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Anthony Noll's Blog Nummer Elf

Über den Blog / About the blog

Hier geht es um alles,
was die Abenteuer des kleinen Zauberers betrifft.
Im Hier und natürlich vor allem: im Drüben!
Eine Seite für seine Freunde und die, die es vielleicht irgendwann werden.  

(Here you can find on the category english all news about the little wizard and his firends.)
www.Anthony-Noll.de


Anthony's Facebook Seite (german)

Anthony's Facebook side (english)

Seite des Autors im Intenet (author's side on the internet): http://www.francislinz.com/

Ruhige Zeiten

Allerlei und Neuigkeiten x -> 2020 Posted on Mi, April 01, 2020 11:43:20

Lange kein Lebenszeichen. Aber in diesen Zeiten fällt es mir schwer, auf mich aufmerksam zu machen. Es gibt wichtigere Dinge. Menschen sterben.
Nun gut, sagt so manch einer, das müssen wir alle mal. Und es trifft ja zumeist nur die Alten. Doch das ist kein Argument. Zumal die Umstände erschreckend sind. Keinen Abschied nehmen zu können und keine Luft mehr in der Lunge zu finden. Der Tod ist immer erschreckend, und in der Tat, vor allem wenn er die Kinder mit sich nimmt, zeigt er sein hässlichstes Gesicht, aber auch dieses ist ziemlich erbärmliches. Und der Staat tut wohl daran, uns alle an unsere Pflicht zu gemahnen, jede mögliche Seele vor diesem Schrecken zu bewahren. Nein, es geht nicht um uns, es geht um die anderen.
So gesehen, ich halte mich an die Abstandsregeln, die Ausgangsspeere, etc. Und sehe es mit großem Wohlwollen, dass so viele andere es auch tun. Was heißt, es ist ziemlich ruhig in meiner Straße geworden. Und da ich schon immer einer war, der nicht groß über die Schläge des Schicksals lamentiert, denn was vorbei ist dann ist es vorbei, niemand kann die Zeit zurückdrehen, mache ich das Beste daraus. Kurzum, ich nehme ein neues Hörbuch auf. (Durch die Ruhe bedingt, geht das jetzt auch tagsüber, und man muss sich nicht in den grauen Morgenstunden aus dem Bett quälen. Und das Wochenende ist geradezu ein Traum.) Wobei es aber diesmal tatsächlich ich bin, der es einspricht. (Allerdings keines aus der Anthony Reihe. Never change a winning team. Das ist Franus Job, wenn er es denn jemals die Zeit und die Muße dafür findet. Ich bezweifle es.) Nein, diesmal verkehrte Welt. Ich spreche ein Buch von ihm ein. Und zwar „Mein Vater, der Präsident“ Das bin ich ihm nämlich schuldig. Auch wenn kein wirklicher finanzieller Nutzen daraus entstehen wird. (Von „Anthony und der goldene Zeigefinger“ sind meines Wissens nach acht Kopien des Hörbuchs verkauft worden. Auf alle Fälle so wenig, dass ich bis heute keine Abrechnung vom Verlag erhalten habe. Der zahlt erst aus, wenn ich 25 Euro Guthaben voll habe.) Natürlich bin ich nicht so gut wie er, und auch bei ihm ist noch einiges an Luft nach oben, wir beide sind ja weder ausgebildete Sprecher noch Schauspieler, aber ich denke, es wird ganz manierlich werden. Schon aus dem Grund, es sind viel weniger Dialoge und Charaktere, somit kein großes Stimmrepertoire nötig.
Er hat das Buch vorher noch einmal durchkorrigiert (nicht viel an Veränderung, der große Schnitt liegt ja schon ein paar Jahre zurück), und ich muss sagen, so wie es dasteht, es liest sich flott und ich wäre froh, wenn ich so schreiben könnte. 😉 Es handelt sich wirklich um Literatur. Ein Jammer, dass es niemand liest. Wenngleich ich gestern, als ich durch Amazon mal wieder einen Kontrollgang machte, wie den unser beider Werke sich so machen (was so jedes halbe Jahr anfällt, besonders in Zeiten in denen man an das Haus gefesselt ist und Langeweile einen befällt), dass das Buch endlich seine erste Bewertung erhalten hat. Nach wie vielen Jahren, fünf, sechs? (Eigentlich ja fast zwanzig, wenn man die ersten Fassungen zu Grunde legt. Die zwar vom Plot her die fünf Punkte allemal verdient hätten, die es zum Glück jetzt erhalten hat, aber handwerklich, wenn man denn ehrlich ist, noch nicht ganz ausgereift waren. Zu viel Redundanz. Jetzt aber ist es aber so etwas von auf den Punkt.) Nein, man kann uns beiden viel vorwerfen, aber dass wir uns unsere Bewertungen erkaufen, das nun wirklich nicht. 😉
Es hat aber natürlich auch einen ganz pragmatischen Grund, dass ich das mache. Denn ein wenig Abstand von dem zweiten Anthony-Band zu nehmen, und vor allem von der Übersetzung, ist nicht ein Verbeugen vor dem Drückeberger in mir, sondern sehr hilfreich. Denn dieses wieder flüssig werden mit der englischen Sprache ist etwas, das man nicht erzwingen kann. Im Gegenteil, dann wird es nur noch zum Graus und man würde es dem Werk anmerken. Denn natürlich könnte ich mich inzwischen wieder unauffällig in einer Stadt wie New York bewegen, wo tatsächlich meine Wurzeln liegen, meine Schwester und mein Vater sind sogar dort geboren, aber zu schreiben, das ist noch einmal ein ganz anderes Paar Schuhe. Womit ich meine: Wirklich gut zu schreiben. Sodass ich eigentlich nur das wiederholen kann, was ich mindestens einmal schon an dieser Stelle erwähnt habe, nach dem Abhören hunderter anderer Hörbücher und am Ende des dritten Bandes werde ich wohl erst sagen können „I got it!“ Wofür ich mir selbst aber Zeit bis Ende des nächsten Jahres gegeben habe.
Keine Panik, der zweite Band wird aber dennoch wohl so um Weihnachten dieses Jahres herauskommen. In jedem Fall lesbar, wenn auch noch nicht perfekt. (Die englische Fassung betreffend. Die deutsche Fassung wird das dann natürlich schon sein, perfekt. Ein wenig rumfeilen und abraspeln, mehr ist schon jetzt nicht mehr zu tun.)
Und Perfektionismus, das ist ja der Zustand zu dem ich strebe. Ich, aber auch Franus. Nein, wir beide müssen nichts Neues erfinden, wir müssen erst einmal das, was wir bereits geschaffen haben, so gut machen, wie es uns denn möglich ist. Zu dieser Mühe sind wir unseren gegenüber Lesern verpflichtet. Es gibt so viel Müll, da müssen wir nicht auch noch dazu gehören. Und wenn handwerklich korrekt, dann langweilige Story langweilig geschrieben. So oft ist das Lesen und das Hören für mich schwere Arbeit, vor dem ich mich dann tatsächlich gerne drücken möchte. (Sorry, einmal mehr politisch nicht korrekt, und eine Krähe soll ja nicht der anderen das Auge aushacken, aber was gesagt werden muss, muss gesagt werden. Ich nenne ja keine Namen.)
Ansonsten, bis demnächst. Grüße auch von Anthony und den anderen, die mir natürlich ihr OK gegeben haben. Vor allem der Baum, was mir sehr wichtig war. 😉



Wow, was für ein Erfolg! ;-)

Allerlei und Neuigkeiten x -> 2020 Posted on Do, Februar 20, 2020 09:57:28

Wow, was für ein Erfolg! 😉

Habe ja geschrieben, dass ich diesen Count-down-deal auf Amazon machen werde. Gibt es ja wegen der Buchpreisbindung nur auf amzon.com oder uk. (Wenn das richtig verstanden habe. Wichtig nur, nicht auf de.) Habe dafür sogar für 10.- Euro Werbung auf FB gemacht. Nicht viel, aber da die Resonanz bis jetzt nie so war, dass sich danach irgendein signifikanter Anstieg von Verkäufen eingestellt hätte, ist das schon ok. Und glaubt mir, bei den Verkäufen, die sich momentan eingependelt haben, wäre sogar 1 Buch schon aufgefallen. 😉 So war das Ergebnis auch diesmal nicht überraschen, sprich: Null.

Worüber ich mich aber nicht wirklich beklage, denn, wie gesagt, es war erstens nur ein Testballon, und zweitens, so lieb und lustlos ins Leben gerufen, dass für Klage gar kein Grund besteht. Ich hatte nur gedacht, dass sich vielleicht trotzdem ein armer Irrer dazu hinreißen lässt, das Buch zu kaufen. (Und bei drei wäre ich schon völlig zufrieden gewesen.) Aber anscheinend hilft nicht einmal der Count-down-deal, das Buch aus der Versenkung in die Öffentlichkeit zu heben. Denn von hundert, die das Angebot entdeckt haben, da wäre ja sicher einer dabei gewesen. (Oder sagen wir meinetwegen Tausend. Zehntausend oder was auch immer.) Ich kenne da ja von meinen Verkäufen für 99 Cent auf deutscher Sprache. Wenngleich es hier 1.99 waren. Da haben ja auch einige zugegriffen. Die dann auch zumeist auch den zweiten und dritten Band gekauft haben. Aber das mache ich nicht mehr, finde ich doch, dass Anthony mehr wert ist. Sorry. Deswegen jetzt auch 4.99 statt früher 2.99. Denn wer das nicht bereit ist, das dafür auszugeben, der hat die Geschichte nicht verdient. Nochmal, sorry. (Ich weiß, dass das politisch völlig inkorrekt ist, wir Schriftsteller dürfen es uns ja mit keinem verderben, schnell ist ein Shitstorm entfacht und es hagelt negative Kritiken, aber ich bin nebenbei auch ein Mensch und habe eine Meinung.)

Also, für all die Leute, die Mitleid mit mir haben, dazu besteht kein Anlass. Mitleid haben nur die verdient, die unverschuldet in ein Unglück geraten. Ich aber bin sehenden Auges hineinmarschiert. Wenngleich ich gerne aus Anthonys erstem Abenteuer zitieren möchte: (Wobei er tatsäch­lich für einen kurzen Moment auf so etwas wie ein Wunder hoffte. Auf ein kleines Wunder, fand er ja, dass er sich ein solches inzwi­schen redlich verdient hätte Doch leider blieb dieses kleine Wunder aus.)

Aber warum soll es mir anders ergehen als ihm? Zudem sehe ich das Ganze langfristig. Irgendwann wird es schon klappen. Und wenn es erst in hundert Jahren ist. (Gut, dann ist es eben so.) Ich mach, was ich kann, aber aus mir wird nie ein Geschäftsmann. Ich habe mir zwar ein paar Sachen angelernt, aber erledige sie eigentlich immer nur mit unangenehmem Gefühl im Bauch. (Hier Widerwillen zu sagen, das wäre zu drastisch, aber zumindest empfinde ich keine Freude dabei. Und bin immer froh, wenn es endlich vorbei ist.) Kurzum, Anthony in englischer Sprache zu pushen, das verschieb ich erst mal. Was aber nicht heißt, dass ich weiter an der Übersetzung des zweiten Bandes arbeite. Denn das war ja der ursprüngliche Plan. Und den habe ich nie aus den Augen verloren. Und wenn ich ganz ehrlich bin, muss auch der dritte Band fertig sein, bis ich mich mit ewigwährendem Erfolg in Hollywood oder wo auch immer wieder beschäftige.

Ja, so ist es. Und war es eigentlich schon, als ich dieses Projekt begonnen habe. Der Plan war ja der, die ersten drei Bände zu Übersetzen und dann erst an die Öffentlichkeit zu gehen. Wobei aber die zeitliche Dimension eine andere war. Ich dachte nämlich, dass ich pro Band ein halbes Jahr brauchen werde. Wurde aber von der Realität eines Besseren belehrt. Ein Jahr ist das, was dieser viel näher kommt. Denn erst nach dem dritten Band wird mein Englisch wohl so gut sein, dass ich keine Kritik mehr fürchten muss 😉 (Perfekt, Pah! Das wird man niemand in keiner Sprache jemals werden.) Allerdings reicht es mir jetzt, wenn der zweite Band auf dem Markt ist und ich den dritten bereits einmal grob übersetzt habe. Was wohl gegen Ende des Jahres sein wird. Vorausgesetz ich bin weiter so fleißig. 😉  Denn jetzt werde ich erst einmal mit Franus zusammen die Illustrationen besprechen und ausarbeiten, betreffend des zweiten Bandes, diesen dabei parallel feilen, feilen und feilen, bis er glänzt, deutsche und englische Sprache betreffend, dann das Ganze ruhen lassen, ein paar Monate, um ihm dann den letzten Schliff zu geben und ihn Anfang Dezember herauszubringen. Die Monate des Pausierens werde ich aber nicht ungenutzt verstreichen lassen, sondern den dritten Band erst einmal grob übersetzten. Denn diese Reihung der Abläufe hat sich ja auch bei dem ersten Band als sehr gut erwiesen. Deutsch wie Englisch habe ich eigentlich kaum was zu ergänzen.

(Obwohl, ehrlich gesagt, nur der deutsche Band ist so perfekt, dass jede Ergänzung eigentlich nur noch Schaden anrichten würde. Die Mona Lisa ist ja auch nur so unerreicht, weil sie ein paar kleine Fehler hat. Diese aber zu korrigieren, wäre in einziges Desaster. Und darum möchte ich auch dem deutschen Band kein Unheil antun oder gar ein ganzes Tintenfass über ihm ausschütten, nein, nicht einen Tropfen. Im Englischen aber, wie bereits erwähnt, bin ich mir noch etwas unsicher. So, wie er jetzt ist, ist er perfekt. Aber wie weiß, wie ich das sehe, wenn ich denn dritten Band dann endlich auch einmal grob übersetzt habe? Wenngleich ich damit aber nur auf Formulierungen beziehe, die man vielleicht noch ein wenig treffender auf den Punkt bringen könnte. Nein, eine große Korrektur ist sicher nicht nötig. (Duck or swoop, — swivel or turn- wheel round or pivot. Nicht wirklich der Rede wert. Drum werde ich es wohl auch lassen.)

Das ist also kurz umrissen der Plan. Denn es war mir schon immer ein Anliegen, auch den zweiten und alle weiteren auf das Niveau zu stellen, das der erste Band hat. Oder besser ausgedrückt, ihnen die gleiche Menge an Arbeit und Energie zukommen zu lassen. Sodass ich jetzt schon versprechen kann, wenn der zweite Band dann rauskommt, gibt es keinen Grund zu Klage. 😉 (Wenngleich ich ja weiß, dass manch einer enttäuscht ist, dass er nicht nahtlos an den ersten Band anschließt, schon was den Wechsel zwischen den Welten betrifft, was dann erst im dritten Band wieder geschieht, und dieser Band eigentlich nur eine Brücke ist, für das was noch kommt. Die aber gebaut werden muss, dass man eben zu dem kommt, was dann noch kommt.)

Wenn ehrlich bin, ich würde den zweiten Band heute anders schreiben. Vermute ich zumindest. Diese Jahre der Erfolglosigkeit lassen einen nämlich dann doch irgendwann einknicken und sagen, gut, wenn das von mir erwartet wird, dann tue es eben. Was aber zum Glück jetzt nicht mehr geht. Die ganze Geschichte würde nämlich ihren Sinn verlieren.

Ja, in der Tat ist es ein Glück, dass mir diesbezüglich die Hände gebunden sind, weil es nämlich das Niveau erheblich senken würde. Bin ich doch der Übersetzung, dass das, was Anthony wirklich von anderen Geschichten unterscheidet, ist, dass man nie weiß, wenn man die erste Seite aufgeschlagen, was einen erwartet. Und es sich so durchzieht, bis hin zum Schluss. (Das kann ich versprechen!!!) Wenn ich aber einen Abklatsch des ersten Bandes fabrizieren würde, es wäre nicht mehr Anthony. Egal, wie gut dieser Abklatsch wäre. Denn die Qualität des ersten Bandes wäre für immer unerreichbar. Und wenn es nur ist, weil der erste Band eben der erste Band ist.

So, ich mach dann Schluss, nicht dass ich anfange, mich zu wiederholen. Wobei ich nur noch kurz anmerken möchte, was bin ich froh, dass die ganze Geschichte im groben schon zu Ende geschrieben ist. Ich würde sonst aufgeben. So aber weiß ich, es lohnt sich!

Grüße natürlich wie immer auch von den anderen, nicht zu vergessen, der Baum

p.s.: Ich hoffe, ich war nicht zu inkohärent springend 😉 Melde mich wieder, wenn die ersten Illustrationen zum zweiten Band fertig sind.



Kindle Countdowndeal

English Posted on Di, Februar 11, 2020 15:38:33

Long time no hear! Not without reason. I was not quite satisfied with the first volume. It was good, but not perfect. (Okay, always within my limitations.) That’s why I didn’t want to disturb the sleeping dogs. Now, though, I am proud to state, better I can’t do. (Maybe god, but I’m not sure. 😉 )And also with Amazon, all is copacetic. So we can start on 13 Feb. 6 p.m Central European Time with a countdown-deal. Skipping from 1.99 $ up to 4.99 $. This is the regular price, which will apply again from 19 Feb. at 6 p.m. Have fun! Best wishes from Anthony and his friends. And never forget the tree!



Hoppla, das ging ja viel schneller, als gedacht.

Allerlei und Neuigkeiten x -> 2020 Posted on Di, Februar 11, 2020 13:47:10

Hoppla, das ging ja viel schneller, als gedacht. (Erst Ende März war angepeilt, dann Ende Februar, und letztendlich heute schon Dienstschluss. Na, wenn da der Bub nicht brav war, dann aber wirklich.)
Ja, der erste Band steht. Verfügbar in Deutsch und Englisch, Print und E-Book. Also 8-Ausgaben.
Es gibt jetzt übrigens auch wieder eine deutsche Ausgabe, die man im Buchladen bestellen kann. Nur der Ordnung halber, nicht dass es heißt, ich hätte nicht auch all den anderen eine faire Chance gegeben, Anthony zu entdecken. 😉 Aber wer macht das schon, wenn er es sich kostenlos über Amazon bestellen kann? Bitte nicht irritieren lassen, wenn dort steht Versand 4.- Euro. Einfach schauen welche Anbieter noch da sind, und dann taucht Epubli auf mit kostenfreiem Versand. (Der andere Anbieter zahlt wahrscheinlich bei Amazon, damit er zuerst gelistet wird. Nun gut, so ist es halt, wir müssen alle essen.) Und wer bei Amazon bestellt, sollte sich dann die paar Euro mehr gönnen, denn da bekommt er ja auch die Illustrierte Ausgabe. (Es musste gesplittet werden, damit ich nicht in U-Haft genommen werde, denn durch die Illustrationen handelt es sich rein rechtlich um ein anderes Buch, obwohl das Gleiche drinsteht.) Sie ist übrigens ist doppelt so dick und doppelt so groß. (In der Tat. 300 zu 400 Seiten und das Format ist, wenn mich nicht alles täuscht,12,5cm x 19cm zu 15cm x 29cm.) Und ich finde sie wirklich sehr gelungen. Schade, dass sie keiner kauft, nun gut, so ist es halt einmal mehr.
Was mich natürlich dazu bringt, jetzt die Werbetrommel zu rühren. Wie das Amazon genau läuft, da muss ich allerdings erst einmal einlesen. Bezahlung nämlich mit Kreditkarte, die ich aber gar nicht besitze. Oder Debitkarte. Ob die meiner Bank eine ist? Nun, da geh ich doch gleich mal los und frage.
Ach ja, es wird schon bald, wahrscheinlich sogar schon ab morgen oder übermorgen einen sogenannten Countdown-Deal geben. Da das aber nur über Amazo.com geht, betrifft das leider nur die englischen Ausgaben der E-Books. (So denke ich, da ich nicht glaube, dass man hier in Deutschland bei Amazon.com einfach so ein kaufen kann. (Sicher geht es, denn wenn man Geld verdienen kann, dann ist Amazon nicht weit, aber eher was für die Trickreichen unter uns.))
Aber nichts gegen Amazon, im Gegensatz zu dem vielgepriesenen kleinen Buchhändler um die Ecke, hat man hier immer das Gefühl als vollwertiges Mitglied der Schreibergilde angesehen zu werden. Jede Anfrage und Bitte wird auch prompt erledigt. Außer vielleicht das Streichen der nicht mehr erhältlichen Bücher aus den Listen. Aber nun gut, so ist das. (Tut mir, leid, dass ich mich wiederhole, Todsünde eines jeden Schriftstellers, außer es handelt sich um einen running joke. 😉 )
(Ich verstehe ja, dass diese kleinen Buchhändler nicht jeden Mist in ihr Schaufenster stellen können, aber die Behandlung ist doch sehr von oben herab. Sorry, so ist es. Allerdings weiß ich nicht, ob das ein Verhalten ist, dass sich nur auf München beschränkt.))
Dass es so schnell ging, heißt aber nicht, dass ich gehudelt hätte. Nein, (fast) alle Fehler, wurden abgefeilt. (Zumindest die, die sich mir zeigten.) Auch die in der deutschen Ausgabe, die ich erst durch die Übersetzung entdeckt habe. Denn so manches, was die Umgangssprache so durchgehen lässt, und was man auch korrekt versteht, ist dennoch falsch. Nicht nur grammatikalisch, nein, auch von der Bedeutung der Worte. Ich habe nämlich tatsächlich 3 Sachen entdeckt, die so nicht gestimmt haben, aber wahrschlich nur einem unter hundert wirklich aufgefallen wären. Aber wenn das Übersetzungsprogramm, einem ein Wort anbietet, das nun gar nicht passt, da überprüft man halt das Ganze noch mal. (Denn ich habe wirklich alles noch einmal auch von dieser Seite checken, und mich nicht allein auf die den Schriftstellern so gern nachgesagte Hybris gestützt 😉) Und besonders fallen einem da erst die Fehler auf, die man einfach überliest. Wiederholungen etc. Denn das ist ja das gute and diesen Programmen, in mach Bereichen ist ihr Wortschatz doch arg beschränkt. Und wenn dann in einem Absatz dasselbe Wort dreimal auftaucht, dann weiß man, da stimmt was nicht.



Vorsicht Überlänge

Allerlei und Neuigkeiten x -> 2020 Posted on Mi, Januar 29, 2020 11:14:40

Lange nichts geschrieben. Was aber, wie immer, bei mir vor allem daran liegt, dass ich gar keine Zeit habe, weil ich mich wieder einmal mit Arbeit überladen habe. Diesmal allerdings auch, um ehrlich zu sein, weil ich gar keine Aufmerksamkeit erregen will. Der große Durchbruch, er käme ein paar Tage zu früh. 😉 Ich muss nämlich erst einmal ein paar Dinge abarbeiten, bevor ich sagen kann, ich bin ausreichend präpariert dafür. Wozu die erste Rohübersetzung ins Englische des zweiten Bandes gehört. Die hiermit abgeschlossen ist. Puh!!
In der Tat, ich dachte ja, das nimmt kein Ende. Obwohl ich ja viel früher fertig bin, als gedacht. Der weitere Plan ist, den ersten Band noch einmal zu kontrollieren, denn jetzt habe ich endlich den Abstand, den ich brauche, um auch wieder kleinere Fehler zu entdecken.
Wirklich alle natürlich nicht, dafür bräuchte ich mindestens zwei Jahre Abstand. Oder eben einen Lektor und einen Korrektor, die mich darauf hinweisen. Ja, bei so einem Verlag unterzukommen, das hat auch sein Gutes. Ich habe aber auch nie eine andere Meinung vertreten. Vor allem nicht, als einmal eine Seite aus einem Originalmanuskript von Thomas Man gesehen habe. Und es waren die Buddenbrocks. Himmel, was hatte der Mann für ein Glück, bei eben solch einem Verlag zu sein. Eigentlich hätten sie auf das Cover schreiben müssen Thomas Mann und seine hilfreichen Freunde. Womit ich aber nicht sage, er wäre ein schlechter Autor. Sein Zauberberg ist wohl mit das Beste, was man lesen kann. Mir geht es eher darum, den Außenstehenden zu sagen, wie schwer das Business ist. Und das hier ist ja ein Ein-Mann-Betrieb. Von der gelegentlichen Hilfe von Franus Graueis einmal abgesehen. 😉 Aber der ist ja mehr für den optischen Gesamteindruck verantwortlich.
Ja, zwei Jahre Minimum Abstand, ist das, was man braucht. Ich habe das bei der Übersetzung gemerkt. Ich habe auf einmal den zweiten Band völlig neu gelesen. Was gut war. (Als ich den ersten Band übersetzt habe, war das nicht so ersichtlich, weil den hat ja Franus erst kurz zuvor eingelesen. Und damit konnte ich ihn auch schon wieder so gut wie auswendig aufsagen.) Ich habe manch Situation besser beschreiben können, nachdem mir beim Lesen auffiel, dass das nicht ganz klar ist. Nicht dass der Einbeinig jetzt nicht mehr laufen kann wie der Wind, oder ähnliche Patzer, aber vor allem das Kapitel „Kampf auf Leben oder Tod“ das kam doch tatsächlich wie der Wind daher. Man hat schon verstanden, was passiert, aber manchmal muss man halt die verschiedenen Positionen genauer beschreiben, die die Akteure während dieses Kampfes zu welchem Zeitpunkt einnehmen. Was letztendlich heißt, dass dieser Band von 132.000 Wörtern auf momentan 145.000 angewachsen ist. Ohne dass sich an der Geschichte wirklich etwas verändert hätte. Vielleicht werden es noch mehr, nach der zweiten, dritten und vierten Lesung. Wobei ich aber schwöre, dass ich immer alles gebe, mich zu kurz wie möglich zu halten.
(Wenn nicht bei diesem Post, aber ich habe so lange nichts geschrieben, dass die wahren Fans ein Anrecht auf etwas Überlänge haben. 😉 Der neue Star-Wars ist ja auch über zwei Stunden. Den ich übrigens mit großem Vergnügen gesehen habe und für einen würdigen Abschluss halte. Und all die negativen Kritiken nicht verstehe. Denn wer in anschaut, der hat ja wohl auch die anderen Filme der Reihe geguckt. Da muss man sich also nicht wundern, dass plötzlich Pferde über Raumschiffe rennen. Oder dass der General mit einem Roboter spricht, der wie ein Föhn aussieht. Es geht um die Message, die er transportiert. Und das macht der Film gut. Und manch Dialoge waren wirklich sehr witzig. (Was übrigens alles auch auf die Anthony-Reihe zutrifft. Oder etwa nicht? Wenngleich diese Geschichte ja wirklich wahr ist. Ich schwöre!!!))
Wo war ich stehengeblieben? Ach ja. Jetzt wird der erste englische Band noch einmal durchgearbeitet. Den übrigens nicht einer gekauft hat. Was aber, wie schon gesagt, mir ganz recht ist. Denn er soll ja perfekt werden. Ich denke allerdings nicht, dass ich wirklich große Patzer entdecken werde, auch nicht grammatikalisch. Zumindest nicht schlimmer, als die Verbrechen, die ich an der deutschen Sprache begehe. Womit ich leben kann. Zugleich werde ich natürlich auch versuchen, das deutsche Gegenstück so nah wie möglich zu halten. Also all die Ergänzungen, die während der Übersetzung in meinem Kopf auftauchten, und bei denen ich mich nicht bremsen konnte, auch dort unterzubringen. Was wohl, alles in allem, so etwa einen Monat dauern wird. Dann wird alles hochgeladen. Ich habe übrigens auch vor, eine Printausgabe in Deutsch ohne Illustration herauszugeben, die dann auch im normalen Buchhandel erhältlich ist, wenn es rechtlich möglich ist, so wie sie sie ja auch im Englischen gibt. Wobei ich aber zugleich, und ich sage das mal als Vorwarnung, alle anderen deutschen Bände, egal ob Print oder-E-Book löschen werde. Was heißt, das ganze Unternehmen wird quasi auf Null gestellt und neu gestartet. Es wird dann nur noch den ersten Band geben, deutsch, englisch, illustriert, nicht, Print und E-Book. Und irgendwann im Laufe des Jahres wird der zweite Band rauskommen. Sukzessive dann die anderen. Wobei ich aber keine Daten im Voraus benenne. Das würde mich nur unnötig unter Druck setzen. Aber ich denke, dass ich den Rhythmus von einem Jahr einhalten kann. Wenngleich der dritte Band ja der dickste ist und jetzt schon 180.000 Wörter hat. Und wie ich mich kenn, wird die Schallmauer von 200.000 dann wohl kaum halten. Aber vielleicht habe ich ja Glück und werde zuvor endlich entdeckt. Dann geht es natürlich schneller. Auch wenn in meinem Fall wahrscheinlich auf den Covern dann auch nicht stehen wird. Francis Linz und Freunde. Obwohl es so viel ehrlich wäre.
Dann, wenn der erste Band endlich so ist wie er sein soll, near perfect, und es keinerlei Ergänzungen geben wird (Ich weiß, das habe ich schon so oft versprochen, diesmal aber wird es eingehalten, denn mit der Übersetzung der anderen Bände ist meine Stempeluhr bis hin zur Rente beschäftigt, dass ich dafür gar keine Zeit dafür habe), wird in die Vollen gegangen, dann riskiere ich mal hundert Dollar im Monat und mache Werbung bei Amazon. Das halte ich eine Zeitlang durch. Wenn es allerdings so effektiv sein sollte, wie bei Facebook, dann muss ich es natürlich aufgeben. Aber noch ist es nicht soweit. Noch ist die Hoffnung erlaubt. Und ich beschwere mich auch nicht, wenn der Einsatz mal ein halbes Jahr die Erlöse um den Faktor zehn übersteigt. Denn so ist es nun einmal. Aber nach einem halben Jahr sollten zehn Dollar für hundert drin sein. Denn Amazon berechnet ja nicht nach dem Gießkannenprinzip, so wie Fb, sondern nur, wenn jemand deine Werbung auch wirklich anklickt. Ober er dann auch kauft, nun, wer weiß?
Ach ja, wenn jetzt jemand sagt, aber dann passt ja das Hörbuch nicht mehr zu dem Printbuch, dann gestehe ich ein, ja, das ist richtig, aber. Erstens, hat Franus festgestellt, dass er es zeitlich gar nicht schafft, die anderen Bände auch noch einzulesen, und Zweitens, dass er auch gar nicht das Können dafür besitzt. Was er aber auch nie wirklich behauptet hat. Und eigentlich ganz froh ist, dass ihm der erste Band dennoch so gut gelungen ist. Um aber all die neuen Charaktere würdig zu vertreten, da sollte schon ein Profi her, der etwas größere Bandbreite an Stimmenimitation zu bieten hat. So gesehen ist dieser erste Band eigentlich als reine Werbung zu verstehen. Die kostet, es aber trotzdem wert ist. (Zumindest kostet sie, wenn man sie immer bei sich haben will, auch ohne Internet. Ansonsten, was ich übrigens auch viel zu spät erfahren habe, kann man das komplette Buch bei Fb kostenlos hören. Ich habe da bei meinem Vertag wohl nicht aufgepasst und einer entscheidenden Stelle das Kreuzchen nicht gemacht. Was, da es ja immer schon als Werbung geplant war, nicht wirklich was ist, worüber ich mich beschwere. Wenngleich ich natürlich die Meinung vertrete, das bisschen Geld, was das Buch kostet, das ist es allemal wert.
Nein, heute finde ich kaum ein Ende, aber dennoch muss irgendwann Schluss sein. Denn sonst schreibe ich beim nächsten Mal nur wieder das Gleiche. Was übrigens passieren kann, bin ich doch nicht einer von denen, der all die alten Posts noch einmal liest, nur damit das nicht passiert. Also, wenn denn doch, bitte ich das zu entschuldigen. Ich bin ein alter Mann und kann froh sein, wenn ich, wenn es darauf ankommt, mich immer noch erinnern kann, wo das Badezimmer ist. 😉

Ansonsten, Grüße wie immer auch von den anderen, Francis und Anthony

p.s.: Ich entschuldige mich natürlich bei all den Fans, die mir so lange die Treue gehalten haben, dass ich mir so lange Zeit lasse, den letzten Band herauszubringen, aber es soll ja gut werden, oder? Und nur so ist es gewährleistet. Und natürlich müssen sie die überarbeiteten Bände nicht neu kaufen, denn an der Geschichte selbst ändert sich ja nicht.



Ein bisschen durchschnaufen

Allerlei und Neuigkeiten x -> 2020 Posted on Mo, Dezember 16, 2019 12:47:49

Ein bisschen durchschnaufen und Mitteilung machen. Denn nach solch einer Akkordarbeit, wie der Übersetzung des ersten Bandes, war ich natürlich viel zu aufgedreht, als dass ich wirklich Urlaub hätte machen können. Halben Tag habe ich geschafft, dann habe ich mich sogleich an den zweiten Band herangemacht.
Erste grobe Fassung zu einem Viertel inzwischen fertiggestellt. Was heißt 35.000 Wörter. (Etwa 120 Seiten, auch wenn ein Vergleich zum deutschen Original keinen Sinn macht, da das Layout inzwischen etwas großzügiger geschnitten ist. Zumindest, was die illustrierte Ausgabe anbetrifft.) Wichtiger wohl, dass das Original von „Anthony Noll und das Geheimnis der Nummer Elf“ einige Wörter mehr hat als der erste Band „Anthony Noll und der goldenen Zeigefinger“ 132.000 zu 102.000.
Ja, die hat der erste Band insgesamt angenommen in der Übersetzung, obwohl das deutsche Original ja nur 86.000 Wörter hat. Was sich aber bald ändern wird. Denn natürlich werde ich den deutschen Band demnächst überarbeiten und ihm all die kleinen Neuigkeiten zukommen lassen, die der englischsprachige Leser genießen darf. (Was anderes lässt mein Gewissen gar nicht zu.) Von dem es aber noch keinen einzigen gibt. Kein Wunder, habe ja auch keine Werbung dafür gemacht, und in den unendlichen Weiten des Amazonuniversums ist er wohl nur mit viel Zufall zu finden. (Und das ist ja nur die halbe Geschichte, dann muss es ja auch noch das Auge eines am Thema Interessierten sein. Die Taschen voller Geld. 😉)
Was mich aber, ehrlich gesagt, noch nicht wirklich stört. Denn auch den ersten Band (englisch) muss ihn ja noch einmal durchlesen. Ich denke nicht wirklich, dass ich noch Fehler finden werde, aber vielleicht doch die ein oder andere Formulierung, die man noch besser auf den Punkt bringen kann. (Tut mir leid, so bin ich halt.) Dann aber ist die Geschichte dieses ersten Bandes endgültig abgeschlossen. Deutsch und Englisch. Wobei der Plan ist, den zweiten jetzt erst einmal grob fertig zu übersetzen, dann dieses letzte Finish. Auch um den Abstand vom ersten Band zu finden, der nötig ist, um ihn wirklich in dieser finalen Korrektur so zu polieren, dass er all die lästigen Konkurrenten überstrahlt. 😉
Wird wohl spätestens Ende März so weit sein. Dann wird der zweite Band überarbeitet und noch einmal überarbeitet und dann gleich noch einmal, neue Cover entworfen und natürlich die zig Illustrationen. Und dann noch dies und das, halt alles, was noch so dazugehört. Eigentlich wollte ich ihn dann Weihnachten 2020 herausgeben. Wird wahrscheinlich aber erheblich früher sein. Denn diese grobe erste Übersetzung ist ja Meilen der ersten des ersten Bandes voraus. Man bekommt Routine. Auch verfestigt sich die eigene Handschrift.
Ja, und dann mache ich tatsächlich Urlaub. Wenngleich, wenn ich ehrlich bin, wenn ich den ersten Band so dastehen habe, wie ich es möchte, mir schon gestatte, es ein weniger ruhiger angehen zu lassen. Deswegen habe ich mir ja auch keine Deadline gesetzt mit dem zweiten Band. Und die mit Weihnachten 2020 ist diesmal wirklich großzügig geplant. Nicht so wie beim ersten Band. Wo diese ja eigentlich auch noch zu früh war. Und er somit erst Ende März wirklich fertig ist. Wobei ich aber kein schlechtes Gewissen habe, wenn ich jetzt schon ein paar Exemplare verkaufen sollte. Denn wer das E-Book kauft, kann dieses ja jederzeit auf den neuesten Stand bringen. Und wer tatsächlich die Printausgabe erwirbt, hat dafür etwas, was es nur ganz, ganz selten gibt. Und wenn Anthony endlich der Welterfolg wird, den er ja unserer aller Meinung nach verdient, dann sind diese Exemplare ein Vermögen wert. 😉 Zumal, es wirklich nur minimalste Korrekturen sind, die noch anzubringen sind. (Und das auch nur, weil ich so ein penibler Rosinenpolierer bin.)
So, dass war es, Grüße natürlich auch von Anthony und den anderen.
p.s.: Nicht, dass ich mich nicht freue, dass die englische Seite von Anthony inzwischen schon 18 Likes hat. Das Seltsame ist halt nur, dass keiner von diesen das Buch inzwischen gekauft hat. Hatte ich ja bereits erwähnt. (Dass diese Likes aus weit entfernten Ländern kommen ist hingegen normal, ist die Seite doch für ein internationales Publikum ausgelegt.) Was aber ist da los? Und wer mich kennt, der weiß, dass es nicht die Gier ist, die mich die Frage stellen lässt. Zumal es alles nur junge Männer sind, die alle nicht weniger als 500 Freunde haben. Bis zu 2500. Was meiner Meinung nach für Privatpersonen etwas viel ist, selbst für FB Verhältnisse. Bei Personen der Kunst oder der Literatur ist natürlich ein anderer Maßstab anzulegen. Wird jetzt von mir erwartet, dass ich dort Freund werde? Was aber gar nicht geht, mit einer Seite, die ein Buch vertritt. Und was mich ehrlich gesagt am meisten stört, es macht irgendwie den Eindruck, als hätte ich mir diese Likes gekauft. Das aber, und ich schwöre beim Barte meiner Großmutter, habe ich nicht. Die Leute aber einfach rauszuwerfen, gehört sich auch nicht, oder? Mal sehen, wie sich das weiterentwickelt.



Jetzt wird es ernst.

Allerlei und Neuigkeiten x -> 2020 Posted on Do, November 07, 2019 14:11:01

Jetzt wird es wirklich ernst. Habe die englische Übersetzung noch einmal überarbeitet, und durfte feststellen, noch einmal ist nicht nötig. Zumindest nicht von meiner Seite, denn die Fehler, die jetzt noch drinstecken, finde ich selbst in zehn Jahren nicht. Wenn auch manch einer für manch anderen vielleicht glaring obviously ist.
Noch einmal flüchtig drüberlesen, dann ist es geschafft. Wobei das flüchtig aber nicht abwertend gemeint ist. Denn das gelingt nur, wenn keine Stolpersteine zu finden sind und die Augen geschmeidig über den Text gleiten können. Aber diese Steine, wie gesagt, habe ich ja inzwischen fast alle entfernt.
Und wenn ich zehn weitere finde, dann dürfte es viel sein. Von kleinen Flusen einmal abgesehen, falsche Komma, etc. Was heißt, alle vierzig Seiten einer. Das aber verzeihe ich mir selbst, und darum ist jetzt endlich Schluss. Das Ergebnis rechtfertigt nicht den Aufwand.
Wann genau das Buch rauskommt, kann ich aber dennoch nicht sagen. Muss mich erst einmal bei Amazon informieren, wie das mit den Werbemaßnahmen ist. Die ja zum Glück bei englischsprachigen Büchern ganz andere sind, als bei den deutschen.
Ein Hindernis, das schon vor Jahren bestand und das man dort immer noch nicht abgestellt hat. Wahrscheinlich wegen der deutschen Buchpreisbindung. Oder auch hier rechtfertigt das Ergebnis nicht die Mühen. In Deutschland darf man das Buch kostenlos eine Weile verschenken, das schon, aber das möchte ich nicht. Tut mir leid, dafür ist mir mein Anthony einfach nicht billig genug. Auch darf man den Preis eine Zeitlang senken, womit ich aber keine besonders guten Erfahrungen gemacht habe, aber Rabattaktionen sind nicht möglich. Ganz anders verhält es sich bei englischsprachigen Erscheinungen. Nicht dass ich deswegen mit einem wirklichen Durchbruch rechne, aber vielleicht bringt es zumindest einen kleinen Schub.
Vorausgesetzt immer, die Übersetzung ist gelungen. (Was den Plot anbetrifft hatte ich ja noch nie Zweifel. Der ist, und war schon immer gut.) Die das meiner bescheidenen Meinung nach auch ist, zumal ich mich ja wirklich sehr ans Original gehalten habe. Aber vielleicht ist das ja das Problem, denn wieder ist es kein wirkliches Kinderbuch. Aber, zumindest klingt es wenig anders. Das liegt ganz einfach an der Sprache. Es ist ein wenig lebhafter. Vielleicht auch, weil ich ab und zu kleine Ergänzungen angebracht habe.
Man hat ja schon immer gelobt, dass wirklich jede Figur ihren Platz bekommt und keine in der Beschreibung ihres Charakters etwas zu wünschen übriglässt. (Übrigens, ein Kompliment über das ich mich immer sehr gefreut habe, denn ich versuche das ja immer so wenig mit den üblichen Klischees zu machen. (Ramshin Augenfarbe wird, wenn ich mich recht entsinne, auch erst im letzten Band geklärt. Der noch gar nicht erschienen ist. Wenngleich die von Glomp jetzt benannt wird. Wer es wissen will, nun der muss halt all sein Englisch aufpolieren und lesen. 😉 )) Aber nun ist es vielleicht noch ein bisschen besser. Einmal, zum Beispiel, sagt Broms jetzt zu Sims, little princess. (Wenn er den Band auswendig kann, wie ich, dem sei gesagt, ist es die Stelle, kurz vor dem Ende des erstens Buches, als es darum geht, was mit den Lepis gemacht wird, die jetzt übrigens Pep heißen. Aus leistungssteigenderde Pille wird die performance-enhancing-pill.) Das sind zwar nur zwei kleine Wörter, und dennoch sagen sie viel aus über den Status von Sims im Team und auch das Verhältnis von Broms zu ihr.
Ich weiß, man solch sich nicht selbst loben, und ich hoffe, ich bin auch nicht allzu sehr für die Charaktereigenschaft bekannt, aber da, als mir das beim Korrigieren plötzlich in den Sinn kam, war ich kurzfristig so stolz, dass ich es tatsächlich in den Text eingebaut habe. Denn es sind ja tatsächlich diese kleinen Hinweise, die ein wirklich gutes Buch ausmachen. Die man jetzt nicht hinterfragt und großartig aufdröselt, so wie ich es jetzt mache, sondern einfach drüberliest. Und man mit zwei Wörtern eigentlich ein ganzes ungeschriebenes Kapitel an Zusatzinformation erhält. Denn, wer das Buch kennt, weiß ja, dass Sims nicht wirklich sich wie eine kleine Prinzessin verhält. Und dennoch passt es.
Aber bevor ich weiter langweile, mit was für Gedanken ich mich beim Schreiben befasse, und über welch kleinen Fortschritt ich mich freue wie ein Schneekönig (Vater einer kleinen Prinzessin in einem Buch. 😉 Sorry, den Gag konnte ich nicht auslassen.) komme ich lieber auf das Essentielle zu sprechen. Was den Erscheinungstermin ein wenig in der Schwebe hält, ist ja auch die Tatsache, dass so viele Extrajobs anstehen. Cover, Klappentext etc. Zum Glück kann ich Ersteres auf Franus abwälzen, der ja in seinem Metier wirklich gut ist, wobei bei Zweiterem gibt es wohl keinen, der das so schlecht macht wie ich. Und es wird auch nie eine Verbesserung geben. Nein, der Klappentext, das ist wirklich nicht meine Stärke.
Und was wohl auch Grund dafür ist, für dieses nicht benennen können des Veröffentlichungstermin, ist, wenn ich ehrlich bin, natürlich auch die Angst, mit dieser Übersetzung vielleicht entsetzlich abgestraft zu werden. (Und es wird nur ein und zwei Punkte Kritiken hageln.) Aber was soll ich tun, es ist so, wie es so oft im Zeugnis steht, er hat sich immer sehr bemüht, wenngleich im Rahmen seiner Möglichkeiten. Word of honor!
Grüße auch von Anthony und den anderen.



Nach langer Zeit.

Allerlei und Neuigkeiten x -> 2020 Posted on Di, Oktober 01, 2019 10:08:47

Schande über mich, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe. Man könnte fast denken, dass ich (weil inzwischen ja so erfolgreich, reich und berühmt) die Nase ganz schön weit oben trage, und die Fans with me from the roots vergessen hätte. Doch es hat zum Glück ganz andere Gründe. Zum einen war ich so in die englische Übersetzung vertieft, dass ich wirklich kaum Zeit für was anderes fand (seit Wochen durchgehend, jeden Tag, jeden einzelnen Satz auf den Kopf gestellt, geschüttelt und geklopft, solange bis ihm kein Fehler mehr aus den Taschen fiel), und zum anderen habe ich ja so einen Datentarif für das Internet. 10 Giga-Byte pro Monat. Eigentlich vollkommen ausreichend, aber plötzlich hieß es, mein Microsoft-Programm wird ab demnächst nicht mehr supportet, wenn ich kein Update mache. Natürlich habe ich das sofort gemacht, ängstlich wie ich in diesen Dingen bin, aber schwuppdiwupp waren dann plötzlich 5 Giga-Byte verbraucht. So musste ich also über drei Wochen auf Sparflamme fahren. Die eiserne Reserve aber galt immer der Recherche, wie zum Bespiel, wann sagt man, begin, start oder launch. (In dem Bereich hätte ich übrigens tausend andere Wörter nennen können, big-fast-great-large-vast usw.) Aber jetzt bin ich ja wieder da, und das ist doch die Hauptsache. 😉
Sonst habe ich trotz der langen Zeit aber kaum etwas zu vermelden. Denn tatsächlich habe ich außer englischer Übersetzung kaum etwas anderes gemacht. Was zwar interessant war, aber dann doch auch extrem zäh und anstrengend. Und übrigens noch immer nicht beendet ist. Auch wenn endlich das Licht am Ende des Tunnels zu sehen ist. Jetzt noch einmal rasch drüberlesen, Dauer eine Woche, dann ruhen lassen, etwa vier Wochen (Cover erstellen, etc.) noch einmal durchlesen, eine Woche, dann endlich veröffentlichen. Ja ja, unglaublich was für ein Pedant ich manchmal bin. Not just a stickler, even a fussy stickler. Aber es soll ja auch gut werden, oder?
Eigentlich war ja mein Plan, als ich diese Projekt startete (wenn ich mich recht erinnere war es irgendwann im Februar), ich gebe Anfang Dezember als Veröffentlichungstermin an, weil dann kann ich mir einen schönen Sommer machen, und keiner kann mir nachweisen, dass ich nicht fleißig war. Nun, das mit dem nicht fleißig, das hat sich dann leider als wahr herausgestellt. Denn auch wenn ich in meiner ersten Euphorie, dass ich überhaupt in der Lage sein könnte, dieses Projekt zu stemmen, und nach der ersten Übersetzung, die ich tatsächlich für so gut hielt, dass man sie an einen Verlag schicken könnte (was im Nachhinein so peinlich ist allein daran zu denken, und ich mich nur insofern ein glücklicher Mensch nennen darf, weil ich diese schon längst wieder gelöscht habe) noch ein paar Tage diesem Irrglauben anhing, so hat sich das dann doch bald geändert. Zum Glück und auch leider. Leider, weil es zeigt wie alt man ist, man hat nicht mehr das Gefühl der Jugend in der Brust, das Herz und der Geist (gleich nach der Geburt einem von den Engeln gegeben), sei für immer unfehlbar, und zum Glück, weil es eben zeigt wie alt man ist. Man weiß worauf es ankommt, und dass einem das Publikum solch einen lächerlichen Auftritt wohl nie vergessen wird. Was nicht heißt, dass die Übersetzung jetzt zu hundert Prozent perfekt ist, aber sie ist inzwischen immerhin ganz manierlich. Wie gesagt, noch einmal oder zweimal übers Haar gebürstet und man kann sie auf die Straße zum Anschaffen schicken.
Ein kleines Problem habe ich allerdings bei diesem Projekt. Auch wenn es nicht wirklich ein Problem ist. Ich finde immer noch Verbesserungspotential an der Geschichte. Auch wenn es zumeist nur Kleinigkeiten sind. Aus einem Lachen wird zum Beispiel ein schiefes Lachen usw. Somit hat die englische Übersetzung ein paar Bereicherungen erfahren, die dem deutschen Original natürlich fehlen. (Aber das ist es eben, lasse nie den Autor seine Geschichte selbst übersetzen. Doch was blieb mir anderes übrig.) Letztendlich hat stehen jetzt knapp 97.ooo Wörter 87.ooo gegenüber. Was allerdings viel dramatischer klingt als es ist. Denn was im Deutschen oft nur ein Wort ist, hat im Englischen einige mehr. Zumal haben wir auch die viel längeren Wörter. Donaudampfschifffahrtskapitän. Und manchmal auch mussten Sachen etwas länger erklärt werden, die im Deutschen in einer knappen Formel sich finden. Und somit ist die Seitenzahl fast identisch. Und auch die Zeichenzahl 437.ooo. zu 442.ooo. Wobei jetzt aber das erstaunliche ist. Die 442.ooo



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