ja nur unwesentlich mehr Wörter als „Anthony Noll und der goldene Zeigefinger. 99.000 zu 93.000. Und das hat weit über 9. Gebraucht habe ich dafür knapp über einen Monat. (Genau gesagt, einen Monat und zwei Tage, was aber wieder ganz gelassen durchwinke.) Vier Tage Pause. Die aber auch nur, weil die Stimme nicht immer mitmachte. Hatte ja mal diese Stimmbandlähmung, die nach der Meinung der Ärzte unheilbar war. Nun ja, unheilbar und vier Tage Ausfall, das ist ja dann zum Glück doch ein kleiner Unterschied.
Aus den rund 80 Stunden 10 zu machen, das wird ziemlich lang dauern, denn ich muss ja mindestens diese knapp 80 stunden veranschlagen, um den Text wenigstens einmal zu hören, und mich für die beste Version zu entscheiden. Habe ja jeden Satz mindestens viermal eingesprochen, um ganz sicher zu gehen. Bei „Anthony und der goldene Zeigefinger“ hat Franus das nur dreimal gemacht, und das war ein paar Mal ein Mal zu wenig. Wir konnten die Fehler beim Schneiden zwar meistens kaschieren, aber der Zeitaufwand war erheblich, so dass diese vierte Version allemal eine gute zeitliche Investition war, auch wenn sie nach Adam Riese rund 20 Stunden gekostet hat. Wenngleich 15 wohl ehrlicher sind, denn manch Passagen habe ich ja nicht nur viermal eingelesen. Wenn das Blaukraut mit dem Brautkleid, man kennt es ja. Manch Sätze, die sich so einfach lesen, lassen sich nur verdammt schwer unfallfrei über die Lippen bugsieren. Das passiert auch Tagesschausprechern. Und manch Textpause war zudem auch unfreiwillig. Wenn der gemeine Pöbel vor dem Fenster meines Schlosses mit seinen stinkenden Rössern vorbeidefilierte. Verdammt noch einmal, die sollen zu Fuß gehen, das hält gesund! Ich bin viel zu gut zu ihnen. Daumenschrauben und trockenes Brot. Aber was soll’s, jetzt ist es geschafft.
Der Plan ist, jetzt wieder zweigleisig zu arbeiten. Das Hörbuch fertigzustellen, was rund zwei Monate dauern wird, und den zweiten Anthony Band fertigzustellen. Mal sehen, ob ich Franus dazu überreden kann, ihn doch noch auch als Hörbuch herauszubringen. Irgendwie macht das ja auch Spaß. Wenn es nur nicht so verdammt anstrengend wäre. Denn, man will es kaum glauben, mir klebte das T-Shirt oft vor Schweiß am Körper. Und in meinem Schloss ist es alles andere als warm, denn ich heize nie. (ja, der König ist berühmt, aber schrecklich arm.) Versprechen kann ich aber nichts. Denn bei den finanziellen Aussichten überlegt man sich solch ein Projekt zweimal, zumal es ja dann auch vom dritten und vierten, fünften und sechsten Band erwartet wird. Auch wenn ich ja immer noch daran glaube, dass sich Qualität irgendwann durchsetzt. Und ich, sowohl als auch Franus, generell keine Ware mit Verfallsdatum produzieren. Es sind Bücher, und in seinem Fall auch Kunstwerke, die der Zeit nicht so ausgesetzt sind, wie zum Beispiel die Haare auf meinen Kopf. Auch wenn uns beiden bewusst ist, Unsterblichkeit ist damit nicht zu erringen. Aber in hunderttausend Jahren redet ja auch niemand mehr über Adolf Hitler. Zum Glück!
So, das Ganze ein wenig eingedampft, versuchen wir also alle, die kurze Zeit hier auf Erden so sinnreich wie möglich zu gestalten und die uns gestellten Aufgaben mit Würde zu absolvieren, und ansonsten uns zu erfreuen an dem was ist, und nicht an dem, was alles sein könnte. Es ist das Schreiben, das mich am Leben hält, nicht der Verkauf von Büchern. Auch wenn ein bisschen mehr Geld in der Börse eine Anerkennung wäre, an der ich mich ganz banal zu ergötzen wüsste. Ich bin nur ein Mensch, auch wenn ich früher anderes dachte. Aber waren nicht einst alle Narren? Traurig nur um die, die es ewig bleiben. Nein, Hass, Eitel- und Engstirnigkeit, das sind keine guten Übungen für die Ewigkeit.
Grüße auch von den anderen, Anthony, Broms, Sims, Ramshin, Mathilda, und nicht zu vergessen, dem Baum



Ruhige Zeiten

Allerlei und Neuigkeiten x -> 2020 Posted on Mi, April 01, 2020 11:43:20

Lange kein Lebenszeichen. Aber in diesen Zeiten fällt es mir schwer, auf mich aufmerksam zu machen. Es gibt wichtigere Dinge. Menschen sterben.
Nun gut, sagt so manch einer, das müssen wir alle mal. Und es trifft ja zumeist nur die Alten. Doch das ist kein Argument. Zumal die Umstände erschreckend sind. Keinen Abschied nehmen zu können und keine Luft mehr in der Lunge zu finden. Der Tod ist immer erschreckend, und in der Tat, vor allem wenn er die Kinder mit sich nimmt, zeigt er sein hässlichstes Gesicht, aber auch dieses ist ziemlich erbärmliches. Und der Staat tut wohl daran, uns alle an unsere Pflicht zu gemahnen, jede mögliche Seele vor diesem Schrecken zu bewahren. Nein, es geht nicht um uns, es geht um die anderen.
So gesehen, ich halte mich an die Abstandsregeln, die Ausgangsspeere, etc. Und sehe es mit großem Wohlwollen, dass so viele andere es auch tun. Was heißt, es ist ziemlich ruhig in meiner Straße geworden. Und da ich schon immer einer war, der nicht groß über die Schläge des Schicksals lamentiert, denn was vorbei ist dann ist es vorbei, niemand kann die Zeit zurückdrehen, mache ich das Beste daraus. Kurzum, ich nehme ein neues Hörbuch auf. (Durch die Ruhe bedingt, geht das jetzt auch tagsüber, und man muss sich nicht in den grauen Morgenstunden aus dem Bett quälen. Und das Wochenende ist geradezu ein Traum.) Wobei es aber diesmal tatsächlich ich bin, der es einspricht. (Allerdings keines aus der Anthony Reihe. Never change a winning team. Das ist Franus Job, wenn er es denn jemals die Zeit und die Muße dafür findet. Ich bezweifle es.) Nein, diesmal verkehrte Welt. Ich spreche ein Buch von ihm ein. Und zwar „Mein Vater, der Präsident“ Das bin ich ihm nämlich schuldig. Auch wenn kein wirklicher finanzieller Nutzen daraus entstehen wird. (Von „Anthony und der goldene Zeigefinger“ sind meines Wissens nach acht Kopien des Hörbuchs verkauft worden. Auf alle Fälle so wenig, dass ich bis heute keine Abrechnung vom Verlag erhalten habe. Der zahlt erst aus, wenn ich 25 Euro Guthaben voll habe.) Natürlich bin ich nicht so gut wie er, und auch bei ihm ist noch einiges an Luft nach oben, wir beide sind ja weder ausgebildete Sprecher noch Schauspieler, aber ich denke, es wird ganz manierlich werden. Schon aus dem Grund, es sind viel weniger Dialoge und Charaktere, somit kein großes Stimmrepertoire nötig.
Er hat das Buch vorher noch einmal durchkorrigiert (nicht viel an Veränderung, der große Schnitt liegt ja schon ein paar Jahre zurück), und ich muss sagen, so wie es dasteht, es liest sich flott und ich wäre froh, wenn ich so schreiben könnte. 😉 Es handelt sich wirklich um Literatur. Ein Jammer, dass es niemand liest. Wenngleich ich gestern, als ich durch Amazon mal wieder einen Kontrollgang machte, wie den unser beider Werke sich so machen (was so jedes halbe Jahr anfällt, besonders in Zeiten in denen man an das Haus gefesselt ist und Langeweile einen befällt), dass das Buch endlich seine erste Bewertung erhalten hat. Nach wie vielen Jahren, fünf, sechs? (Eigentlich ja fast zwanzig, wenn man die ersten Fassungen zu Grunde legt. Die zwar vom Plot her die fünf Punkte allemal verdient hätten, die es zum Glück jetzt erhalten hat, aber handwerklich, wenn man denn ehrlich ist, noch nicht ganz ausgereift waren. Zu viel Redundanz. Jetzt aber ist es aber so etwas von auf den Punkt.) Nein, man kann uns beiden viel vorwerfen, aber dass wir uns unsere Bewertungen erkaufen, das nun wirklich nicht. 😉
Es hat aber natürlich auch einen ganz pragmatischen Grund, dass ich das mache. Denn ein wenig Abstand von dem zweiten Anthony-Band zu nehmen, und vor allem von der Übersetzung, ist nicht ein Verbeugen vor dem Drückeberger in mir, sondern sehr hilfreich. Denn dieses wieder flüssig werden mit der englischen Sprache ist etwas, das man nicht erzwingen kann. Im Gegenteil, dann wird es nur noch zum Graus und man würde es dem Werk anmerken. Denn natürlich könnte ich mich inzwischen wieder unauffällig in einer Stadt wie New York bewegen, wo tatsächlich meine Wurzeln liegen, meine Schwester und mein Vater sind sogar dort geboren, aber zu schreiben, das ist noch einmal ein ganz anderes Paar Schuhe. Womit ich meine: Wirklich gut zu schreiben. Sodass ich eigentlich nur das wiederholen kann, was ich mindestens einmal schon an dieser Stelle erwähnt habe, nach dem Abhören hunderter anderer Hörbücher und am Ende des dritten Bandes werde ich wohl erst sagen können „I got it!“ Wofür ich mir selbst aber Zeit bis Ende des nächsten Jahres gegeben habe.
Keine Panik, der zweite Band wird aber dennoch wohl so um Weihnachten dieses Jahres herauskommen. In jedem Fall lesbar, wenn auch noch nicht perfekt. (Die englische Fassung betreffend. Die deutsche Fassung wird das dann natürlich schon sein, perfekt. Ein wenig rumfeilen und abraspeln, mehr ist schon jetzt nicht mehr zu tun.)
Und Perfektionismus, das ist ja der Zustand zu dem ich strebe. Ich, aber auch Franus. Nein, wir beide müssen nichts Neues erfinden, wir müssen erst einmal das, was wir bereits geschaffen haben, so gut machen, wie es uns denn möglich ist. Zu dieser Mühe sind wir unseren gegenüber Lesern verpflichtet. Es gibt so viel Müll, da müssen wir nicht auch noch dazu gehören. Und wenn handwerklich korrekt, dann langweilige Story langweilig geschrieben. So oft ist das Lesen und das Hören für mich schwere Arbeit, vor dem ich mich dann tatsächlich gerne drücken möchte. (Sorry, einmal mehr politisch nicht korrekt, und eine Krähe soll ja nicht der anderen das Auge aushacken, aber was gesagt werden muss, muss gesagt werden. Ich nenne ja keine Namen.)
Ansonsten, bis demnächst. Grüße auch von Anthony und den anderen, die mir natürlich ihr OK gegeben haben. Vor allem der Baum, was mir sehr wichtig war. 😉



Wow, was für ein Erfolg! ;-)

Allerlei und Neuigkeiten x -> 2020 Posted on Do, Februar 20, 2020 09:57:28

Wow, was für ein Erfolg! 😉

Habe ja geschrieben, dass ich diesen Count-down-deal auf Amazon machen werde. Gibt es ja wegen der Buchpreisbindung nur auf amzon.com oder uk. (Wenn das richtig verstanden habe. Wichtig nur, nicht auf de.) Habe dafür sogar für 10.- Euro Werbung auf FB gemacht. Nicht viel, aber da die Resonanz bis jetzt nie so war, dass sich danach irgendein signifikanter Anstieg von Verkäufen eingestellt hätte, ist das schon ok. Und glaubt mir, bei den Verkäufen, die sich momentan eingependelt haben, wäre sogar 1 Buch schon aufgefallen. 😉 So war das Ergebnis auch diesmal nicht überraschen, sprich: Null.

Worüber ich mich aber nicht wirklich beklage, denn, wie gesagt, es war erstens nur ein Testballon, und zweitens, so lieb und lustlos ins Leben gerufen, dass für Klage gar kein Grund besteht. Ich hatte nur gedacht, dass sich vielleicht trotzdem ein armer Irrer dazu hinreißen lässt, das Buch zu kaufen. (Und bei drei wäre ich schon völlig zufrieden gewesen.) Aber anscheinend hilft nicht einmal der Count-down-deal, das Buch aus der Versenkung in die Öffentlichkeit zu heben. Denn von hundert, die das Angebot entdeckt haben, da wäre ja sicher einer dabei gewesen. (Oder sagen wir meinetwegen Tausend. Zehntausend oder was auch immer.) Ich kenne da ja von meinen Verkäufen für 99 Cent auf deutscher Sprache. Wenngleich es hier 1.99 waren. Da haben ja auch einige zugegriffen. Die dann auch zumeist auch den zweiten und dritten Band gekauft haben. Aber das mache ich nicht mehr, finde ich doch, dass Anthony mehr wert ist. Sorry. Deswegen jetzt auch 4.99 statt früher 2.99. Denn wer das nicht bereit ist, das dafür auszugeben, der hat die Geschichte nicht verdient. Nochmal, sorry. (Ich weiß, dass das politisch völlig inkorrekt ist, wir Schriftsteller dürfen es uns ja mit keinem verderben, schnell ist ein Shitstorm entfacht und es hagelt negative Kritiken, aber ich bin nebenbei auch ein Mensch und habe eine Meinung.)

Also, für all die Leute, die Mitleid mit mir haben, dazu besteht kein Anlass. Mitleid haben nur die verdient, die unverschuldet in ein Unglück geraten. Ich aber bin sehenden Auges hineinmarschiert. Wenngleich ich gerne aus Anthonys erstem Abenteuer zitieren möchte: (Wobei er tatsäch­lich für einen kurzen Moment auf so etwas wie ein Wunder hoffte. Auf ein kleines Wunder, fand er ja, dass er sich ein solches inzwi­schen redlich verdient hätte Doch leider blieb dieses kleine Wunder aus.)

Aber warum soll es mir anders ergehen als ihm? Zudem sehe ich das Ganze langfristig. Irgendwann wird es schon klappen. Und wenn es erst in hundert Jahren ist. (Gut, dann ist es eben so.) Ich mach, was ich kann, aber aus mir wird nie ein Geschäftsmann. Ich habe mir zwar ein paar Sachen angelernt, aber erledige sie eigentlich immer nur mit unangenehmem Gefühl im Bauch. (Hier Widerwillen zu sagen, das wäre zu drastisch, aber zumindest empfinde ich keine Freude dabei. Und bin immer froh, wenn es endlich vorbei ist.) Kurzum, Anthony in englischer Sprache zu pushen, das verschieb ich erst mal. Was aber nicht heißt, dass ich weiter an der Übersetzung des zweiten Bandes arbeite. Denn das war ja der ursprüngliche Plan. Und den habe ich nie aus den Augen verloren. Und wenn ich ganz ehrlich bin, muss auch der dritte Band fertig sein, bis ich mich mit ewigwährendem Erfolg in Hollywood oder wo auch immer wieder beschäftige.

Ja, so ist es. Und war es eigentlich schon, als ich dieses Projekt begonnen habe. Der Plan war ja der, die ersten drei Bände zu Übersetzen und dann erst an die Öffentlichkeit zu gehen. Wobei aber die zeitliche Dimension eine andere war. Ich dachte nämlich, dass ich pro Band ein halbes Jahr brauchen werde. Wurde aber von der Realität eines Besseren belehrt. Ein Jahr ist das, was dieser viel näher kommt. Denn erst nach dem dritten Band wird mein Englisch wohl so gut sein, dass ich keine Kritik mehr fürchten muss 😉 (Perfekt, Pah! Das wird man niemand in keiner Sprache jemals werden.) Allerdings reicht es mir jetzt, wenn der zweite Band auf dem Markt ist und ich den dritten bereits einmal grob übersetzt habe. Was wohl gegen Ende des Jahres sein wird. Vorausgesetz ich bin weiter so fleißig. 😉  Denn jetzt werde ich erst einmal mit Franus zusammen die Illustrationen besprechen und ausarbeiten, betreffend des zweiten Bandes, diesen dabei parallel feilen, feilen und feilen, bis er glänzt, deutsche und englische Sprache betreffend, dann das Ganze ruhen lassen, ein paar Monate, um ihm dann den letzten Schliff zu geben und ihn Anfang Dezember herauszubringen. Die Monate des Pausierens werde ich aber nicht ungenutzt verstreichen lassen, sondern den dritten Band erst einmal grob übersetzten. Denn diese Reihung der Abläufe hat sich ja auch bei dem ersten Band als sehr gut erwiesen. Deutsch wie Englisch habe ich eigentlich kaum was zu ergänzen.

(Obwohl, ehrlich gesagt, nur der deutsche Band ist so perfekt, dass jede Ergänzung eigentlich nur noch Schaden anrichten würde. Die Mona Lisa ist ja auch nur so unerreicht, weil sie ein paar kleine Fehler hat. Diese aber zu korrigieren, wäre in einziges Desaster. Und darum möchte ich auch dem deutschen Band kein Unheil antun oder gar ein ganzes Tintenfass über ihm ausschütten, nein, nicht einen Tropfen. Im Englischen aber, wie bereits erwähnt, bin ich mir noch etwas unsicher. So, wie er jetzt ist, ist er perfekt. Aber wie weiß, wie ich das sehe, wenn ich denn dritten Band dann endlich auch einmal grob übersetzt habe? Wenngleich ich damit aber nur auf Formulierungen beziehe, die man vielleicht noch ein wenig treffender auf den Punkt bringen könnte. Nein, eine große Korrektur ist sicher nicht nötig. (Duck or swoop, — swivel or turn- wheel round or pivot. Nicht wirklich der Rede wert. Drum werde ich es wohl auch lassen.)

Das ist also kurz umrissen der Plan. Denn es war mir schon immer ein Anliegen, auch den zweiten und alle weiteren auf das Niveau zu stellen, das der erste Band hat. Oder besser ausgedrückt, ihnen die gleiche Menge an Arbeit und Energie zukommen zu lassen. Sodass ich jetzt schon versprechen kann, wenn der zweite Band dann rauskommt, gibt es keinen Grund zu Klage. 😉 (Wenngleich ich ja weiß, dass manch einer enttäuscht ist, dass er nicht nahtlos an den ersten Band anschließt, schon was den Wechsel zwischen den Welten betrifft, was dann erst im dritten Band wieder geschieht, und dieser Band eigentlich nur eine Brücke ist, für das was noch kommt. Die aber gebaut werden muss, dass man eben zu dem kommt, was dann noch kommt.)

Wenn ehrlich bin, ich würde den zweiten Band heute anders schreiben. Vermute ich zumindest. Diese Jahre der Erfolglosigkeit lassen einen nämlich dann doch irgendwann einknicken und sagen, gut, wenn das von mir erwartet wird, dann tue es eben. Was aber zum Glück jetzt nicht mehr geht. Die ganze Geschichte würde nämlich ihren Sinn verlieren.

Ja, in der Tat ist es ein Glück, dass mir diesbezüglich die Hände gebunden sind, weil es nämlich das Niveau erheblich senken würde. Bin ich doch der Übersetzung, dass das, was Anthony wirklich von anderen Geschichten unterscheidet, ist, dass man nie weiß, wenn man die erste Seite aufgeschlagen, was einen erwartet. Und es sich so durchzieht, bis hin zum Schluss. (Das kann ich versprechen!!!) Wenn ich aber einen Abklatsch des ersten Bandes fabrizieren würde, es wäre nicht mehr Anthony. Egal, wie gut dieser Abklatsch wäre. Denn die Qualität des ersten Bandes wäre für immer unerreichbar. Und wenn es nur ist, weil der erste Band eben der erste Band ist.

So, ich mach dann Schluss, nicht dass ich anfange, mich zu wiederholen. Wobei ich nur noch kurz anmerken möchte, was bin ich froh, dass die ganze Geschichte im groben schon zu Ende geschrieben ist. Ich würde sonst aufgeben. So aber weiß ich, es lohnt sich!

Grüße natürlich wie immer auch von den anderen, nicht zu vergessen, der Baum

p.s.: Ich hoffe, ich war nicht zu inkohärent springend 😉 Melde mich wieder, wenn die ersten Illustrationen zum zweiten Band fertig sind.



Hoppla, das ging ja viel schneller, als gedacht.

Allerlei und Neuigkeiten x -> 2020 Posted on Di, Februar 11, 2020 13:47:10

Hoppla, das ging ja viel schneller, als gedacht. (Erst Ende März war angepeilt, dann Ende Februar, und letztendlich heute schon Dienstschluss. Na, wenn da der Bub nicht brav war, dann aber wirklich.)
Ja, der erste Band steht. Verfügbar in Deutsch und Englisch, Print und E-Book. Also 8-Ausgaben.
Es gibt jetzt übrigens auch wieder eine deutsche Ausgabe, die man im Buchladen bestellen kann. Nur der Ordnung halber, nicht dass es heißt, ich hätte nicht auch all den anderen eine faire Chance gegeben, Anthony zu entdecken. 😉 Aber wer macht das schon, wenn er es sich kostenlos über Amazon bestellen kann? Bitte nicht irritieren lassen, wenn dort steht Versand 4.- Euro. Einfach schauen welche Anbieter noch da sind, und dann taucht Epubli auf mit kostenfreiem Versand. (Der andere Anbieter zahlt wahrscheinlich bei Amazon, damit er zuerst gelistet wird. Nun gut, so ist es halt, wir müssen alle essen.) Und wer bei Amazon bestellt, sollte sich dann die paar Euro mehr gönnen, denn da bekommt er ja auch die Illustrierte Ausgabe. (Es musste gesplittet werden, damit ich nicht in U-Haft genommen werde, denn durch die Illustrationen handelt es sich rein rechtlich um ein anderes Buch, obwohl das Gleiche drinsteht.) Sie ist übrigens ist doppelt so dick und doppelt so groß. (In der Tat. 300 zu 400 Seiten und das Format ist, wenn mich nicht alles täuscht,12,5cm x 19cm zu 15cm x 29cm.) Und ich finde sie wirklich sehr gelungen. Schade, dass sie keiner kauft, nun gut, so ist es halt einmal mehr.
Was mich natürlich dazu bringt, jetzt die Werbetrommel zu rühren. Wie das Amazon genau läuft, da muss ich allerdings erst einmal einlesen. Bezahlung nämlich mit Kreditkarte, die ich aber gar nicht besitze. Oder Debitkarte. Ob die meiner Bank eine ist? Nun, da geh ich doch gleich mal los und frage.
Ach ja, es wird schon bald, wahrscheinlich sogar schon ab morgen oder übermorgen einen sogenannten Countdown-Deal geben. Da das aber nur über Amazo.com geht, betrifft das leider nur die englischen Ausgaben der E-Books. (So denke ich, da ich nicht glaube, dass man hier in Deutschland bei Amazon.com einfach so ein kaufen kann. (Sicher geht es, denn wenn man Geld verdienen kann, dann ist Amazon nicht weit, aber eher was für die Trickreichen unter uns.))
Aber nichts gegen Amazon, im Gegensatz zu dem vielgepriesenen kleinen Buchhändler um die Ecke, hat man hier immer das Gefühl als vollwertiges Mitglied der Schreibergilde angesehen zu werden. Jede Anfrage und Bitte wird auch prompt erledigt. Außer vielleicht das Streichen der nicht mehr erhältlichen Bücher aus den Listen. Aber nun gut, so ist das. (Tut mir, leid, dass ich mich wiederhole, Todsünde eines jeden Schriftstellers, außer es handelt sich um einen running joke. 😉 )
(Ich verstehe ja, dass diese kleinen Buchhändler nicht jeden Mist in ihr Schaufenster stellen können, aber die Behandlung ist doch sehr von oben herab. Sorry, so ist es. Allerdings weiß ich nicht, ob das ein Verhalten ist, dass sich nur auf München beschränkt.))
Dass es so schnell ging, heißt aber nicht, dass ich gehudelt hätte. Nein, (fast) alle Fehler, wurden abgefeilt. (Zumindest die, die sich mir zeigten.) Auch die in der deutschen Ausgabe, die ich erst durch die Übersetzung entdeckt habe. Denn so manches, was die Umgangssprache so durchgehen lässt, und was man auch korrekt versteht, ist dennoch falsch. Nicht nur grammatikalisch, nein, auch von der Bedeutung der Worte. Ich habe nämlich tatsächlich 3 Sachen entdeckt, die so nicht gestimmt haben, aber wahrschlich nur einem unter hundert wirklich aufgefallen wären. Aber wenn das Übersetzungsprogramm, einem ein Wort anbietet, das nun gar nicht passt, da überprüft man halt das Ganze noch mal. (Denn ich habe wirklich alles noch einmal auch von dieser Seite checken, und mich nicht allein auf die den Schriftstellern so gern nachgesagte Hybris gestützt 😉) Und besonders fallen einem da erst die Fehler auf, die man einfach überliest. Wiederholungen etc. Denn das ist ja das gute and diesen Programmen, in mach Bereichen ist ihr Wortschatz doch arg beschränkt. Und wenn dann in einem Absatz dasselbe Wort dreimal auftaucht, dann weiß man, da stimmt was nicht.



Vorsicht Überlänge

Allerlei und Neuigkeiten x -> 2020 Posted on Mi, Januar 29, 2020 11:14:40

Lange nichts geschrieben. Was aber, wie immer, bei mir vor allem daran liegt, dass ich gar keine Zeit habe, weil ich mich wieder einmal mit Arbeit überladen habe. Diesmal allerdings auch, um ehrlich zu sein, weil ich gar keine Aufmerksamkeit erregen will. Der große Durchbruch, er käme ein paar Tage zu früh. 😉 Ich muss nämlich erst einmal ein paar Dinge abarbeiten, bevor ich sagen kann, ich bin ausreichend präpariert dafür. Wozu die erste Rohübersetzung ins Englische des zweiten Bandes gehört. Die hiermit abgeschlossen ist. Puh!!
In der Tat, ich dachte ja, das nimmt kein Ende. Obwohl ich ja viel früher fertig bin, als gedacht. Der weitere Plan ist, den ersten Band noch einmal zu kontrollieren, denn jetzt habe ich endlich den Abstand, den ich brauche, um auch wieder kleinere Fehler zu entdecken.
Wirklich alle natürlich nicht, dafür bräuchte ich mindestens zwei Jahre Abstand. Oder eben einen Lektor und einen Korrektor, die mich darauf hinweisen. Ja, bei so einem Verlag unterzukommen, das hat auch sein Gutes. Ich habe aber auch nie eine andere Meinung vertreten. Vor allem nicht, als einmal eine Seite aus einem Originalmanuskript von Thomas Man gesehen habe. Und es waren die Buddenbrocks. Himmel, was hatte der Mann für ein Glück, bei eben solch einem Verlag zu sein. Eigentlich hätten sie auf das Cover schreiben müssen Thomas Mann und seine hilfreichen Freunde. Womit ich aber nicht sage, er wäre ein schlechter Autor. Sein Zauberberg ist wohl mit das Beste, was man lesen kann. Mir geht es eher darum, den Außenstehenden zu sagen, wie schwer das Business ist. Und das hier ist ja ein Ein-Mann-Betrieb. Von der gelegentlichen Hilfe von Franus Graueis einmal abgesehen. 😉 Aber der ist ja mehr für den optischen Gesamteindruck verantwortlich.
Ja, zwei Jahre Minimum Abstand, ist das, was man braucht. Ich habe das bei der Übersetzung gemerkt. Ich habe auf einmal den zweiten Band völlig neu gelesen. Was gut war. (Als ich den ersten Band übersetzt habe, war das nicht so ersichtlich, weil den hat ja Franus erst kurz zuvor eingelesen. Und damit konnte ich ihn auch schon wieder so gut wie auswendig aufsagen.) Ich habe manch Situation besser beschreiben können, nachdem mir beim Lesen auffiel, dass das nicht ganz klar ist. Nicht dass der Einbeinig jetzt nicht mehr laufen kann wie der Wind, oder ähnliche Patzer, aber vor allem das Kapitel „Kampf auf Leben oder Tod“ das kam doch tatsächlich wie der Wind daher. Man hat schon verstanden, was passiert, aber manchmal muss man halt die verschiedenen Positionen genauer beschreiben, die die Akteure während dieses Kampfes zu welchem Zeitpunkt einnehmen. Was letztendlich heißt, dass dieser Band von 132.000 Wörtern auf momentan 145.000 angewachsen ist. Ohne dass sich an der Geschichte wirklich etwas verändert hätte. Vielleicht werden es noch mehr, nach der zweiten, dritten und vierten Lesung. Wobei ich aber schwöre, dass ich immer alles gebe, mich zu kurz wie möglich zu halten.
(Wenn nicht bei diesem Post, aber ich habe so lange nichts geschrieben, dass die wahren Fans ein Anrecht auf etwas Überlänge haben. 😉 Der neue Star-Wars ist ja auch über zwei Stunden. Den ich übrigens mit großem Vergnügen gesehen habe und für einen würdigen Abschluss halte. Und all die negativen Kritiken nicht verstehe. Denn wer in anschaut, der hat ja wohl auch die anderen Filme der Reihe geguckt. Da muss man sich also nicht wundern, dass plötzlich Pferde über Raumschiffe rennen. Oder dass der General mit einem Roboter spricht, der wie ein Föhn aussieht. Es geht um die Message, die er transportiert. Und das macht der Film gut. Und manch Dialoge waren wirklich sehr witzig. (Was übrigens alles auch auf die Anthony-Reihe zutrifft. Oder etwa nicht? Wenngleich diese Geschichte ja wirklich wahr ist. Ich schwöre!!!))
Wo war ich stehengeblieben? Ach ja. Jetzt wird der erste englische Band noch einmal durchgearbeitet. Den übrigens nicht einer gekauft hat. Was aber, wie schon gesagt, mir ganz recht ist. Denn er soll ja perfekt werden. Ich denke allerdings nicht, dass ich wirklich große Patzer entdecken werde, auch nicht grammatikalisch. Zumindest nicht schlimmer, als die Verbrechen, die ich an der deutschen Sprache begehe. Womit ich leben kann. Zugleich werde ich natürlich auch versuchen, das deutsche Gegenstück so nah wie möglich zu halten. Also all die Ergänzungen, die während der Übersetzung in meinem Kopf auftauchten, und bei denen ich mich nicht bremsen konnte, auch dort unterzubringen. Was wohl, alles in allem, so etwa einen Monat dauern wird. Dann wird alles hochgeladen. Ich habe übrigens auch vor, eine Printausgabe in Deutsch ohne Illustration herauszugeben, die dann auch im normalen Buchhandel erhältlich ist, wenn es rechtlich möglich ist, so wie sie sie ja auch im Englischen gibt. Wobei ich aber zugleich, und ich sage das mal als Vorwarnung, alle anderen deutschen Bände, egal ob Print oder-E-Book löschen werde. Was heißt, das ganze Unternehmen wird quasi auf Null gestellt und neu gestartet. Es wird dann nur noch den ersten Band geben, deutsch, englisch, illustriert, nicht, Print und E-Book. Und irgendwann im Laufe des Jahres wird der zweite Band rauskommen. Sukzessive dann die anderen. Wobei ich aber keine Daten im Voraus benenne. Das würde mich nur unnötig unter Druck setzen. Aber ich denke, dass ich den Rhythmus von einem Jahr einhalten kann. Wenngleich der dritte Band ja der dickste ist und jetzt schon 180.000 Wörter hat. Und wie ich mich kenn, wird die Schallmauer von 200.000 dann wohl kaum halten. Aber vielleicht habe ich ja Glück und werde zuvor endlich entdeckt. Dann geht es natürlich schneller. Auch wenn in meinem Fall wahrscheinlich auf den Covern dann auch nicht stehen wird. Francis Linz und Freunde. Obwohl es so viel ehrlich wäre.
Dann, wenn der erste Band endlich so ist wie er sein soll, near perfect, und es keinerlei Ergänzungen geben wird (Ich weiß, das habe ich schon so oft versprochen, diesmal aber wird es eingehalten, denn mit der Übersetzung der anderen Bände ist meine Stempeluhr bis hin zur Rente beschäftigt, dass ich dafür gar keine Zeit dafür habe), wird in die Vollen gegangen, dann riskiere ich mal hundert Dollar im Monat und mache Werbung bei Amazon. Das halte ich eine Zeitlang durch. Wenn es allerdings so effektiv sein sollte, wie bei Facebook, dann muss ich es natürlich aufgeben. Aber noch ist es nicht soweit. Noch ist die Hoffnung erlaubt. Und ich beschwere mich auch nicht, wenn der Einsatz mal ein halbes Jahr die Erlöse um den Faktor zehn übersteigt. Denn so ist es nun einmal. Aber nach einem halben Jahr sollten zehn Dollar für hundert drin sein. Denn Amazon berechnet ja nicht nach dem Gießkannenprinzip, so wie Fb, sondern nur, wenn jemand deine Werbung auch wirklich anklickt. Ober er dann auch kauft, nun, wer weiß?
Ach ja, wenn jetzt jemand sagt, aber dann passt ja das Hörbuch nicht mehr zu dem Printbuch, dann gestehe ich ein, ja, das ist richtig, aber. Erstens, hat Franus festgestellt, dass er es zeitlich gar nicht schafft, die anderen Bände auch noch einzulesen, und Zweitens, dass er auch gar nicht das Können dafür besitzt. Was er aber auch nie wirklich behauptet hat. Und eigentlich ganz froh ist, dass ihm der erste Band dennoch so gut gelungen ist. Um aber all die neuen Charaktere würdig zu vertreten, da sollte schon ein Profi her, der etwas größere Bandbreite an Stimmenimitation zu bieten hat. So gesehen ist dieser erste Band eigentlich als reine Werbung zu verstehen. Die kostet, es aber trotzdem wert ist. (Zumindest kostet sie, wenn man sie immer bei sich haben will, auch ohne Internet. Ansonsten, was ich übrigens auch viel zu spät erfahren habe, kann man das komplette Buch bei Fb kostenlos hören. Ich habe da bei meinem Vertag wohl nicht aufgepasst und einer entscheidenden Stelle das Kreuzchen nicht gemacht. Was, da es ja immer schon als Werbung geplant war, nicht wirklich was ist, worüber ich mich beschwere. Wenngleich ich natürlich die Meinung vertrete, das bisschen Geld, was das Buch kostet, das ist es allemal wert.
Nein, heute finde ich kaum ein Ende, aber dennoch muss irgendwann Schluss sein. Denn sonst schreibe ich beim nächsten Mal nur wieder das Gleiche. Was übrigens passieren kann, bin ich doch nicht einer von denen, der all die alten Posts noch einmal liest, nur damit das nicht passiert. Also, wenn denn doch, bitte ich das zu entschuldigen. Ich bin ein alter Mann und kann froh sein, wenn ich, wenn es darauf ankommt, mich immer noch erinnern kann, wo das Badezimmer ist. 😉

Ansonsten, Grüße wie immer auch von den anderen, Francis und Anthony

p.s.: Ich entschuldige mich natürlich bei all den Fans, die mir so lange die Treue gehalten haben, dass ich mir so lange Zeit lasse, den letzten Band herauszubringen, aber es soll ja gut werden, oder? Und nur so ist es gewährleistet. Und natürlich müssen sie die überarbeiteten Bände nicht neu kaufen, denn an der Geschichte selbst ändert sich ja nicht.



Ein bisschen durchschnaufen

Allerlei und Neuigkeiten x -> 2020 Posted on Mo, Dezember 16, 2019 12:47:49

Ein bisschen durchschnaufen und Mitteilung machen. Denn nach solch einer Akkordarbeit, wie der Übersetzung des ersten Bandes, war ich natürlich viel zu aufgedreht, als dass ich wirklich Urlaub hätte machen können. Halben Tag habe ich geschafft, dann habe ich mich sogleich an den zweiten Band herangemacht.
Erste grobe Fassung zu einem Viertel inzwischen fertiggestellt. Was heißt 35.000 Wörter. (Etwa 120 Seiten, auch wenn ein Vergleich zum deutschen Original keinen Sinn macht, da das Layout inzwischen etwas großzügiger geschnitten ist. Zumindest, was die illustrierte Ausgabe anbetrifft.) Wichtiger wohl, dass das Original von „Anthony Noll und das Geheimnis der Nummer Elf“ einige Wörter mehr hat als der erste Band „Anthony Noll und der goldenen Zeigefinger“ 132.000 zu 102.000.
Ja, die hat der erste Band insgesamt angenommen in der Übersetzung, obwohl das deutsche Original ja nur 86.000 Wörter hat. Was sich aber bald ändern wird. Denn natürlich werde ich den deutschen Band demnächst überarbeiten und ihm all die kleinen Neuigkeiten zukommen lassen, die der englischsprachige Leser genießen darf. (Was anderes lässt mein Gewissen gar nicht zu.) Von dem es aber noch keinen einzigen gibt. Kein Wunder, habe ja auch keine Werbung dafür gemacht, und in den unendlichen Weiten des Amazonuniversums ist er wohl nur mit viel Zufall zu finden. (Und das ist ja nur die halbe Geschichte, dann muss es ja auch noch das Auge eines am Thema Interessierten sein. Die Taschen voller Geld. 😉)
Was mich aber, ehrlich gesagt, noch nicht wirklich stört. Denn auch den ersten Band (englisch) muss ihn ja noch einmal durchlesen. Ich denke nicht wirklich, dass ich noch Fehler finden werde, aber vielleicht doch die ein oder andere Formulierung, die man noch besser auf den Punkt bringen kann. (Tut mir leid, so bin ich halt.) Dann aber ist die Geschichte dieses ersten Bandes endgültig abgeschlossen. Deutsch und Englisch. Wobei der Plan ist, den zweiten jetzt erst einmal grob fertig zu übersetzen, dann dieses letzte Finish. Auch um den Abstand vom ersten Band zu finden, der nötig ist, um ihn wirklich in dieser finalen Korrektur so zu polieren, dass er all die lästigen Konkurrenten überstrahlt. 😉
Wird wohl spätestens Ende März so weit sein. Dann wird der zweite Band überarbeitet und noch einmal überarbeitet und dann gleich noch einmal, neue Cover entworfen und natürlich die zig Illustrationen. Und dann noch dies und das, halt alles, was noch so dazugehört. Eigentlich wollte ich ihn dann Weihnachten 2020 herausgeben. Wird wahrscheinlich aber erheblich früher sein. Denn diese grobe erste Übersetzung ist ja Meilen der ersten des ersten Bandes voraus. Man bekommt Routine. Auch verfestigt sich die eigene Handschrift.
Ja, und dann mache ich tatsächlich Urlaub. Wenngleich, wenn ich ehrlich bin, wenn ich den ersten Band so dastehen habe, wie ich es möchte, mir schon gestatte, es ein weniger ruhiger angehen zu lassen. Deswegen habe ich mir ja auch keine Deadline gesetzt mit dem zweiten Band. Und die mit Weihnachten 2020 ist diesmal wirklich großzügig geplant. Nicht so wie beim ersten Band. Wo diese ja eigentlich auch noch zu früh war. Und er somit erst Ende März wirklich fertig ist. Wobei ich aber kein schlechtes Gewissen habe, wenn ich jetzt schon ein paar Exemplare verkaufen sollte. Denn wer das E-Book kauft, kann dieses ja jederzeit auf den neuesten Stand bringen. Und wer tatsächlich die Printausgabe erwirbt, hat dafür etwas, was es nur ganz, ganz selten gibt. Und wenn Anthony endlich der Welterfolg wird, den er ja unserer aller Meinung nach verdient, dann sind diese Exemplare ein Vermögen wert. 😉 Zumal, es wirklich nur minimalste Korrekturen sind, die noch anzubringen sind. (Und das auch nur, weil ich so ein penibler Rosinenpolierer bin.)
So, dass war es, Grüße natürlich auch von Anthony und den anderen.
p.s.: Nicht, dass ich mich nicht freue, dass die englische Seite von Anthony inzwischen schon 18 Likes hat. Das Seltsame ist halt nur, dass keiner von diesen das Buch inzwischen gekauft hat. Hatte ich ja bereits erwähnt. (Dass diese Likes aus weit entfernten Ländern kommen ist hingegen normal, ist die Seite doch für ein internationales Publikum ausgelegt.) Was aber ist da los? Und wer mich kennt, der weiß, dass es nicht die Gier ist, die mich die Frage stellen lässt. Zumal es alles nur junge Männer sind, die alle nicht weniger als 500 Freunde haben. Bis zu 2500. Was meiner Meinung nach für Privatpersonen etwas viel ist, selbst für FB Verhältnisse. Bei Personen der Kunst oder der Literatur ist natürlich ein anderer Maßstab anzulegen. Wird jetzt von mir erwartet, dass ich dort Freund werde? Was aber gar nicht geht, mit einer Seite, die ein Buch vertritt. Und was mich ehrlich gesagt am meisten stört, es macht irgendwie den Eindruck, als hätte ich mir diese Likes gekauft. Das aber, und ich schwöre beim Barte meiner Großmutter, habe ich nicht. Die Leute aber einfach rauszuwerfen, gehört sich auch nicht, oder? Mal sehen, wie sich das weiterentwickelt.



Weiter »