Lange nichts geschrieben. Was aber, wie immer, bei mir vor allem daran liegt, dass ich gar keine Zeit habe, weil ich mich wieder einmal mit Arbeit überladen habe. Diesmal allerdings auch, um ehrlich zu sein, weil ich gar keine Aufmerksamkeit erregen will. Der große Durchbruch, er käme ein paar Tage zu früh. 😉 Ich muss nämlich erst einmal ein paar Dinge abarbeiten, bevor ich sagen kann, ich bin ausreichend präpariert dafür. Wozu die erste Rohübersetzung ins Englische des zweiten Bandes gehört. Die hiermit abgeschlossen ist. Puh!!
In der Tat, ich dachte ja, das nimmt kein Ende. Obwohl ich ja viel früher fertig bin, als gedacht. Der weitere Plan ist, den ersten Band noch einmal zu kontrollieren, denn jetzt habe ich endlich den Abstand, den ich brauche, um auch wieder kleinere Fehler zu entdecken.
Wirklich alle natürlich nicht, dafür bräuchte ich mindestens zwei Jahre Abstand. Oder eben einen Lektor und einen Korrektor, die mich darauf hinweisen. Ja, bei so einem Verlag unterzukommen, das hat auch sein Gutes. Ich habe aber auch nie eine andere Meinung vertreten. Vor allem nicht, als einmal eine Seite aus einem Originalmanuskript von Thomas Man gesehen habe. Und es waren die Buddenbrocks. Himmel, was hatte der Mann für ein Glück, bei eben solch einem Verlag zu sein. Eigentlich hätten sie auf das Cover schreiben müssen Thomas Mann und seine hilfreichen Freunde. Womit ich aber nicht sage, er wäre ein schlechter Autor. Sein Zauberberg ist wohl mit das Beste, was man lesen kann. Mir geht es eher darum, den Außenstehenden zu sagen, wie schwer das Business ist. Und das hier ist ja ein Ein-Mann-Betrieb. Von der gelegentlichen Hilfe von Franus Graueis einmal abgesehen. 😉 Aber der ist ja mehr für den optischen Gesamteindruck verantwortlich.
Ja, zwei Jahre Minimum Abstand, ist das, was man braucht. Ich habe das bei der Übersetzung gemerkt. Ich habe auf einmal den zweiten Band völlig neu gelesen. Was gut war. (Als ich den ersten Band übersetzt habe, war das nicht so ersichtlich, weil den hat ja Franus erst kurz zuvor eingelesen. Und damit konnte ich ihn auch schon wieder so gut wie auswendig aufsagen.) Ich habe manch Situation besser beschreiben können, nachdem mir beim Lesen auffiel, dass das nicht ganz klar ist. Nicht dass der Einbeinig jetzt nicht mehr laufen kann wie der Wind, oder ähnliche Patzer, aber vor allem das Kapitel „Kampf auf Leben oder Tod“ das kam doch tatsächlich wie der Wind daher. Man hat schon verstanden, was passiert, aber manchmal muss man halt die verschiedenen Positionen genauer beschreiben, die die Akteure während dieses Kampfes zu welchem Zeitpunkt einnehmen. Was letztendlich heißt, dass dieser Band von 132.000 Wörtern auf momentan 145.000 angewachsen ist. Ohne dass sich an der Geschichte wirklich etwas verändert hätte. Vielleicht werden es noch mehr, nach der zweiten, dritten und vierten Lesung. Wobei ich aber schwöre, dass ich immer alles gebe, mich zu kurz wie möglich zu halten.
(Wenn nicht bei diesem Post, aber ich habe so lange nichts geschrieben, dass die wahren Fans ein Anrecht auf etwas Überlänge haben. 😉 Der neue Star-Wars ist ja auch über zwei Stunden. Den ich übrigens mit großem Vergnügen gesehen habe und für einen würdigen Abschluss halte. Und all die negativen Kritiken nicht verstehe. Denn wer in anschaut, der hat ja wohl auch die anderen Filme der Reihe geguckt. Da muss man sich also nicht wundern, dass plötzlich Pferde über Raumschiffe rennen. Oder dass der General mit einem Roboter spricht, der wie ein Föhn aussieht. Es geht um die Message, die er transportiert. Und das macht der Film gut. Und manch Dialoge waren wirklich sehr witzig. (Was übrigens alles auch auf die Anthony-Reihe zutrifft. Oder etwa nicht? Wenngleich diese Geschichte ja wirklich wahr ist. Ich schwöre!!!))
Wo war ich stehengeblieben? Ach ja. Jetzt wird der erste englische Band noch einmal durchgearbeitet. Den übrigens nicht einer gekauft hat. Was aber, wie schon gesagt, mir ganz recht ist. Denn er soll ja perfekt werden. Ich denke allerdings nicht, dass ich wirklich große Patzer entdecken werde, auch nicht grammatikalisch. Zumindest nicht schlimmer, als die Verbrechen, die ich an der deutschen Sprache begehe. Womit ich leben kann. Zugleich werde ich natürlich auch versuchen, das deutsche Gegenstück so nah wie möglich zu halten. Also all die Ergänzungen, die während der Übersetzung in meinem Kopf auftauchten, und bei denen ich mich nicht bremsen konnte, auch dort unterzubringen. Was wohl, alles in allem, so etwa einen Monat dauern wird. Dann wird alles hochgeladen. Ich habe übrigens auch vor, eine Printausgabe in Deutsch ohne Illustration herauszugeben, die dann auch im normalen Buchhandel erhältlich ist, wenn es rechtlich möglich ist, so wie sie sie ja auch im Englischen gibt. Wobei ich aber zugleich, und ich sage das mal als Vorwarnung, alle anderen deutschen Bände, egal ob Print oder-E-Book löschen werde. Was heißt, das ganze Unternehmen wird quasi auf Null gestellt und neu gestartet. Es wird dann nur noch den ersten Band geben, deutsch, englisch, illustriert, nicht, Print und E-Book. Und irgendwann im Laufe des Jahres wird der zweite Band rauskommen. Sukzessive dann die anderen. Wobei ich aber keine Daten im Voraus benenne. Das würde mich nur unnötig unter Druck setzen. Aber ich denke, dass ich den Rhythmus von einem Jahr einhalten kann. Wenngleich der dritte Band ja der dickste ist und jetzt schon 180.000 Wörter hat. Und wie ich mich kenn, wird die Schallmauer von 200.000 dann wohl kaum halten. Aber vielleicht habe ich ja Glück und werde zuvor endlich entdeckt. Dann geht es natürlich schneller. Auch wenn in meinem Fall wahrscheinlich auf den Covern dann auch nicht stehen wird. Francis Linz und Freunde. Obwohl es so viel ehrlich wäre.
Dann, wenn der erste Band endlich so ist wie er sein soll, near perfect, und es keinerlei Ergänzungen geben wird (Ich weiß, das habe ich schon so oft versprochen, diesmal aber wird es eingehalten, denn mit der Übersetzung der anderen Bände ist meine Stempeluhr bis hin zur Rente beschäftigt, dass ich dafür gar keine Zeit dafür habe), wird in die Vollen gegangen, dann riskiere ich mal hundert Dollar im Monat und mache Werbung bei Amazon. Das halte ich eine Zeitlang durch. Wenn es allerdings so effektiv sein sollte, wie bei Facebook, dann muss ich es natürlich aufgeben. Aber noch ist es nicht soweit. Noch ist die Hoffnung erlaubt. Und ich beschwere mich auch nicht, wenn der Einsatz mal ein halbes Jahr die Erlöse um den Faktor zehn übersteigt. Denn so ist es nun einmal. Aber nach einem halben Jahr sollten zehn Dollar für hundert drin sein. Denn Amazon berechnet ja nicht nach dem Gießkannenprinzip, so wie Fb, sondern nur, wenn jemand deine Werbung auch wirklich anklickt. Ober er dann auch kauft, nun, wer weiß?
Ach ja, wenn jetzt jemand sagt, aber dann passt ja das Hörbuch nicht mehr zu dem Printbuch, dann gestehe ich ein, ja, das ist richtig, aber. Erstens, hat Franus festgestellt, dass er es zeitlich gar nicht schafft, die anderen Bände auch noch einzulesen, und Zweitens, dass er auch gar nicht das Können dafür besitzt. Was er aber auch nie wirklich behauptet hat. Und eigentlich ganz froh ist, dass ihm der erste Band dennoch so gut gelungen ist. Um aber all die neuen Charaktere würdig zu vertreten, da sollte schon ein Profi her, der etwas größere Bandbreite an Stimmenimitation zu bieten hat. So gesehen ist dieser erste Band eigentlich als reine Werbung zu verstehen. Die kostet, es aber trotzdem wert ist. (Zumindest kostet sie, wenn man sie immer bei sich haben will, auch ohne Internet. Ansonsten, was ich übrigens auch viel zu spät erfahren habe, kann man das komplette Buch bei Fb kostenlos hören. Ich habe da bei meinem Vertag wohl nicht aufgepasst und einer entscheidenden Stelle das Kreuzchen nicht gemacht. Was, da es ja immer schon als Werbung geplant war, nicht wirklich was ist, worüber ich mich beschwere. Wenngleich ich natürlich die Meinung vertrete, das bisschen Geld, was das Buch kostet, das ist es allemal wert.
Nein, heute finde ich kaum ein Ende, aber dennoch muss irgendwann Schluss sein. Denn sonst schreibe ich beim nächsten Mal nur wieder das Gleiche. Was übrigens passieren kann, bin ich doch nicht einer von denen, der all die alten Posts noch einmal liest, nur damit das nicht passiert. Also, wenn denn doch, bitte ich das zu entschuldigen. Ich bin ein alter Mann und kann froh sein, wenn ich, wenn es darauf ankommt, mich immer noch erinnern kann, wo das Badezimmer ist. 😉

Ansonsten, Grüße wie immer auch von den anderen, Francis und Anthony

p.s.: Ich entschuldige mich natürlich bei all den Fans, die mir so lange die Treue gehalten haben, dass ich mir so lange Zeit lasse, den letzten Band herauszubringen, aber es soll ja gut werden, oder? Und nur so ist es gewährleistet. Und natürlich müssen sie die überarbeiteten Bände nicht neu kaufen, denn an der Geschichte selbst ändert sich ja nicht.