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Anthony Noll's Blog Nummer Elf

Über den Blog / About the blog

Hier geht es um alles,
was die Abenteuer des kleinen Zauberers betrifft.
Im Hier und natürlich vor allem: im Drüben!
Eine Seite für seine Freunde und die, die es vielleicht irgendwann werden.  

(Here you can find on the category english all news about the little wizard and his firends.)
www.Anthony-Noll.de


Anthony's Facebook Seite (german)

Anthony's Facebook side (english)

Seite des Autors im Intenet (author's side on the internet): http://www.francislinz.com/

Posts 2018

Alte Posts Posted on Mi, Januar 09, 2019 19:13:20

Jahresabschlussbericht und ein kleines Geheimnis

Geschrieben von Francis Linz Mi, Dezember 12, 2018 18:46:00

Diesmal gibt es den Jahresabschlussbericht ein paar Tage
früher. Rechne ich ja nicht ernsthaft damit, dass in den drei verbleibenden
Wochen sich dramatische Entwicklungen ergeben. Wenngleich es da ein kleines
Geheimnis gibt, wie Anthony vielleicht ein wenig mehr Aufmerksamkeit erhalten
könnte. Oder, es sei ihm gegönnt, Franus, unser Faktotum in allen Lebenslagen.

(Wenn das Glück bis hin zu den Sternen reichen sollte, wie
wohl Broms dazu sagen würde, dann wird aus dem oder sogar ein und. Auch wenn
Glück noch die Überschrift war, die über Franus‘ Schaffen wie dem meinen stand.
Aber man wird ja wohl träumen dürfen. Denn wie heiß es so schön: In die
Realität fliehen nur die, die in ihren Träumen nicht zu Hause sind.)

Dazu aber erst am Schluss mehr. Denn erst gilt es Bilanz zu
ziehen. Was wurde 2018 geschafft. Nun, der erste Band wurde als Hörbuch
eingesprochen. Das ist doch schon was. Egal, ob sich das in Verkaufszahlen
widerspiegelt. Denn das Werk steht auch ohne diese für sich. Natürlich wäre
öffentliche Kritik interessant, ist zu theatralisch oder etwa zu fade.

(Es ist wohl das einzige Hörbuch, das auf Audible nach drei
Monaten noch immer keine Kritik erhalten hat. Allerdings wüsste ich auch nicht,
ob je ein Exemplar dort verkauft worden ist.)

Aber immerhin wäre es zu erwerben. Und das hat mich ja auch
einige Überredungskünste gekostet. Was zu dem, was wurde 2018 geschafft,
natürlich mit hinzu zu rechnen ist 😉 Obwohl, ehrlich gesagt, meine
Bemühungen, die Werbung betreffend, doch eher als mager zu bewerten sind. Habe
auf Facebook 15.- Euro springen lassen, was aber mehr Alibicharakter hatte. Ich
will mir ja nicht vorwerfen lassen, ich hätte nicht alles versucht.

So, nachdem ich jetzt noch erwähne, dass ein weiteres
Hörbuch unter diesen Umständen keinen Sinn macht, sowie, dass auch der letzte
Band noch auf sich warten lassen wird, schon deswegen weil er ja das absolute
Meisterwerk werden wird, und ich fleißig dabei bin, in meinem Kopf das
Sprachzentrum für die englische Übersetzung fit zu machen, die als nächstes
ansteht, wenngleich das Wort nächstes in diesem Fall sehr dehnbar ist,
mindestens ein Jahr, können wir jetzt zu dem kleinen Geheimnis kommen, das
Anthony umgibt. (Puh, was für ein Schachtelsatz. Nein, ich habe es nicht
verlernt, diese zu zimmern. ;-))

Also, um auch das noch einmal zu wiederholen, weil ich
nichts unversucht lasse, um Anthony endlich die Aufmerksamkeit zukommen zu
lassen, die ihm zusteht, habe ich nach langen Jahren des Ringens seine
Geschichte an jemanden gesendet, den ich nicht kannte, und auch jetzt nur sehr
flüchtig, den ich aber für nett hielt, und vor allem jetzt halte, für jemand
mit Seele und Güte, und der einen gewissen Einfluss auf den Literaturbetrieb
hat. (Ich nenne jetzt keinen Namen, denn auch wenn dieser jemand versprochen
hat, Anthonys Geschichte zu lesen(und sogar auch die von Franus „Mein Vater,
der Präsident“, die ich meinem Übermut mit beigelegt habe, zum Beweise eines
gewissen schriftstellerischen Talents), so kann es ja sein, dass er damit
nichts anfangen kann, sich dann vielleicht sogar davon distanziert, und im
Zusammenhang nicht benannt werden will. Aber natürlich vor allem, dass nicht
andere auf die Idee kommen, es mir nachzumachen. 😉 Oder besser gesagt, noch
mehr, denn dieser jemand wird ja nicht nur mir angeschrieben, denn die Güte
seiner Seele ist doch ziemlich bekannt.)

Wie die Sache ausgeht, keiner weiß es. Hat aber schon mal
den Vorteil, dass es mich ohne großes Hadern mit dem Schicksal und dem Bedauern
meiner ewigen Armut über die Weihnachtszeit bringt, die doch so oft kleine
Stücke aus meinem sonnigen Gemüt nagen will. Die lange Dunkelheit, sie verträgt
sich damit eben nicht.

Also, in dem Sinne, Euch allen auch viel Mut und Zuversicht
für das neue Jahr und ein Fest der Liebe, das das Herz erreicht, wünschen Euch
Anthony und Francis, und natürlich auch die anderen. Nicht zu vergessen, der
Baum!

Gewinnspiel Hörbuch und Print

Geschrieben von Francis Linz Sa, November 03, 2018 21:07:34

Vorab, die Gewinnfrage wird am Schluss gestellt, damit auch
alle artig alles durchlesen. Dann aber nichts wie ran! Denn durch meine mir
angeborene Tranigkeit gibt es nicht nur das Hörbuch des ersten Bandes: „Anthony
Noll und der golden Zeigefinger“ (mp3 in CD—Qualität auf DVD, von dieser aber
auf jedes andere Gerät übertragbar, Smartphone, Handy , Kindle-Fire ezc.)
sondern auch das Buch im Druck zu gewinnen.

Was natürlich erst einmal einer Erklärung bedarf. Zumindest
was die Tranigkeit anbetrifft. Heimtückisch von dieser übermannt habe ich
nämlich eine falsche Datei zum Verlag hochgeladen. Dem für die Printausgabe.
Nicht die überarbeitete, sondern die einen Schritt davor. Habe dann, im
Unwissen darüber, sogar ein paar Bücher bestellt, und erst dann, als diese
geliefert wurden, mit Schrecken den Fehler entdeckt. (Diesen aber ohne Frage
sofort korrigiert, sodass, wer jetzt bestellt, selbstverständlich die brandneue
Version bekommt. Grätenfrei und poliert.)

Nicht wirklich schlimm, denn selbstverständlich kann man das
Buch lesen, aber es fehlen die Ergänzungen. Hier ein Satz, da vielleicht nur
ein Wort. Darum auch das Hörbuch dazu, denn dort sind diese bereits alle zu
finden. Sodass ich, sollte Anthonys Geschichte Gefallen finden und ein
öffentliches Urteil gefällt werden, darum bitten möchte, vor allem das Hörbuch
als Gegenstand der Kritik zu betrachten. (Wenngleich sich die Buchversion nicht
wirklich zu schämen braucht und bereits von manch Stelle ihre fünf Sterne
erhielt. Denn die 20 kleinen Rechtschreibfehler, die beim Überarbeiten
aufgetaucht sind, werden ja meist überlesen und trüben nun wirklich nicht den
Genuss.) Wenn beides gefällt, dann darf selbstverständlich auch beides gelobt
werden. Ach, was würde ich mich freuen. 😉

Das Gewinnspiel gilt nur solange der Vorrat an Büchern
reicht und natürlich ist der Rechtsweg ausgeschlossen. (Wie viele es genau
sind, möchte ich nicht sagen, denn wenn, dann lacht sich Anthony schlapp und
mit ihm wohl ganz Robotanien. Nur so viel, die Bücher sind, da es sich somit um
eine Fehlpressung handelt und sie als Rezensionsexemplare gekennzeichnet sind,
nicht wiederverkäuflich. Also bitte nicht bei Amazon einstellen, denn das hätte
rechtliche Konsequenzen. Ich sage das nur, weil es ja leider Menschen gibt, die
bei Gewinnspielen um Bücher mitmachen, nur um diese dann sofort dort zu
verramschen. Ich habe das tatsächlich am eigenen Leibe schon erfahren müssen.
Aber natürlich ist gegen eine Auktion bei Ebay nichts einzuwenden. Dabei muss
der Startpreis allerdings bei einem Euro belassen werden. Eben der rechtlichen
Lage wegen. Wenngleich ein echter Fan natürlich nicht verkauft. Nicht einmal in
zehn Jahren, wenn Anthony dann endlich berühmt ist und man ihm ganze Schlösser
dafür anbietet. – Eine kleine Geschichte zu diesem Thema hänge ich am Schluss
noch mit an.)

So, nun zu den Teilnahmebedingen. Es gibt drei. Zum einen,
mitmachen darf eine jede und ein jeder, die einen Blog besitzen, der sich mit
Literatur beschäftigt. In seiner Gänze oder auch nur in Teilen. Es spielt dabei
keine Rolle, ob dem Printbuch der Vorzug gegeben wird oder dem E-Book oder dem
Hörbuch. Oder vielleicht sogar alles drei die Liebe findet. Was um so besser
wäre. (Aber auch sogenannte Influenza sind gern gesehen.) Denn natürlich, ich
möchte es nicht verhehlen, ist dies auch Werbung. Denn auch wenn ich die Bücher
sonst nur verschenken könnte, so wäre der Verlust, wenn eben ein bisschen mehr
Bekanntheitsgrad für Anthony dabei herausspringt, nicht ganz so bitter.
Entgegen der irrigen Annahme so vieler Menschen, lebt nämlich nicht ein jeder
Schriftsteller in einem Schloss und findet jeden Morgen fünf Goldstücke in
seinem Briefkasten. Viele sind bettelarm.

Diese, die Liebe, ist dann auch schon die nächste Bedingung.
Sie sollte vorhanden sein zur Fantasy. Alles andere macht auch keinen
wirklichen Sinn.

Was uns dann aber auch schon zur dritten Bedingung kommen
lässt. Die allerdings nicht ganz so streng ausgelegt wird. Denn wer mit seinem
Blog auf Facebook beheimatet ist, sollte den Post, der auf dieses Gewinnspiel
verweist, bitte teilen. Denn selbst wenn ich eben diese fünf Goldstücke jeden
Morgen in meinem Briefkasten finden würde, würde selbst ein Monat nicht
ausreichen, um Facebook dafür zu bezahlen, all die zu erreichen, die für
Anthony relevant sind. Sind doch die Blogs immer gut miteinander verknüpft,
verlinkt und verbrüdert und manchmal auch verschwestert, sodass die
Wahrscheinlichkeit, wirklich jeden Interessierten auch zu erreichen, so am
ehesten gegeben ist. (Ich bitte es zu verzeihen, dass ich das hiermit so
schamlos ausnutzen möchte 😉 )

So, das wäre jetzt geschafft. Nun zu der Gewinnfrage, die
meiner Meinung nach doch lösbar ist 😉 : Wie heißt Anthony
mit Nachnamen? (zu senden bitte an www.francis(ät)web.de, mit der Adresse, an
die der Gewinn gesendet werden soll. (Wem die die E-Mail-Adresse so zu
kryptisch ist, der findet sie auch im Impressum.) Viel Glück!

Nun zu der kleinen Geschichte am Rande, die davon zeugt,
dass selbst ein mit solch einer Tranigkeit gestrafter Geist wie der meine, ab
und zu auch etwas Glück hat. Vor gut drei Jahren bin ich nämlich über den
Flohmarkt geschlendert. (Was ein ziemlich weiter Weg war, denn hier in München
gibt es ja die sogenannten Hinterhofflohmärkte, die sich über ein ganzen
Viertel erstrecken. Weiß nicht, ob das auch in anderen Städten so praktiziert
wird. Gewiss in ein paar, aber nicht allen.) Da kam ich an einem kleinen
Tischchen vorbei, auf dem ein Harry Potter in Englisch lag. Als Hardcover. Er
fiel mir natürlich sofort auf, aber da ich die Geschichte nur zu gut kenne, da
ich sie sehr verehre, bin ich erst einmal daran vorbeigegangen. In einen Flur
hinein, in den Hinterhof, dann aber sogar gleich noch einmal, beim Verlassen
des Hauses. Doch da befahl plötzlich eine Stimme in mir, die selbst mein
traniger Geist nicht überhören konnte, dreh doch noch einmal um, denn das hier
ist nicht die Fassung, die Du kennst. Und außerdem, Du solltest Dein Englisch
aufbessern, wenn Du denn Deinen Anthony ins Englische übersetzen willst. Also
gehorchte ich. Und tatsächlich, es war gar nicht die englische Version, sondern
die amerikanische. Es war „Harry Potter and des Socrerer’s Stone“ Die sich ja
sprachlich, nicht nur im Titel, tatsächlich ein wenig unterscheidet. Also habe
ich nach dem Preis gefragt und diese dann für 50 Cent erworben. Ohne die Gier,
die mich sonst zu den Flohmärkten treibt, vielleicht endlich etwas zu
entdecken, das mir den morgendlichen Gang zu Briefkasten erspart, nur um wie
immer feststellen zu müssen, dass keine fünf Goldstücke darin liegen. Nur im
Geiste, dieses Buch tatsächlich lesen zu wollen. Und erst zu Hause dann, habe
ich mir meinen Kauf genau angeschaut. Und was soll ich sagen, es handelt sich
um die sogenannte Bibliotheksausgabe! (Was ich aber natürlich erst nach ein
paar Recherchen so in Erfahrung brachte.) Denn, um Harry Potter auch zu einem
Erfolg in Amerika zu machen, hat der Verlag 5000 Exemplare an die dortige
Bibliotheken ausgeliefert. (Denn auch wenn alle Leute heute sagen, Harry Potter
ist so gut, das musste ein Welterfolg werden, so war das keineswegs von Anfang
an klar, sondern bedurfte viel Mühe und Werbung. (Wobei mein Budget für Anthony
geradezu lächerlich in seinem Ausmaß ist.) Wie dieses Exemplar den Weg dann
nach Deutschland geschafft hat und zuletzt in meinen Besitz, ist natürlich eine
Laune des Schicksals und wie all seine Launen unerklärlich. Die meisten anderen
Exemplare sind nämlich längst verschwunden, und von denen, die überlebt haben,
auf den Regalen der Fans, befinden sich wohl nur wenige in einem besseren
Zustand. (Bei meinem fehlt das Dustjacket und die erste Seite. Sonst aber ist
es komplett und es hat auch niemand hineingekrakelt. Auch der Stempel der
Bibliothek findet sich gut lesbar darin.) Es ist somit die absolute
Erst-Erstauflage, denn die an die Bibliotheken ging ja raus, bevor Harry Potter
überhaupt in Amerika zu erwerben war, und unterscheidet sich noch dazu in
kleinen Details von eben denen, die dann tatsächlich über den Ladentisch
gingen. What a lucky devil I’m!

Natürlich werde ich das Buch nicht verkaufen, auch wenn ich
mich erkundigt habe, wie die Dinger gehandelt werden. Huiuiiuuuuuuuuuuuuh!!!!
Denn vielleicht habe ich ja mal Glück und werde Frau Rowling vorgestellt, und
sie signiert es mir dann auch noch. Dann aber muss ich tatsächlich nie mehr zum
Briefkasten. 😉

Endlich!

Geschrieben von Francis Linz Mi, September 19, 2018 16:49:45

Eigentlich wollte ich ja schon letzten Sonntag, den 9ten
Sept., laut posaunen (wenn es denn hier im Internet hätte sichtbar gemacht
werden können, dann wäre ich auch mit einer Kuhglocke um den Hals durchs ganze
Dorf gerannt), dass mein „Anthony Noll und der goldene Zeigefinger“ nun überall
als Hörbuch erhältlich ist. Doch war dem leider nicht so, der größte Player,
Audible war anscheinend noch nicht bereit für das große Abenteuer. ;-). Also
musste ich mich gedulden. (Schreckliche Sekunden, Minuten, Stunden, Tage, ich
sag’s Euch.) Doch heute ist es endlich soweit. Zwar haben sie es als Kinderbuch
ab 8 Jahren verortet (Was wahrscheinlich einige Abzüge in den Bewertungen
ergeben wird, ist es doch sprachlich für Kinderohren etwas sehr anspruchsvoll.
Ich persönlich empfehle es ja ab 13 Jahren. Aber wenn ich Glück habe, dann hat
Franus, der Sprecher, seine Sache so gut gemacht, dass sie sich trotzdem davon
gefangen nehmen lassen), trotzdem bin ich froh, dass es überhaupt dort endlich
erscheint. Jetzt kann nichts mehr schiefgehen, ich weiß es. 😉 p.s.. Der Link
führt zu Amazon. Die Mutter von Audible. Zudem die Brust, die so viele
Selfpublisher nährt. Die Verlinkungen dort mit den Büchern ist noch nicht
erfolgt, aber sie wird folgen.

Vor dem großen Durchbruch?

Geschrieben von Francis Linz Fr, September 07, 2018 16:27:37

Ich muss unbedingt mal etwas Längeres schreiben. Für die
wahren Fans. Und da ich momentan noch etwas Urlaub habe, wann dann? Zumal ja,
wenn jetzt der große Durchbruch kommt, ich von Termin zu Termin zu hetzen habe,
Interviews geben muss und was sonst noch so alles an Unsinn anfällt. 😉

Kommt er denn wirklich? Der Durchbruch. Ich vermag es nicht
zu sagen. Ich hege keine Erwartung. (Was laut des Buddhismus ein Schritt zur
Wahrheit hin ist. Der Psychiater es wohl aber die Selbstverliebtheit der
Depression nennt.) Es wird wohl so wie immer ablaufen, es passiert rein gar
nichts. Das Hörbuch kommt raus, ein paar Menschen kaufen, und dann schläft das
Ganze wieder ein.

Im besten Fall. Denn, nicht zu vergessen, es kann ja auch
negative Kritiken hageln und dann ist das Schiff endgültig untergegangen.
(Zumindest auf dem deutschsprachigen Markt.) Dass es damals, als ich ebendiesen
ersten Band herausbrachte, als Taschen- und als E-Book, vor nun fast fünf Jahren
(oder sind es doch schon mehr?), eigentlich nur wohlwollende Statements
hagelte, das möchte ich nämlich im Nachhinein als ein großes Glück bezeichnen.
Nicht weil die Geschichte schlecht ist, das war sie noch nie (das zu behaupten,
maße ich mir an), aber es gab doch einige gravierende handwerkliche Mängel.
Die, die Statements abgaben, aber waren vom Schicksal weise gewählt und keiner
wusch im Badezimmer seiner Seele einen Mörder.

Eigentlich ist die Welt voll von diesen Menschen, dieses
Wissen lasse ich mir nicht nehmen, auch wenn die anderen am meisten lärmen, in
Politik und wo sonst noch, doch eben diese anderen, sie werfen gerne auch mal
mit nur einem Stern. Und wenn der erste damit angefangen hat, dann kommen all
die anderen zugleich angelaufen, denn der in ihrer Kindheit angesammelte Zorn,
der muss halt irgendwie raus. (Und ich sage das nicht einfach so, denn so ist
es einer guten Freundin neulich ergangen. Die Bewertungen erhalten hat, die
alles andere als fair waren.) Und vielleicht trifft es jetzt halt eben Anthony?
Oder besser gesagt, Franus. Denn so viel Mühe er sich gab, so ist es dem einen
vielleicht zu theatralisch, dem anderen aber zu langatmig. Oder es ganz einfach
die Stimme, die nervt. Und das schon von Anfang an. Nicht so wie bei Björk, die
alle zuerst geliebt, die heute aber nur noch die wahren Fans hören können und
auch mögen.

Vielleicht waren wir drei, Anthony, Franus und ich, und auch
die anderen, Broms, Sims, Ramshin, Mathilda und der Baum, das letzte halbe Jahr
betriebsblind? Und das, was uns wie Honig in den Ohren ist, das ist für andere
nur eine Brennnessel. Man weiß es nicht. Und somit ist die Einstellung, keine
Erwartung zu haben, vielleicht dann doch ganz weise. Sodass gilt: Das Einzige,
was zählt, wir haben uns alle mächtig reingehängt und das Beste gegeben. Das,
was wir eben dafür hielten. Und mehr an Erwartung an uns selbst, kann man nicht
stellen. Jetzt möge das Schicksal entscheiden.

Wobei ich, und das nicht der Eitelkeit wegen, allen Hörern
aber dennoch das Glück im Herzen wünsche, das wir beim Gestalten und dann auch
Bearbeiten und Abhören, oft verspürten. (Natürlich neben der Ungeduld und der
Angst es nie zu einem Ende zu bringen. 😉 )Denn dieses Hörbuch, es ist wie
einziges langes Lied, das man gerne mit seinen Freunden teilen möchte. Bei dem
vielleicht nicht immer jede Note sitzt, so wie bei einem Liveconcert, das aber
dafür wirklich lebt.

Bis demnächst, Francis und all die anderen.

P.s.: Daumen drücken, dass das Buch tatsächlich ab Sonntag
überall, auch bei Audible, Ituns, Hugendubel und wie sie alle heißen, zum
Downoad bereitsteht. Nicht dass ich irgendwas verbummelt habe in meinem
Internet-Dilettantismus. Es wäre nicht das erste Mal.

Geschrieben von Francis Linz Sa, August 18, 2018 04:05:19

Ach ja, was ich vergessen habe zu erwähnen, der
Veröffentlichungstermin für den Download bei den diversen Internethändlern ist
der 9 Sept. 909. Gut zu merken. D…enn inzwischen wird zwar zum Beispiel bei
Umbreit (wenn ich mich nicht täusche, so lautet der Name des Anbieters, oder so
ähnlich), das Hörbuch schon präsentiert, und es gibt auch eine Hörprobe (die
ich aber nicht getestet habe, aus der puren Angst heraus, dort plötzlich einen
Fehler zu entdecken, den ich in den zehn Kontrolldurchläufen zuvor nicht
entdeckt habe), käuflich erwerben kann man es erst dann. Was vielleicht den
Vorteil hat, dass ein paar Bestellungen zugleich getätigt werden, von den
weltweit fiebernden Fans. 😉 (Zumindest verlasse ich mich da auf den kleinen
eingeschworenen Haufen in Österreich!) .Bestmöglichst natürlich bei Audible.
Und Anthony somit in den Charts bis an die 1 geschossen wird. Er hätte es
verdient. Meiner bescheidenen Meinung nach. 😉

Nachtrag, Hörbuch

Geschrieben von Francis Linz Fr, August 10, 2018 14:21:41

Noch ein kleiner Nachtrag. Das Cover auf den
Internetportalen, die den Download für das Hörbuch anbieten, ist ein anderes
als das für den physischen Vertrieb auf DVD. (Achtung! Es ist keine CD, das
Hörbuch liegt nur in CD Qualität auf ebendieser DVD. Für die, die sich wundern,
dass ihre CD-Spieler das Hörbuch nicht wiedergibt. 😉 ) Denn das Cover ist zu
kleinteilig und enthält Informationen, die nicht erlaubt sind. Es wurde
abgelehnt. Eben aus diesen Gründen. — Genauer Wortlaut:1 .Dein Cover
entspricht nicht den Richtlinien. Die Qualität deines Covers ist zu schlecht,
es ist verschwommen oder verpixelt.– Womit das Kleinteilige gemeint ist und
vor allem das dort abgebildete Weltall. Und dem Hinweis, dass es nichts sein
dürfe, was selbsgestrickt wirkt und auf die Schnelle hingeschustert. (Man, was
sich Franus aufgeregt hat, als er das lesen musste! 😉 Zumal dann auch noch
behauptet wurde, dass man das vor allem bei einer Vergrößerung auf 100%
erkennen könne. Was aber nur daher rührt, weil der Computer, der die
Entscheidung darüber trifft, eben kein Mensch ist und nur nach den Parametern beurteilt,
die man ihm zur Verfügung gestellt hat, und nicht mit freiem Willen.) Aber zum
Glück hatte Franus noch was in seinem Fundus, und somit sieht es jetzt eben so
aus. Auch nicht schlecht, so möchte ich meinen;-) (Kann aber auch sein, dass
auch das noch abgelehnt wird, man weiß es nie. Wenn auch sich bis jetzt, nach
zwei Tagen, noch keiner gemeldet hat. Das andere wurde ja binnen drei Stunden
abgelehnt.)

Hurra, es ist vollbracht!

Geschrieben von Francis Linz Mi, August 08, 2018 09:06:34

Da melde ich mich nach langer Zeit. Nicht, dass es nichts zu
erzählen gehabt hätte, im Gegenteil, so viele unerwartete Hindernisse, doch
wäre es vielleicht das ein oder andere mal in eine Jammerei ausgeartet. Das
aber muss unbedingt vermieden werden, denn tapfer ist der Indianer und kauft
sich im Ernstfall ein Toupet.

Das Wichtigste, das Hörbuch steht! Es ist auch bereits beim
Distributor abgegeben und dort in der Pipeline zu den diversen Internethändlern
unterwegs. (Audible, Amazon, Tolino, Itunes Thalia und wie sie nicht alle
heißen. Nur wenige nicht.) Es kann aber auch als physisches Produkt erworben
werden, auf DVD. Näheres auf Franus Seite, www.Franusgraueis.de und dort in
seinem Shop. Link zur Homepage. — Link zum Shop. Ich hoffe, die
Preisgestaltung ist transparent. 😉 Franus lässt ja diesbezüglich nicht mit
sich reden.

Wichtig!!! Für all die Blogs, die Anthony auf eines seiner
Bücher 5 Sterne (und mehr 😉 ) gegeben haben, bis dato, 8 Aug 2018, gilt ein
Preis von zwei Einheiten für die DVD. Das gilt für zwei Bestellungen. Es wird
somit niemand zu einem Spontankauf genötigt, vom Rabatt gelockt, den er später
dann bitterlich bereut. Also erst einmal ein Exemplar ordern (oder dieses auch
downloaden), dieses anhören (sich königlich amüsieren, freuen, lachen und auch
weinen), und dann das gute Dutzend für Weihnachten bestellen. Diese Offerte
gilt bis Ende September.

Natürlich würden wir uns alle freuen, er, Anthony, das Team
mit der Biene auf der Brust, aber auch Mathilda und der Baum, wenn es bei
Gefallen weiterempfohlen wird. Mündlich, aber auch schriftlich auf den
Plattformen. Denn nur so ist der längst überfällige Erfolg zu schaffen.
Gemeinsam. Dank dafür im Voraus. Und weil man ein bisschen azyklisch denken
muss, es eignet sich nicht nur als Geburtstagsgeschenk, sondern vor allem als
Präsent unter dem Weihnachtsbaum. (In der Tat bin ich einer dieser wenigen
Menschen, die schon im März sich mit den Gaben für den Weihnachtsmann eindecken.
Denn glaubt mir Leute, das erspart viel, Mühen, aber auch Tränen.)

So das war es vorerst. Nicht viel, dafür, dass ich so lange
stumm war. Aber ich brauch jetzt erst einmal Ruhe, ganz viel Ruhe. Irgendwann
erzähle ich dann von all dann auch von all den Hindernissen.

Grüße auch von den anderen.

Verflixtes Wochenende 😉

Geschrieben von Francis Linz Do, Juni 14, 2018 13:15:08

Wie schon geahnt, ein Drittel des Buches muss noch einmal
eingelesen werden. (Denn erst jetzt, mitten im zweiten Take, hat Franus es
anscheinend verinnerlicht, auf was er zu achten hat, damit es nur wenige
Störgeräusche sind, die sich auf der Aufnahme zeigen.)

Das dritte Mal. Wobei es mit den Zahlen dann irgendwie aber
doch nicht stimmt. Denn eingelesen wird es ja viel öfter. Ich bin jetzt bei
vier Mal pro Aufnahme. Im Schnitt. Summa summarum, wird das Buch also, da ich
nur beim ersten Mal nicht so eifrig war, sieben bis acht Mal eingesprochen
sein, bis die erste Rohfassung steht. Wobei der Name aber mehr erschreckt als
er soll, da diese doch sehr manierlich ist. Nur Weniges muss dann noch ein
9tes, 10tes und 11tes Mal eingesprochen werden. In manch Kapiteln vielleicht
sogar nur ein oder zehn Worte.

Natürlich könnte ich jetzt Jammern, ihr bin ja für meine Jeremiaden
berühmt 😉 , aber auch wenn es so offensichtlich ein weiteres Verlust
wertvoller Zeit ist, so ist es das eben doch nicht. Die erste Fassung, von den
Störgeräuschen abgesehen, war gut. Hätte man anbieten können. Aber es war mehr
der gute Onkel, der da in seinem Ohrensessel vor dem Kamin sitzt, der da eine
Geschichte zum Besten gibt. Den Figuren fehlte das wirkliche Leben. Das jetzt
endlich in ihnen wohnt.

(Auch wenn es natürlich so einige auf dieser Welt gibt, die,
wenn sie es dann hören, sagen werden, was hat er denn, es ist doch nur ein
Hörbuch wie jedes andere. Was aber die Kunst ist, dass man das, was so
schwierig ist, als ganz einfach erscheinen lässt. Im Zirkus denken ja auch
genau diese Leute, wenn sie die Artisten sehen, ach, mit ein bisschen Übung
kriege ich das auch hin. Mir haben ja auch schon welche aus diesen Reihen
angeboten, die selbst noch nie eine Zeile mehr geschrieben haben als man auf
dem Anmeldeformular der GEZ finden kann, dass ich mit ihrer Hilfe aus der
Geschichte sicher einen großen Erfolg machen könnte.)

Kurzum, die Zeit betrachte ich als Lehrgeld. Und erst wenn
mich das Ergebnis überzeugt, werde ich es zu Gehör bringen. Wenngleich ich mir
inzwischen kleine Fehler erlaube. Ich werde reifer 😉 und bin nicht mehr so
streng mit mir.

Habe ich auch daran gemerkt, dass ich gut zwanzig Fehler
entdeckt habe, manche erst beim 9ten Einlesen, die in dem Band noch immer
versteckt waren. Zumal ich ja schon vorher diesen korrigiert habe und auch
andere Augen nach ihnen suchten und sie nicht entdeckten. Das heißt alle 20
Seiten einer. (Ach, dafür gibt es Dispens.) Interessant nur, dass einer, und
das gleich zwei Mal, das Wort antwortete betrifft, das ich so gern als antworte
schreibe. Wie ich übrigens auch gern Wochende schreibe, wo doch Wochenende so
viel treffender ist. Diese doppelten Silben streicht das Schreibprogramm in
meinem Kopf nämlich gern. Schon immer.

Bis zum nächsten Mal, Grüße wie immer auch von den anderen.

Eine weitere Hürde

Geschrieben von Francis Linz Do, Mai 17, 2018 15:14:10

So, nach gefühlten Jahren komme ich endlich einmal wieder
dazu, etwas zu schreiben. Hat so lange gedauert, weil ich erst diese eine
entscheidende Hürde meistern wollte. Welche, verrate ich nicht, zum einen,
damit es bei den „Millionen“ Fans 😉 keine Hochrechnungen gibt, wann denn
endlich Erscheinungstermin des Hörbuches ist, zum Zweiten, weil diese Hürde
zwar genommen wurde und doch auch nicht, denn da lauern noch einige Kapitel,
die ich bei der ersten Korrektur so flüchtig überarbeitet habe, dass ich sie wahrscheinlich
noch einmal komplett einlesen muss, und zum Dritten, und das vor Allem, dass
ich mir nicht selbst einen Erscheinungstermin vorgaukle, den ich dann
wahrscheinlich nicht einhalten kann. Das würde mich nämlich deprimieren ;-).
Wenn es fertig ist, dann ist es eben fertig.

Immerhin habe ich es geschafft, ein bisschen Ordnung in
Anthonys Internetauftritt zu bringen. Was aber auch nur war, weil es sein
musste. Denn leider gibt Kata ihren Blog auf. Und da es leider das einzige
Interview ist, das ich bisher geben durfte, und ich zugleich davon ausgehe,
dass ich wohl nie ein bessere geben werde, musste es auf diese Seite wandern.
Ihr könnte es jetzt unter Rubrik, Über das Team/Interview finden. Was aber erst
einmal dazu führte, dass ich einige andere Rubriken gelöscht habe. Denn in
meiner Unwissenheit habe ich es mit einer neuen Rubrik versucht, was aber
bedeutete, dass ich eine andere gelöscht habe. (Die Anzahl der Rubriken ist
scheinbar begrenzt.) Und dann noch eine. Die eine war die Nominierungen für die
Filmpremieren und die andere nannte sich die Unterstützer Anthonys. (Da ich
aber persönlich weiß, wen ich dafür halte, für einen Unterstützer, und auch,
wer denn bei der Filmpremiere mit mir im Kino sitzen darf, werde ich sie nicht
noch einmal neu aufleben lassen.) Der Fehler ist mir anscheinend schon einmal
passiert, denn die Blogbeiträge aus dem Jahre 2016 sind komplett verschwunden
und das nach externer Zeugenaussage schon länger. Was heißt, dass ich auch die
beiden Rubriken 2015 und 2017 vorsorglich zusammenfassen werde und sie nennen
werde, ältere Posts.

Auch Anthonys Seite musste gestutzt werden. Denn ich habe
einen Tarif, bei dem ich neuerdings nur noch 5 Seiten betreiben darf. Es waren
aber sieben.

Die hätten auch so stehen bleiben können, doch hätte ich
dann nichts mehr daran bearbeiten können. Immer, wenn ich es versucht habe,
hieß es nämlich lapidar, ich habe nur noch ein Anrecht auf fünf. Also habe ich
die fünf Bände auf einer Seite zusammengeführt und auch das Hörbuch
hinzugefügt, wenngleich es ja erst demnächst rauskommt. Somit habe ich jetzt
immerhin eine frei, wenngleich die großen Cover doch recht hübsch anzuschauen
waren.

Bis zum nächsten Mal, Grüße auch von den anderen.

p.s.: Ach ja, es gibt jetzt auch keine Möglichkeit, meine
Buchstabenflüsse hier zu kommentieren. Das aber weil es ja diese neue
Datenschutzbestimmung gibt und ich erst sehen will, was das für Auswirkungen
hat. Und wenn man nichts kommentiert, ist man hier quasi immer anonym unterwegs
und der Datenschutz immer gewährleistet.

Hurra!

Geschrieben von Francis Linz Fr, April 20, 2018 09:28:00

Hurra! Hurra! Nun hat auch der fünfte Band seine erste
Rezension. (Kaum wartet man ein Jahr. 😉 ) Dank dafür an Heidelinde! —
Natürlich bin ich in dem Zusammenhang angesprochen worden, nun auch den
sechsten Band auf die Reise zu schicken, ist er doch schon geschrieben. Doch
ist es so, dass er ja zum einen erst noch einmal korrigiert und ergänzt werden
muss, das dauert bei den fast 1100 Seiten schon seine Zeit, und zum anderen
sind da ja noch die Hörbücher, die ja parallel d…azu rauskommen sollten. Auch
wenn sich das Projekt ungemein zieht, wegen dem Drang zur Perfektion, und schon
deswegen wohl Jahre brauchen wird. Viel ehrlicher ist aber wohl, dass ich es
vielleicht auch noch nicht abschließen will. 😉 Anthony ist mein Leben, und
was mache ich dann? — Aber wenn der fünfte Band bei Amazon zwanzig fünf Sterne
Bewertungen hat, die anderen nicht mitgezählt, und auch die anderen Bände diese
Marke erreicht haben, nun gut, dann werde ich mich wohl erweichen lassen, schön
früher den sechsten Band zu präsentieren. 😉 😉 😉 Der meiner Meinung nach
ein wirklich würdiger Abschluss ist. Um nicht zu sagen, allein die letzten
zweihundert Seiten sind der Burner. In aller Bescheidenheit. 😉

Das Hörbuch und das Eichhörnchen

Geschrieben von Francis Linz Fr, April 13, 2018 08:54:50

Facebook schreibt einen ja immer gerne an, man soll
unbedingt seinen Beitrag gegen eine kleine Gebühr bewerben, damit mehr Leute
davon Kenntnis davon nehmen. Eigentlich täglich. Ob das Sinn mach oder nicht.
Was etwas nervt, weil man ja immer einen roten Punkt dafür kriegt, als Zeichen
dafür, dass es eine Nachricht sein soll, über die man sich freut. Nun gut, das
ist halt eben der Preis, den man dafür zahlt, um mit der Welt in Kontakt zu
bleiben. (Und natürlich auch, dass sie inzwischen wissen, wie alt ich bin und
wahrscheinlich auch meine Schuhgröße.) Zum Glück werde ich aber von sonstiger
Werbung zumeist verschont. Wohl deshalb, weil ihnen einen Blick auf meinen
Kontostand genügt hat, um zu wissen, bei dem ist nicht viel zu holen. 😉

Und natürlich werde ich auch immer angeschrieben, dass ich
schon lange nichts mehr gepostet habe und Anthonys Freunde doch gern Bescheid
wüssten. Was immer so ein weinig klingt, als sei ich ein wenig faul und sollte
endlich meinen alten Finger über die Tastatur schicken. Was aber nicht gerecht
ist, da es sich, bei einem längeren Schweigen meinerseits, meist darum handelt,
dass ich so im Stress bin, dass ich das Gefühl habe, ich kann mir die halbe
Stunde dafür nicht erlauben.

Und das bin ich in der Tat, im Stress, denn von dem Denken,
dass es sich bei dem Hörbuch so um eine Sache nebenbei handelt, bin ich schon
lange abgerückt. Zumindest, wenn man es gut machen möchte und mit den wirklich
Guten dieses Faches mithalten will, trotz erbärmlichen Equipments. Der
Perfektionist in mir ist einfach nicht zu besiegen. Und somit brauche ich
letztendlich wohl für eine Minute an die zwei Stunden Arbeit. Was bei insgesamt
knapp über 9 Stunden doch beachtlich ist. (Das Verhältnis ist ja jetzt schon 1
zu 1. Sodass nach einem harten Tag sechs bis Minuten bleiben, und das ist ja
nur die erste Korrektur.)

Und anstrengend ist es wirklich, denn am liebsten hätte ich
es ja, wenn nicht ein Knacksen oder Schnalzen oder was auch immer zu hören ist.
CD-Qualität halt. Wenngleich ich schon unangenehmere Arbeiten in meinem Leben
gemacht habe. Also auch nicht wirklich meckern möchte. Zumal andere Menschen
auf der Welt es da noch viel schlimmer getroffen haben. Es ist nur halt etwas
ermüdend, nach einem Tag nur so wenig in den Händen zu halten. Das Ziel ist
noch so fern. Habe jetzt aber immerhin das Buch fast bis zur Gänze noch einmal
neu von Franus einlesen lassen. 20 Seiten fehlen noch. Und auch 7 Stunden von
den etwas über 9 der ersten Bearbeitung hinter mich gebracht.

Das Ärgerliche ist ja noch dazu, dass ich von der ersten
Fassung nicht ein Wort gebrauchen kann, wegen des anderen Mikrofones und der
somit anderen Stimmfarbe . Auch wenn es manchmal besser als das Neue ist. Zum
Glück aber eher nicht und man sagen kann, Franus hat seine Hausaufgaben
gemacht. Bei manch Passagen könnte man sogar weinen vor Freude, so gut hat er
das hingekriegt. 😉

Alles in Allem, auch wenn es noch dauert, denn lange braucht
das Eichhörnchen die Haare auf seinem buschigen Schwanz zu zählen, auf das
Ergebnis kann man sich also freuen.

Grüße wie immer auch von Anthony und den anderen.

Es soll ja gut werden

Geschrieben von Francis Linz Di, März 13, 2018 18:38:45

Altbekannt, der Autor ändert einmal mehr seine
Terminplanung. Wie immer sich erst dem Druck der Realität beugend. (Die Hybris
ist ein elend Ding, befällt sie den Geist. 😉 )Ich hatte doch tatsächlich vor,
die ersten drei Bände gemeinsam als Hörbücher auf den Markt zu werfen. Verführt
wohl auch, weil Franus die Cover schon fertig hat. Doch muss ich nun erkennen,
dass die Fortschritte, wenn man es denn wirklich gutmachen will, doch sehr
bescheiden sind.

Die sechs Wochen, die ich verloren habe (und das voll und
ganz, da die zwei Mikrophone sich derart unterscheiden, dass selbst eine
korrekt eingesprochene Passage nicht zu verwerten ist, da es sich so anhört,
als ob da zwei völlige verschiedene Personen die Geschichte erzählen), indem
ich den ersten Band ohne Kontrolle eingelesen habe, sind zwar ein übler Scherz,
den ich mir da selber gespielt habe, sie aber wären noch zu verkraften. (All
die Abende, die ich in der Jugend in den Kneipen verbracht habe, mit meinem
Blick die große Liebe suchend, der vom Alkohol und Tabakrauch so oft in die
Irre geführt wurde, sind da ein viel größerer Verlust an Zeit.) Doch jetzt, da
ich merke, dass Franus Stimme von solchen Störgeräuschen begleitet ist, dass er
jeden Satz drei Mal einlesen muss, dass die Wahrscheinlichkeit, dass man daraus
etwas Brauchbares zusammenschnipseln kann, akzeptabel ist, muss ich gestehen,
dass ich für 2 Minuten Hörbuch in etwa 1 Stunde Arbeit brauche. Manchmal
weniger, manchmal aber auch mehr. Was ja, wenn ich das Einsprechen noch
mitdazurechne und die Nachbearbeitung, handelt es sich ja erst einmal um die
erste grobe Zusammensetzung, wohl dann auf die 1 Stunde für 90 Sekunden
herausläuft. Was das bei 9 Stunden Hörbuchdauer bedeutet, kann jeder selbst im
Kopf ausrechnen.

Kurzum, ich gebe keine Prognosen für Abgabetermine mehr
bekannt. Es läuft wie es eben läuft. Ich kann nur versichern, dass ich wirklich
artig und fleißig bin. Und dass es, wenn es dann herauskommt, wirklich gut sein
wird. Das lässt sich gar nicht bei einem Perfektionisten wie mir verhindern.
😉 Jetzt aber eben ein Band nach dem anderen.

Wenn ich die ersten drei Bände dieses Jahr schaffe, dann bin
ich schon froh. Denn die Bände werden ja immer dicker. Sodass der dritte
allein, dann wohl fast auf ein halbes Jahr Arbeit hinausläuft. Wenn nicht zuvor
das Wunder geschieht und Anthony endlich die Charts stürmt. Weil dann kann man
ja jemanden bezahlen, der das Zusammenschnipseln übernimmt und es zudem besser
und schneller macht als ich. (Ja, ja, ich gebe die Hoffnung nicht auf. 😉 )

Grüße auch von den anderen

Das Hörbuch und seine Probleme

Geschrieben von Francis Linz Fr, Februar 23, 2018 11:53:14

Eigentlich hätte ich jetzt gerne verkündet: „Hurra, Hurra,
der erste Band ist als Hörbuch fertig bearbeitet. Doch leider, wie soll es
anders sein, gab es erhebliche Probleme. Die ich eigentlich hätte vermeiden
können, doch in meinem Überschwang eben nicht tat. Denn es war mir schon
aufgefallen, nach dem ersten Kapitel, dass die Aufnahme unsauber klingt. Mit
Kopfhörer über den Computer. Habe sie dann auf meiner Anlage abgespielt und sie
dort leider als in Ordnung befunden und Franus dann befohlen, gleich weiterzumachen.
Bis zum letzten Kapitel. Eben im Überschwang. Doch leider hat sich dann
herausgestellt, dass das erste Kapitel noch einigermaßen passabel war. Einige
dahinter allerdings fast unhörbar. Da ist auch nichts mehr zu retten mit
Kompressor, rausschneiden oder all den anderen Hilfsmitteln, die Audacita
anzubieten hat.

Schlimm genug, doch dann, da ich annahm, dass es am Micro
liegt, einem Rode Podcaster, habe ich in Neues gekauft. Dasselbe Modell, soll
es doch das beste für diesen Preis sein. (Der ein erheblicher ist, obwohl das
erste Mal über Ebay erworben, und auch das zweite Mal. Aber für Anthony da
hungere ich sogar im Notfall 😉 ) Leider war das Problem damit nicht behoben.
Sodass ich dachte, es liegt am Laptop. (Ein neues Micro muss doch funktionieren.)
Schwupps also auch da einen neuen gekauft. (Hätte aber eh sein müssen, da das
andere Teil für 350.- neu, das ich letztes Jahr gekauft habe, allein zum
Hochfahren manchmal 3 Minuten braucht. Selten solch einen Fehlkauf getätigt.)
Aber auch der brachte keine Linderung. Sowie auch nicht die beiden Tablets, die
ich besitze. Ein uraltes und ein eines, das zwar moderner, aber schlechter als
das uralte ist. (Selten solch einen Fehlkauf getätigt. Aber ich wiederhole mich
😉 ) Sodass ich nun der Meinung war, geradezu sein musste, da habe ich ein
kaputtes Micro bei Ebay gekauft und dann sogar eine neues, das aber auch kaputt
ist. Sodass ich ebendieses neue sofort empört zurückgeschickt habe. (Zum Glück
war ich empört, denn wenn ich gewusst hätte, dass das Micro gar nicht kaputt
ist, hätte ich es behalten. Denn ich gehöre nicht zu den Leuten, die etwas
kaufen und es einfach zurückschicken und den Verkäufer dann auf zwei Mal
Portokosten sitzen lassen. Die Bearbeitungszeit gar nicht miteinberechnet. Das
gebietet der Anstand.) Dann, als gar kein Licht mehr am Ende des Tunnels zu
sehen war, hat mir zum Glück der Rolf sein Micro geschickt. (Großen Dank
dafür!) Ein Rode Nt, mit dem das Problem dann erstaunlicherweise immer noch da
war. Wenn auch nicht so gravierend wie mit dem Rode. Sodass, da ja die
Lokalitäten gewechselt wurden, bei verschiedenen Aufnahmen, nur noch eine
Fehlerquelle auszumachen war, nämlich Franus. Denn auch wenn er sich völlig
normal anhört, auch für seine Umwelt, so macht er doch ständig in seinem Mund
Störgeräusche, deren Quelle mir noch immer nicht klar ist. Es ist kein
Schmatzen, auch sind es keine trockenen Lippen, sondern anscheinen der Kiefer
oder irgendetwas am Gaumen. Was er auch selbst hört, wenn er sich darauf
konzentriere. (Und das Micro so oder so. Mit etwas Abstand wird es anscheinend
etwas besser. Deswegen ist das Nt auch besser als das Podcaster, das man ja
fast verschlucken soll.) Kurzum, um endlich zum Punkt zu kommen. Ich habe jetzt
das Nt gekauft und hoffe, dass wir damit dann, wenn Franus weiß, was ich er
alles zu beachten habe, demnächst dann doch eine würdige Arbeit abliefern
können. Wenngleich nicht morgen. Zum einen ist es nicht gut, wenn Franus sich
bei Sprechen dauernd auf Fehler untersuche, das hemmt den Fluss und er wird auch
der Stimmung und den Charakteren nicht gerecht, und zum anderen, und das vor
Allem, habe er sich noch nicht so recht von der Stimmung erholt, in der mich
dies Desaster hineingetrieben hat. Denn das Letzte, was Anthony braucht, ist
jemand, der trübsinnig seine Geschichte erzählt. Ist sie doch alles andere als
das. Wobei es schon erstaunlich ist, dass bei den Verkaufszahlen all die Jahre
hinweg, Franus und auch ich trotzdem immer zu ihm gehalten habe, bis hin zum
Ende. Das sollte man doch bitte auch honorieren. 😉

Damit Ihr aber seht, dass, wenn schon ich nicht so recht
vorankomme, es nicht daran gehapert hat, den anderen in den Hintern zu treten.
Sprich, Franus. Sodass er es immerhin geschafft hat, in der Zeit des
scheinbaren Müßiggangs die diversen Covers zu entwickeln. Die für die CD,
eventuell mit Papschuber, wenn jemand ein Hörbuch direkt an der Quelle erwerben
wird, und die für die diversen Distributoren im Internet. (Die Zeitangebe dort
sind selbstverständlich vorerst nur so über den Daumen gepeilt.) Ich hoffe, es
gefällt. Auch wenn es natürlich nur ein Kompromiss zwischen Kunst und
Zweckmäßigkeit sein kann. Es müssen ja die wichtigen Informationen gut lesbar
sein. Wobei es aber kein Zufall ist, dass Franus schon bis zum dritten Band
gekommen ist, denn wahrscheinlich werden die ersten drei Bände ziemlich rasch
aufeinander herausgeben werden, wenn denn fertig, vielleicht alle sogar am
selben Tag. Damit ist immerhin dies Baustelle abgearbeitet, wobei es natürlich
ziemlich zupass kam, dass Franus noch diese alten Covers im Ärmel hatte, die
dann ja nicht genutzt wurden. Jetzt aber kommt die ganz große!

Grüße auch von den andern, Francis

Fortschritt Hörbuch

Geschrieben von Francis Linz Di, Februar 06, 2018 08:19:49

Soeben ist Franus fertig geworden mit dem Einsprechen des
ersten Bandes. Ist ja die Zeit zwischen halb sechs und halb acht Uhr des
Morgens die einzig wirklich mögliche Spanne, wegen des Lärms. Und natürlich die
Sonn- und Feiertage. Denn mein Schloss liegt ja leider mitten in der Stadt und
im Westflügel, wo Franus während der Aufnahme auch wohnt, da läuft nun einmal
der Verkehr vorbei. Es ist nicht viel, da eine Seitengasse, aber dennoch
spätestens so alle zwei Minuten ein Wagen. Und da sind da ja noch die Nachbarn,
die Mülltonnen herumschieb, ihre Wagentüren knallen, etc.

So, jetzt muss das Ganze natürlich auf Fehler abgeklopft
werden. Von denen es eine Menge gibt. Nicht nur falsche Betonung oder Vernuschelung
von Buchstaben. (Es gibt zum Beispiel einen Satz, wo von einem Uniformierten
die Rede ist, den Franus tatsächlich fünf Mal falsch eingesprochen hat mit
Uniformter, sodass immer noch nicht eine richtige Aufnahme vorliegt. Manche
Dinge hat er auch zehn Mal oder noch öfter eingesprochen.) Sondern auch ein
gelegentliches Knacken in der Aufnahme, weil wohl das Tablet zu wenig
Rechenleistung hat und ich so dumm war, auf Stereo zu bestehen, sodass es schon
deswegen ab und zu in die Knie ging. (Dank an Rolf für den Tipp!) Aber was
soll’s, Franus und meine Geduld in diesen Dingen ist ja schier unerschöpflich.
Dann halt noch einmal. Zumal ja auch er, zufällig zur gleichen Zeit wie ich,
von dieser seltsamen Stimmbandlähmung geplagt wurde, von der die Ärzte meinten,
sie wäre irreparabel. Zum Glück nicht. Nichtsdestotrotz kommt das K doch oft
sehr krächzend, wenn er sich beim Sprechen nicht konzentriert. Und selbst dann
ist es nur zu 50% zu vermeiden.

Kurzum, es gibt viel zu tun, die Hälfte ist vielleicht
erreicht. Das Buch, das im Endeffekt knapp unter 9Stunden liegt, hat nämlich
eine Arbeitszeit, die man all diese Handicaps betrachtend, gerne mal 20 nehmen
darf. Vielleicht auch mehr. Ach, was wir darum all diese Menschen bewundern,
die sich einen Text vor die Nase halten und ihn immer korrekt ablesen. Früher
gab es ja in den Schulen sogar Meisterschaften, in den USA noch immer.

Das Gute aber ist, dass man beim Einsprechen merkt, wo es
vielleicht nicht ganz rund läuft und ich somit einige Verbesserungen habe einfließen
lassen können. Wobei es die, die mich kennen, natürlich nicht wundert, dass ich
mich nicht habe zurückhalten können, noch die ein oder andere Ergänzung mit
dranzuhängen. Somit hat das Buch jetzt keine 83.000 Wörter mehr, sondern
85.000. Die Geschichte selbst ist natürlich nicht davon berührt. Aber wenn mir
Anthony nachträglich erzählt, dass in der Situation dann noch das passiert ist,
was hätte ich machen sollen? Ich kann es doch nicht weglassen.

Ein verzeihliches Verbrechen, zumal ja all die, die die
E-Book-Version redlich erworben haben, sich demnächst die neueste Version
herunterladen können. Die Distributoren bieten das ja alle in der Regel an. Sie
wird mit dem Erscheinen des Hörbuchs eingestellt werden. Ich sage Bescheid. Und
die der Printausgabe haben somit die Gewissheit, dass ihre Ausgaben ziemlich
selten sind, und wenn Anthony endlich so bekannt ist, wie es ihm zusteht, ein
Vermögen wert sein werden. 😉 Mein schlechtes Gewissen hält sich somit in
Grenzen. Zumal ich ja jedem empfehle, sich das Ganze noch einmal von Anfang an
zu Gemüte zu führen, weil ja jetzt sukzessive die anderen Bände folgen werden,
als Hörbuch und auf den neuesten Stand gebracht, bis hin zum großen Abenteurer,
dem letzten Band.

Grüße auch von den andern

p.s.: Ich denke, Franus macht das ganz gut. Und im Notfall
bin dann ja noch ich da, um der Reihe den letzten Schliff zu geben. Dann aber
wird garantiert nichts mehr daran verändert. Denn auch wenn Franus die Sache
Spaß macht, noch einmal einlesen wird er es ganz bestimmt nicht.

Plan 2018

Geschrieben von Francis Linz Fr, Januar 05, 2018 18:19:49

So, der letzte Band ist in der Rohfassung fertig. Schneller,
als gedacht. Bin ich zufrieden? Ja. Sehr? Ja.

Insgesamt hat er etwa 310.000 Wörter. (99 / 87 / 125) Wenn
man das bisherige Maß ansetzt, dass die anderen Bücher haben, von etwa 284
Wörter pro Seite (zum Vergleich, Harry Potter hat so um 270 Wörter, ein
Dostojewski in der Sparauflage so um die 600. Für alte Leute mit Sehschwäche
also nicht geeignet 😉 ), dann kommen am Ende nach der letzten Korrektur wohl
um die 1100 Seiten heraus. Plus-minus.

Ich erwähne das nur, weil es klar machen soll, dass es keine
Geldschneiderei ist, den Band in drei Bücher aufzuteilen, sondern einfach den
Gegebenheiten geschuldet. Es gibt keinen Verlag für Selfpublisher, der ein Buch
mit diesem Umfang drucken kann. Natürlich kann man einen Spar-Dostojewski
daraus machen, aber dann ist das Lesen kein Vergnügen. Und Anthony soll
Vergnügen sein.

Was jetzt kommt, das ist, dass die ersten fünf Bände
sukzessive als Hörbücher erscheinen werden. Ich habe den berühmten Franus
Graueis gewinnen können, dass er sie mir einspricht. 😉 Das hat nicht nur den
Vorteil, dass damit neue Interessenten gewonnen werden können (Bei den hundert
Büchern, die ich pro Jahr verkaufe, reißt es das auch nicht raus. Wohlgemerkt,
in guten Jahren. 😉 )Sondern dass nun wohl auch die allerletzten Fehler
ausgemerzt werden können. Wenn es denn noch welche gibt, die ich entdecken
kann. Denn wenn ich immer davon verspreche, dass die Bücher jetzt noch einmal
verbessert werden, dann heißt das ja nur, dass im Höchstfall alle fünf Seiten
ein und oder ein so oder eine kleine Umstellung vorgenommen wird oder irgendwo
ein Ausrufezeichen besser als ein Komma ist, damit es halt noch flüssiger
klingt. Und beim Einsprechen fällt es viel eher halt auf, sollte es tatsächlich
irgendwo haken.

Dann, wenn das geschafft ist, wobei ich kein Datum setze,
wird der letzte Band noch einmal korrigiert, dann auch eingesprochen, damit das
Hörbuch, der Print und das E-Book am gleichen Tag erscheinen können. Aber
natürlich auch wieder sukzessive, das es ja drei Bücher sind, die diesen Band
ausmachen. Und dann habe ich wohl auch endlich mein Englisch so weit
aufgefrischt, dass die Übersetzung folgen kann.

In dem Sinne, Grüße auch von den anderen.



Post 2015

Alte Posts Posted on Do, Mai 17, 2018 15:16:35

Leider muss ich mit den Rubriken etwas Haushalten. Habe
schon in meinem Dilettantismus alle Post von 2016 gelöscht. Somit werden immer
die, die vergangenen Jahrgänge betreffen in diesem Zusammengefasst. Und um wie
um zu beweisen, was für ein Dilettant ich bin, habe ich die von 2015 kopiert
und werde sie denen von 2017 voranstellen. Diese folgen also nach diesem
ellenlangen. Wollen hoffen, dass er angenommen wird sonst muss ich ihn
stückeln.

Jahresabschlussbericht

2015

Geschrieben von Francis Linz Mo, Dezember 21, 2015 11:54:07

Jahresabschlussbericht, so will ich diese Mitteilung einmal
nennen, weil dann geht es in den wohlverdienten Urlaub. Der das auch ist.
Immerhin habe ich 2015 den fünften Band niedergeschrieben. Mit rund 175.000
Wörtern, Buch 1 & 2, der bis jetzt dickste Band.

Der letzte Band: Anthony und das große Abenteuer wird
natürlich noch dicker werden, aber gemach, gemach. Eine Herkulesaufgabe; und
wohl schon deswegen schiebe ich sie vor mir her. Denn eigentlich, wenn ich
ehrlich bin, dann könnte der fünfte Band schon jetzt erscheinen, noch einmal
drüberlesen und korriegieren vorausgesetzt, aber je mehr ich diesen Termin
schiebe, desto weiter rückt ja auch der 6te Band in die Ferne. Grobe Schätzung
liegt bei 2019.

Vielleicht schon 2018. Plusminus sagt man dazu. Was aber
natürlich auch in die andere Richtung zielen kann. Zuerst muss ich ja erst
einmal den ersten Band ins Englische übersetzen und dafür gebe ich mir bis Ende
September 2016. Ich bin also nicht faul 😉

Dass der Termin noch so fern ist, liegt also nicht daran und
auch nicht, dass ich mich nicht mehr motivieren könnte. Wozu ich gern eine
kleine Geschichte nennen will. Neulich sah ich nämlich in den Fernseher, da
sich dort ein ähnliches Schicksal wie das meine zeigte. Ein Autor stand Rede
und Antwort, wie er denn so lange habe durchhalten können, trotz des so
schlechten Absatzes all seiner früheren Werke. (Im Gegensatz zu mir hat sich
das ja jetzt bei ihm geändert.) Und die Antwort war wie immer die, dass er an
sich geglaubt hat. Was mich nun zu der Überlegung brachte, dass man irgendwie
bei diesen Worten geneigt ist zu glauben, dass der Erfolg letztendlich sein
Ziel war. Quasi, er hat daran geglaubt, irgenwann doch erfolgreich zu sein. Und
deshalb geschrieben. Und dieser Glaube an sich selbst hätte nun endlich seine
Erfüllung gefunden. Aber, zumindest in meinem Fall ist das so, hat das eine mit
dem anderen nichts zu tun. Natürlich ist Erfolg eine schöne Sache und wenn er
sich finanziell auszahlt erst recht, aber er hat mit dem Glauben, dass das, was
man tut, richtig ist, nichts zu tun. Ich glaube an Anthony und seine Geschichte
und mache deshalb weiter. Auch glaube ich daran, dass es ganz gut ist, was ich
da mache. Und schreiben tue ich schon deshalb, weil ich schreiben muss. Auch
weil mir diese Gabe geschenkt wurde. Die oft auch harte Arbeit ist. Denn wer
sein Talent verkümmern lässt, stiehlt dem Leben so viele Stunden.

Das bringt mich jetzt zu dem Punkt, dass mir jemand neulich
wieder einmal gesagt hat, Anthony sei so unglaublich bildhaft beschrieben, man
sehe direkt einen Film vor sich. Was mich natürlich sehr gefreut hat, besonders
da ich ja meiner Meinung nach gar nicht so viel beschreibe, sondern dem Leser
so viel Raum für seine Fantasie wie möglich lasse. Man wird nämlich in keinem
meiner Werke eine Landschaftsbeschreibung oder Personenbeschreibung finden, die
sich über viele Sätze erstreckt. Aber vielleicht ist das ja das besondere
Talent. (Was heißt hier vielleicht, ganz gewiss!) Letztendlich hat das aber nun
zur Bedeutung, dass eine Illustration der Bände nicht stattfindet. Ich möchte
keine Fantasie tradieren. Zumal der Arbeitsaufwand immens wäre und die
Übersetzung mich schon völlig in Beschlag nimmt. Und auch Franus möchte erst
einmal ein paar von seinen Cartoons zeichnen.

So, und jetzt möchte ich und all die anderen, Anthony, das
Team mit der Biene auf der Brust, Mathilda und der Baum,etc. uns zum Schluß nur
noch bei all denen bedanken, die meine Bücher lesen und auch diese Zeilen hier.
Es gibt uns Kraft. Denn auch wenn der Glaube groß ist, das Richtige zu tun, und
somit auch seinen Platz im Leben gefunden zu haben, es hilft, wenn andere auch
so fühlen.

Dank und englische Wortprobe

2015

Geschrieben von Francis Linz Sa, Dezember 05, 2015 10:31:04

Vorab meinen Dank an Barbara, die mir den ersten Band
korrekturgelesen und lektoriert hat, sodass er endlich geradezu grätenfrei im
Handel zu erwerben ist. Denn meine Aussage im letzten Post, dass ich mir einen
Fehler pro Seite zugestehe, ist nicht so zu werten, dass ich das auch meinem
Publikum zumuten möchte. Und für jeden Fehler möchte ich mich darum
entschuldigen. Nur mir selber ist es unmöglich, alle Regeln der deutschen
Sprache zu beherrschen. Nicht aus Mangel an Willem, sondern weil da die dafür
nötigen Windungen in der Grauen Masse einfach nur Geraden sind, an denen kein
Lernstoff haften will. Oder auf einer anderen Ebene ausgedrückt, ich werde auch
nie Balletttanzen, wenngleich ich die Akrobatik bewundere.

Womit sich Barbara natürlich eine sofortige Nominierung für
die Rubrik Filmpremiere verdient hat. Ich hoffe aber inständig, dass sie
dennoch auch an den anderen Bänden weiterhin Gefallen findet 😉

Ansonsten lade ich alle ein, sich den ersten
Übersetzungsversuch ins Englische anzuschauen.
http://anthony-noll.de/leseproben/english.html Wer Verbesserungsvorschläge hat,
ich freue mich darauf. Oder mich auch einfach nur auf grobe Schnitzer hinweist.

Wobei interessant ist, dass es zwar immer noch dieselbe
Geschichte ist, zumal ich mich ja versuche so buchstabengetreu wie möglich an
die Vorgabe zu halten, letztendlich aber schon durch die andere Sprachmelodie,
etwas anders kommt. Oder bin ich der Einzige, der das so empfindet?

Grüße auch von den anderen

Rotz und Wasser

2015

Geschrieben von Francis Linz So, November 29, 2015 18:59:41

Ich kann Vollzug melden. Alle fünf Bände korrigiert. Ich bin
sehr zu zufrieden. Inhaltlich. Der fünfte Band ist meines Erachtens der Beste.
Schade, dass ihn nur so wenige lesen werden.

(Meine persönliche Testleserin hat ihn natürlich schon
bekommen, bin ja gespannt, was sie davon hält.)

(Wenn jemand die vier anderen schon gelesen hat, und es
nicht mehr aushält, darf er sich gern melden. Dank Calibre kann ich in jedem
Format versenden. Natürlich umsonst. Angebot gilt bis Weihnachten. Mein
Geschenk an die treuen Freunde. Kleine Fehler müssen natürlich hingenommen
werden 😉 )

Ansonsten lasse ich mit der ganz großen Veröffentlichung
Zeit. Zum einen, wenn ich ihn mir in ein paar Monaten noch einmal vornehme,
dann wird er vielleicht noch besser, zum anderen, hoffe ich ja darauf, dass ich
mit der Hilfe einiger Korrekturleser, die letzten Fehler aus den anderen
herauszufiltern sind. Die ich selbst einfach nicht mehr sehe. Betriebsblind
nennt man das wohl. Wenngleich ich gestehen muss, dass die Barbara aus
Österreich, mir aufgezeigt hat, dass meine Fähigkeiten, die Interpunktion
betreffend, doch noch ausbaubar wären.

Wobei das Wort wären hier zurecht gewählt wird, weil ehrlich
gesagt, das lerne ich nimmermehr. Das ist außerhalb jeder
Aufwand-Nutzen-Rechnung. Ein falsches Komma pro Seite oder ähnlichen Unsinn
gestatte ich mir aber. Zumal die meisten es ja auch nicht bemerken.
Nichtsdestotrotz ist mein Respekt vor denen, denen die deutsche Sprache auch in
der Beziehung kaum Herausforderungen bietet, geradezu grenzenlos. Das ist eben
der Unterschied zum Maler. Er allein vermag es ein Kunstwerk hinzustelle, so
wie es ist. Wir anderen, auch die Musiker, sind immer nur im Team stark.
Korrektor, Lektor, Toningenieur, etc., sie sind unentbehrlich.

Aber die Zeit bis dahin wird natürlich nicht vertrödelt.
Habe heute mit Franus zusammen das Atelier aufgeräumt. Er hat nämlich gesagt,
er will ernsthaft probieren, den ersten Band zu bebildern. Wobei ich aber so
meine Zweifel habe. Franus kann mit Farben umgehen, das ist keine Frage, aber
das ist dann schon eine Ecke mehr. Da geht es um Handwerk. Nun gut, ich lasse
mich überraschen. Bilder beleben, das kann er ja. Und das ist ja auch schon
etwas wert.

Ich versuche derweilen den ersten Band ins Englische zu
übersetzen. Was mindestens bis zum Frühjahr brauchen wird, muss ich doch erst
einmal all die Vokabeln wiederfinden, die durch mangelnde Aufmerksamkeit sich
aus dem Garten meiner Kindheit getrollt haben.

Wobei ich aber bitte, nicht böse zu sein, wenn sich
mittendrin einfach herausstellt, dass auch hier die Aufwand-Nutzen-Rechnung
nicht trägt. Es müssen ja noch so viele andere Dinge gemacht werden, um dem Projekt
Anthony Noll endlich die Aufmerksamkeit zuzuführen, die es meiner Meinung nach
verdient.

Ehrlich Leute, beim fünften Band, ich habe Rotz und Wasser
geheult bei einem Kapitel. Nicht weil ich ich es so gut hingekriegt habe,
sondern weil es so unendlich traurig ist. Und somit ist es wirklich der beste
Band, der mir je gelungen ist. Deckt er doch das Leben ab, so wie es ist.

Grüße auch von den anderen, Francis und Anthony

Ein Pageturner aus Vergeßlichkeit heraus

2015

Geschrieben von Francis Linz So, November 22, 2015 18:48:12

So, nachdem ich das letzte Mal so streng mit mir ins Gericht
gegangen bin, darf ich mich heute auch mal loben. Habe jetzt nämlich alle Bände
bis hin zum Beginn des Fünften durchgelesen. Wobei es echt nur ein Durchlesen
war. In 3,2 Anthony und die große Inspektion (wenn kleine Roboter die Zeit
verdrehen) und 4,1 Anthony und das Labor Sobizalis (wenn kleine Roboter neue
Freunde finden) sowie 4,2 (wenn kleine Roboter ein Memory legen) war kein
wirklich grober Mangel feststellbar. Kleine Schönheitsreparaturen und drei
Ergänzungen, das ja, aber mehr war nicht zu machen. Zumal ich hier anscheinend
schon bei der Erstellung von den Und‘s am Satzanfang abgerückt bin, weil die
Helden ja auch immer erwachsener werden. Und nur das Kinderbuch das Und am
Satzanfang so liebt. Aber Anthony nun einmal alles andere als ein Kinderbuch
ist.

Wirklich schön war, dass eine Passage dabei war, die ich
völlig vergessen hatte, sodass es fast wie ein fremdes Buch für mich war. Und
ich war plötzlich völlig gefesselt: was wird passieren? Und ich kann Euch da
Draußen nur sagen, das war ein echter Glücksmoment! Ich hielt einen echten
Pageturner in den Händen. Und das ganz objektiv 😉 Ich weiß, das klingt
komisch, fast ein wenig nach Nabelpolitur, aber es war so.

So, jetzt bin ich gespannt, ob der 5te Band mit den anderen
mithalten kann. Auf alle Fälle habe ich, so hoffe ich, dort nicht wieder ein
Kapitel zum Drüberlesen eingebaut. Was bei Band 2, 3 und 4 ja so ist. Zumeist
die ersten. Wenn ich nämlich ein halbes Jahr an nur zwei Kapitel rumdoktore,
weil ich nicht so richtig reinkomme. Zuviel Alltag und der andere Blödsinn.
Dann fehlt das Leichte, das die Anthony Geschichte ja ausmacht. Alles ist so
komprimiert. Im Band 2 habe ich es immerhin hingekriegt, dass ich mit dem
Ergebnis jetzt leben kann. Es ist einfach so. Und ich muss ja, wie von der
Kritik richtig bemerkt, ja auch einiges wiederholen, damit auch Quereinsteiger,
die aus Zufall eben nicht den ersten Band in Händen halten, die Geschichte
verstehen und gerne lesen. Was aber auch in anderen „berühmten“ Reihen so
geschieht.

Ich hoffe nur, dass es im dritten Band jetzt auch endlich
lesbar ist. Überprüfung in einem halben Jahr, wenn ich wieder etwas Abstand
habe. Diese Kapitel werden nie Perlen sein, aber man kann sie ertragen. So auch
im vierten, wobei ich da aber immerhin so klug war, das, was ich zuerst
geschrieben habe, zum vierten Kapitel zu machen. Die ersten drei sind ein
Traum!

Und darum habe ich auch ein wenig Angst vor dem letzten
Band. Muss ich doch da tatsächlich mit Pinnwand und Schnipseln arbeiten, damit
ich nichts vergesse. Und meine wirkliche Begabung, wenn ich sie denn besitze,
;-), liegt nun einmal darin, einfach draufloszuschreiben. Natürlich muss das
dann noch zehnmal korrigiert werden, aber es ist einfach mehr Schwung drin.

Ich glaub, das war es. Grüße auch von den anderen

Mit Bitte um Vergebung

2015

Geschrieben von Francis Linz Sa, November 14, 2015 09:59:39

Das erste Buch des dritten Bandes: Anthony und die große
Inspektion, wenn kleine Roboter Loopings machen, ist gerade durch die Korrektur
gelaufen. Hier allerdings gab es zum ersten Mal mehr als nur die üblichen
Schönheitsreparaturen. Habe aus den ersten Kapiteln fast 500 Wörter streichen
müssen. Was sich nicht viel anhört, aber wenn man bedenkt, dass ein falscher
Satz einen ganzen Absatz ruinieren kann, dann doch viel ist. Und was mir
unendlich peinlich ist, habe ich ihn ja schon einmal korrigiert und gedacht,
besser geht es nicht. Zumal ja Freunde von Anthony bezahlt haben, um
unterhalten zu werden. Und dann mussten sie durch solch grottige Passagen
wandern. Zum Glück war dann ab dem 4ten Kapitel eigentlich kaum noch etwas zu
machen. Und ich hoffe, weil ich die dann als sehr gelungen empfinde, auf
Nachsicht und Vergebung.

Es ist halt ein Ein-Mann-Betrieb. Und ich war noch nie der
Meinung, dass ich in allen Belangen perfekt bin. Denn auch wenn auf dem
Buchrücken nur immer ein Name steht, so ist ein Buch eine Teamarbeit. Lektor,
Korrektor, Illustrator, usw. Man betrachte sich nur so manch
Originalmanuskript, auch berühmter Werke, man würde nie den Verdacht hegen,
dass man das einem breitem Publikum darbieten darf. Zumal das Schreiben nur mit
dem Schreiben besser wird. Und somit die Hilfe von dritter Seite immer
geringer. Noch aber bin ich erst bei vielleicht 80%. Immerhin besser als Anfang
der „Karriere“. Da waren es vielleicht nur 20. (Seien wir ehrlich, der erste
Roman hatte nicht einmal 5.)

Da es aber trotzdem besser läuft als erwartet. Denn die
wirklichen Reparaturen kosten echt Zeit. Wird der erste Durchlauf der Bücher
bis hin zum fünften Band, sich wohl schon Anfang Dezember erledigt haben. Ich
hatte mit Ende Januar gerechnet. Dennoch wird der Termin der Veröffentlichung
vorerst nicht nach vorne verschoben. Denn je mehr Zeit zwischen der Endabnahme
und dieser ersten Korrektur liegt, desto besser. Zumal eine Idee in mir immer
wächst, die viel Zeit bedarf.

Eigentlich sind es ja zwei. Ich könnte den ersten Band
illustrieren und auch ins Englische übersetzt. Und da ich niemanden kenne, der
das mit Freude und für ein warmes Dankeschön macht, bleibt es wohl an mir
hängen. Wobei ich gerne etwas geben würde, aber meine Ressourcen diesbezüglich
sind doch arg überschaubar. Dennoch, wer sich beteiligen will, darf sich gerne
melden.

Warum das, werden jetzt einige fragen. Nun, ich bin Realist.
Und meine Hoffnungen, auf dem deutschen Buchmarkt zu reüssieren, doch eher
gering. (Eigentlich sind sie nicht mehr vorhanden, habe ich doch alles gemacht,
was man mir empfohlen hat, aber die Freunde von Anthony werden nicht mehr.) Das
Beste wäre sicher der japanische Markt, sind sie doch dort sehr Roboteraffin
und auch die Seelenwanderung ist ihnen nicht unbekannt, auch nicht Bäume die
reden, aber meine Beziehungen in diesen Teil der Erde sind leider nicht
existent. Somit also diese Richtung. Und da mein Englisch, trotz Abstammung,
nicht mit meinem Deutsch zu vergleichen ist, gelingt es mir vielleicht schon
deswegen auch sprachlich ein Kinderbuch daraus zu machen. Oder eines, das auf
dem E-Book-Markt bestehen kann. Denn wie hat neulich ein bekannter Literat
gesagt, dessen Name mir aber entfallen ist: „Ein wirklich wertvolles Buch hat
gar nicht die Chance au dem E-Book Markt erfolgreich zu werden.“

Das sehe ich auch so.

Sorry, wenn das jetzt zu eingebildet klingt, aber wenn ich
nicht von meiner Mission überzeugt wäre, ich hätte unter diesen
Begleitumständen nie solange durchgehalten. 5 Bände mit sowenig Resonanz, das
muss mir erst einmal einer nachmachen 😉

Grüße auch von den anderen.

p.s.: Wenn es so weit ist, werde ich auf diesem Blog oder
auch auf Anthonys Seite die Illustrationen natürlich vorstellen und auch die
Übersetzungen der Kapitel, sukzessiv. Schon allein um Verbesserungsvorschläge
entgegenzunehmen. Vielleicht auch wird dann alles zweisprachig geführt oder
gleich eine eigene englischsprachige Domain eröffnet. Noch ist alles im Nebel
der Zukunft, aber die Schemen nehmen bereits Konturen an.

Lesepreis Lovelybooks 2015

2015

Geschrieben von Francis Linz Mo, November 09, 2015 12:23:33

Na, da habe ich doch glatt vergessen, die letzten Post auf
Fb auch hier einzustellen. Sorry. Zumal diese schon wieder gelöscht sind. Und
der Text somit jetzt hier nicht geschwind hineinkopiert werden kann.
Zusammenfassend und mit dem, was sich sonst noch so getan hat, kann ich aber
sagen:

Inzwischen habe ich jetzt auch den zweiten Band, Buch 1 und
2 auf Fehler abgeklopft. Viel gab es da zum Glück auch nicht zu verbessern.
(Wobei die ersten Kapitel des ersten Bandes aber nie die werden, die einen
Anthony Noll ausmachen. Inzwischen schon ganz manierlich, aber aus einem Raben
wird kein Schwan, so oft er auch in den Waschzuber steigt. Mein großes Manko.
Beim Anfang jeden Buches, tue ich mich etwas hart. Nur beim fünften Band, da
bin ich sofort reingekommen.) Schönheitsreparaturen gab es allerdings schon ein
paar, wie auch im ersten Band.

Habe diesen inzwischen, wie alle bearbeiteten Bände, in der
neusten Version bei Createspace eingestellt und bei Neobooks. Werde mir jetzt
selbst jeweils eine Printausgabe ordern und dann noch einmal drübergehen. Ist
es doch ganz etwas anderes als am Rechner. Es fallen einem plötzlich wieder
Dinge auf, die vorher wie unsichtbar waren. Ein Plan, der für alle Bände gilt.
Dann, denke ich, zumal durch die Schönheitsreparaturen garantiert neue Fehler
hineingeraten sind, die vorher nicht da waren, und die ich so hoffentlich
finde, dürften die Texte grätenfrei sein. Relativ, soweit es mit meinen
Möglichkeiten zu verwirklichen ist.

Ein weiterer Plan ist, dass die Bände, sprich die Kapitel,
Illustrationen bekommen. In schwarz-weiß. Weil ich nämlich auf dem Flohmarkt
eine amerikanische Harry-Potter-Ausgabe erstanden habe. Und da sind solche
Illustrationen drin. Und jetzt verstehe ich auch den Hype, denn die werten das
Buch doch erheblich auf. (Wirklich, ganz toll!) Wie lieblos da die Versionen
des Carlsen-Verlags, mit diesen Covern, denen der Charme evangelischer
Kirchenkunst anhaftet. Ich spreche hier von den 50er und 60er Jahren des letzten
Jahrhundert. Bei denen es mich einfach nur gruselt. Tut mir leid, meine
Meinung. Schön, dass es Harry Potter trotzdem geschafft hat.

Was das Thema Cover anbetrifft, da muss ich mich allerdings
selber bei der Nase packen. Die von Anthony könnten wahrlich besser sein. Nur
habe ich keine Idee, was zu tun ist. Bin fast bereit, das Projekt, wie auch die
Gestaltung der Illustrationen in andere Hände abzugeben. Mal sehen, wie sich
das entwickelt. Für mich ist der Stichtag der 1 April 2016. Da sollte alles stehen,
sodass ich sagen kann: Besser krieg ich es einfach nicht hin.

Ansonsten hat mich jemand darauf hingewiesen, dass man
Anthony für den Lovelybooks Lesepreis 2015, Kategorie: Kinderbuch vorgeschlagen
hat. Dank dafür an Mira. Das bringt ihr natürlich wiederum hier bei Anthony
eine Nominierung für die Kategorie: Filmpremiere ein. Zumal es nicht sie war,
die mich darauf hingewiesen hat. Ich hoffe, ihr votet alle fleißig 😉

Versprechen eingelöst

2015

Geschrieben von Francis Linz Di, Oktober 27, 2015 09:22:05

Für alle, die sich gefragt haben, warum es etwas stiller
geworden ist. Darum. Habe ich doch endlich mein Versprechen eingelöst.

https://www.facebook.com/Franus-Graueis-1488467274718639/?ref=hl

Zweiter Endbericht Anthony Noll und der falsche Erlöser

2015

Geschrieben von Francis Linz Mi, September 30, 2015 06:27:16

Buch 1: wenn kleine Roboter schummeln

87.000 Wörter; 18 Kapitel

Buch 2: wenn kleine Roboter das Spiegeluniversum suchen

88.000 Wörter; 20 Kapitel

So, die erste Korrektur ging erstaunlich schnell. Kaum
Streichungen, kaum Ergänzungen. Vielleicht werde ich ja doch langsam ein guter
Schriftsteller 😉 Jetzt muss die ganze Geschichte in meinem Kopf nur ein wenig
in Vergessenheit geraten, vor der Endabnahme. Werde darum auch mal wieder
andere Autoren lesen, große Namen, aber auch kleine. Nicht damit ich
betriebsblind werde. Und dann nach Plan vorgehen.

Ach ja, Buch 1 werde ich widmen: Kata, Anette und Katharine

http://buchkatablog.blogspot.de/

https://nettebuecherkiste.wordpress.com/

http://schummerlicht.blogspot.de/

Wenn jemand von den Genannten etwas dagegen hat, bitte
melden 😉

Womit nicht verbunden ist, dass ich jetzt noch mehr
Beachtung von diesen Seiten erwarte oder immer nur wohlwollende Worte für
Anthonys Geschichte, sondern mich nur bedanken möchte, weil jeder Blog in einer
gewissen Zeit für mich und Anthony sehr wichtig war. Und das bleibt so, egal,
was noch alles passieren wird.

Buch 2 werde ich all denen widmen, Blogs und Freunden, die
versucht haben, in ihrem Rahmen, die Geschichte von Anthony zu unterstützen.
Davon mag sich angesprochen fühlen, wer sich angesprochen fühlen soll. Ich
nenne hier mit Bedacht keinen Namen, nicht dass sich jemand zurückversetzt
gefühlt, weil er nicht der erste ist.

Denn so klein die Schar der Freunde ist, so hat sie dennoch
ausgereicht, dass ich bis jetzt durchgehalten habe. Ganz ohne Lob und
Unterstützung hätte ich die bis jetzt fünf Jahre nicht geschafft. Und darum:
Danke.

Die drei, die noch folgen werden für das letzte Kapitel:
Anthony Noll und das große Abenteuer, die reiß ich dann auch noch auf der
linken ab. Habe so viele Jahre vorher mit Nichtigkeiten verbummelt, da kommt es
darauf dann auch schon nicht mehr an. Allerdings werde ich mir wohl diesmal
wohl tatsächlich eine große Tafel kaufen müssen, um all die Sachen nicht zu
vergessen, die Anthony mir bereits erzählt hat und die unbedingt dort noch mit
hinein müssen. Und Pfeile darauf malen und alles, was sonst noch das Gedächtnis
unterstützt. Das wird ein Megaprojekt.

Grüße auch von den anderen

Erster Endbericht Anthony Noll und der falsche Erlöser

2015

Geschrieben von Francis Linz Di, September 22, 2015 14:07:19

171.500 Wörter; 30 Kapitel

Hurra, es ist geschafft. Die erste Rohfassung ist fertig.
Wer hätte das gedacht, kaum ziehen 5 Monate ins Land, schon steht sie da. Noch
nie habe ich so lange Zeit durchgeschrieben. Nun ja, jetzt kann ich ja Urlaub
machen und all die Millionen verprassen, die ich mit den Bänden zuvor verdient
habe 😉

– Der weitere Plan ist: Alles noch einmal lesen und noch
einmal und noch einmal, damit die Kapitel auch wirklich rund sind. Kann ein
oder zwei oder auch mehr Wochen dauern. Ganz nachdem, wie viele Fehler ich
eingebaut habe, die mir nur mit etwas Abstand auffallen. Dürfte bei den ersten
Kapitel ganz gut gelingen, ist ja schon eine Weile her. Auch müssen die
Übergänge und die Spannungsbögen sich einer Untersuchung unterziehen. Liest es
sich flüssig, alles logisch, etc.

– Dann zur Seite legen und alle früheren Bände lesen und
darauf überprüfen, ob Sachen nicht doch einfacher geschrieben werden können,
und natürlich, ob kleine Fehler zu finden sind. Kein Zeitrahmen dafür. –

– Dann die Bücher von Franus Graueis noch einmal korrigieren
und sie vielleicht ein wenig aufpeppen. Auch dafür kein Zeitrahmen. (Das bin
ich ihm schuldig, habe ich ihm ja versprochen für all die Cover, und bis jetzt
noch nicht eingelöst. Natürlich wird er auch für die neuen die Verantwortung
übernehmen.) –

– Dann diese Buch noch einmal einer strengen Endkorrektur
unterziehen, weil dann dürfte endlich wirklich genug Abstand sein, die
Buchstaben im Wald der Wörter zu finden. –

– Und dann wird veröffentlicht, wobei wohl nur klar ist,
dass der gesteckte Termin, spätestens Frühjahr 2016, in jedem Fall eingehalten
werden kann, das: wie und wo, hingegen nicht. Tendenz ist aber, ganz zu Amazon
zu wechseln. Dass es dann wieder zwei Bände werden, ist sehr wahrscheinlich,
aber nur deswegen, weil das die Kosten für die Printausgabe senkt. Klingt ein
bisschen komisch, ist aber so. –

– Wie gesagt, das ist der Plan, was letztendlich geschieht,
wird sich zeigen, wenn es so weit ist. –

– Muss dann ja auch endlich in die Werbeoffensive gehen.
Wobei mir das Schicksal allerdings einen kleinen Streich gespielt hat. Denn die
geplante Welttournee meiner Lesungen muss leider abgesagt werden. Selbst die in
den kleinsten Buchläden um die Ecke. Mein linkes Stimmband ist nämlich
plötzlich gelähmt. –

– Ehrlich gesagt, schon seit einem halben Jahr, aber da ich
ja nicht sonderlich gesprächig bin, ist das erst einmal nicht so aufgefallen.
Was all die wundert, die meine Werke lesen und sich denken, das kann man auch
mit weniger Worten sagen. Womit sie manchmal vielleicht auch recht haben. Aber nur
vielleicht 😉 Und was als heißeres Krächzen nach einem grippalen Effekt klang,
hat sich letztendlich als das herausgestellt. Langes Reden ist mir unmöglich,
und selbst die Logopäden, wo ich jetzt bin, Pa- Po- Pu- Pi- Pe- Psst!-Psst!-
Psst! Schttt! Haben keine große Hoffnung. Irreparabel, außer spontane Heilung,
Ursache unklar. –

– Ich bin ja kein großer Freund, Krankengeschichten in die
Welt zu setzen und habe mich immer bemüht, all die anderen Zipperlein zu
verschweigen, die meinen Körper und so oft meinen Geist plagen, ist es doch für
die Menschen da draußen so hilfreich, wie wenn ich plötzlich anfangen würde,
mein Essen zu fotografieren, doch dies ist leider in einer traurigen Art und
Weise dermaßen mit Anthony verbunden, und dem Projekt, wie können vielleicht
noch mehr Menschen Spaß an seinen Abenteuern finden, dass es berichtet werden
muss. –

– Aber natürlich hat es auch seine guten Seiten. Als Ehemann
wäre ich jetzt geradezu perfekt. Denn schreien darf ich ja auch nicht. Wozu ich
aber noch nie neigte. Ich werfe ja nicht einmal Türen zu. –

Grüße auch von den anderen, bis zum nächsten Mal

Zwischenbericht 13 (Anthony Noll und der falsche Erlöser)

2015

Geschrieben von Francis Linz So, September 13, 2015 13:03:25

156.000 Wörter; 27 Kapitel

Noch 3 Kapitel. Womit klar ist, das wird definitiv der
dickste Anthony Band. Schlimm für die, die sich schon vorher gelangweilt haben,
für die anderen ein großes Glück.

Denn die Entwicklungen sind momentan geradezu dramatisch und
überraschen auch mich das ein oder andere Mal. Und somit fällt es zwar schwer,
von der Kraft her, das Buch zu einem Ende zu bringen, denn solange am Stück
habe ich bei keinem Band geschrieben, jetzt fast genau vier Monate, mit
vielleicht drei einzelnen Tagen echter Pause, andererseits aber auch leicht.

(Wobei zu beachten ist, dass mindestens das gleiche an Zeit
eingeplant werden muss, damit der Band dann auch so dasteht, dass er guten
Gewissens an die Leser ausgeliefert werden kann. Korrigieren, Korrigieren,
Ergänzen, Streichen, Korrigieren. Was dann fast 250 Arbeitstage macht. Kurzum,
er wird die Frucht eines ganzen Jahres sein.)

Aber ich will nicht jammern, denn an Spannung mangelt es
zurzeit nicht. Und das Erstaunliche ist, obwohl es für einen Anthony-Band nicht
wirklich erstaunlich ist, so viel Fragen werden beantwortet, nur um noch viel
kompliziertere in die Welt zu stellen. Aber so ist nun einmal Anthonys
Schicksal.

Vielleicht melde ich mich noch einmal vor Beendigung der
Rohfassung. Denn auch wenn zwei der folgenden Kapitel nicht viel an Umfang
aufzeigen sollen, so ist es geplant, so weiß man nie 😉

Grüße auch von den anderen

Zwischenbericht 12 (Anthony Noll und der falsche Erlöser)

2015

Geschrieben von Francis Linz Sa, September 05, 2015 11:21:35

141.500 Wörter; 26 Kapitel

So, jetzt muss ich erst einmal all den Unsinn korrigieren,
den ich hier in letzter Zeit so geschrieben habe. Nicht beabsichtigt, nur, weil
ich es selber so glauben wollte. Wie, dass das Ende nahe ist. Denn das kann ich
definitiv erst heute so sagen. Es sind nämlich noch genau vier Kapitel, die zu
schreiben sind. Ein extrem langes, ein mittleres, dass dann aber auch zu einem
langen werden könnte, und zwei kurze. Und erst das ist in der Tat überschaubar.

Womit es dann wohl wieder auf die 160.000 Wörter
hinausläuft. Kommt nach der Rohfassung ja noch die Korrektur und somit noch ein
paar tausend Wörter hinzu. Denn dort wird zwar gestrichen, aber da zuvor so
einige Sachen vergessen wurden, natürlich noch so einiges dazu. Informationen,
ohne die die Geschichte von Anthony nicht verstanden werden kann.

Was jetzt aber leider ein wenig so aussieht, als wäre eine
Auftragsarbeit. Der erste Band hat 80.000 Wörter, die Hälfte von 160.000. Der
dritte ein bisschen mehr, wenn ich es recht in Erinnerung habe: 167.000, und
der vierte genau 160.000. Und von den Verlagen wird ja für einen Fantasyband
das Maß von 80.000 Wörter angelegt. Aber ich schwöre beim Barte meiner
Großmutter, dass das nie so geplant war. Schon deswegen: ich wollte es mir
einfach machen. Etwas mehr als 80.000, aber bitte keine 100.000. Sollte es doch
eigentlich nur ein Übergang sein zum großen Finale: Anthony Noll und das Große
Abenteuer. Und das ist ja bereits in der Planung ein Monster. Will gar nicht
wissen, wie sich die Realität dann gibt. Zumal die Verkaufszahlen ja nicht
dafür sprechen, dass sich all die Arbeit lohnt. (Das soll bitte nicht als
Jammerei verstanden werden, nur ein wenig verständlich machen, wieso es mir
danach war, mir die Sache etwas leichter zu machen. Die Tatsachen sind nun
einmal so wie sie sind.)

Letztendlich kann ich aber nicht aus meiner Haut. Und werde
etwas hinstellen, das ich guten Gewissens vertreten kann. Und wenn es mich all
meine Kraft kostet. Gibt es da doch so einen Ehrenkodex in mir, der schon immer
hinderlich war, ein bequemes Leben zu führen. Was nicht heißt, dass ich ein
Gutmensch bin, wie davon entfernt, aber ein bisschen was haben auch mich all
die vielen Jahre gelernt. Und wenn es nur die zwei kleinen Wahrheiten sind:
Wenn du Unsinn anstellst, dann steh dazu. Und wenn du etwas machst, dann mach
es richtig.

Womit wir sogleich zu eben solch einem weiteren Unsinn von
mir kommen. Allerdings nur einem sehr kleinen. Habe ich doch behauptet, dass
dieser Band reifer ist. Das aber stimmt nicht. Nur bin ich selber dem
Trugschluss aufgesessen, dass nur ernste Themen von Reife künden. Und ein Tod,
von dem berichtet werden muss, ist nun einmal ein sehr ernstes Thema. Doch
denke ich, dass der erste Band mindestens genauso die gleiche Güte besitzt. Und
auch all die anderen Bände. Denn hinter einem Lachen steht manchmal genauso
viel Weisheit wie hinter einer Träne. Manchmal viel, manchmal wenig. Und somit
kann nur gesagt werden, dass auch dieser Band sich deutlich von seinen
Vorgängern unterscheidet. Nicht völlig, sonst wäre es ja auch kein Anthony
Abenteuer, aber merkbar. Und vielleicht noch, dass die Protagonisten etwas
reifer agieren. Zumal ihnen Glomp die Ohren lang gezogen hat. Und das zu recht,
denn sie sind ja keine Kinder mehr.

So, und da wären wir schon beim Schluss für heute. Obwohl
ich wahrlich viel zu erzählen hätte. Von all den Kapiteln, über die ich so
glücklich bin, weil gelungen, und ich doch so voller Angst war, keinen
ebenbürtigen Anthony-Band hinzubekommen, jetzt mich aber selber oft kneifen
muss, um nicht abzuheben. Und, und, und.

Alles Gute, Francis, und natürlich auch Grüße von den
anderen.

Zwischenbericht 11 (Anthony Noll und der falsche Erlöser)

2015

Geschrieben von Francis Linz Di, August 25, 2015 16:43:35

122.500 Wörter; 23 Kapitel.

Nur ein Kapitel, aber was für eins! Ich bin völlig
geschafft. Ein so dickes habe ich bisher noch nicht geschrieben. Über 12.000
Wörter. Wenn sich jemand an eines erinnern kann, bitte melden.

Und ständig tut sich was. Ein ewiges Auf und ab. Und mit dem
Überarbeiten wird es dann noch weiter wachsen. Und das Schlimme, man kann nicht
mittendrin aufhören, weder beim Schreiben, noch beim Lesen. Nichts, was man
zehn Minuten vor dem Sandmännchen liest. Andererseits das Beste, am Schluss hat
es auch noch einen Cliffhanger!

In der Tat, man merkt es, ich bin sehr zufrieden mit mir. Selten
habe ich Anthonys Bilder so gut in Worte umgesetzt. Wie ich generell finde,
dass dieser Band eine neue Qualität erreicht. Nicht besser, wer will einen Band
schreiben, der besser ist als der erste?, aber dennoch in einer anderen Liga.
Möchte sagen: reifer. Und langweilig wird es garantiert nicht werden. Ich muss
nur ein bisschen aufpassen, dass er nicht zu abgefahren wird.

Obwohl das bremsen gewisse Tatsachen ein. Denn es gibt auch
Trauriges zu berichten. Es muss ein Tod beklagt werden. Ein Tod auf der guten
Seite. Und der rückt immer näher. Aber was soll ich machen? So gern ich ihn
verschweigen möchte. Außerdem wird das Ende ein Ende voller Sorge vor der
Zukunft sein. Es neigt sich ja auch die Ausbildung ihrem Ende zu. Und auch wenn
es jeder glaubt, das große Abenteuer ist keine wirkliche Alternative. Es wird
Brüche geben und Dinge werden auseinandergerissen, die eigentlich für immer
zusammen gehören. Und einmal muss auch eine Seele gehen. Wohl auch darum fällt
es mir so schwer, mit diesem Band zu einem Ende zu kommen, und er wird immer
dicker und dicker.

Bis zum nächsten Mal. Grüße auch von den anderen.

Zwischenbericht 10 (Anthony Noll und der falsche Erlöser)

2015

Geschrieben von Francis Linz So, August 16, 2015 16:04:40

22 Kapitel; 109.000 Wörter

Eigentlich wollte ich ja nichts schreiben, aber da es sich
gerade so wunderbar ausgeht, Sonntag und ein Kapitel just abgeschlossen, möchte
ich zumindest das vermelden.

Grüße auch von den anderen.

Zwischenbericht 9 (Anthony Noll und der falsche Erlöser)

2015

Geschrieben von Francis Linz So, August 09, 2015 14:08:26

20 Kapitel, 100.000 Wörter.

Dass ich an dieser Stelle jetzt nicht mehr in Buch 1 oder 2
unterscheide, hat nichts damit zu tun, dass der 5te Band keine Aufteilung mehr
erfährt. (Das ist immer noch so gewiss wie dass es ungewiss ist.) Sondern liegt
nur daran, dass nun definitiv einige Kapitel hin und her geschoben werden
müssen, zum Zwecke des Leseflusses. So dass ich definitiv nicht sagen kann,
wann hört das eine auf und wann beginnt das andere.

So wie ich auch immer noch nicht sagen kann, was in etwa an
Gesamtumfang herauskommt. Die Kapitel, die noch folgen und von denen ich
dachte, ich müsse sie nur noch niederschreiben, werden immer länger und länger,
sodass aus einem geplanten dann plötzlich zwei werden. Minimum sind somit noch
30.000 Wörter. Realistisch aber eher 40.000 plus x. Ihr kennt ja Anthony. Und
dann erinnert er sich noch an das und das und das. Nicht dass es mir keinen
Spaß macht, es zu notieren, aber ich würde gern ein wenig planen. Noch einen
Monat für die Grobfassung oder doch zwei?

Was ich aber ganz bestimmt sagen kann, dass München in
diesem Band eine ganz besondere Erwähnung erfahren wird. Was mich freut, wohne
ich doch dort. Und ganz speziell der Hubendubel am Marienplatz.

Warum das so ist, das möchte ich allerdings noch nicht
verraten. Nur so viel, wer dort den vierten Stock sucht, der wird seine
Überraschung erleben. Ich selbst habe mich nur immer darüber gewundert, bis mir
Anthony erzählt hat, warum das so ist. Und wenn ich mich recht entsinne, dann
ist das auch der Platz, wo wir beide uns zuerst begegnet sind. Ich erwähne das
nur, weil mir bei Katas Interview das nicht mehr eingefallen ist und ich ich
auf eben diese Frage geantwortete habe, dass Anthony plötzlich da war. Aber es
stimmt nicht. Es war genau dort, auf der Rolltreppe. Da saß er plötzlich auf
meiner Schulter und seitdem erzählt er und erzählt.

Und macht es schon wieder, und darum bis zum nächsten Mal,
nicht dass ich etwas Wichtiges vergesse. Grüße auch von den anderen.

Zwischenbericht 8 (Anthony Noll und der falsche Erlöser,
Buch 2)

2015

Geschrieben von Francis Linz So, August 02, 2015 12:13:30

13 + 5 ½ Kapitel; 66.000 + 21.000 Wörter

Vorab, dass es jetzt plötzlich so viele Kapitel sind, was
der Zuwachs an Worten nicht vermuten lässt, liegt nur daran, weil ein Kapitel
in drei kleinere aufgeteilt wurde. Was wohl auch noch so mit einigen anderen
Kapiteln geschieht, aber erst wenn die Rohfassung fertig ist. Da wird noch
einiges ausprobiert werden müssen, bis es endlich passt.

Ansonsten, das Ende ist absehbar. Was nicht bedeutet, dass
noch diese Woche Vollzug gemeldet werden kann. Weit davon entfernt. Aber
zumindest ist jetzt klar, was in dieses Buch hineinkommt. Anthony hat alle
Erzählstränge zu einem Ende gebracht und keine Lücke offenstehen lassen. Jetzt
muss ich es nur noch niederschreiben. Was einerseits ein befreiendes Gefühl
ist, andererseits auch beängstigend.

Befreiend, weil wenn die Rohfassung fertig ist, ich erst
einmal durchatmen kann. Ist sonst doch fast so eine Art Zwang in mir zu spüren,
der meinen Geist beauftragt, immer weitermachen zu müssen. An diesem Punkt, an
dem ich jetzt steh, kann ich aber sagen: Gemach, gemach. Denn das Fertigsein
hat auch seine grausamen Seiten. Was mache ich, wenn das Werk wirklich mit
allen Worten gefüllt ist?

Nun gut, da steht zum Glück noch das letzte Buch dazwischen:
Anthony Noll und das große Abenteuer. Aber die Zeit wird kommen. Denn mir zu
Gefallen wird sie nicht plötzlich rückwärts laufen. Schon deswegen nicht, weil
Doktor Wustlonom das gar nicht gutheißen würde. Und mit dem legt sich nicht
einmal die Zeit an. Auf alle Fälle nicht wegen mir.

Wieso ich mir aber selber gerne ein Gemach, gemach, zurufen
möchte, liegt auch daran, dass in diesem Buch einige Dinge zu berichten gibt,
die ich gar nicht berichten möchte. Zu grausam oder auch das Herz einfach nur
mit Schmerz durchbohrend. Denn selten kommt der Tod und es ist ein großes
Lachen zu hören. Aber was soll ich tun? Auch diese Dinge müssen berichtet
werden. So ist das Leben. So ist die Geschichte von Anthony.

Grüße auch von ihm und den anderen.

Zwischenbericht 7 (Anthony Noll und der falsche Erlöser,
Buch 2)

2015

Geschrieben von Francis Linz So, Juli 26, 2015 09:57:48

13 + 2 Kapitel. 65.000 + 14.000 Wörter. Womit die
obligatorische 80.000 Wörter Grenze fast geknackt ist. Was, so dumm es klingt,
mir ein beruhigendes Gefühl gibt. Obwohl eine Ende noch immer nicht in Sicht
ist. Aber ich könnte mit soviel an Arbeit im Rücken auch einmal Pause machen
und mir in Ruhe den Gipfel des Berges betrachten.

Was ich wohl nicht mache oder wenn doch, wenn ich nicht
damit rechne. Denn manchmal macht die Batterie einfach schlapp. So ist das
eben. Und weil ich das weiß, versuche ich vorher so viel wie möglich zu
erledigen.

Viel gibt es sonst nicht zu berichten, außer, dass dieser
Band noch ein Stück erwachsener geworden ist. Nicht um es den Protagonisten
gleichzutun, sondern weil es die Geschichte fordert. Und somit ist er eindeutig
nicht mehr für Kinder geeignet.

Ehrlich gesagt, ist er manch Stellen so arg gruselig, dass
es mich oft schüttelt. Aber was soll ich tun, so ist nun einmal Anthonys
Geschichte, und nur weil ich so zart besaitet bin, darf ich ja nichts
verschweigen. Oder? Noch dazu, da es ja elementar für das Verständnis des
Großen und Ganzen ist.

So, jetzt aber ist für heute Schluss. Ich setzt mich auf das
Fahrrad und fahre der Sonne entgegen. Denn das lädt die Batterie. Oft für viele
Tage. Anthonys Gebrabbel und den Fahrtwind in den Ohren, was gibt es Schöneres?
Grüße auch von ihm.

Zwischenbericht 6 oder auch Halbzeitbericht (Anthony Noll
und der falsche Erlöser)

2015

Geschrieben von Francis Linz Mi, Juli 15, 2015 15:22:36

13 Kapitel, 65.000 Wörter. Ich habe ja schon geschrieben,
dass ich mir im Unklaren bin, ob dieser Band in zwei Bücher aufgeteilt werden
soll, so wie Band 2 bis 4, und dennoch rückt dieser Gedanke wieder näher. Denn
in Kapitel dreizehn gab es plötzlich einen Cliffhanger. Und wenn ich plötzlich
sage, dann meine ich, dass ich genauso überrascht davon war, wie es all die
tausend Leser dann sein werden. Denn ich wollte eigentlich weiterschreiben,
Anthony aber sagte: Stopp! (Ein Wort, das mit zwei p zu schreiben, mir wirklich
schwerfällt. Was nur zeigt, wie alt ich schon bin.) Jetzt ist es genug.

So, und da ein Cliffhanger den Leser immer freut 😉 wäre es
doch geradezu nachlässig von mir, ihn nicht nur am Ende eines Kapitels zu
setzen, sondern gleich an das Ende eines ganzen Buches, das, wenn es denn so
rauskommt, wahrscheinlich den Untertitel tragen wird: wenn kleine Roboter es
sich zu leicht machen. Was jetzt nicht heißt, dass es fix ist, so wie es ist,
und nicht doch noch ein oder zwei Kapitel hineingeschoben werden oder
vielleicht verlustig gehen, weil sie in das nächste Buch besser passen, um die
verschiedenen Handlungsstränge stringent und logisch zu halten. Aber der Umfang
dürfte letztendlich sich so um diesen Dreh einpendeln. Wenngleich das heißt,
dass die 80.000 Wörter nicht erreicht werden, die der Fantasyfan von einem Buch
nun einmal erwartet. Doch da ein zweites folgt, dessen Untertitel aber noch
nicht bekannt ist, muss ich deswegen kein schlechtes Gewissen tragen. Was für
mich, wie für alle anderen auch, zumeist sehr schwer und ermüden ist.

In dem Zusammenhang sei noch gesagt, dass nicht garantiert
ist, dass es in diesem Tempo weitergeht. Denn auch wenn es sich momentan
geradezu spielerisch schreibt, ist das keine Garantie für auch nur einen Tag
mehr. Ich kann nur versprechen, dass ich mein Bestes gebe.

Wann die Rohfassung des gesamten Bandes steht, ist also noch
sehr ungewiss. Zumal ich immer noch so viel zu schreiben habe. Und das mit dem
Halbzeitbericht in der Überschrift bezieht sich somit nur darauf, dass das
erste Buch, wenn es denn das erste Buch wird, zumindest steht. Aber wie lang
das zweite wird, da fehlt mir selbst das, was man eine Ahnung nennt.
Letztendlich aber sollte die Deadline: Frühling 2016, zu halten sein.
Gesundheit vorausgesetzt. Die ich hiermit auch all denen wünsche, die mich
ehren, indem sie mein Schreiben verfolgen.

Dank dafür auch von Anthony und den anderen.

Zwischenbericht 5 (Anthony Noll und der falsche Erlöser,
Buch 1)

2015

Geschrieben von Francis Linz Do, Juli 09, 2015 14:33:25

11 Kapitel, knapp 55.000 Wörter. Recht fleißig möchte ich
meinen, waren ja unter den letzten Tagen ein paar, die sich durch konsequentes
Faulenzen den Titel: Urlaub, ehrenwert verdient haben. Die ich aber schon
deswegen wieder wettmachen konnte, weil es momentan so spannend ist, dass ich
mit dem Schreiben gar nicht hinterherkomme.

Abgesehen davon gibt mir der Umstand, schon so viel
geschafft zu haben, ein beruhigendes Gefühl. Denn rein theoretisch wären damit
ja zwei Drittel des in jedem Fall zu absolvierenden Pensums geschafft. Gilt ja
die Faustregel für einen Fantasyroman, mindestens 80.000 Wörter. Der Fan will
etwas für sein Geld. Deswegen sind Fantasyfilme auch immer viel länger als alle
anderen. Unter zwei Stunden geht da nichts, sonst fühlt sich der Kinogänger
betrogen. Wobei die Aussage zwei Drittel aber nur rein hypothetisch sind. Ich
habe nämlich nicht das Gefühl, dass ich mich auch nur der Hälfte schon
angenähert, gar sie bereits überschritten habe.

Wobei ich mich auch mit dieser Aussage schwer tue. Denn es
ist unklar, ob sich dieser Band wieder teilen lässt oder ob er nur als
Gesamtwerk stehen kann. Was wirtschaftlich betrachtet nicht so gut wäre,
andererseits aber auch ziemlich Jacke wie Hose. Denn wer sich so weit in die
Anthony-Welt hineingelesen hat, dem ist es sicher egal, ob er zweimal 2.99
zahlt oder einmal 5.99. Wenn sich denn einer findet ;-), denn vielleicht wird
es sogar noch teurer. Es muss ja noch so viel geschrieben werden.

Spaß beiseite, bis jetzt kann ich allen Anthony Freunden ein
ziemlich abwechslungsreiches Abenteuer versprechen. In dem Sinne, bis zum
nächsten Mal.

Ein kalter Frosch

2015

Geschrieben von Francis Linz Mo, Juni 29, 2015 14:37:31

Ich denke, es ist einmal wieder Zeit für einen
außerplanmäßigen, politisch inkorrekten Post. (Man beachte das Wort:
außerplanmäßigen. Bin ganz überrascht, dass das Rechtschreibprogramm es nicht
korrigiert. Heureka! Hier ist das Wort, das noch immer mit zwei: ß geschrieben
werden darf. Und ich habe es gefunden.) Politisch inkorrekt, weil ja von dem
Schriftsteller erwartet wird, dass er immer freundlich bleibt und sich freut.
Sie haben eine schlechte Kritik? Aber gerne doch, von Ihnen kann ich gewiss
viel lernen. Ich schreibe bereits am 5ten Band, aber wenn es Ihnen nicht
zusagt, dann kremple ich selbstverständlich alles noch einmal um. Sie kommen
mit der Schreibweise nicht zurecht? Na, dann werde ich es jetzt so banal und
flach halten wie einen Groschenroman. Denn auch ich will so berühmt und
erfolgreich sein wie Edgar Wallace, der sagte: Ich schreibe keine guten Bücher,
ich schreibe Bestseller.

Aber egal, mein Thema ist ja eigentlich ein anderes. Es ist
die Geschichte, dass ich mir auf Facebook erlaubt habe, zu schreiben,
wortwörtlich:

Hallo, ich weiß, das tut man nicht. Aber Anthony bräuchte
jetzt nur noch 1 Gefällt mir mehr, dann könnte ich in seine Statistiken
einsehen. Ihm ist das ja egal, aber ich bin so neugierig. (War bis jetzt bei 25
und Fb hat es aus unerfindlichen Gründen auf 30 geändert. (Zumindest hat mich
niemand angerufen und mir erklärt: Wieso?) Und ich hatte mich so dran gewöhnt.
Nicht ganz so schlimm, wie wenn der Lieblingsschokoriegel nicht mehr zu kriegen
ist, aber nah dran 😉 Also, empfehlt ihn und seine Abenteuer doch einfach mal
weiter. Ich weiß, Ihr als seine Freunde macht das so oder so jeden Tag
mindestens einmal, so wie sich das gehört, jetzt aber bitte halt noch einmal
mehr 😉

Was jemanden so erschreckt hat, dass ich nach zwei Stunden
hätte schreiben müssen: Anthony braucht noch 2 Gefällt mir, denn er hat seines,
das er Anthony irgendwann einmal geschenkt hat, prompt zurückgezogen.

Nun könnte man sagen: Das ist Zufall. Doch bin ich leider
schon alt und somit lange genug auf dieser Welt, um zu wissen, dass die
Wahrscheinlichkeit dafür gegen Null tendiert. Schon deswegen, weil die Menge
der Gefällt mir sich ja sonst nur im Monats-Rhythmus ändert.

Warum aber macht jemand so etwas? Und das ist es, was mir
Rätsel aufgibt. Was das Ganze für mich geradezu zu einem Paradoxon macht. Denn
jemand, der Anthony gelesen hat, und dem es wirklich gefällt, der kann so nicht
agieren. Das widerspricht allem, was zwischen den Zeilen liegt. Ist es also
etwas Persönliches? Wohl kaum. Der Spender war anonym. Und die beiden Zustände
schließen sich aus. Was aber war dann die Triebfeder? Hass auf die Welt, den er
irgendwie nicht los wird, so dass er mir kleinen Wurst mal so richtig seine
Macht demonstriert? Nein, du wirst die dreißig nicht schaffen, dafür sorge ich
schon! Was irgendwie lächerlich ist, und wenn es Jahre dauert, diese Hürde
traue ich uns schon zu. Auch wenn ich ein miserabler Werbefachmann bin. Das
Projekt kann nicht einmal ich in den Sand setzen. Hass auf sich selbst?

Natürlich habe ich unserem berühmten Schriftstellerkollegen
Franus Graueis davon berichtet, der sich gleich voller Begeisterung auf die
Geschichte gestürzt hat. Ihm macht es einen großen Spaß solch Menschen zu
sezieren und dann als Charakter in seine Bücher einfließen zu lassen. Insofern
hat die Sache also auch ihr Gutes. Mich aber lässt sie nur verwirrt zurück. Und
was es mit Anthony anstellt, darüber möchte ich lieber gar nicht erst
berichten. Er will ein paar Freunde in seinem Leben gewinnen, aber solche
müssen es dann nicht sein. Und selbst Broms, der ja gefühlsmäßig etwas robuster
wirkt, hat gesagt, selbst wenn er diesen Menschen nicht kenne, sei es ihm
ständig so gewesen, als ob ein kalter Frosch an seinem Rücken lecken würde. Nun
ja, Broms findet die Menschen ja schon immer komisch.

Zwischenbericht 4 (Anthony Noll und der falsche Erlöser,
Buch 1)

2015

Geschrieben von Francis Linz So, Juni 28, 2015 10:08:54

8 Kapitel und ein bisschen was. 43.733 Wörter ganz genau.
Eigentlich kein Umstand mit großem Geheul um das Lagerfeuer herum zu laufen und
den ganzen Stamm aufzuschrecken. Und dennoch, da ich ja immer wieder alte Kapitel
schleife und poliere, denn mit dem Abstand der Tage sieht man erst die Fehler,
die man so auf die Schnelle produziert hat, fühle ich mich dazu veranlasst, ein
kurzes Statement abzulassen. (Wobei ich aber vorher bemerken möchte, dass mein
Respekt vor einem Schriftsteller wie Herr’n Fallada geradezu grenzenlos ist.
Hat er doch den „Trinker“ in angeblich drei Wochen geschrieben, und „Jeder
stirbt für sich allein“ in nur weniger mehr Zeit. Natürlich gab es vorher
Manuskripte und es sind Lektoren und Korrektoren darüber gegangen,
nichtsdestotrotz. Dafür ist es wirklich gut lesbar. Meine Rohfassungen eher
nicht. Und wenn es nicht dieses moderne Schreibgeräte gäbe, ich wäre
aufgeschmissen. Alles immer wieder tippen, unmöglich.)

Denn ich habe es geschafft, auch ein Kapitel hinzukriegen,
zu dem ich: Wow!, sagen kann. Ist doch in ihm die Seele spürbar wie in keinem
anderen. Nicht dass die anderen schlecht sind, nein, ich bin erstaunlich
zufrieden mit mir, wie vielleicht bis jetzt nur beim ersten Band, Spannung vorhanden,
Abwechslung, Überraschendes, aber das steht noch ein Stück darüber hinaus.
Sodass sogar ich, da ich es ja kenne, beim Lesen mich so richtig in die
Situation hineinziehen lassen kann. Und das immer wieder. Ich weiß nicht, wie
ich es besser ausdrücken kann. Ich sehe, wie der oder die, die das Buch zum
ersten Mal in der Hand halten, keine Buchstaben mehr sondern nur noch Film. Und
es stören mich auch die kleinen Fehler nicht, die es noch hat. Was bei den
anderen Kapitel so ist. Dort ist es mehr ein wissenschaftliches Herangehen, mit
dem Kopf, suche den Fehler und korrigiere ihn. Hier aber muss ich mit allen
mitfühlen, lachen, staunen oder mich ärgern, dass mein Herz ganz weit offen
steht. Und ich gestehen muss, ich weiß nicht, wenn ich von den Helden(innen) am
meisten liebe.

Natürlich gebe ich mir Mühe, auch die anderen Kapitel so
hinzukriegen, und bei den meisten wird es wohl gelingen, ist ja noch genug
Zeit, aber es ist einfach nur schön, wenn man dies Gefühl schon so früh beim
Prozess hat. Lässt einen das vergessen, dass es ja auch Arbeit ist. Und das
wollte ich einfach nur mal mitteilen.

Vielleicht sollte ich mir mit dem Gefühl im Herz ein paar
Tage Urlaub gönnen. Mal sehen. Aber es ist gerade wieder so spannend. Möchte
doch wissen, wie es weitergeht 😉

Zwischenbericht 3 (Anthony Noll und der falsche Erlöser,
Buch 1)

2015

Geschrieben von Francis Linz So, Juni 21, 2015 14:10:34

Sieben Kapitel sind fertig. (35.000 Wörter) Und ich bin ganz
zufrieden. Solange die nächsten zwei in meinem Kopf stehen, kann nichts
passieren. Muss sie dann nur noch tippen. Problematisch wird es nur, wenn beide
kürzer ausfallen als gewöhnlich. Was passieren kann. Obwohl das Gegenteil ja
eher das Maß ist. Interessant ist, dass auch dieses Buch sich in seinem
Entstehungsprozess von seinen Vorgängern unterscheidet. Meist hatte ich ja so
eine Ahnung, wie lang sie werden, hier aber bin ich völlig überfragt. Das Ende
ist schon mit etwa 6-8 Kapitel fest verplant. Und die Mitte noch lange nicht
erreicht. Und dann sind ja noch die 3 Kapitel mittendrin, die mir Anthony schon
erzählt hat. Kurzum, der 5 Band könnte ein richtiges Monster werden. Und dabei
wollte ich ihn doch so kurz wie den ersten halten. Wird ja der 6 Band geradezu
ein Epos. Nun gut, da ist wohl nichts zu machen. Ob er so gut wir wie der 1te
oder der 4te wird? Ich hoffe es. Bin aber vollauf zufrieden wenn die Zielmarke
des 2ten und 3ten gerissen wird. Ansonsten wäre ich ja ein Genie 😉

Noch eine Bemerkung in eigener Sache. Jemand hat mir
geschrieben und mich auf kleine Fehler im 1ten Band aufmerksam gemacht. (Wieder
einmal ein wenn, obwohl ein wen doch viel passender ist.) Und hatte irgendwie
das Gefühl, das könne mich vielleicht in meiner Schriftsteller Ehre verletzen.
Dazu ist zu sagen, nein, das tut es nicht. Ich bin froh um jeden Fehler, der
gefunden wird und den meine Augen nicht sahen, weil sie in vorauseilendem
Gehorsam das lasen, was erwartet wurde, was dann aber nicht so ist. Also, keine
falsche Scham. Thomas Mann hat das mit der Groß- und Kleinschreibung nicht
hingekriegt, warum soll ich besser sein? Das hier ist in Punkto Lektorat und
Rechtschreibung, Zeichensetzung, etc. ein verzweifelt kämpfender
Einmannbetrieb. Und das ist ja kein Mangel, der die Seele des Buches berührt.

Der Erste ist durch!

2015

Geschrieben von Francis Linz Di, Juni 16, 2015 15:24:50

Hurra, Hurra, hiermit ist es bewiesen! Es gibt Menschen, die
können von Anthony und seinen Abenteuern nicht genug bekommen. Denn es gibt
eine Rezension zum 2ten Buch des 4ten Bandes. Was heißt, jemand ist durch.

Rezension auf Amazon

Wahrscheinlich gibt es zig tausende da draußen, die schon so
weit sind, die Verkäufe lassen das zumindest vermuten 😉 Leider habe ich von
deren Meinung noch nichts gehört. Und so freue ich mich erst einmal über diese.
Ist sie doch zugleich auch von Anthonys scheinbar treuesten Fan, der sich uns
aber noch immer nicht zu erkennen gegeben hat. Nichtsdestotrotz wird er jetzt
in den Adelsstand erhoben. Ob er will oder nicht. Er erhält nämlich eine
Nominierung, auch wenn er den Film schon im Kopf hat. Vielleicht kommt er ja
trotzdem mit 😉 Allerdings erlaube ich mir dafür eine andere seiner
Rezensionen auszuwählen. Steht doch darin der Satz, den nur ein wahrer Fan
ausspricht. Egal, von was er Fan ist.

Erstes Interview

2015

Geschrieben von Francis Linz Mo, Juni 15, 2015 19:00:55

Das erste Interview ist vollbracht, und ich finde, ich habe
es ganz gut hingekriegt. Dafür, dass ich mich davor so gefürchtet habe 😉 Aber
Kata hat es mir auch einfach gemacht. Auf ihrem Blog ist es zu finden. Es war
wie ein Gespräch unter Freunden. Bildet Euch doch bitte selbst ein Urteil. Dank
an sie und vor allem, dass sie Anthony den Nobelpreis für Literatur gönnt. Aber
gewiss doch 😉

Interview mit Kata

In dem Zusammenhang habe ich eine neue Rubrik eröffnet. Sie
nennt sich Nominierungen Filmpremiere. Denn dort werden ich ab heute all die
Dinge, die sich im besonderen Maße um Anthony bemüht haben, persönlich, oder
aber in den öffentlichen Medien, wie Zeitung, Internet, etc. noch einmal
gesondert erwähnen. Egal, in welcher Art, ob ein Artikel, ein Interview oder
eine Rezension. Wobei es im letzten Fall schon etwas sein muss, was Anthony
besonders gefallen oder bewegt hat. Wegen einem Satz oder weil es zu diesem
Band ganz einfach das erste Statement war. Einmal fünf Sterne reicht da nicht,
vielleicht ein paar Mal 😉

Und das ist auch richtig so. Genauso, wie dass diese Rubrik
diesen Namen erhalten hat. Denn da wir uns ja alle einig sind, dass Anthony
irgendwann einmal verfilmt wird, habe ich mir schon vor langer Zeit gedacht,
dass ich all die, die sich die wahren Freunde von Anthony nennen, und das auch
bewiesen habe, weil sie eben hinter diesen Rezensionen, Artikel, Interviews
stehen, zu dieser Filmpremiere dann einladen werde. Wobei ich einschränkend
sagen muss, dass, wenn es zu viele sind, ist es ja wohl noch ein bisschen Zeit
bis dahin, dann leider das Los entscheiden muss. Kurzum: Mit der Nominierung
entsteht kein Rechtsanspruch 😉

Na, wenn das nichts ist 😉 Allerdings kann ich bei der
momentanen finanziellen Lage nur die Kinokarten versprechen, Anreise, Kost und
Logis leider nicht. Aber ich verspreche, nett zu sein und während der
Aufführung dann nicht einzuschlafen und laut zu schnarchen.

Zwischenbericht 2 (Anthony Noll und der falsche Erlöser,
Buch 1)

2015

Geschrieben von Francis Linz Do, Juni 11, 2015 10:10:35

Die erste Hürde ist genommen. Und ich glaube, ich kann sie
auch benennen. Sie ist nicht von der Anzahl der Worte abhängig, 25.000, sondern
macht sich vielmehr daran fest, dass das Buch anfängt, sich von allein zu
schreiben. Was nicht heißt, dass das nicht anstrengend ist. Aber es ist ein
gutes Gefühl, wenn Anthony in seiner Erzählung bereits zwei Kapitel und zig
Anekdoten voraus ist, und ich eigentlich diese nur noch in Sätze gießen muss.
Wenn ich anfangen muss, ihn zu bremsen, nicht dass ich etwas vergesse, anstatt
ihn anzutreiben. Wer eigene Kinder hat, weiß, wovon ich spreche 😉

Zwischenbericht 1 (Anthony Noll und der falsche Erlöser,
Buch 1)

2015

Geschrieben von Francis Linz Mo, Juni 01, 2015 10:03:52

Zwischenbericht 1 (Anthony Noll und der falsche Erlöser,
Buch 1): Eigentlich wollte ich mich ja erst wieder melden, wenn die erste Hürde
genommen ist. Das ist noch nicht der Fall, auch wenn ich nicht weiß, wo diese
überhaupt liegen soll. Das ist bei diesem Band nämlich ganz schwer zu sagen.
Aber immerhin stehen zwei Kapitel, mit denen ich ganz zufrieden bin.
Erstaunlich genug, denn meist sind die ersten die schwächsten im ganzen Buch.
(Wie ihr alle wisst 😉 Brauche ich doch immer ein bisschen Zeit um warm zu
laufen.) Es sind jetzt nicht die Knaller, aber sie bleiben im Gedächtnis. Und
das ist eigentlich das Kriterium, dem ich alle Kapitel unterwerfe. Ist am Ende
des Buches, oder vielleicht auch noch nach Jahren, etwas darin enthalten, ein
Bild, das nicht einmal durch das süße Vergessen des Alters gelöscht wird. Und
ich denke, das mindestes in dem einen Kapitel die Kamera haften bleiben wird.
Mehr wird aber nicht verraten 😉

Ach ja, das Argument, wieso ich mich melden darf, es sind
bereits 15.000 Wörter, die ich geschafft habe. Was, ganz nach Layout, 30 bis 40
Seiten sind. Viel für zwei Kapitel, zugegeben, aber es muss ja immer so viel gesagt
werden.

Dankbar

2015

Geschrieben von Francis Linz Mi, Mai 27, 2015 08:55:32

Vorab zu den Fortschritten mit dem fünften Band. Sie sind
noch nicht groß, aber wichtiger, ich merke wie langsam das Fieber kommt. Dieses
seltsame Planen mit der Ressource Zeit. Was kann verschoben werden, nur damit
mehr davon für das Schreiben zur Verfügung steht. Noch ist es noch nicht so
weit, dass ich denke: „Hunger? Verdammt, warum muss das jetzt schon wieder
sein!“, könnte aber demnächst passieren. Mal sehen.

So, und jetzt muss ich noch ein paar Worte schreiben, zu dem
Thema, das ich bereits angeschnitten habe: Was habe ich alles falsch gemacht,
obwohl ich das nicht habe.

(Das, obwohl ich das nicht habe, bezieht sich darauf: Ist
Anthony für mich doch zu 100% stimmig, so wie er ist. Abgesehen davon, dass ein
professionelles Lektorat und auch Korrektorat keinem Buch schadet. Und wenn je
10 Koryphäen ihren Blick darüber schweifen lassen würden, ich wäre hocherfreut.
Zum Glück kann man es trotz dieser Schwäche lesen 😉

Aber warum ist das so? Warum kann man es lesen? Und damit
komme ich dazu, wie ich das mit einem guten Buch sehe. Denn es geht immer um
das, was dahinter steckt. Die Botschaft hinter der Botschaft. (Oder auch die
Seele.) Und die kann man nur in einem guten Buch finden, egal welches Genre.
Oder um es anders auszudrücken, wenn man vor einem Bild im Museum länger
verweilt, dann nicht, weil die Blumen so schön und genau gemalt sind, (ein Foto
ist da immer tausendmal exakter), sondern weil es etwas in einem bewegt. Und
Anthony tut das. Wenn auch nicht bei jedem. Was aber nichts darüber aussagt, dass
die, die Botschaft hinter der Botschaft sehen, bessere Menschen sind, nein, sie
sind nur anders. Oder um wieder in der Bildsprache zurückzukehren, der eine
verweilt vor einem van Gogh Stunden, der andere vor einem Francis Bacon.

Falsch gemacht habe ich es insofern also nur, wenn man den
rein wirtschaftlichen Faktor sieht. Denn ein Freund von Anthony hat mir
geschrieben, wenn er das erste Buch des zweiten Bandes zuerst gelesen hätte,
(„wenn kleine Roboter verreisen“), dann wäre er nie in die Anthony Welt eingetaucht,
weil ihm das fehlt, was seiner Meinung nach Anthony ausmacht. Zum Glück wurde
er dann im zweiten Buch des zweiten Bandes, („wenn kleine Roboter ihre Eltern
verlieren“), wieder fündig. Was ich als Kritik verstehe, und doch auch nicht.
Denn in der Tat, viele werden enttäuscht sein, weil „das Geheimnis der Nummer
Elf“, sich nicht als eine Wiederholung des „goldenen Zeigefingers“ erweist.
Schon vom Aufbau her. Und es somit von der Prämisse: Wie schreibe ich einen
Blockbuster, und am Besten, gleich fünf Mal hintereinander, weit abrückt. (Was
heißt, ich werde einige Leser verlieren, vielleicht sogar die Hälfte.) Doch ist
meiner Meinung nach auch hier das enthalten, was ich die Botschaft hinter der
Botschaft nenne. Nicht so strahlend wie beim „goldenen Zeigefinger“, das nicht,
nichtsdestotrotz da, still und mit Leben erfüllt. Wie in allen weiteren Bänden
auch, sonst gäbe es ja keine Freunde von Anthony, die bis jetzt seinen
Abenteuern gefolgt sind und die somit den fünften ungeduldig erwarten.

Warum aber habe ich das gemacht? Nun vielleicht auch aus
Eitelkeit heraus, wollte ich doch nicht einen Band wie den anderen schreiben,
wie so viele andere Kollegen. Denn wer weiß, ob man denen solch ein Experiment
verziehen hätte. Außerdem kann ich mir das leisten, (nicht finanziell, ich bin
noch immer schrecklich arm, obwohl ich ein so berühmter und erfolgreicher
Schriftsteller bin), sondern weil kein Verlag mir das befiehlt. Noch können
Anthony und ich in Ruhe vor uns hintritscheln. Und wie es aussieht bis zum Schluss.
Und das ist gut so.

Und jetzt noch ein kurzes Statement dazu, wie ich das mit
guter Literatur sehe. Mir hat nämlich gerade jemand geschrieben, Anthony sei
grundsolide gemacht, aber nun einmal nicht das, was für Ihn die Elefanten
fliegen lässt. Wobei ich mich aber über das grundsolide riesig freue, denn
dafür dass das professionelle Lektorat und Korrektorat nicht vorhanden war, ist
das ein prima Lob. Zumal, wenn man so andere „Indie-Bücher betrachtet. Das kann
man nämlich vielleicht nur 2o% so zusprechen. (Und das zu sagen, muss mir
erlaubt sein, nenne ich ja keine Namen.) Allerdings muss man bei einigen, die
das sind, nämlich grundsolide, auch wieder Abstriche machen. Denn vielen merkt
man an, dass sie am Reißbrett entworfen wurden. Das Handwerkliche stimmt, aber
sie sind kalt. Da gibt es keine Botschaft hinter der Botschaft. (Was aber auch
viele Werke zutrifft, die bei renommierten Verlagen erschienen sind.) Und das
darf gute Literatur nicht sein, kalt. Und wenn ich ehrlich bin, ich lese lieber
etwas, was vor Rechtschreibfehlern strotz und lebt, als das.

Wie aber kommt man dazu, eine Botschaft hinter die Botschaft
zu legen? Und auch das weiß ich nicht. (Warum auch, kein Maler weiß das, kein
Bildhauer, kein Künstler. Es passiert einfach so. Und wer das Gegenteil
behauptet, der ist ein Narr.) Bin nur froh und dankbar, dass es bei Anthony so
ist. Das und nicht stolz. Denn stolz kann man nur darauf sein, was man sich
erarbeitet hat, wie zum Beispiel das eben genannte: Grundsolide. (Denn es war
in der Tat ein harter Weg, sich dieses Lob zu verdienen, denn nur mit dem
Schreiben kommt das Schreiben.)

Ja, froh und vor allem dankbar, denn es ist ein Geschenk der
Götter. Nicht zu erwerben in dem Kurs: Wie schreibe ich einen Bestseller. Falls
mir der mit Anthony dann irgendwie doch noch irgendwann gelingen sollte, bitte
ich das also zu entschuldigen 😉

Grüße auch von den anderen

Unendlich ist das Anthony-Universum

2015

Geschrieben von Francis Linz Mi, Mai 20, 2015 19:12:32

Endlich gibt es mal wieder etwas zum Schreiben. (Korrektes
Deutsch? Besser: zu schreiben? Egal.) Eben, weil etwas geschrieben wurde. Nicht
viel, aber genug, um zu verkünden: Der fünfte Band, Arbeits- und wohl auch
Endtitel: Anthony Noll und der falsche Erlöser, ist hiermit offiziell in
Angriff genommen worden.

Wie lang er werden wird? Wie immer, ich weiß es nicht.
Eigentlich wollte ich ihn kurz halten, aber das war auch der Plan bei den
anderen Bänden. Die, so verwunderlich es ist, das dennoch sind, nämlich kurz,
hätte doch noch so viel mehr darin untergebracht werden sollen.

Ja, das Anthony-Universum ist schier unendlich. Noch viel
unendlicher als es das unsere ist. Und auch wenn ich weiß, dass dieser Begriff
eigentlich nicht steigerbar ist, so ist das in diesem Fall erlaubt. Denn das
unsere gibt sich ja angeblich nur 14 Milliarden Jahre im Umfang. Damit wir es
begreifen können. Auch wenn unendlich das eben nicht bedeutet, sondern das, was
ich mein Anthony-Universum nenne. Und nach dem fünften Band kommt ja nur noch
einer. Zumindest was die Haupthandlung betrifft. Will hoffen, dass dann nichts
Essenzielles von mir vergessen wurde.

So, bei dieser Mitteilung will ich es dann einmal belassen.
Und mich erst dann wieder melden, wenn die erste Hürde genommen wurde. Die
liegt meist irgendwo zwischen 15 und 20 tausend Wörtern. Denn weiter zu
berichten, von welch Zweifeln selbst ein so berühmter und erfolgreicher
Schriftsteller wie ich oft geplagt wird, das macht keinen Sinn. Niemand will
das lesen. Außerdem, befiehlt nicht die Gesellschaft: folge den Ruhmreichen,
den vom Schicksal Begünstigten? Denn nur sie wissen, wo es das Toilettenpapier
zu kaufen gibt, das mit goldenen Fäden gewirkt.

p.s.: Ich bete darum, dass die Zeit der Faulheit hiermit
fürs Erste vorbei ist. Verspreche aber nichts. Nur, dass die Geschichte von
Anthony irgendwann erzählt sein wird. Und wenn es noch Jahre dauert. (Was es so
oder so wird. Schon allein, weil der letzte Band bereits jetzt in meinem Kopf
ein wahres Monster ist smiley. Anthony erzählt und erzählt und erzählt …

Es ist Eure Phantasie

2015

Geschrieben von Francis Linz So, April 26, 2015 12:30:26

Zuerst möchte ich mich für zwei wunderschöne Rezensionen
bedanken. Die erste betrifft den ersten Band und hat den Titel: Welches Leben
ist geträumt. (Ich habe den Link zu Amazon gesetzt, da ich das, wenn möglich,
immer so mache, weil dort nun einmal die meisten Bewertungen zu finden sind,
werden doch auf dieser Plattform die meisten Anthony Bücher verkauft, so dass
ich mich ernsthaft mit dem Gedanken trage, im Sommer vielleicht ganz dorthin
umzuziehen, nicht nur Print), aber natürlich könnt Ihr sie auch auf Kata’s Blog
lesen. Denn wie Ihr auf der Freunde und Unterstützer-Seite sehen könnt, freuen
wir uns, jetzt auch Kata Kat dort begrüßen zu dürfen.smiley (Mit der Maus auf
das Logo, ein Klick und schon seit Ihr auf Ihrem Blog. Das funktioniert bei
allen anderen Blogs auch. Wer es noch nicht weiß smiley )

Eine wahrlich schöne Rezension, wobei ich mir aber unsicher
bin, ob ich all das Lob wirklich annehmen kann. Nicht aus falscher Bescheidenheit
heraus, sondern weil diese Rezension mir beweist, dass es eben nur ein ganz
spezieller Menschenschlag ist, der Zugang zu Anthony findet. Es sind die, deren
Kopf voll ist mit eigener Phantasie. Und ich bin nur der, der sie ein wenig
leitet. (Aber deswegen keine falsche Bescheidenheit, denn dass mir das
attestiert wir, ist das wohl größte Lob, das ein Autor erhalten kann! Ich könnt
platzen vor Glück, in den kurzen Momenten, in denen der Zweifel schwindet, der
sich so oft neblig über meine Gedanken wirft.)

Es ist schwer zu erklären, was ich genau meine, ohne dass
alle Anthony jetzt durch eine von mir aufgesetzte Brille sehen. (Bitte nicht,
es ist Eure Phantasie, es ist Euer Herz, das er und all die anderen zum Leben
brauchen!) Nur so viel: Ich kann nicht sagen, dass ich andere Autoren darauf
untersuche, wie sie es machen, dass mir ihre Geschichte gefällt. Habe ich noch
nie gemacht. Aber schon in frühen Zeiten, als ich wirklich ein lausiger
Schreiberling war, (wenn nicht sogar der lausigste aller Schreiberlinge, weil
kaum eine Zeile geschrieben war und ich nur Schreiberling sein wollte, wegen
Ruhm und Anerkennung), ist mir bei Raymond Chandler, den ich damals geradezu
verschlang, in einer Szene aufgefallen, (das Buch ist mir im Moment leider
nicht in Erinnerung), dass er seine Figuren auf sehr reduzierte Weise
beschreibt. Einen Mann nur Anhand eines Einstecktuches und einer Sonnenbrille.
Und was soll ich sagen, nie habe ich jemanden deutlicher vor meinem inneren
Auge gehabt, als eben diesen Mann. Und dabei gelernt, weniger ist oft mehr. Und
so möchte ich sagen, dass viele Dinge, die mir so wohlwollend zugeschrieben
werden, so vielleicht gar nicht geschrieben sind. Das macht Ihr in Euren
Köpfen. Aber wie gesagt: ein schöneres Lob als dieses gibt es für mich nicht.
Danke!

Die zweite Rezension betrifft das erste Buch des vierten
Bandes. Und sie freut mich schon deswegen, weil sie beweist, dass der vierte
Band nicht nur gekauft, sondern auch gelesen wird. (Aber natürlich auch, weil
es dort heißt, dass ich die fünf Sterne ehrlich verdient habe. Stammt sie doch
von dem Fan von Anthony, (eine Fanin?), der, auch wenn 4 Sterne ehrlich wären,
immer 5 gibt, weil er eben ein Fan ist.) Und in der Tat, das finde ich auch,
dass er fünf Sterne verdient hat 😉 Zumal ich ich ja weiß, dass der Band im
zweiten Buch dann so richtig Gas gibt. Und meiner Meinung sogar noch besser ist
als der erste Band. Und der ist ja schon ein Blockbuster smiley

Zum Glück wird verziehen, dass es Kapitel gibt, über die man
so drüberwegliest. (Am Ende wird es ja wieder richtig spannend.) Was bei der
„Mensa“ tatsächlich so ist. Kein schlechtes Kapitel, das nicht, aber ein
bisschen träge. Was ich auch so sehe und was nur daran liegt, dass ich ein Jahr
daran geschrieben habe. (In der Urfassung war sie sogar richtig gruselig.) Mir
immer im Unklaren darüber, ob ich der Richtige bin, der die Reihe fortsetzen
soll. Da es ja irgendwie an mir liegt, dass Anthony nicht so richtig
durchstartet. An meiner Art zu schreiben, die halt wohl nur denen liegt, die
über besonders viel Phantasie verfügen. (Jetzt, nach dem vierten Band, alles
hinzuschmeißen, das wäre wohl unfair denen gegenüber, die Anthony so lange die
Treue gehalten haben. Man soll niemals nie sagen, aber zur Beruhigung, wenn ich
was anfange, dann ziehe es auch fast immer durch. Und wenn ich die Alpen mit
dem Teelöffel abtragen muss. Was in diesem Fall manchmal fast vergleichbar ist.
smiley)

So, und jetzt wollte ich eigentlich noch schreiben, was ich
sonst noch so alles falsch gemacht habe, aber da tatsächlich die Sonne noch
einmal rauskommt, werde ich besser mit Anthony Spazierengehen und ihn fragen,
ob ich den fünften Band ernsthaft starten soll, da der vierte jetzt endlich
seine Fans erreicht hat. Vielleicht beim nächsten Mal, ich bin halt eine alte
Labertasche. Grüße auch von den anderen.

Günther Grass

2015

Geschrieben von Francis Linz Do, April 16, 2015 09:37:11

Günther Grass

Günther Grass ist tot. Das ist schade, auch wenn mein Freund
Knoll wohl wieder sagen wird: Gott sei Dank!

(Was aber wieder nicht despektierlich gemeint ist, gar böse
oder persönlich, sondern nur dem Umstand geschuldet, dass, wenn seine Angst vor
dem Wort: Philosophie, schon enorm zu nennen ist, seine Angst vor dem Wort:
Wortgewaltig, geradezu in die Wolken steigen will, nur um sich dort vor den
Blicken der Welt zu verstecken. Denn Wortgewaltig, das war Günther Grass. So
sagen es die Kritiker. Und wir anderen verbeugen uns.)

Was aber hat das mit Anthony zu tun? Das ist doch eine ganz
andere Ecke von Literatur.

Nun, das stimmt. Und dennoch gibt es einen Zusammenhang.
Der, weil nur sehr schwer zu erkennen, erklärt werden muss. Denn mit den nun
eintrudelnden Bewertungen kristallisiert sich ein Kritikpunkt immer mehr
heraus. Es wird nämlich gesagt: Es gab Abschnitte, die noch einmal gelesen
werden mussten, da sie auf den ersten Zuruf nicht verständlich waren.

(Was etwas ist, das ich mir eigentlich zu Herzen nehmen
sollte, denn das größte Verbrechen des Autor ist es, wenn er so schreibt, dass
man ihn nicht versteht. Was ich aber nicht tue, zumindest nicht zu hundert
Prozent, denn das wird ja nicht behauptet. Es wird vielmehr gesagt, der Autor
hätte so eine eigene Art zu schreiben, die eben nicht auf die Sympathie des
Kritikers treffe. Und das ist nicht das Gleiche. Kurzum: Geschmacksache.

Was natürlich dem Kritiker völlige Freiheit lässt, so viele
Punkte wie er will, für dieses Vergehen abzuzielen, ohne dass man ihm deswegen
unfaires Verhalten bescheinigen sollte. (Und schon gar nicht ich. Denn was ich
persönlich mit nur einem Punkt bewerte, wegen innerer Widerstände, worunter zig
Werke von Literatur-Nobelpreisträgern zu finden sind, das will an dieser Stelle
gar nicht genannt werden.))

So, und nun endlich zu dem Zusammenhang, denn die Frage, die
sich mir stellt, ist die: würden diese Kritiker es schaffen, die Blechtrommel
in einem Rutsch lesen, ohne einige Abschnitte noch einmal lesen zu müssen, da
sie auf den ersten Zuruf nicht verständlich waren?

(Eine Frage, die bitte nicht als verletzte Eitelkeit
aufgefasst werden soll, sondern als eine, die mich umtreibt aus ganz objektiven
Gründen. Versuche ich doch zu verstehen, warum Anthony nicht Nummer Eins der
Bestsellerliste werden kann. Denn dass ich persönlich finde, dass er immer 5
Punkt verdient hat, ist schon darum verständlich, weil sonst hätte ich ihn nicht
geschrieben.)

Nicht dass ich mich mit Günther Grass vergleiche oder
Anthony mit der Blechtrommel, schon deswegen nicht, weil die Blechtrommel für
mich ein Kopfbuch ist und Anthony die Herzen ansprechen soll, aber ist mein
Unglück nicht dieses, dass ich damit zwischen den Stühlen sitze? Denn was dem
einen als Wortgewaltig ausgelegt wird, das ist mein Untergang. Bäcker bleib bei
deinen Brötchen.

Kurzum: Im Gegensatz zu mir wissen die anderen, was sie tun.
Oder was hätte die Welt dazu gesagt, wenn Günther Grass versucht hätte, einen
Harry Potter zu schreiben, oder eine Frau Rowling die Blechtrommel? Ich bin mir
sicher: Es hätte Proteste geregnet, schlimmer stinkend als Pech und Schwefel.
Und es hätte keinen Nobelpreis gegeben und auf der anderen Seite keine
Mörderkohle.

Und somit ist eines klar, ich habe viel falsch gemacht. (In
meinem nächsten Post werde ich darauf eingehen, was noch so alles. Und das bei
vollem Bewusstsein und als Herr meiner Sinne.) Und die Freunde von Anthony
werden immer nur wenige sein. (Was ein wenig schade ist, ein wenig mehr
Einnahmen wären auch für mich nicht schlecht, denn ich könnte mal so einen
richtigen Urlaub vertragen. Der Nobelpreis hingegen ist mir relativ egal. Vom
Preisgeld einmal abgesehen ;-)) Aber ich kann da nicht aus meiner Haut. Für
mich ist es stimmig, so wie es ist.

Danke!

2015

Geschrieben von Francis Linz So, April 05, 2015 15:27:52

So, heute begehe ich einen Kardinalfehler: Ich werde zu
erhaltenen Bewertungen Stellung nehmen. Denn nachdem ich beschlossen habe, die
Sache des Marketings etwas professioneller zu handhaben, trudeln tatsächlich
welche ein. Nicht ganz mit den erhofften Worten und somit auch Punkten,
nichtsdestotrotz wichtig. Ist es doch auch mir völligt klar, dass es Menschen
gibt, die keinen Zugang zu Anthony und seinen Abenteuern bekommen werden. Schon
deswegen, weil ich nicht Gabe besitze, das Ganze so in Worte zu verfassen, dass
es alle Welt versteht. Bin ich doch manchmal in meinen literarischen
Möglichkeiten arg limitiert. Und somit möchte ich mich hiermit für die
Rezension bei dem Blog Nasemeis bedanken, denn sie trifft es auf den Punkt und
ist, obwohl der Zugang fehlt, extrem fair.

(Was man in diesen Zeiten nicht voraussetzen kann. In denen
es anscheinend jedem erlaubt ist, die Abgründe der eigenen Seele der Welt zu
offenbaren. Denn was musste ich da neulich auf Amazon lesen, es betrifft eine
sehr berühmte Schriftsteller-„Kollegin“, Name wird nicht genannt: „Ich habe das
Buch nicht gelesen. Es ist für meine Tante. Ich mag Harry Potter aber einfach
nicht.“ Und es gab nur einen von fünf Punkten.)

Und somit möchte ich sagen, dass es zwar nicht schön ist,
nur drei Punkt zu erhalten, aber in diesem Fall gerechtfertigt. Wäre es wohl
auch kaum vertretbar, 4 zu geben mit der Aussage: dafür müsste man dann
wahrscheinlich die nächsten Bücher lesen… Das werde ich aber wohl nicht
machen. (Wenngleich attestiert wird, dass das Buch gut ist.) Und auch der
Schreibstil als etwas philosophisch angehaucht bezeichnet wird. (Was ich aber
als Lob nehme, auch wenn es so nicht gemeint ist 😉 )

Und so seltsam es klingt, alles in allem wäre es mir somit
sehr lieb, wenn gerade diese Rezension in allen Tageszeitungen abgedruckt
werden würde. Zum einen, weil Anthony eben nicht für Kinder empfohlen wird,
wird er doch so oft fälschlich so eingeordnet. Und eben wegen diesem:
philosophisch angehaucht. (Auch wenn ein Schreibstil das gar nicht sein kann,
eher der Inhalt, aber jeder weiß ja, was damit gemeint ist.) Denn die, die von
dieser Aussage angezogen werden, werden beim Lesen von Anthony gewiss nicht
enttäuscht, und die, die bei dem Wort: Philosophie, innerhalb weniger Sekunden
Pusteln in den Ohren bekommen und allerlei seltsamen Ausschlag an den
restlichen Extremitäten, wie zum Bespiel mein Freund Knoll, (Name wurde verändert
😉 ), wissen, dass sie ihre Finger von den Seiten lassen sollten. (Was nichts
über die Qualitäten von Knoll als Freund oder Mensch aussagt. Er wäre ja sonst
nicht mein Freund. Er ist zuverlässig und sehr lustig. Wobei er das größte
Gelächter erntete, als in der Schule der Lehrer sprach: Schiller ist schon über
zweihundert Jahre tot, und er nur rief: Gott sei Dank!) Denn was hilft es mir,
wenn Menschen, die nie Freunde von Anthony werden können, sich dennoch daran
versuchen. Nein, das geht nicht gut aus. Für beide Seiten. Auch wenn mir
vorerst wohl keine 1Punkt Bewertungen drohen, nur weil man mir anscheinend den
Erfolg neidet. Auch wenn ich es dann wohl mit einem Lächeln nehmen könnte 😉

Dass man die Sache mit Schreibstil auch anders sehen kann,
zeigt hingegen die nächste Rezension: Von der ersten Seite gefesselt, mit Witz
und Charme gespickt.

Ja, das lesen wir gern! Dank an Noxlupus, den wir nun auch
zu den Freunden und Unterstützern rechnen dürfen. Und das mit der Verfilmung
wäre gewiss auch eine gute Sache. Ungeduldig sitze ich neben dem Telefon und
erwarte stündlich einen Anruf diesbezüglich 😉

Und dann habe ich da noch eine dritte Rezension von einem
Fan, den ich von den Buchstaben aber niemand zuordnen kann. Wobei ich doch
dachte, ich wäre noch in der Lage, alle Freunde von Anthony am Gesicht zu
erkennen 😉 Die Verkaufszahlen lassen das bis jetzt zumindest so vermuten.

(Ach, was soll das Jammern. Es wird ja langsam besser. Ein
internationaler Erfolg. Und somit ist es vielleicht jemand aus dem Ausland?)

Wenn das ist das, was wir Autoren lesen wollen: Ich als Fan
bin aber trotzdem dazu verpflichtet 5 Punkte zu vergeben 😉 Auch wenn 4
vielleicht ehrlicher wären.

Ja, so muss es sein! Danke!

Und somit: Dank an alle drei Rezensenten,

Francis, aber auch der Rest des Teams

Der erste Post

2015

Geschrieben von Francis Linz Fr, März 13, 2015 15:19:30

Frisch gekämmt, die Zähne geputzt, ich bin bereit. Doch was
schreibt man im ersten Post? Alles, nur damit nichts vergessen wird? Klingt
gut. Noch dazu kann ja alles gesagt werden. Der Blog ist keine Woche alt, wer
wird hier schon vorbeischauen? Doch das ist natürlich Unsinn. Denn auch wenn
der Pfad den meisten unbekannt ist, so ist er dennoch für jeden auf dieser Welt
gangbar. Und so fange ich besser mit einem der elementarsten Dinge an: Warum
beginne ich diesen Blog erst heute? Nach bereits vier Bänden. Jeder vernünftige
Autor macht das nach dem ersten. Unvernünftige sogar davor. Und die Antwort ist
einfach: Weil ich bis vor Kurzem noch der Meinung war, dass die Geschichte von
Anthony so gut ist, dass sie sich irgendwann schon durchsetzen wird. Da muss
ich nicht groß in Erscheinung treten. (Denn das in Erscheinung treten, es liegt
mir nicht. Schon in der Schule waren mir die Referate ein Graus. Und so hielt
ich demgemäß nur eins. Das dafür drei Mal. Denn Galileo Galilei, der zählt für
alles. Geschichte, Religion und Physik. Zu meinen Zeiten war das noch möglich.
Frontalunterricht. Oder besser gesagt: Unterricht an der Front. Nein, Schüler
und Lehrer, die sind keine Freunde.)

Doch der Autor in seinem Elfenbeinturm, das ist ein
Kindertraum. Selbst dann, wenn er keine großen Ansprüche hegt.

Wenngleich ich nichts Verwerfliches daran findet, wenn ich
von dieser Arbeit leben könnte. Auch gut leben könnte. Darf es etwas mehr sein,
der Herr? Aber bitte gerne doch. Von langer Armut geprägt würde mir das
Geldausgeben dann auch nicht schwerfallen. Natürlich nur bis zu einem gewissen
Punkt. Zu viel Reichtum empfinde ich als unanständig. Zumal es ja in diesem
Fall nicht hart erarbeitet ist. Womit ich meine, ein Architekt hat
mathematische Formeln im Kopf jongliert, Tabellen addiert und dann erst das
Haus gebaut. Ein Bäcker den Teig geknetete und den Ofen gefüllt. Ich hingegen
schließe nur die Augen und lasse den Film laufen, den Anthony mir zeigt. Da
gehört nicht viel dazu. Das Niederschreiben, okay, das halbwegs anständig
hinzukriegen, das musste ich mir hart erarbeiten. Und natürlich war mein erstes
Buch ein gruseliges Machwerk. (Es gibt noch ein Exemplar, über dessen
Aufenthaltsort ich nichts weiß. Muss es unbedingt finden und aufkaufen. Nicht
dass die Welt es liest und mich laut auslacht 😉 Aber inzwischen kriege ich es
ja halbwegs hin. Nicht so gut wie ein Charles Bukowski, dass es ein jeder Idiot
versteht, aber so gut, dass ich mir diese Schwäche selbst verzeihen kann.

Und ein paar Leser gibt es ja, die damit Leben können. Denn
wie gesagt: Die Geschichte von Anthony ist so gut, dass nicht einmal ich sie in
den Sand setzen kann. Allerdings muss ich auch etwas dafür tun, dass es dann
doch ein paar mehr werden, bevor sie dann endgültig fertig ist. (Und der Herr
mir vielleicht schon befielt: Auf Junge, mach die bereit für den langen
Schlaf!) Werbeaktionen halte ich dabei aber für relativ sinnlos. Anthony ist
kein Buch für die Nummer Eins der Bestsellerliste. Ich denke, er wird immer ein
Geheimtipp bleiben. Und die ehrlichste Form weitere Freunde zu finden, ist
darum wohl dieser Blog.

So, dass war mein erster Post. Habe ihn gerade noch einmal
durchgelesen. Manchmal etwas ruckelig. Aber auch das verzeihe ich mir heute
ausnahmsweise. Nur Narren wollen perfekt sein.



Jahresabschlussbericht

Alte Posts Posted on So, Dezember 31, 2017 10:33:59

Hurra, habe soeben das dritte Buch von ‚Anthony Noll und das
große Abenteuer‘ (wenn große Roboter lieben) abgeschlossen. Was ein wenig
gezwungen wirkt, weil ja genau mit dem Stichtag, es aber nicht ist. Zum einen,
weil ich krank war, was die Sache rausgezögert hat, ich also schon zwei oder
auch Tage früher fertig geworden wäre, und zum anderen weil ich eben doch noch
nicht richtig fertig bin. Denn die letzte Seite ist zwar geschrieben, aber
jetzt muss ich noch einmal von vorne alles durchlesen, ob es so halbwegs passt.
Was die erste Korrektur ist, die den anderen beiden Büchern schon angediehen
ist, sodass das Buch mit diesen anderen beiden erst einmal ein paar Monate ruhen
darf. Bis die nächste Korrektur erfolgt. Also, um ehrlich zu sein, bin ich dann
wohl erst in ein oder zwei Wochen so richtig fertig. Nichtsdestotrotz finde
ich, habe ich mir das erste Hurra schon heute verdient.

Schon deswegen, weil diese Buch ja kein Ende nehmen wollte.
Ich musste schon zwei Kapitel kürzen, indem ich auf den alten Trick
zurückgegriffen habe, indem ich diese mit dem Spruch zusammengefasst habe: eigentlich hätte Anthony ein Buch darüber schreiben
können. Das Buch hat nämlich so schon über 120.000 Wörter. Noch vor ebendieser
ersten Korrektur. Und das ganze Abenteuer somit etwas über 300.000. Und man
muss bei dieser Größe, über 1050 Seiten sehr aufpassen, dass man den Leser
nicht verliert. Bei den letzten zweihundert Seiten kein Problem, schon
deswegen, weil nur so selten etwas eintritt, was man vermutet, aber eben
vorher.

Um ehrlich zu sein, habe ich es aber auch deswegen so
stringent gehalten, weil es mich wirklich an meine Grenzen gebracht hat. Ich
habe ein halbes Jahr durchgeschrieben und das war definitiv zu viel. Das werde ich
nie wieder machen. Aber jetzt, mit diesem ersten Hurra im Rücken, kann ich endlich
auch den Dingen mehr Beachtung schenken, die etwas mehr Ausmalung verdient
haben. Was aber, wie gesagt ein zweischneidiges Schwert ist. Schnell ist es zu viel.
Denn ein Buch ist ja nichts anderes als ein Bild. Und das kann man auch mit dem
Pinsel töten. Mit einem einzigen dicken Strich zu viel, aber auch mit vielen
kleinen. Es ist Fähigkeit, die Balance wahren zu können, die den Meister vom
Dilettanten abhebt. Herr, sei mir gewogen, dass ich man mich nicht in die
zweite Gruppe schickt! 😉

Ja, dieses Jahr war ich sehr fleißig. Man kann es ja
nachlesen, wenn man will. Wobei mir auffällt, dass ein ganzer Jahrgang an Posts
scheinbar verschwunden ist. Vielleicht habe ich ihn sogar gelöscht? Nicht mit
Absicht, sondern wegen der Dummheit. Und auch nächstes Jahr werde ich fleißig
sein. Was seltsam klingt, da ich ja jetzt mit dem Grundgerüst der Geschichte
erst einmal fertig bin, aber dann eben doch nicht ist, wenn man bedenkt, was noch
alles zu tun ist. Mehr darüber das nächste Mal.

Grüße auch von Anthony und den anderen.



1 Millionen

Alte Posts Posted on Mi, Dezember 13, 2017 19:28:08

Hurra, Hurra, die Millionen ist
geschafft! So viele Wörter hat Anthony mit dem heutigen Tag. Und es werden dann
noch einige mehr werden. Es fehlen noch 4 Kapitel, dann ist das letzte Buch des
letzten Bandes auch im Sack. Was die Rohfassung anbetrifft. Sodass es jetzt
noch unmöglich ist, wie viele es dann am Ende sein werden. Was ja auch
irgendwie egal ist. Die Millionen, die ist lustig, und ob noch zehn tausend
oder zwanzig oder sogar noch einmal eine Millionen, das ist nur was für die
Buchführung. Frau Rowling werde ich jedem Fall nicht übertreffen; und das ist
auch gut so. Möchte ich ja nicht wegen Amtsanpassung an den Pranger gestellt
werden. 😉

Zur Feier des Tages verschenke ich
den ersten Band als Print an den, der mir zuerst sagen (schreiben) kann, über
wenn gesagt wird: Denn wer außer ihm
könnte diese vielen unberechenbaren Größen miteinander verstricken und zu einem
großen, gesamtheitlichen Netz verknüpfen?
Denn auch wenn ich mich nicht
vergleichen will, ein wenig ist es beim letzten Band nun doch so. Anthony hat
fünf Bände jede Menge erzählt, und ich muss es jetzt irgendwie zusammenkriegen,
in einer Form, dass der Leser mir folgt. Es ist nicht leicht. Denn das Ganze,
das Warum und das Wie, das Wieso und das Weshalb, es ist doch ziemlich komplex.
Sodass mein Auftrag erst einmal lautet, Anthonys Geschichte so zu erzählen,
dass es spannend ist und man es einfach nur darum liest. Denn ich möchte fast
wetten, dass, wenn die letzte Seite gelesen ist, der Leser sich fragt: Also,
wieso war das noch einmal? Und dann vielleicht sogar noch einmal von ganz vorne
beginnt.

Aber vielleicht kommt mir das
auch nur so vor, weil ich beim Schreiben immer aufpassen muss, die Fäden nicht
zu verlieren, um sie dann im richtigen Moment aufzunehmen und sie zu eben diesem
Netz zu verknüpfen. Vielleicht ist ja für andere schon von Anfang an alles klar
gewesen. 😉 Oder um es so auszudrücken, weil mir ja Anthony oft als Kopfkino
unterstellt wird (was übrigens das beste und schönste Lob ist, dass man als
Autor kriegen kann), ich will euch einen Film präsentieren, der euch schon beim
ersten Mal gefällt, wenn möglich sogar wegbeamt, denn ihr aber gerne auch drei
Mal oder eine Millionen Mal ankucken wollt, um wirklich alles zu verstehen. Und
selbst dann, wenn dieser Punkt erreicht ist, weil ihr ihn liebt. Und ihn schon
immer geliebt hat.

So, dann bis demnächst. Habe
einige Dinge zu berichten, wie es nächstes Jahr weitergeht, die mit Sicherheit
sehr interessant sind. Grüße auch von den anderen.



Etwa die Häfte geschafft vom dritten Buch

Alte Posts Posted on Mi, November 29, 2017 14:25:51

Ob die Hälfte des dritten Buches „wenn große Roboter lieben“
geschafft ist, ich vermag es nicht zu sagen. Auf alle Fälle sind 50.000 Wörter
im Sack. Vielleicht ist schon mit 80.000 Schluss, vielleicht erst mit 100.000,
vielleicht braucht es aber sogar noch mehr. Denn wenn ehrlich bin, versuche ich
die Bücher so stringent zu halten wie noch nie. Aus mehreren Gründen. Dem einen
ganz profanem wegen, dass, wenn die Rohfassung fertig ist, ich erst einmal
durchatmen darf. Ich bin ja auch einer, um es auf da Handwerk zu übertragen,
den man keine Geige bauen lassen dürfte. Ich muss es durchziehen. Etwas Zeit
geben, das liegt mir nicht. Ich überprüfe auch immer die Klebstellen viel zu
früh, bevor der Kleber hart geworden ist. Was natürlich sehr kontraproduktiv
ist, weil der Kleber dann kein Kleber mehr ist. Nach der Rohfassung habe ich dann
endlich die Ruhe, all die Schnörkel einzubauen. Aber der viel wichtiger ist der
Punkt, dass es schon etwas anderes ist, einen tausend Seiten Roman zu schreiben
als einen mit nur dreihundert oder auch sechshundertfünfzig. Denn die Spannung
immer aufrechtzuhalten und auch den Fluss, ist schon um einiges schwerer. Was
mich daran erinnert, dass der alte Reich Ranitzki gesagt hat, heute könne
keiner mehr einen fünfhundert Seiten Roman mehr schreiben. Ich hoffe, ich kann
ihn auch diesmal widerlegen 😉 Wobei in meinem Fall erschwerend hinzukommt,
dass ich nicht nur die Logik in diesen Seiten aufrecht erhalten muss, sondern
auch die, die in den zweitausendfünfhundert zuvor ihr Recht forderte. Alles
zusammenführen, ohne dass es an dem Schopf gezogen wird, dass die Haare wild
abstehen, das ist nicht einfach. Natürlich wird nicht jede Frage eine Antwort
finden, ich hasse Bücher, wo alles am Schluss erklärt ist, aber die großen Fragen
natürlich schon. Zum Beispiel, warum war Anthony schon immer der, der sich an
beide Welten erinnern konnte? Was ist los mit Broms? Wie endet die große
Liebesgeschichte? (Ja Freunde, da staunt ihr 😉 ) etc.

Ach ja, ich werde mich jetzt mehr auf diesen Blog
konzentrieren, weniger auf Facebook. Was mir ehrlich gesagt ein gutes Gefühl
gibt. Denn im Gegensatz zu manch anderen halte ich FB für überschätzt. Die
Leute bewegen sich dort immer nur in den gleichen Kreisen. Und ich habe auch
noch nie bemerken können, dass der Verbreitungsgrad von Anthony wirklich zugenommen
hätte, nur weil er dort ein paar Freunde mehr hat. Er hat ja die letzten Wochen
deutlich die fünfzig überschritten, ohne dass deswegen ein Buch verkauft worden
wäre. Es sind also Freunde, die ihn nicht gelesen haben. Manche, so glaube ich,
sind Autoren, denen das als Gemeinsamkeit ausreicht.

Ich beschwere mich nicht, denn FB funktioniert nun einmal
so. Der gemeine Nutzer denkt ja, je mehr
Freunde, desto besser ist eine Sache auch. Also wird Anthony dadurch immer
besser 😉 Aber ich werde dort nur noch kurze Gedanken verbreiten, die dann so
oder so keiner liest. Aber immer auf diese Seite verweisen. So dass Anthonys
wahren Freunde auch dort informiert werden. Die das dann ja auch sind, wenn sie
hierher schauen.

Bitte nicht so werten, als ob da wieder der alte verbitterte
Mann spricht, weil niemand sein großes Werk versteht. Um verbittert zu sein,
dafür habe ich momentan gar nicht die Zeit. Ich bin halt Realist. Was ja auch
für FB sehr schädlich ist. Anthony hat jetzt zum Beispiel eine Freundin, die
hat tausend Freundschaft gesammelt, weil sie ja demnächst ihr Debüt
herausbringt. Was ich bewundernswert
finde, denn ich könnte so etwas gar nicht. Weiß ich ja nicht, ob nach dem Lesen
dieses Debüts diese Freunde auch noch Freunde bleiben. Auf alle Fälle wünsche
ich ihr nicht, dass es so schlecht ist wie meines war. Es war einfach nur unterirdisch. Habe nämlich neulich
einen alten Text gelesen, der absolut unlesbar war. (Aus gegebenen Anlass, Der
Liebe Gott, ihr versteht schon 😉 ) Aber auch die anderen Autoren, die dort in
Anthonys Freundeskreis zu finden sind, drehen sich nur um sich selbst oder um
ihr kleines Grüppchen. Und ich, ich erwähnte es schon, habe auch dafür keine
Zeit.

Was für mich also heißt, dass wenn der letzte Band dann
endlich auf dem Markt ist, dann hoffentlich den Hintern geliftet kriege, für
Lesungen und Werbung direkt am Mann. (Natürlich werde ich es nebenbei dann ins
Englische übersetzen, der erste Band dürfte aber wohl erst 2020 fertig sein.) Denn
auch hier gibt es genug Menschen, die ein gutes Buch, eines mit Seele zu
schätzen wissen. Und das wird auch dieser Band. Das verspreche ich. Und dann
bin ich vielleicht endlich einmal stolz. Was sehr hilfreich wäre, eben diesen
Hintern zu liften.

Grüße auch von den anderen.



Zweite Etappe gemeistert

Alte Posts Posted on Di, November 07, 2017 17:53:03

Hurra, Hurra! Das zweite Buch von Anthony und das große
Abenteuer, wenn große Roboter kämpfen, ist in der Rohfassung fertig. 86.ooo Wörter. Das nenne ich eine Ziellandung.
Wobei ich allerdings zugeben muss, dass die erste Korrektur etwas penibler
hätte ausfallen dürfen. Aber ich will erst einmal alle drei Bücher schreiben
und mich dann um den Feinschliff kümmern. Nichtsdestotrotz, wie nicht zu
vermuten, bin ich schon jetzt sehr
zufrieden.

Wobei das, nicht zu vermuten, kein fishing for compliments
ist, denn all die Baustellen, ich hätte nicht gedacht, dass sie so einfach zu
meistern sind. HaHaHa. Nein liebe Leut, es war verdammt viel Arbeit.

Der letzte Buch, wenn große Roboter lieben, ist in seiner
Größe nicht absehbar, obwohl fast alle Kapitel im Kopf stehen. Nur noch kleine
Baustellen. Aber ich versuche es stringent zu halten. Wie schon in den beiden
Büchern zuvor. Und wenn ich wieder eine Ziellandung hinkriege, um die 80.ooo,
die, wie jetzt inzwischen wohl jeder weiß, verpflichtend für einen Fantasyroman
sind, dann krieg ich sogar die Millionen voll. Fehlen ja jetzt noch genau noch
85.ooo Wörter für die Marke. Wahrscheinlich aber werden es mehr werden.

Ich habe das zwar so gewollt, aber nicht geplant. Ich wäre
auch glücklich mit weniger gewesen. Denn das ist wirklich ein hartes Brett zu
bohren, einen knapp 1000 Seiten Roman zu schreiben. Auch noch einen, der nicht
durchhängt. Momentan kann ich aber nichts erkennen. Und der Schluss wird so
oder so ein Feuerwerk. Auf alle Fälle für mich. 😉

Womit wir zu meinem Charakter kommen. Ich bin nämlich einer
von denen, die sagen: Ich muss so etwas bis zum Ende durchbringen, damit ich
endlich stolz sein kann. Denn so gut die ersten Teile sind, und ich halte den
ersten noch immer für einen Blockbuster, den zweiten und dritten, nach
inzwischen ausreichend Verbesserungen, für sehr, sehr gelungen, wofür die
Verkaufszahlen auch sprechen, die zwar nicht hoch sind, aber wer den ersten und
zweiten kauft, der kauft sich durch bis zum fünften. Der ohnehin sehr gut ist,
weil er sich doch von den anderen deutlich unterscheidet, mehr Tiefe. Und der
vierte ist ja allein schon klasse, weil ja da Frau Watenbloom ihre Seele
findet. (Ich schreib jetzt nicht mehr, denn vielleicht hat es ja jemand noch
nicht gelesen.)

Ich will das jetzt nicht als Angeberei verstanden wissen,
aber ich weiß schon, was ich kann. Und ich erkenne auch ein nicht so gutes Kapitel,
wenn es eben nicht so gut ist. Doch richtig Werbung kann ich wohl erst machen,
wenn da etwas steht, das nicht mehr zu verändern und dennoch gut ist. Denn ich
kann gar nicht sagen, wie viel Angst ich immer hatte vor dem nächsten Band.
Wird er mithalten können? Kann ich all die Teile zusammenbringen, ohne dass das
gewollt oder konstruiert wirkt. Aber
jetzt mit den zwei Büchern hinter mir und nur noch dem letzten vor mir, in dem
es zudem nur noch wenig Baustellen gibt, weiß ich, es ist mir gelungen. Was
mich schon mit einer gewissen Zufriedenheit erfüllt.

Vor allem, weil der letzte Band noch einmal einen
draufsetzt, die Tiefe betreffend, oder, was man mir auch negativ auslegt, das
Philosophische. Doch ich habe es schon einmal gesagt, und wiederhole mich da
immer wieder gerne, das Schreiben ohne Moral, das ist die Tinte nicht wert. Und
wenn ich ehrlich bin, bin ich auch ein wenig froh, dass mich noch kein Verlag
entdeckt hat, denn den letzten Band, so wie er dann rauskommt und eben nicht
mehr zu verändern ist, den hätten die mir nie so durchgewinkt. Ich aber glaube
an meine Leser und daran, dass man auch heute noch Bücher schreiben kann, darf
und muss, die nicht nur für den raschen Konsum gedacht sind. Denn ich bin mir
fast sicher, dass alle wahren Anthony-Fans, nachdem sie die letzte Seite
zugeschlagen haben, sofort noch einmal von vorne zu lesen zu beginnen, weil ja
dann erst klar ist, was wie gemeint ist. Und solch Bücher wollte ich immer
schreiben. Zum Glück hat mir Anthony versprochen, dass es so werden wird. Und
er hat Wort gehalten.

Grüße natürlich auch von ihm und den anderen.



Ich wurde sexuell missbraucht und habe es nicht gemerkt, aber auch noch anderes von Belang

Alte Posts Posted on Mi, Oktober 18, 2017 12:35:48

Ich schon wieder. Aber immerhin mit Neuigkeiten. Die Hälfte
ist geschafft, in mehrerer Hinsicht. (Und doch auch nicht.) Das zweite Buch hat nun 40.000 Wörter. Da ich
es, wie schon geschrieben, wohl erst einmal bei den verpflichtenden 80.00 halten
kann, ist somit die Hälfte erreicht. Weil das zweite Buch ja das zweite von
dreien ist, gilt das dann auch auf das gesamte Werk bezogen. Und da ja zum Beginn
des Schreibens am letzten Band noch 271.000 Wörter gefehlt haben für die
Millionen, ist auch hier der Knackpunkt erreicht. (Das erste Buch hat ja 98.000
Wörter.) Der so gut für meine Psyche ist. Denn auch wenn es für jemanden
anderen wie indische Getue wirkt, vielleicht sogar wir kindisches, was es
vielleicht auch ist, dieser Zahlenfetischismus, so hilft es mir. Ich würde sonst
den Überblick verlieren und wahnsinnig werden. Oder um es mit meinen Kritikern zu
sagen, bleiben.

Zum Glück ist es noch nicht so schlimm, dass ich mich dieser
Challenge anschließe, die mir neulich durch Zufall in meinen Fb Account gespült
wurde. Da geht es darum, diesen Monat, oder auch den nächsten, ich lese mir
diese Dinger eigentlich nie genau durch, 50.000 Wörter zu schaffen. Was Leute
posten, die danach tatsächlich noch immer als ernsthafte Schriftsteller
wahrgenommen werden wollen. Denn ich gebe zwar zu, dass ich diese Marke an kreativen
Monaten schon mal reiße, manchmal sogar deutlich, aber eben nur dann. Ich bin
doch keine Maschine. Sodass ich abschließend nur sagen kann, auch Thomas Mann
hat sich gezwungen, jeden Tag mindestens eine Seite zu schreiben, und das merkt
man auch. Weniger ist manchmal doch mehr.

So und nun noch zu zwei anderen Dingen, die in meinem
letzten Post missverständlich waren. Wenn jemand kein Geld hat, dann stört es
mich nicht, wenn er sich die Geschichte von Anthony irgendwo kostenlos herunterlädt.
Wobei meine Definition von Armut aber schon da endet, wenn sich derjenige
vielleicht noch jeden Tag ein Päckchen Zigaretten leistet oder auch nur ins
Kino geht. Denn wenn dafür Geld da ist, warum nicht für Anthony? Dann kann er
auch zahlen, und wenn es nur ein Band ist, oder auch nur jeder dritte.

Und zum anderen, ich jammere nicht, dass die Leute, die
Anthony gelesen haben, nicht öffentlich Reklame für ihn machen. Ich klage sie
auch nicht an. Ich verstehe es einfach nur nicht. (Nichtsdestotrotz behalte ich natürlich im
Kopf, wer für ihn etwas getan hat. Ich bin ein Mensch und das ist zutiefst
menschlich. Wobei ich aber selektiv bin, die, die nichts für ihn getan haben,
an die erinnere ich mich einfach nicht mehr. Auch nicht an die Verlage, die ihn
abgelehnt haben. Da ist aber kein Hass oder Wut in der Richtung, euch wird es
allen noch furchtbar leidtun, wenn er dann berühmt ist. 😉 )

Denn es ist ja kein Buch über eine seltsame Krankheit an
einer seltsamen Körperöffnung oder auch Ausstülpung, wofür man sich schämen
könnte, wenn auch nicht sollte, und man nicht möchte, dass andere davon
Kenntnis kriegen, dass man dieses gelesen hat. Denke ich doch, zumindest von
denen, die bis zum fünften Band durchgehalten haben, dass sie genauso
begeistert sind wie ich. Und ich erzähle nun einmal gerne herum, was mir
gefällt. Poste ich ja schon deswegen jeden Tag auf meiner Francis Linz Fb Seite
ein Lied, denn wenn nur einer dadurch eine Band entdeckt, oder auch nur ein
Lied, das er noch nicht kannte, und dann dafür Geld ausgibt, ist meine Mission
erfolgreich. Wir Künstler müssen nämlich zusammenhalten.

Was mich nun auf eine ganz andere Geschichte bringt. Nämlich
auf die, dass ich neulich sexuell missbraucht wurde ohne es zu merken. Wobei
ich mich jetzt nicht über dieses ernste Thema lustig machen möchte. Nichts
liegt mir ferner, was hoffentlich schon durch meine Übersetzung von Franus
Graueis Werk „Lasst mich trinken das Licht der Sterne“ bewiesen wurde.

Neulich ging ich im englischen Garten spazieren. Wie ich es
so oft mache, besonders wenn ich schreibe. Es hilft mir beim Denken, obwohl ich
gar nicht denke, sondern die Lösungen von Fragen wie von allein plötzlich in
meinem Kopf erscheinen. Da klopft mir jemand auf die Schulter und fordert mich
auf, dass ich die Stöpsel aus meinen Ohren nehmen soll. Was ich auch mache,
habe ich doch Musik gehört. Dann spricht er, er bräuchte mich als Unterstützung
für sein Kunstprojekt. Womit er mich natürlich sofort am Haken hatte. Denn wie
ein paar Zeilen zuvor geschrieben: Wir Künstler müssen zusammenhalten. Ich
willige ein. Dann, wobei mir schon der erste Verdacht hätte kommen sollen, dass
es hier gar nicht um Kunst geht, breitet er ein fleckiges Küchentuch vor mir
aus. Eigentlich weiß, so aber sehr unappetitlich. Und bittet mich, darauf zu
steigen, genau in die Mitte. Was ich mache. Dann nimmt er sein Smartphon, das
bereits wartend in seiner Hand lag, bückt sich und umkreist mich und filmt meine Schuhe. Wobei
er, ohne dass ich ihn aufgefordert hätte, zu erklären beginnt, wobei er sich
seltsamerweise immer mehr ereiferte,
warum er das macht. Es müsse nämlich sein, damit man ihm glaubt, dass ich auf
sein Tuch getreten bin. Dann legt er sogar plötzlich seine rechte Hand auf das
Tuch und fordert mich auf, ich solle auf diese steigen. Was den Verdacht, dass
hier etwas nicht stimmt dann endlich zur Gewissheit machte. Ich lehnte sofort ab, denn
ich steige nicht auf Hände von Menschen, selbst dann nicht, wenn mich die darum
bitten. Vielmehr bin ich einfach gegangen und habe das dann so noch gesagt, dass
ich so etwas nicht mache, allerdings ohne mich umzudrehen. Worauf er mir nur,
geradezu in weinerlich flehendem Ton hinterhergerufen hat : Die Sohlen! Die Sohlen.“
War deren Muster ja noch nicht von seinem Smartphon gefilmt worden.

Nun, auch hier gilt, ich will mich nicht über diesen armen
Menschen lustig machen, und auch nicht darüber woher die Flecken auf seinem Tuch wohl stammten, wenngleich es mir zusteht seine Geschichte zu erzählen,
hat er mich doch in seiner unglaublichen Egozentrik einfach nur benutzt, ich
verstehe es nur einfach nicht. Und das Verstehen der Menschen war mir schon
immer eine Plicht. Bei meinen Freunden aus einem Gefühl der Liebe oder auch des
Mitgefühls heraus, bei anderen vielleicht nur analytisch. Ich will nicht sein
Freund sein, solch schwierige Charaktere meide ich, seitdem ich endlich weiß,
dass sie mir nicht guttun, aber verstehen, wieso es dazu gekommen ist, was
alles dazu beitrug, das halte ich nicht für verkehrt.

Und wohl auch darum, um all dem, was ich sonst noch so nicht
verstehe, einen Gegenpol gegenüber zu stellen, schreibe ich wohl die Geschichte
von Anthony.

Wie immer, Grüße auch von ihm und den anderen.



Es geht voran

Alte Posts Posted on Sa, Oktober 14, 2017 17:36:16

Fleißig, fleißig, möchte ich da nur sagen. Das zweite Buch „Wenn große Roboter kämpfen“ hat inzwischen 30.000 Wörter, also rund 100 Seiten. Habe ich doch ausgerechnet, dass das momentan gültige Layout auf alle Bände bezogen im Schnitt 285 Wörter hat. Kapitelüberschrift etc. alles miteinberechnet. Das erste Buch „Wenn große Roboter weinen“ hat noch ein paar vergessene Erweiterungen erfahren und nun 98.000 Wörter. Rund 338 Seiten. Ich erwähne das nur, weil die meisten Leute in Seiten rechnen, aber die viel ehrlichere Angabe die Wörter sind.

Es geht also voran. Wann es eine Pause gibt, ich weiß es nicht. Froh bin ich dann erst einmal, wenn das zweite Buch fertig ist, das ich aber wohl auf den 80.000 Wörtern halten kann, mehr oder weniger (eher mehr), die für einen Fantasyroman ja „verpflichtend“ sind. Gibt es da doch nicht exakt das Kapital, wie beim ersten Buch, das das Ende quasi vorschreibt. Es sind ja mehrere Fäden, und ob ich den einen oder den anderen nehmen, der gerade dann einen markanten Knoten auweisen, das bleibt mir hoffentlich frei überlassen.

Das dritte Buch ist dann eigentlich nur noch ein Klacks. Ha-Ha-Ha.

Wie peinlich, bei meiner Recherche im zweiten Band bin ich über einen Fehler gestolpert. Nicht so schlimm möchte man sagen, aber es waren sogar zwei in einem Satz. Was ja sehr dilettantisch ist. Einmal ein kleines sie und das andere Mal fehlt ein Buchstabe. Was so eklatant ist, dass es mir oder meinem damaligen Korrektor eigentlich sofort hätte auffallen müssen. Und was ich mir nur damit erklären kann, dass ich da etwas nachträglich korrigiert habe und das Korrekturprogramm, das, obwohl abgeschaltet, sich eben doch ab und zu ungefragt einschaltet, das da auch getan hat, und sich damit wichtig machen wollte. Ich sage das nicht, um mich rauszureden, aber nicht nur ich allein, sondern auch andere kundigen Augen sind darüber gegangen und es hätte eben wegen seines Dilettantismus unbedingt auffallen müssen.

Deswegen jetzt noch einmal den Text auf allen Plattformen hochzuladen, das spare ich mir aber ein. Die Anthonyfans wissen, dass das hier ein Ein-Mann-Betrieb ist, mit seltener Unterstützung von außerhalb, und dass man mit kleinen Fehlern eben leben muss. Man kann es ja lesen. Und ist, wenn ich mir so manch anderes Buch auf dem Markt ansehe, ja relativ grätenfrei. Wenn ich den letzten Band fertiggeschrieben habe, die Rohfassung, dann werde ich allerdings noch einmal alle Bände durchlesen und auf Fehler überprüfen. Das muss ich ja zum einen machen, um keine Logikfehler einzubauen, nicht dass der Einarmige im dritten Akt aufsteht und frenetisch klatscht, wie Broms wohl dazu sagen würde, und ich zum anderen ja eh einige Monate verstreichen lassen muss, für die Endmontage von Band sechs. Mit dem ich übrigens bis jetzt sehr zufrieden bin. Da rührt sich was 😉 Und dann kommt das große Finale. Auf das ich mich ja schon freu, als ich die Reihe begonnen habe. Das meiner Meinung nach aber auch wirklich einen Sonderapplaus verdient hat.

Wenngleich es mir ja schon reichen würde, wenn die, die bis jetzt die fünf Bände gelesen haben mal ein bisschen in die Puschen kommen. Denn um es mit Kennedy zu halten, es geht nicht nur darum, was Anthony für dich tun kann, indem er dir an tristen Tagen vielleicht die Miene aufhellt, sondern es geht auch darum, was kannst du für Anthony tun. Denn es ist nun einmal ein Jahr vergangen und nicht einer hat den fünften Band bewertet. Von dem zweiten und dritten und vierten will ich gar nicht reden, die ja auch nicht mit fremden Meinungen sich schmücken dürfen, so wie es ihnen eigentlich zusteht. Sodass ich mich ehrlich frage, was hält die Leute davon ab? Es reicht doch, wenn sie einfach schreiben, tolles Buch, oder ähnlich kurzes.

Ich meine die Frage jetzt gar nicht einmal im jammernden Ton, denn dazu neige ich nicht, sondern ganz realistisch. Es gibt Bücher, von denen ich, ehrlich gesagt, nicht drei Seiten lesen kann, manchmal nicht einmal eine halbe, und die werden von den Lesern abgefeiert. Was mache ich verkehrt? Vielleicht sollte ich wirklich Geld ausgeben und jemand fragen, irgendeinen Marketingfuzzi, der was davon versteht. Und ich weiß ja, dass es Menschen gibt, die von Anthony begeistert sind. Die die bis jetzt erhältlichen Bände in nur acht Tagen ausgelesen habe. Dass ich mich frage, schlafen die auch? 😉

Sorry, das musste ich auch mal irgendwie loswerden. Denn dort wo Anthony viele positive Bewertungen erhalten hat, nämlich auf solch einer Verbrecherplattform im Internet, beheimatet in Antigua, wenn ich mich recht erinnere, da hilft mir das ja nicht viel. (Piraten will ich solche Leute nicht nennen, hat der Pirat doch den Ruch von Abenteuer an sich, mich zu bestehlen ist aber nicht sonderlich abenteuerlich, sondern einfach nur gemein.) Wenngleich sich die Verbrecher, und nichts anderes sind die, die das zur Verfügung stellen, aber auch die, die sich da kostenlos fremdes Gedankengut herunterladen, um sich zu bespaßen zu lassen, da großzügiger zeigen. Aber bei 20.000 heruntergeladenen Büchern sind über zwanzig Bewertung dann wohl auch nicht viel. (Immerhin aber mehr als bei Amazon.) Wobei natürlich mit einberechnet werden muss, dass es da ja viele „Sammler“ gibt, denen es nur um den Besitz und gar nicht um das Lesen geht. Und die alles einsacken, Hauptsache umsonst.

Im Schnitt sind es übrigens 4,5 von 5 Sternen. 😉 Was beachtlich ist, weil ja nur der zweite Band bei diesen Verbrechern angeboten wird. Die ihn bewerten den ersten zumeist also gar nicht kennen. Und noch dazu in einer uralten Version, der ich heute vielleicht selbst nur noch 4 Punkte geben würde.

Wobei ich aber natürlich sofort auf das vielleicht verweise. Für einen wahren Anthonyfan sind 5 Punkte immer verpflichtend. Damit das klar ist! 😉 Ein wahrer Fan von Werder Bremen wird ja auch nicht Fan der Bayern, nur weil Werder mies spielt und vielleicht sogar absteigt. (Ich bitte hier die Namen aber nur als Platzhalter zu sehen, die jeder ganz nach Lust und Laune selbst austauschen darf.)

Ansonsten: Alles Gute wünschen auch Anthony und die anderen.



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