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Anthony Noll's Blog Nummer Elf

Über den Blog / About the blog

Hier geht es um alles,
was die Abenteuer des kleinen Zauberers betrifft.
Im Hier und natürlich vor allem: im Drüben!
Eine Seite für seine Freunde und die, die es vielleicht irgendwann werden.  

(Here you can find on the category english all news about the little wizard and his firends.)
www.Anthony-Noll.de


Anthony's Facebook Seite (german)

Anthony's Facebook side (english)

Seite des Autors im Intenet (author's side on the internet): http://www.francislinz.com/

Zweiter Schritt abgehakt

Allerlei und Neuigkeiten x -> 2020 Posted on Sa, Juni 26, 2021 18:17:41

So, heute habe ich mal Urlaub gemacht. Für meine Verhältnisse. Das heißt, ich habe dem großen Projekt Anthony nur 3 Stunden gewidmet. Und auch nur, weil es mit der Übersetzung ganz gut vorangeht. Es kann sich nur noch um Jahre handeln. 😉 Erster und zweiter Band stehen zu 90 Prozent. Aber wie man weiß, sind die letzten Meter die schwersten. Doch darüber mach ich mir keinen Kopf. Es geht zu flott wie es eben geht. Sonst würde ich dem Wahnsinn ein Opfer werden, oder diesem niemals entfliehen. Kommt immer darauf an, wenn man fragt. Für die deutschen Leser viel wichtiger aber ist, dass das auch ihnen zugutekommt. Denn ich übersetze ja immer ein Kapitel nach dem anderen. Obwohl, das so zu sagen stimmt nicht genau, denn übersetzt ist der Text ja schon. Ich feile nur daran herum, bis er in meinen Ohren passt und auch die Gesetze der Grammatik nicht verletzt. Und wenn man sich so ein Kapitel lang nur mit der englischen Sprache auseinandergesetzt hat, was nach Seitenanzahl ein oder zwei Tage dauert, oder auch drei, dann geht man mit viel strengeren Maßstäben an das deutsche Original heran. Es ist fast wie neu. Und das ist gut, weil einem da so all die Kleinigkeiten auffallen, die man runder machen kann. Oder die einfach auch nur redundant sind. Es soll ja auf beiden Gleisen gleich zügig mit dem lesen vorangehen. Denn man wird es nicht glauben, selbst ich habe den Anspruch, Pageturner zu kreieren. Was man kann, indem alles kleinschnippelt, oder indem man dem Ganzen die Aufmerksamkeit schenkt, die es verdient. Was mir die Sache zum Glück vereinfacht, das ist, dass egal an welchem Buch ich gerade arbeite, immer der Meinung bin, es ist das Beste der ganzen Reihe. So wie jetzt der zweite Band, den ich einst für den schwächsten hielt. Was für ein Unsinn! Ich muss nur daran erinnern als Raptonom Waltonom sich als Raptonom Waltonom zu erkennen gibt, oder als Bats scheinbar durch einen Teich von Rosen schwimmt. Von den Raben und der Schnecke Plamonia gar nicht erst zu reden. Und ich will auch Frull nicht vergessen. Und ich freue mich schon auf den nächsten Band.
So, ich mache heute mal früher Schluss. Ist ja nur ein Zwischenbericht. Alles Gute auch von Anthony und den anderen, es wird sich alles zum Guten wenden. Seitdem ich das Ende niedergeschrieben habe, ist so eine Ruhe in mir, die Welt kann an diesem Buch nicht vorbeigehen. Zumindest nicht die Guten darin. Aber die waren ja schon immer mehr als die anderen. Nur lärmen sie halt nicht so rum.
p.s.: da die E-books nur bei Amazon zu erhalten sind, sollte jeder Band sich 1,2, und 6,7 und 8 (die ja eigentlich zusammengefasst der letzte Band sind) neu draufspielen auf seinen Kindle, denn ich habe, da ja Urlaub ist, die Zeit genutzt, sie auf dem Server auf den neuesten Stand zu bringen. Keine Angst, es steht nicht Neues drin, nur kleine Fehler wurden korrigiert. Die beim letzten Band manchmal vielleicht sogar größere waren. (Aber was soll ich machen, wenn sie das Korrekturprogramm durchwinkt und ich das Buch vor lauter Buchstaben nicht sehe.) Die Printausgaben, das würde zu weit führen. Außerdem bin ich immer der Meinung, wer sie mit Fehlern kauft, hat die Geschichte immerhin als einer der ersten im Herzen, und zugleich ist es eine gute Geldanlage. Ich erinnere nur, dass die Erstauflagen von Harry Potter nicht gerade billig sind. 😉 (Ich sage das nur, weil einmal jemand gesagt hat, Anthony Noll wäre Harry Potter für die wirklich Erwachsenen. Und ich werte das mal als Kompliment.)



Ist nicht so, dass ich nicht fleißig bin.

Allerlei und Neuigkeiten x -> 2020 Posted on Di, Juni 01, 2021 14:14:28

Ich bin schon geschimpft worden, dass ich so lange nichts habe hören lassen. Aber was soll ich tun, was die Geschichte von Anthony in deutscher Sprache anbetrifft, gibt es momentan nichts von Belang zu vermelden. Und auch wenn es Leute im Internet gibt, die Fotos von hübsch dekorierten Tellern posten, von dem, was sie heute noch essen, so wäre es in meinem Fall sicher nur eine Beleidigung für das Auge. Fischstäbchen in der Pfanne lassen sich nun einmal nur schwer aufpeppen. Und da reißt es der Schuss Ketchup auch nicht raus. Und das wäre dann auch noch ein Highlight. Denn jeden Tag kann sich der arme Künstler das gar nicht leisten. 😉

Obwohl, es gibt auch Fortschritte für die deutsche Ausgabe. Allerdings sind die marginal und werden sich erst in Monaten zu erkennen geben. Denn mit der Übersetzung ins Englische fallen mir natürliche auch Fehler im deutschen Originaltext auf. Denn wenn Anthony mit hoter Stimme spricht dann ist man zwar versucht im ersten Moment über das dumme Übersetzungsprogramm zu lachen, allerdings nur so lange, bis einem auffällt, auf welcher Seite des Keyboards der wirkliche Dummkopf sitzt. Denn heiser ist nun mal nicht heißer. Ein Fehler, denn ich sogar zweimal begangen habe. Es ist so wie mit riesig, das muss ich mich auch immer zusammenreißen, nicht rießig zu schreiben. Ich vermute, weil zu riesig nun einmal laut meinem Hirn ein großes S gehört. Und wenn man heiser mit ß schreiben würde, dann käme das meiner Meinung nach lautmalerisch auch viel besser rüber.

Ich habe die verbesserten Fehler allerdings noch nicht in den erhältlichen Ausgaben korrigiert. Ehrlich gesagt, der Faulheit wegen. Denn ich habe zwar das komplette Buch, über 1.100.000 Wörter, jetzt erst einmal grob übersetzt, wofür man mich gerne loben darf (was für eine Arbeit, jeden Tag mindestens 6 Stunden, manchmal auch gerne 14, kein Wochenende, kein Urlaub, keine Feiertage), aber damit ist ja nicht getan. Habe ich mir doch für den ersten Feinschliff vorgenommen, und tue es auch, parallel von Anfang an, auch die deutsche Ausgabe noch einmal ein letztes Mal durchzuchecken. Dann aber ist Schluss. (Es ist gut so wie es ist, und eigentlich eine Arbeit, die nur dem Perfektionisten in mir den Goldstaub in den Nabel pustet.) Wenngleich ich zugebe, dass der letzte Band, also Buch 6,7 und 8 tatsächlich so viele Fehler hatten, dass sie eigentlich sofort verbessert werden sollten. Andererseits, man kann es lesen, und die, die es getan haben, können zumindest sagen, ich wusste schon immer, es wird ein Welterfolg, wenn es dann dieser Welterfolg ist. 😉 Nicht wie bei Harry Potter, wo es alle natürlich auch sofort gewusst hätten. …. (Sorry für die kleine Pause, ich musste nur gerade furchtbar lachen.) … Denn wenn ich von vielen Fehlern spreche, rede ich im Höchstfall von 100. Es sind wahrscheinlich nur 50, denn ein fehlendes Komma ist zwar ein Fehler, aber nur selten von der Güte, dass er das Lesevergnügen trübt. Was viel klingt, aber auf 1000 Seiten verzeihlich ist. Denn für die, die es noch nicht wissen, dass hier ist ein Ein-Mann-Betrieb. Und dafür ist es ganz ordentlich. (Ja, man darf mich gerne noch einmal loben. 😉) Und der Schluss entschuldigt sowieso alles.

Kurzum, den ersten Band habe ich inzwischen auch im Englischen noch einmal feingeschliffen. Bin jetzt am zweiten. Und wenn ich alle durchhabe, was meinetwegen auch ein Jahr dauern darf, ich mache mir da keinen Stress, Hauptsache gut, dann werden die deutschen Ausgaben auf den neuesten Stand gebracht. Ich weise natürlich darauf hin. Es kann natürlich auch schneller gehen. Aber ich will keine Erwartungen wecken, die ich nicht erfüllen kann. Und dann kann ja jeder, sich die Ausgabe noch einmal auf seinen Kindle oder was auch immer herunterladen. Dann werde ich der ganzen englischen Ausgabe den letzten Schliff geben und eben weltberühmt werden. Ach, wie mir davor graut. Gebt mir einfach das Geld, damit er leben kann bis ans Ende seiner Tage. Es muss nicht jeden Tag Fischstäbchen geben, damit er glücklich ist. Er, der kleine Schreiberling in mir.

Grüße natürlich auch von Anthony und den anderen, Francis



Kurzer Zwischenbericht

Allerlei und Neuigkeiten x -> 2020 Posted on Fr, März 26, 2021 09:28:25

Eigentlich gibt es nicht viel Neues zu berichten, wenngleich ich Tag und Nacht arbeite. Und das ist nicht übertrieben, gehe nämlich wie ein Rentner um 8 Uhr ins Bett, und fange dann frohgemut manchmal schon um drei mein Tagwerk an. Was aber nur daran liegt, dass ich aus bestimmten Gründen meinen Rhythmus etwas nach vorne verschieben musste, die zu erklären hier viel zu weit führen würde. Aber ich gehe ja auch sonst immer artig spätestens um 10 Uhr ins Bett. Das wird dann in spätestens zwei Monaten auch wieder der Fall sein.

Und wieso ich sage, dass es nicht viel Neues gibt, ist deswegen, weil ich ja nur die Bücher ins Englische übersetze. Bin soeben mit Band 5 fertiggeworden, was allerdings nur eine erste grobe Übersetzung ist. Freue mich auf den 6ten, weil der ja auch für mich relativ neu ist. (Die Fehler, die ich dabei im Deutschen entdeckt habe, habe ich aber nicht korrigiert. (Im Englischen natürlich schon.) Denn, wie schon einmal geschrieben, der Band ist gut so wie er ist und ich habe keine Gewissensbisse den Anthony-Fans Geld dafür abzuknüpfen. Ich habe auch schon in Meisterwerken Fehler entdeckt. Und insgesamt waren es nur 5. (Was nicht heißt, dass es mehrere sein können, aber das sind die, die ich entdeckt habe.) Was pro hundert Seiten einer ist, damit kann ich leben. Vielleicht werde ich sie alle noch ein letztes Mal überarbeiten, aber frühestens, wenn im Englischen alles übersetzt ist, eine zweite Korrektur stattgefunden hat, und ich es ruhen lassen muss, um wieder etwas Abstand zu gewinnen. Es handelt sich also um Jahre.)

Das aber ist kurzum der Plan. Wobei ich mich aber selbst an den verrückten Künstler erinnere, der nichts anderes hat als seinen großen Plan. Wir kennen ihn alle aus den Büchern oder aus dem Fernseher. Denn obwohl ja nichts klappt, auch die Werbekampagne nicht, ich gebe nicht auf. Denn ich weiß um die Kraft, die in dem Werk steckt, was mir die Kraft gibt es weiterzuführen. Und ich werde nicht sagen, wenn die anderen endlich auch zu der Meinung gelang sind, ich habe es immer gesagt. Denn das ist mir so Wurst wie sonst nichts. Meine Eitelkeit hat sich schon lange dem Werk untergeordnet. Wie gesagt, ich erinnere mich selbst an den Verrückten. Und das ist gut, denn solange ich das tue, bin ich das nicht, verrückt. 😉 Außerdem, was soll ich sonst tun? Irgendwann begeben wir uns alle in den großen Schlaf, da sollte man die Zeit dazwischen sinnvoll nutzen.

So, das war es vorerst, irgendwann berichte ich mehr vom großen Plan, versprochen.

Grüße auch von den anderen.  



Frohes Neues

Allerlei und Neuigkeiten x -> 2020 Posted on So, Januar 10, 2021 17:57:07

so, die Steuer ist gemacht, das neue Jahr kann beginnen. Ja, ja, selbst so ein kleines Licht wie ich ist nicht davon verschont. Und ich habe ja die letzten zwei Monate wirklich ein paar Bücher verkauft. Wenngleich ich dafür mehr ausgegeben habe, als eingenommen. Aber auch das muss alles ordnungsgemäß beim Finanzamt vermerkt werden.

Zur Erklärung, ich habe es endlich in die Tat umgesetzt, und wirklich professionell Werbung für Anthony geschaltet. Und zwar auf Amazon direkt. Die sogar ein paar Verkäufe zur Folge hatte. (Nicht so wie auf fb, wo der Erfolg immer gleich Null war.)

Was sich jetzt eigentlich ganz leicht anhört, dennoch mit großen Mühen verbunden war. Die noch dazu noch nicht enden. Denn dafür musste ich mir ja erst einmal eine Kreditkarte besorgen. Was ich ja eigentlich immer vermeiden wollte, das reizt nur zu Ausgaben, die ich mir gar nicht leisten kann. (Es heißt ja auch Kreditkarte und nicht Guthabenkarte.) Aber die Werbeabteilung von Amazon akzeptiert nichts anderes, auch wenn geschrieben wird, auch Debitkarten. (Welche ich sogar besitze, aber bei den Eingaben der Nummern gab es nur immer Fehlermeldungen. Und Eingaben ist der richtige Plural, denn ungezählt die Versuche. Und Amazon anschreiben, wie das Problem zu lösen sei, das ist so sinnvoll, wie den Metzger von nebenan zu fragen, was er von veganer Ernährung hält. Alle immer sehr nett und zuvorkommend, keine Frage, aber niemand weiß Bescheid. Bis ich es leid war.)

Womit sich dann aber gleich ein neues Problem ergab, das eben dazu führt, dass die Mühen immer noch nicht enden. Denn für die Kreditkarte musste ich meine Staatsangehörigkeit preisgeben, und die ist nun einmal die der Vereinigten Staaten von Nordamerika. (Und für all die, die glauben, das ist immer nur von Vorteil, besonders wenn es um den alles regierenden Dollar geht, kann ich nur sagen, wer sich mit dem Finanzamt dort anlegen möchte, der soll lieber mit einer Gabel gegen die Sonne kämpfen. Es hat mehr Aussicht auf Erfolg.) Eigentlich kein Geheimnis (auch wenn es schwer war, die letzten vier Jahre stolz zu sein auf diese Abstammung), aber meiner Bank wohl unbekannt. (Mit der Beantragung der Kreditkarte nun eben doch.) Und da die furchtbare Angst hat, dass eben dieses amerikanische Finanzamt ihr hohe Strafen auferlegt, wenn sie nicht artig die Kontodaten amerikanischer Staatsbürger weiterleitet, will die mich jetzt bei diesem Finanzamt mit einer amerikanischen SSN anmelden. Wenngleich ich schon mit einer EIN bei diesem Finanzamt gemeldet bin. (Ich lasse die Abkürzungen hier ganz bewusst im Nebulösen, wer will kann googeln, denn wieso es da Unterschiede gibt, das zu erklären führt einfach zu weit. Nur so viel, wieder so viele Mühen, bis auch dieses Problem aus der Welt ist. Ich diese SSN habe, die eben anscheinend mehr wert ist als eine EIN, die ich aber nie brauchen werde, weil ja eben, wie schon im ersten Absatz bemerkt, es das deutsche Finanzamt ist, das meine ganze Aufmerksamkeit verdient.)

Es sind nicht wirklich viele Bücher, die ich verkauft habe, aber immerhin. Wobei das Interessante ist, dass es alles nur Printausgaben waren. Und das ist wirklich bemerkenswert. Denn egal, wo ich beim Googlen gelandet bin, immer heißt es, die normalen Selfpublisher verkaufen in der Regel E-Books. Im Verhältnis 10 zu 1. Bei mir aber ist es genau umgekehrt. Und die die E-Books, die bei mir „gekauft“ werden, werden geliehen. Liegt wohl daran, dass ich die Werbeaktion Ende November gestartet habe, und da saß das liebe Geld den Leuten etwas lockerer in der Tasche. Denn zwischen 2,99 und 12,99 ist doch ein Unterschied. Und die Printausgabe war ja noch dazu die Illustrierte, die einen Euro teuer ist als die, die man auch im normalen Buchhandel bestellen kann. Die illustrierte Ausgabe, die es nur bei Amazon gibt. Die diesen einen Euro mehr aber allemal wert ist. Und die aufzeigt, wie hilflos wir Selfpublisher eigentlich den anderen Verlagen ausgeliefert sind. Denn die, die das so generös tun, verdienen nicht schlecht. Denn auch wenn alle auf Amazon schimpfen, ich kann mir nicht vorstellen, dass die Produktionskosten bei einem Selfpublisher-Verlag wie zum Beispiel Epubli oder BoD höher sind als dort. Bei Amazon aber kriegt man quasi fürs gleiche Geld das doppelte an Buch. Sprich Format. Und die illustrierte Ausgabe kommt ja eben durch dieses größere Format viel besser zur Geltung. Auch ist sie viel besser zu lesen durch das viel großzügigere Layout. (Kann man übrigens gut auf den Fotos sehen, die ich kurz vor Weihnachten auf fb gepostet habe. Das eine Buch ist eben die illustrierte Ausgabe, das andere eine Ausgabe, die auch im Buchhandel zu bestellen ist. Beide kosten ungefähr das Gleiche. Bei gleicher Seitenzahl. Die illustrierte Ausgabe hat sogar einige mehr.)

Nach Weihnachten sind die Verkaufszahlen aber wieder ziemlich mau. Ob das so bleibt, weiß ich nicht, gehe aber einmal davon aus. Hoffe dafür, dass die, die womöglich Weihnachten mit der illustrierten Ausgabe beschenkt worden sind, sich in die Geschichte verliebt haben und die folgenden Bände auch lesen. Nur deswegen lohnt ja die Werbung, auch wenn sie die ersten Monate nur Kosten bringt. Ob ich diese Hoffnung zurecht trage, die Zeit wird es zeigen.

Aber was soll’s, ob ein Jahr mehr oder weniger, das macht mir auch schon nichts mehr aus. Denn dass sich Anthony letztendlich durchsetzt, da bin ich mir ziemlich sicher. Was ich brauche, das sind nur ein paar Super-Spreader. (Ich hoffe, man darf das Wort trotz Corona 19 immer noch benutzen, denn kein anderes trifft es besser.) Denn war ich früher nur immer der Meinung, dass ich es schaffen könnte, das Ganze zu einem guten Ende zu führe, so bin ich, nachdem ich es eben zu einem guten Ende geführt habe, der Meinung, besser geht es nicht. Nicht mit meinen Mitteln. Es ist das herausgekommen, was mir immer vorgeschwebt ist. Mehr noch, ich habe meine eigenen Erwartungen übertroffen. Und das tue ich nur sehr selten. Meine Erwartungen an mich sind nämlich zumeist unerfüllbar. (Ein Charakterzug, der nur Nachteile bringt, einen aber wenigstens immer an die Grenzen treibt.) Und das mit dem übertroffen, das sage ich, auch wenn ich weiß, dass es furchtbar anmaßend klingt, und es sicher einige gibt, die nach dem Verlassen der letzten Seite, nicht meiner Meinung sind. Wenngleich nicht viele, denn wer so weit vordringt in Antonys Welt und sein Abenteuer, der ist mir zu ewiger Dankbarkeit verpflichtet. 😉

Das heißt natürlich nicht, dass ein Lektor und ein Korrektor, mit ein paar Tropfen ihres Könnens die Geschichte nicht noch süffiger machen könnten. Nur, dass so wie sie ist, es mir keine Scham bereitet, Geld dafür zu verlangen. 😉 Und wie man bei den E-Book-Preisen sieht, auch gern etwas mehr. Zumindest im Vergleich zu anderen Selfpublishern. Die eben so viel E-Books verkaufen, weil ihre Preise so niedrig sind. Dafür aber, da bin ich ganz Snob, bin ich mir zu fein. Ich orientiere mich da eher an den sogenannten etablierten Kollegen, die bei renommierten Verlagen unter Vertrag stehen. Wenngleich ich nicht so dreist bin, für ein E-Book 15.- Euro zu verlangen. Aber mehr als die üblichen 0,99 – 2,99. (Manch Bände haben aber auch an die sechshundert Seiten.) Und das sogar aus mehreren Gründen heraus. Erstens, Anthony ist nicht vergleichbar mit anderen Büchern. Weder mit denen der anderen Selfpublishern (die manchmal gute Ideen haben, doch so oft sprachlich limitiert sind, sorry, so ist es nun einmal), aber auch nicht mit denen der etablierten Kollegen. (Denen es dafür oft an diesen Ideen mangelt.) Was mir immer wieder auffällt, wenn ich durch einen dieser großen Buchläden gehe und mir vorstelle, wo man Anthony einordnen soll. Neben Harry Potter hat er nichts zu suchen, aber auch Dostojewski, Dürrenmatt und Dumas wären keine Brüder für ihn. Es ist Fantasy, okay, oder vielleicht etwa doch nicht? Kurzum, er ist wirklich einzigartig. (Kann man als Kompliment werten oder als Beleidigung, deswegen völlig sinnlos mich der Hybris zu bezichtigen. 😉 ) Zweitens, die Leute, die meinen für 99 Cent ein gutes Buch geliefert zu bekommen, werden nur selten überrascht. (Sorry, auch das ist so.) Und wer dann meinen Anthony zu lesen bekommt, kann ihn dann auch zumeist nicht wertschätzen. Was jetzt aber kein Verbrechen ist. Denn, ich gebe es gerne zu, ich selbst trage dieses Vorurteil in mir.

Das leider so oft gar keines ist. Denn sehr viel Selfpublisher produzieren nun einmal nur Trash. Und manchmal sind sogar 99 Cent 99 Cent zu viel. (Auch wieder nichts, bei dem man mir Anmaßung vorwerfen könnte, denn das sehen ja auch die Selfpublisher so. Sogar die, die den Trash produzieren, der es den wirklich guten, denn die gibt es in der Tat auch, nicht nur mich 😉, so schwer macht von der breiten Maße wahrgenommen zu werden.)

Aber eigentlich ist mir das völlig egal, wer ein Trashbuch kaufen will, soll das tun, und wer es schreiben will, auch. Das hat mit mir nichts zu tun. Ich sitze nicht da und denke wirklich darüber nach. Und wenn doch, dann nie mit Emotion verbunden. Kein Neid, kein Hass, kein Hochmut. Nur analytisch. In der Art: Wie gelingt es mir, dem Publikum, dass ich im Übrigen alles andere als dumm halte, meinen Anthony näher zu bringen. Ja, das ist alles, was mich interessiert. Denn dass es ein Pageturner ist, trotzdem mein Rechtschreibprogramm so oft behauptet: „Satz zu lang“, wurde erst gestern bewiesen. Denn am Wochenende kontrolliere ich ja oft meine Zahlen, und da hat doch glatt jemand den zweiten Band an nur einem Tag gelesen. Immerhin knapp 450 Seiten. Das ist doch beachtlich, oder? Und das kann ich mit ziemlicher Bestimmtheit sagen, denn sie oder er haben das Buch ja geliehen. Und Amazon zeigt einem das ja auf. Wird man ja nach gelesenen Seiten bezahlt, wie viele von diesem am Tag gelesen werden. Und von welchem Buch. (Natürlich anonymisiert.) Und wenn an einem Tag 790 Seiten gelesen werden von einem Band, und dieser Band auf dem Kindle-Lesegeräten genau 790 Seiten hat, ist doch schwer davon auszugehen, dass das nur einer war, der das getan hat. (450 Seiten hat das Buch nur in der Printfassung. Da das Layout aber sehr gedrängt ist, um die Kosten zu reduzieren (wie gesagt, die Verlage verdienen nicht schlecht), hat es auf dem Kindle 790. (Wäre es ein Harry Potter, wären es so um die 500 in der Printfassung.))

Ja, es war definitiv nur einer. Denn an so viele andere Leser ist ja im Moment nicht verliehen. Leider. Denn das ist ja das, worauf ich wirklich spekuliere. Auf die Amazon Bibliothek und das Kindle-Unlimited Programm. (Ein Buch auszuleihen, kostet ja erst einmal nichts. Und wer dann anfängt, Anthony zu lesen, der hat so oder so schon verloren. 😉 ) Deswegen auch macht es mir nichts aus, wenn niemand die E-Books kauft. Die, liest einer alle Bände, ja immerhin fast 40.- kosten. (Sind sie aber auch wert.) Denn mit dem Verleihen verdiene ich zwar nicht so viel wie mit dem Verkauf, aber viel wichtiger ist mir, dass ich so Bekanntheit gewinne. (Außerdem bringt es ja einem auch im Amazon-Ranking ein wenig in bessere Regionen. Wenngleich zwischen Platz 25.000, wo man landet, wenn jemand das Buch ausleiht, oder Platz 500.000, wo man nach einer Woche Flaute liegt, meiner Meinung nach viel Unterschied ist. Interessant wird es ja ohnehin erst ab den dreistelligen Zahlen.) Denn ich erinnere mich nur zu gut, als ich vor vier Jahren mit den ersten fünf Bänden in diesem Programm war (die inzwischen überarbeitet noch viel süffiger zu lesen sind, als schon damals), dass da einige Leser dabei waren, die haben in einer Woche alle fünf Bände gelesen. (Weit über 2000 Seiten. Nur um das Thema Pageturner noch einmal aufzuwärmen.) Leider habe ich damals in meiner Dummheit gedacht (und vielleicht sogar in einem Anflug von Hybris 😉 ), na prima, das verkauft sich ja wie geschnitten Brot, da gehe ich doch gleich mal zu den anderen Anbietern, Toline etc, und verkaufe auch dort meine E-Books.

Nun ja, wie gesagt, es war eine einzige Dummheit. Denn auf Amazon brach alles ein und auf den anderen war der Verkauf nicht nur gleich Null, er war Null. Diesmal aber mache ich besser, bleibe in diesem Programm, bis ich endlich den Punkt erreicht habe, wo ich mir diese Hybris auch leisten kann. 😉  Zumal bei den dicken Bänden ich selbst mit dem Verleih mehr verdiene, als wenn ich sie als Print verkaufen würde. Erstaunlich, nicht wahr! (Wer Lust hat, kann ja ausrechnen, wie viel, denn die Seitenzahl der jeweiligen Bände ist ja immer angeben, bei Anthony.de die Bücher oder bei Francislinz.com. und das Verhältnis zu den Kindle Seitenzahlen ist das Gleiche wie bei Band zwei. Wobei der Profit aber schwankt, zwischen 0,25 und 0,27 Cent pro gelesener Seite. Für 100 Seiten gibt es also 25 bis 27 Cent. Gelegentlich sogar 29, kommt immer auf den Monat an. Wie viel insgesamt gelesen wurde und überhaupt.)

Ach ich könnt weiterschreiben und weiterschreiben und eigentlich bin ich das ja auch den wenigen wahren Anthony-Fans schuldig, nach so langer Pause, aber man soll es nicht übertreiben. Darum, bis zum nächsten Mal. Grüße wie immer natürlich auch von all den anderen.



Noch eine wichtige Information

Allerlei und Neuigkeiten x -> 2020 Posted on Do, Dezember 10, 2020 13:04:21

Nun habe ich doch noch im letzten Band (aber nur in Buch 3) ein paar Ergänzungen einfließen lassen, um allen Missverständnissen vorzubeugen. (Aber auch nur, weil mir etwas langweilig zumute ist und es ja noch diesen einen Schlussjoke gab, den ich mir eigentlich ursprünglich verkniffen hatte, um das Ganze nicht zu überfrachten. Der aber so gut ist, dass er einfach nicht fehlen darf.) Wer also das E-Book gekauft hat, sollte bei seinem Provider die neueste Ausgabe runterladen. Es steht dort schon ein. (Wer eine Printausgabe hat, der hat Pech gehabt, aber auch Glück, denn er hat ein Unikat, das irgendwann Tausende wert ist. ? Und an der Geschichte ändert sich ja nichts.) Sorry für die Umstände.



Noch eine letzte Meldung vor dem Urlaub.

Allerlei und Neuigkeiten x -> 2020 Posted on Do, Dezember 03, 2020 13:56:38

Eigentlich wollte ich mich jetzt in die wohlverdiente Winterpause begeben, doch da ist dann doch noch etwas Zeit, um von ein paar Entwicklungen zu berichten.
Und wohlverdient ist diese Winterpause allemal. Habe ich doch die letzten fünf Jahre durchgearbeitet. Was nicht übertrieben ist, denn das ist das Los des Schriftstellers, der an sein Baby glaubt. Und auch nicht gelogen, denn in all diesen vielen Tagen hat sich vielleicht einmal einer mit gefälligem Suchen nach Flusen im Nabel versteckt, aber nie zwei hintereinander. Egal, ob Wochenende, Ferienzeit, Weihnachten oder Geburtstag. (Den ich aber, so wie die meisten anderen auch nur an einem Tag im Jahr feiere. ? Nur Ramshin darf sich das zweimal erlauben. (Kleiner Spaß für die, die schon bis zum Ende gekommen.)) Und 50 Stunden die Woche waren eher die Regel als die Ausnahme. Sodass ich, als endlich auch der letzte Band fertig war und ich auch so alles gemacht hatte, was dazu gehört, um ihn auf die Reise zu schicken, Layout, Cover, bei den Plattformen einstellen, etc. mir für ein paar Tage sogar richtig verloren vorkam. Denn was ist mein neuer Sinn?
Schwere Frage, für uns alle. (Nicht mein Sinn, sondern der Euch eigene.) Doch da habe ich eine Sendung im Fernsehen gesehen, in der irgendein Philosoph erwähnt wurde, Name inzwischen entfallen, der mir weiterhalf. Er sprach von drei Antriebsfedern, die für das Leben nötig sind, wovon ich jetzt aber hier nur die erwähnen will, die für mich in Betracht kommt. Nämlich die, eine Aufgabe zu haben. Und so habe ich überlegt. Soll ich ein neues Buch schreiben? Aber was soll nach den Büchern folgen, die ich schon geschrieben habe? Eines davon würdig des Literaturnobelpreises ? , das andere, nämlich Anthony, würdig, auf jedem Buchregal zu stehen. (Das eine für den Kopf, das andere für das Herz.) Und in beiden Richtungen wüsste ich mich nicht mehr zu toppen. Würde mich nur wiederholen oder, noch viel schlimmer, die Treppe hinunterfallen. Und das will ich nicht. Denn ich habe immer die bewundert, die wussten, wann es Zeit ist aufzuhören. (Das heißt jetzt nicht, dass ich nie mehr etwas schreiben werde, sondern nur, dass es dann etwas anderes sein muss. Oder auch das Alte fortzuführen. Fehlen doch noch so viele Geschichten von Anthony, die gar nicht Platz finden konnte, in den mageren 3500 Seiten ?, die bis jetzt die Welt erblickt.)
Ja, überlegt und überlegt habe ich, bis ich dann zu der Überzeugung gelangt bin, die Antwort steht schon geschrieben. Denn Anthony ist in der Tat ein Buch, das auf keinem Bücheregal fehlen darf. (Und eigentlich auch nicht das andere für den Literaturnobelpreis.) Kurzum, wenn es schon kein anderer macht, wofür ich so viele Stunden gebetet habe, dann muss ich eben selbst dafür sorgen. So schwer mir das fällt.
Und dann eben doch nicht. Denn damit Anthony auf jedem Buchregal steht, dafür gibt es nur eine Grundbedingung, er muss verkauft werden. Das aber würde mir nur schwerfallen, wenn ich grobe Fehler darin entdecken würde. Handwerklich, ethisch und was man noch so alles verbocken kann bei einem Buch. Das aber tue ich nicht. Und schon gar nicht nach dem Abschluss des letzten Bandes. Wenngleich ich inzwischen ein paar Dinge entdeckt habe, die man mit mehr Worten noch stichfester hätte machen können. Wobei das Seltsame daran aber ist, dass mich bei keinem einzigen dieser Dinge bis jetzt der Drang überkam, das sofort ändern zu müssen. Was heißt, den einen oder anderen Satz schnell noch als Ergänzung mit einzufügen. (Vielleicht später, bei einer Neuauflage, und da auch nur vielleicht.) Denn ich finde ja schon immer, der Autor, der sein Publikum unterschätzt, indem er zeigt wie klug und allwissend er ist, der ist eigentlich ein sehr dummer Autor. (Was mich wieder einmal auf Donny Darko bringt. Wer den Blog verfolgt, der weiß ja, dass mich das immer wieder aufregt. Der Film war so gut, weil er eben nicht alles erklärt. Und dann kam dieser dämlicher Director’s Cut.) Und wenn ich mit dem Finger auf drei Punkte zeige, dann kann der Leser sich selbst im Kopf ein Bild von dem geometrischen Muster machen, das ich damit andeuten will, ich muss nicht noch auch die Linien zeichnen. Und das habe ich bei all diesen Dingen gemacht, mit dem Finger darauf gezeigt. Muss ich wirklich noch dazu schreiben, Dreieck? Nein!
Kurzum, weil ich merke, ich komme schon wieder ins Schwadronieren, ich gehe jetzt die Sache mit der Werbung vielleicht etwas intensiver an, als ich das vielleicht vorher noch vorgehabt hatte. (Weil ich eben dachte, es würde mir schwerfallen, entspricht es doch so gar nicht meinem Naturell. Mit der Glocke um den Hals durch das Dorf zu rennen.) Zumal die Werbung ja auch nur den ersten Band betrifft. (Denn entweder man liest weiter oder eben nicht. Und wer den Fehler macht und den zweiten Band liest, ?, der hat so oder so schon verloren.) Und der erste Band steht, ganz unabhängig von dem, was darauf noch folgt, und so treffend ich den Schluss finde, für sich selbst. (Ja, sorry, a bin ich ganz eitel. Der kann mit allem mithalten, was an Fantasyromanen so angeboten wird. Ich kenne ein paar, die sind ihm völlig ebenbürtig, aber keinen, den ich für noch gelungener halte. Keinen Harry Potter, kein Dune, keinen Goldenen Kompass, keinen Flusswelt der Zeit, keinen Tintentod, keinen Herr der Ringe, etc. Und das sind ja nur die wirklichen Perlen. Von den noch dazu nur zwei bis zum Schluss strahlen. (Ich nenne keine Namen, aber wer den Blog kennt, weiß, wen ich meine.) Wobei mich mit diesen Meisterwerken zu vergleichen ja kein wirklicher Vergleich ist. Sind die ja untereinander ja auch nicht zu vergleichen, außer in der einen Tatsache, sie sind Meisterwerke und werden zurecht geliebt.
Wobei das Interessante ist (was mich auch daran glauben lässt, dass sich all die Mühe irgendwann doch auszahlt), dass die Werbung bereits Früchte zeigt, aber es nicht die sind, von denen ich es erwartet hätte. Denn auf Amazon bewerbe ich ja das E-Book so wie auch das die dazugehörige illustrierte Taschenbuchfassung. Aber nur die Letztere hat sich bereits verkauft. Das E-Book noch nicht einmal. Was ich eigentlich ursprünglich gedacht hätte. Denn 2,99 für einen unbekannten Autor riskieren, das kann sich jeder leisten. Aber so geben die Leute doch tatsächlich 12,99 aus. Und das ist doch erstaunlich, oder? Auch wenn die finanziellen Spielräume mancher Menschen ganz andere sind als die meinen. Einer hat das Buch sogar gleich zweimal bestellt. (Definitiv jemand, der durch Zufall darüber bei Amazon gestolpert ist. Das kann man nämlich dort sehen, bei dem Werbeportal. Denn meinen Namen und den von Anthony habe ich ja gesperrt für die Werbung. (Kurzum, weil zu erklären wie das alles genau funktioniert, zu weit führen würde, wer diese eingibt wird nie die Werbung sehen. Wäre ja auch schön dumm. Denn wer mich oder Anthony sucht, dem muss ich ja nicht auch noch meine Werbung unter die Nase reiben. Er klickt sie an und ich muss dafür zahlen, obwohl er ja so oder so vorhatte ein Buch zu kaufen.))
Was vielleicht auch daran liegt, dass ich einen neuen Text zu dem Buch bei Amazon habe, der klar macht, dass es sich bei Anthony nicht unbedingt um einer der üblichen Fantasy-Geschichten handelt, die man als E-Book -Fan gewöhnt ist. (Was ich nicht verurteile oder von oben herab betrachte, sondern nur hilft, dass diese Leser nicht von dem enttäuscht sind, was sie dafür erhalten.) Sondern eher um ein Buch, das man haptisch erleben muss. Erst recht die illustrierte Ausgabe. Die ja auch für das Auge ein Genuss ist.
In dem Sinne, es wird sich alles schon zum Guten hin wenden (nur eine Frage der Zeit, halbes Jahr, Jahr), wünsche ich ein besinnliches Weihnachten, mit einem guten Buch in der Hand (keine Frage, was ich da empfehle), und viel Liebe in der Luft. Grüße auch von den anderen, die ja auch zum ersten Mal ein solches bewusst feiern.



Zahlen

Allerlei und Neuigkeiten x -> 2020 Posted on Do, Oktober 22, 2020 14:48:37

Hab ja versprochen, oder auch angedroht ? mich bis zum Urlaub öfter zu melden. Und darum erst einmal ein paar Zahlen, die Bücher betreffend, es gibt ja welche, wie mich, die das interessiert. Hier die Wörter- und Seitenzahl. Wobei die Seitenzahl natürlich vom Layout abhängig ist. Ich habe die Printausgabe, wofür die Zahl steht, so gewählt, dass ich es gerade noch so vertreten kann. Mir wäre ein lockeres Bild auch lieber gewesen, aber es ist natürlich auch eine Kostenfrage. Band 1: Wörter 91.098 – S.288 / Band 2: Wörter 144.68 – S.444 / Band 3: Wörter 180.693 – S.552. / Band 4: 166.837 – S.504 / Band 5: Wörter 191.975 – S. 576 / Band 6: Buch 1: Wörter 106.641 – S.324 — Buch2: Wörter 92.630 – S.276 — Buch: Wörter 133.508 – S. 396 (Band 6 gesamt Wörter: 332.779 S. 996) Band 1-6 gesamt Wörter: 1107.550 – S.3360 Bis zu 4000 bei lockerem Layout. (Habe schon Bücher gesehen, besonders bei Kinderlektüre, wo so was auch auf 5000 bis 6000 aufgeblasen wird. Damit man den Leuten das Geld aus der Tasche ziehen kann.) Ich könnte jetzt noch ausrechnen, wieviel Wörter man bei mir für den Cent bekommt, aber dann würde es krankhaft werden. Und außerdem, Wörter können verschieden viel wiegen. Ist ja nicht wie bei der Wurst. Darf es ein bisschen mehr sein? (Ach ja, ich habe bei jedem Buch 400 Wörter abgezogen, wie den rechtlichen Hinweis usw. weil sich das in jedem Buch wiederholt und nicht relevant für den Inhalt ist. Wer will kann noch mal 3200 Wörter hinzuaddieren. (Ich hoffe, alle merken, wie schwer mir das Nichtstun fällt ? Und das Loslassen.)

Mal sehen, was mir beim nächsten mal für ein Blödsinn einfällt. Grüße auch von den anderen.



Es ist tatsächlich vollbracht

Allerlei und Neuigkeiten x -> 2020 Posted on Di, Oktober 20, 2020 17:22:28

In der Tat, es ist tatsächlich vollbracht. Irgendwie ist alles noch so unwirklich. Kein Wunder, wenn man über zehn Jahre worauf hinarbeitet, und dann, zackbumm, beendet. Zumal ich ja vor einem Monat noch davon ausgegangen bin, dass ich noch ein halbes Jahr dransitze. Aber der letzte Band war bereits erstaunlich fertig. Zu achtzig Prozent würde ich schätzen, um die zu entkräften, die sagen, und wieso hast Du ihn nicht gleich damals herausgebracht. Nicht vom Umfang. Der ist nur so um die 20.000 Wörter angewachsen. Was aber immerhin auch 60 bis 70 Seiten sind. Wenn man das Layout zugrunde legt, das er zurzeit hat. Aber vom Inhalt. Manches musste sogar umgeschrieben werden. Manches hatte ich doch glatt vergessen zu erwähnen. Essentiell zum Verständnis. Kurzum, es ist schon gut, so wie es ist. Und ich bin auch mächtig zufrieden. Das ist ein wirklich würdiger Abschluss. Flott und lesbar, was wichtig ist.

Was sich zwar selbstverständlich anhört, es aber nicht ist. Denn wenn ich sage zwei und zwei ist vier, dann ist das ja auch flüssig, aber wenn ich sage, zwei und zwei ist fünf, dann eben nicht. Wobei es ich hier aber genau anders herum verhält. Ich erzähle ja erst zwei und zwei ist fünf, auch wenn der Leser vermeint zu lesen, da steht zwei und zwei ist vier. Was sich nicht nur etwas kompliziert anhört, sondern auch ist. Aber was ich sagen will, erst beim zweiten Mal lesen, steht auch zwei und zwei ist vier dort, obwohl sich am Text nichts verändert hat. Weil dann ist alles klar. Besser kann ich es leider nicht ausdrücken.

Vielleicht auch erst beim dritten oder vierten Mal. Was keine Schande ist, das Wichtigste ist nämlich immer nur, dass der Leser amüsiert ist. Also gerne noch einmal liest. Ist das doch mein wirklicher Anspruch. Wenn mir das gelingt, habe ich alles richtig gemacht. Und am liebsten ist es mir natürlich, wenn er die ganze Reihe noch einmal liest. (Und wenn es der Herr will, hundert Mal!) Und dass er sich dann daran freut, all das zu lesen, wo schon zwei und zwei ist fünf stand, was man aber auch als zwei und zwei ist vier lesen kann.

Es ist nicht so, dass die anderen Bände von solchen versteckten Ostereiern strotzen, als Autor muss man da sehr aufpassen, aber ab und zu kommt schon eins. Mit dem Aufpassen meine ich, man kann es übertreiben, und es hätte auch die Attitüde, kuckt mal, was ich kann. Und somit wäre es mein Buch (Und wohlig gießt mir den Honig in den Bauchnabel!) und nicht mehr das von Anthony. Es wäre ein Kopfgeburt, das aber war es nie. Es war immer ein Buch für das Herz. Nichtsdestotrotz extrem Komplex. Aber ist das Herz das nicht auch? Es gibt nichts Komplexeres als die Seele, die in ihm wohnt. Und nicht alle Fragen finden eine Antwort. Was für mich aber selbstverständlich ist. Ein gutes Buch stellt immer mehr, als dass es Antworten gibt.

So, jetzt ist erst einmal Schluss, ich werde die nächsten Tage vermehrt etwas posten, muss ich doch mit so viel freier Zeit fertigwerden, habe doch diese letzten zehn Jahre eigentlich immer durchgearbeitet. Dann aber, versprochen, werde ich mich nur noch melden, wenn es auch was zu sagen gibt.

Grüße auch von den anderen



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