Und jetzt nur noch, ach was weiß ich, wie viele Schritte vom Gipfel entfernt. Aber man kann ihn sehen. Immerhin! Kaum ziehen elf Jahre ins Land. Hurra!
Vorab muss ich allerdings ein paar Zahlen richtigstellen. Erstens, der letzte Band hat bis jetzt keine 420.000 Wörter. Weiß auch nicht, wie ich darauf gekommen bin. Bis jetzt sind es 307.000. Also gut 1000 Seiten. Verständlich also, dass ich die drei Bücher, aus denen er sich zusammensetzt, „wenn große Roboter weinen, kämpfen, lieben“ auch in drei separaten Büchern herausbringe. Schon weil der Verlag Bücher über 600 Seiten nicht packt. Oder lass es 700 sein. Auf alle Fälle nicht die 1000. Wie viel er im Ende haben wird, keine Prognose von mir, ich gehe da völlig unbelastet ran. Ich habe vor diesem Post deswegen extra auch keine Zeile gelesen. Ich habe nur alles vorbereitet, Layout und so. Und, ach, nicht dass wir es vergessen, den 5ten Band natürlich rausgebracht. E-book und Print. Dürfte die nächsten Tage erhältlich sein. Abgeschlossen ist es dann aber natürlich erst, wenn auf allen Internet-Seiten alles stimmt, Links und so, und wenn Amazon die Reihe dann als 5bändig anbietet, das macht sich so hübsch. Ungebändigte Freude meinerseits. Das werde ich dann zur gegebenen Zeit posten.
Wieso ich so unbelastet da ran gehe, das hat auch noch mit anderen Zahlen zu tun. Denn mir Zurückhaltung gegenüber Frau Rowling aufzuerlegen, das hat keinen Sinn mehr, da ich lustigerweise just ihre Marke geknackt habe. (Wieso ich mir überhaupt Gedanken darüber mache, erkläre ich gleich. Weil das ja sehr kindisch anmutet, oder auch abergläubisch, und eigentlich neige ich weder zu dem einen noch dem anderen.) Aber unwissend, denn ich bin immer davon ausgegangen, dass ihre Reihe 1.110.000 Wörter hat. Wieso ich daraufkommen, das weiß ich sogar. Hatte ich doch schon vor einem Dutzend Jahre gegoommelt, bevor ich das Projekt Anthony überhaupt gestartet habe, wie viele Wörter es bei ihr sind und da ist irgendwie das hängengeblieben. (Wollte ich sie ja nie übertreffen. Quantitativ. Und Qualitativ sind wir beide ja erst recht nicht vergleichbar. Verschiedenes Zielpublikum.) Wohl auch, weil es sich so prima zu merken ist. Doch neuste Recherchen ergaben, es sind „nur“ 1.084.170 Wörter, das englische Original. (Die Quellen dafür schienen glaubwürdig, wenngleich es nicht so viele waren, sodass der eine beim anderen nicht auch abgeschrieben haben könnte.)
Das ist wirklich was, das mich verwundert. Andererseits auch nicht. Gibt es doch bei den Blogs immer wieder so Challenges, wer wie viele Seiten pro Tag liest. Als ob das Buch im Kilo besser wird. Dabei ist ja das wirklich Relevante die Anzahl der Wörter. Aber bei kaum einem Buch wird das angegeben. Die Verlage hingegen verlangen von ihren Autoren, je nach Genre, eine gewisse Zahl. Da ist das sogar superwichtig. Der Krimi soll mindestens 60.000 haben, das Fantasy Jugendbuch 80.000. etc. Und eigentlich auch nicht mehr.


Nun ja, das krieg ich einmal halbwegs hin mit dem ersten Band. Aber da die ja sukzessive immer erwachsener werden, darf es dann auch etwas mehr sein. Die Freiheit nehme ich mir. 😉 (Wenn es interessiert, ist bei mir immer vorne im Impressum angegeben. 91.498 – 144.568 – 181.093 – 167.237 – 192.362 – + X . Und wer den Taschenrechner rausholt, der sieht, da haben wir den Salat.)) Die deutsche Übersetzung von Harry Potter hat angeblich immer ein bisschen mehr. ( Verstehe ich, weil meine Übersetzung hat ins Englische hat ja auch mehr. Was aber nur auf den ersten Zuruf unlogisch klingt. Liegt aber wohl daran, dass man es ganz richtig machen will und nichts ausgelassen werden soll.)
In dem Zusammenhang fällt mir ein, da habe ich doch glatt gelesen, dass es Menschen gibt, die Harry Potter abgetippt haben. Mehrere und unabhängig voneinander. (Darum auch verschieden Wortzahlangaben, die so weit gestreut waren, dass ich mich nicht darauf verlassen will.) Nicht die englische Fassung. Deutschsprachler die Deutsche. Entweder Riesenfans oder Menschen, die dann aber noch sehr jung sein müssen, die glauben, so an ihrer eigen schriftstellerischen Karriere zu schleifen. Anders kann ich mir das nicht erklären. Ich hoffe nur, dass das nie bei Anthony passiert. Und ich dann, wenn ich berühmt und reicht bin, morgens nach dem Zähneputzen mit Edelsteinen gurgle (und den ganzen Blödsinn mache, zu dem ich dann als reicher Schriftsteller mit Marotten verpflichtet bin), in einer Quizshow jemand gegenübersitze, der das gemacht hat. Und ich mich dann messen muss, wer sich besser an die Geschichte erinnert. Ich bin ja schon gespannt, und das sage ich ganz ehrlich, was ich denn damals so alles geschrieben habe, beim letzten Band. Den Schluss, okay, der ist kein Problem, der ist so einprägsam, da habe ich kein Problem, aber zwischendrin. Wenngleich beim 5ten Band, als ich ihn korrigiert habe, dann doch zumeist die Erinnerung kam. Aber nicht immer.
Wobei ich aber gleich sagen muss, weil ich ja so schrecklich angebe, dass der 6te Band ziemlich außergewöhnlich ist, dass das so schon stimmt, aber die Leute sollten nicht erwarten, dass er jetzt völlig aus der Reihe tanzt. Aber auch nicht erschrecken. Eine Anthony Noll bleibt immer ein Anthony Noll. Auch wenn jeder Band sich vom anderen unterscheidet. Gott sei es gedankt!
So, jetzt noch geschwind die Sache mit Frau Rowling. Die ich das letzte Mal schon angedeutet habe, auch wenn es sich erst jetzt als Andeutung herausstellt. Denn Anthony Noll habe ich ja genau dann angefangen, nachdem der letzte Harry Potter Film herausgekommen war. Und warum sage ich das, weil das meine Motivation war. Nicht weil ich es Frau Rowling gleichtun wollte, nein, so vermessen war ich nicht. Sondern weil ich mich nach dem letzten Kapitel, das ja fünf Jahre danach spielt, auf dem Bahnhof so völlig verloren gefühlt habe. Weil damit hat sie ja definitiv gesagt, Schluss. Und irgendwie dachte ich, ich muss was schreiben, für all die, die so wie ich sich so verlassen gefühlt haben. (Und siehe da, da ist mir Anthony über den Weg gelaufen. Eine Fügung des Schicksals.) Und dass ich es Frau Rowling nicht nachmachen wollte, das macht sich schon daran fest, weil ich ja nie eine Zeile gelesen habe, sondern nur die Filme gekuckt. Und ich mir auch immer klar darüber war, dass ich kein Kinderbuchautor bin. (Wer meine Bücher kennt, die ich davor geschrieben habe, und das waren ja immerhin drei Romane, wird das sofort bestätigen. Denn das war ja Weltliteratur. 😉 Weit von Kinderbuch entfernt und Fantasy, die sich ja in den Augen der Noblen so oder so geradeso mit dem Kinn mit mühsamen Klimmzügen über die Stange des Wahrnehmbaren hieven.) Ich dachte nur, das gebe ich zu, jetzt sind die Fans von Harry Potter erwachsen geworden, vielleicht können sie ja jetzt eher was mit mir anfangen. Später habe ich ihn dann schon gelesen, zummindest teilweise, Deutsch und Englisch. Und das Englische bevorzugt. Und in einem Buch habe ich einmal sogar 60Seiten gelesen, kann mich leider nicht mehr erinnern welches, da stand ich staunend davor. Solange auf den Punkt schreiben, das können nur wenige. Nicht einmal ich 😉
So, bis zum nächsten Mal, Grüße natürlich auch von den anderen.