So, der erste Streich ist vollbracht. Der aber natürlich noch nicht viel aussagt. Außer, dass Cover und der Klappentext des Buches in Kombination ausreichend genug sind, um Interesse zu erwecken. (Bewiesen durch die hohen Downloadzahlen, die Anthony zur Nummer 1 gemacht haben. Zumindest in den Sparten, auf die es ankommt. Fantasy für Jugendliche und Fantasy allgemein. Dass ein Krimi und ein Kochbuch ihn in allen Kindle-Büchern geschlagen haben, darf man nicht persönlich nehmen und sich vielmehr nur wundern, dass es jeweils nur eines war. Denn was der Fantasy Fan vergisst, auch wenn die Harry Potter Bücher die meistverkauften sind, so ist die Fantasy im Allgemeinen nur ein Nischenmarkt. Zum Beweis, die Bestsellerlisten sind voll mit Krimis und Kochbüchern. Nur selten, dass sich eben eines aus der Familie der Fantasy daruntermischt. Und noch seltener wird es Nummer 1. Mögen sich auch noch so viele darum bemühen.)
Nichtsdestotrotz ist das eine tolle Sache, dass es so viele Interessenten gibt. Etwas, mit dem ich nie und nimmer gerechnet habe, war doch die Sache mit dem Marketing bisher nur eine Aneinanderreihung deprimierender Resultate. Ganz zu schweigen davon, dass das Cover im Vorfeld als nicht gut genug bewertet wurde. Von jemand, der eigentlich Ahnung davon hat, sich diesmal aber zum Glück geirrt hat. (Warum es ausgerechnet jetzt geklappt hat, hat mehrere Gründe. Von denen manch einer sogar zu benennen ist, wovon ich Euch aber verschone, es würde Seiten füllen, die meisten aber Kinder dieses eben erwähnten Glücks sind.) Denn je mehr Interessenten, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass Anthony neue Freunde gewinnt.
Ja, es ist nur der erste Schritt, dem noch so viel folgen müssen. Die, muss ich es noch gesondert erwähnen, zwar geplant werden können, deren Ergebnis aber genauso wie ebenjener von den Göttern wohlwollend über die kommenden Hürden begleitet werden müssen. Wobei das Problem ist, kommt man einmal ins Stolpern, ist das Versäumte nur schwer wiedergutzumachen. Gehen Sie zurück auf Los, neuer Anlauf! Denn dass das Cover und der Klappentext Interesse erweckt, sagt ja noch nicht aus, ob auch beim richtigen Publikum. Zwar wird keine falsche Hoffnung erweckt (wer den Klappentext richtig liest, weiß worauf er sich einlässt), aber vielleicht hat manch einer, der zugegriffen hat, sich nur vom Cover verführen lassen. Handelt es sich hier doch um sogenannte Kalt-Akquise. (Zur Erklärung: Der Interessent weiß fünf Sekunden zuvor noch nicht, dass er ein Interessent ist. Er hat noch nie etwas von Anthony und seiner wundervollen Geschichte gehört. Nur plötzlich das Cover gesehen, vielleicht nur ein paar Zeilen des Klappentextes überflogen und dann auch schon gekauft. Was ihm in diesem Fall besonders einfach fiel, da umsonst.) Was die Wahrscheinlichkeit aber doch ziemlich erhöht, dass der Interessent eigentlich gar kein Interessent ist. Die Geschichte für ihn viel zu wenig Mord und Totschlag hat, zu wenig Sex und überhaupt viel zu philosophisch angehaucht ist. Wenngleich das Letztere ja im Klappentext explizit so erwähnt wird. (Ich sage das nur, weil ja das Philosophische in einer Kritik mal bemängelt wurde. Wenngleich ich hoffe, dass die wirklichen Anthony Fans es lieben. Denn ein Schreiben ohne Moral ist mir die Tinte nicht wert. Und so philosophisch ist es nun auch wieder nicht. Kein Kant und Paulo Coelho. Um sich mal von beiden Seiten diesem Thema zu nähern. 😉 )
Ab Donnerstag dem 11ten gibt es dann den zweiten Band umsonst. Was sich dann der zweite Schritt nennt. Allerdings, ob wieder für fünf Tage, das kann ich noch nicht so genau sagen. Ich habe das zwar nur Anthonys Freunden und den Blogs gegenüber so angekündigt, dementsprechend sollte er sich nicht so dramatisch verkaufen, aber wenn doch, müsste ich die Notbremse ziehen. Obwohl das Kontingent, das ich eigenplant habe, doch beachtlich ist. Aber das war es beim ersten Band ja auch, und wurde schon am zweiten Tag gesprengt. Und im weiteren Verlauf dann gleich mehrfach multipliziert, denn ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie viele Bücher man verkaufen muss, um den Platz an der Sonne in den Charts von Amazon zu ergattern.
So, wie immer könnte ich noch weitere Seiten füllen, aber da ich mich demnächst öfter melden werde, sehe ich davon ab, nicht, dass ich dann nichts mehr zu erzählen weiß. (Haha, der war wirklich gut.) Grüße natürlich auch von Anthony und den anderen, Francis
p.s.: Es ist keine Fotomontage. Vielleicht hätte ich mit dem dritten Foto warten sollen, bis Anthony auch in der Rubrik aller Kindle-Bücher den „Maskenball der Vampire“ überholt hat, der dann allerdings wieder ihn überholte. Anscheinend werden beide Listen nicht synchron auf dem neuesten Stand gehalten. Ist es ja so auf den ersten Blick etwas unlogisch. Aber ob 4 oder 5, das war mir einerlei. Dafür bewache ich nicht den Bildschirm. Schon gar nicht des Nachts um 2.
p.p.s.: Verdammt, warum fallen mir nicht so schmissige Titel ein. „Maskenball der Vampire“ Und auch das Titelbild muss in diesem Zusammenhang erwähnt werden. Sex sells. Wenngleich ich doch anmerken möchte, dass es für mich als Interessent, wenn ich denn einer für diesen Zweig der Literatur wäre, doch sehr verwunderlich ist, wie jemand, der den ganzen Tag nur faul im Sarg liegt und sich zudem so einseitig ernährt, sich solch eine Figur bewahrt. Nein, das kann nicht sein, ich denke einfach zu logisch dafür.
Womit sich die Katze aber nur in den Schwanz beißt. (Oder in den Hals.) Denn eben das ist ja der Grund, warum mich dieser Zweig der Literatur nie interessierte. (Abgesehen von „Tanz der Vampire“ von Roman Polanski, der Streckenweise doch sehr lustig ist. Eben weil er sich darüber lustig macht.) Mir erscheint das alles viel zu unglaubwürdig. Wohingegen ich gerne einmal nach das Schloss Hogwarts von innen betrachten würde. Dass es das gibt, davon hingegen bin ich felsenfest überzeugt. 😉