Ein bisschen durchschnaufen und Mitteilung machen. Denn nach solch einer Akkordarbeit, wie der Übersetzung des ersten Bandes, war ich natürlich viel zu aufgedreht, als dass ich wirklich Urlaub hätte machen können. Halben Tag habe ich geschafft, dann habe ich mich sogleich an den zweiten Band herangemacht.
Erste grobe Fassung zu einem Viertel inzwischen fertiggestellt. Was heißt 35.000 Wörter. (Etwa 120 Seiten, auch wenn ein Vergleich zum deutschen Original keinen Sinn macht, da das Layout inzwischen etwas großzügiger geschnitten ist. Zumindest, was die illustrierte Ausgabe anbetrifft.) Wichtiger wohl, dass das Original von „Anthony Noll und das Geheimnis der Nummer Elf“ einige Wörter mehr hat als der erste Band „Anthony Noll und der goldenen Zeigefinger“ 132.000 zu 102.000.
Ja, die hat der erste Band insgesamt angenommen in der Übersetzung, obwohl das deutsche Original ja nur 86.000 Wörter hat. Was sich aber bald ändern wird. Denn natürlich werde ich den deutschen Band demnächst überarbeiten und ihm all die kleinen Neuigkeiten zukommen lassen, die der englischsprachige Leser genießen darf. (Was anderes lässt mein Gewissen gar nicht zu.) Von dem es aber noch keinen einzigen gibt. Kein Wunder, habe ja auch keine Werbung dafür gemacht, und in den unendlichen Weiten des Amazonuniversums ist er wohl nur mit viel Zufall zu finden. (Und das ist ja nur die halbe Geschichte, dann muss es ja auch noch das Auge eines am Thema Interessierten sein. Die Taschen voller Geld. 😉)
Was mich aber, ehrlich gesagt, noch nicht wirklich stört. Denn auch den ersten Band (englisch) muss ihn ja noch einmal durchlesen. Ich denke nicht wirklich, dass ich noch Fehler finden werde, aber vielleicht doch die ein oder andere Formulierung, die man noch besser auf den Punkt bringen kann. (Tut mir leid, so bin ich halt.) Dann aber ist die Geschichte dieses ersten Bandes endgültig abgeschlossen. Deutsch und Englisch. Wobei der Plan ist, den zweiten jetzt erst einmal grob fertig zu übersetzen, dann dieses letzte Finish. Auch um den Abstand vom ersten Band zu finden, der nötig ist, um ihn wirklich in dieser finalen Korrektur so zu polieren, dass er all die lästigen Konkurrenten überstrahlt. 😉
Wird wohl spätestens Ende März so weit sein. Dann wird der zweite Band überarbeitet und noch einmal überarbeitet und dann gleich noch einmal, neue Cover entworfen und natürlich die zig Illustrationen. Und dann noch dies und das, halt alles, was noch so dazugehört. Eigentlich wollte ich ihn dann Weihnachten 2020 herausgeben. Wird wahrscheinlich aber erheblich früher sein. Denn diese grobe erste Übersetzung ist ja Meilen der ersten des ersten Bandes voraus. Man bekommt Routine. Auch verfestigt sich die eigene Handschrift.
Ja, und dann mache ich tatsächlich Urlaub. Wenngleich, wenn ich ehrlich bin, wenn ich den ersten Band so dastehen habe, wie ich es möchte, mir schon gestatte, es ein weniger ruhiger angehen zu lassen. Deswegen habe ich mir ja auch keine Deadline gesetzt mit dem zweiten Band. Und die mit Weihnachten 2020 ist diesmal wirklich großzügig geplant. Nicht so wie beim ersten Band. Wo diese ja eigentlich auch noch zu früh war. Und er somit erst Ende März wirklich fertig ist. Wobei ich aber kein schlechtes Gewissen habe, wenn ich jetzt schon ein paar Exemplare verkaufen sollte. Denn wer das E-Book kauft, kann dieses ja jederzeit auf den neuesten Stand bringen. Und wer tatsächlich die Printausgabe erwirbt, hat dafür etwas, was es nur ganz, ganz selten gibt. Und wenn Anthony endlich der Welterfolg wird, den er ja unserer aller Meinung nach verdient, dann sind diese Exemplare ein Vermögen wert. 😉 Zumal, es wirklich nur minimalste Korrekturen sind, die noch anzubringen sind. (Und das auch nur, weil ich so ein penibler Rosinenpolierer bin.)
So, dass war es, Grüße natürlich auch von Anthony und den anderen.
p.s.: Nicht, dass ich mich nicht freue, dass die englische Seite von Anthony inzwischen schon 18 Likes hat. Das Seltsame ist halt nur, dass keiner von diesen das Buch inzwischen gekauft hat. Hatte ich ja bereits erwähnt. (Dass diese Likes aus weit entfernten Ländern kommen ist hingegen normal, ist die Seite doch für ein internationales Publikum ausgelegt.) Was aber ist da los? Und wer mich kennt, der weiß, dass es nicht die Gier ist, die mich die Frage stellen lässt. Zumal es alles nur junge Männer sind, die alle nicht weniger als 500 Freunde haben. Bis zu 2500. Was meiner Meinung nach für Privatpersonen etwas viel ist, selbst für FB Verhältnisse. Bei Personen der Kunst oder der Literatur ist natürlich ein anderer Maßstab anzulegen. Wird jetzt von mir erwartet, dass ich dort Freund werde? Was aber gar nicht geht, mit einer Seite, die ein Buch vertritt. Und was mich ehrlich gesagt am meisten stört, es macht irgendwie den Eindruck, als hätte ich mir diese Likes gekauft. Das aber, und ich schwöre beim Barte meiner Großmutter, habe ich nicht. Die Leute aber einfach rauszuwerfen, gehört sich auch nicht, oder? Mal sehen, wie sich das weiterentwickelt.