Ja, ich gebe es zu, meine Meldungen werden weniger. Aber wenn es die deutsche Ausgabe betreffend keine großartigen Neuerrungen gibt, dann hält man besser den Mund. Jetzt aber gibt es was zu berichten, denn wie allgemein bekannt, schwächelt der Verkauf. Wann eigentlich nicht? 😉 Also habe ich mir gedacht, da ja immer gesagt wird, und was ich als großes Lob empfinde, das ganze Werk wäre wie ein Film, dass ich doch gleich mal das Drehbuch dazu schreibe. Gesagt, getan. Somit kann man jetzt dieses auf der Anthony-Noll.de Homepage finden. Zumindest das erste Buch von Band 1. „Anthon Noll und der goldene Zeigefinger“ (wenn kleine Roboter träumen) . Mit dem zweiten Band anzufangen, wäre ja wohl auch etwas unsinnig. 😉

Ich denke, dass auch die, die das Buch gelesen haben, Spaß daran finden können. Denn es ist ja schon ein bisschen anders. Aber natürlich immer nur gezwungenermaßen, denn es gibt einfach Szenen, die wichtig für das Verständnis sind, die aber nur so, in ein neues Kleid gebetet, transportiert werden können. Womit ich sofort um Vergebung für mein frechen Behauptungen anderer Literaturverfilmungen gegenüber bitte. Ein Film ist nun einmal kein Buch. Und besonders schwierige wird es, wenn die Zeilen nicht dialoglastig. Und was bei Anthony erschwerend dazu kommt, ist ja, dass das, was man mit einem erfundenen Dialog vielleicht auflösen könnte, in seinem Fall nur schwer realisierbar ist, darf er doch niemanden hier auf der Erde von Robotanien erzählen und umgekehrt. Was oft ziemlich knifflig war, aber ich glaub, ich habe es ganz gut hinbekommen.

 Natürlich wird das Drehbuch auch ins Englische übersetzt. Was jetzt aber wiederum wesentlich einfacher ist. Denn wenn es nicht den Dialog betrifft, der natürlich oft eingekürzt werden muss, dann sind es ja meist nur knappe Anweisungen, die stets im Präsens gehalten sind. Nein, Lyrik und Philosophie haben hier nichts verloren. Das aber kann man schon eher der Welt präsentieren. Darum auch habe ich auf der Francislinz.com Seite das englische Buch gelöscht und dafür das Screenplay eingestellt. Zumal mir beim Erstellen dieses, zu meiner Schande aufgefallen ist, wie viele Fehler in dem Buch waren. Gut, es war nur als Appetitanreger gedacht, und dafür selbst mit Fehlern ausreichend, aber so wie es jetzt ist, ist es schon besser.

Das mit der Übersetzung ins Englische hat natürlich seinen Grund. Nicht, dass ich nichts von deutschen Filmschaffenden halte, da gibt es so viel gute wie überall anders in der Welt, ob in Hollywood, Bollywood oder Kinshasa, denn das Talent hat nichts mit Knete zu tun, aber diese sitzt nun einmal bei den Amis lockerer. Zumal es da nicht um Peanuts geht. Kurzum, ich muss jetzt nur noch jemand finden, der sagt: Wie, das Buch verkauft sich nicht in Deutschland? Macht nichts. Ich mach dafür trotzdem 50 Millionen locker, denn ich glaube daran. 😉

Man wünsche mir viel Glück.

Bis demnächst. Natürlich auch Grüße von Anthony und den anderen.

p.s.: Wenn die Übersetzung steht und ich auch weiß, wem ich das alles in den Briefkasten legen sollte, dann melde ich mal so richtig ausführlich. Versprochen.