Wie immer hat sich alles etwas hingezogen. Aber jetzt kann ich sagen, die Übersetzung steht. Noch ein letzter Check und sie kann veröffentlicht werden. Den werde ich aber erst in gut zwei bis drei Wochen in Angriff nehmen. Wenn wieder etwas mehr Abstand herrscht, zwischen mir und den Worten. Sodass es auf einen Veröffentlichungstermin um Ende September hinausläuft.
Eigentlich hatte ich ja geplant, die Übersetzung an verschiedene englischsprachige Blogs zu senden, und zugleich auch gehofft, dass die mir vielleicht dabei helfen, die letzten Fehler zu entdecken. Das habe ich aber verworfen. (Wenngleich das aber nicht heißt, wenn jemand etwas entdeckt, was seiner Meinung nach falsch ist, dass er mich nicht informieren darf, weil ich jetzt vielleicht auf einmal viel zu eitel für solche Dinge bin. Gott bewahre, ich bin der Letzte, der nicht darum weiß, dass die graue Masse da oben wie ein alter Kaugummi aussieht und dementsprechend klebrig arbeitet. Zudem ist sie doch oft einfach nur aufgeblasen gibt.) Aber ich habe mich erinnert, dass ich das damals beim zweiten Band“ Anthony Noll und das Geheimnis der Nummer Elf“ schon gemacht habe, als der in deutscher Sprache herauskam. Was sich aber letztendlich als großer Fehler erwies. Denn zum einen hat der Leser, wenn er auf Fehlerjagd geht, nicht wirklich große Freude am Lesen, stockt er doch immer, um den Fehler zu notieren, und die Sache mit dem Page-turner ist dahin, und wenn doch, wenn es ihm um die Fehlerjagd geht, nicht mehr den richtigen Blick auf die Geschichte.
Und die junge Dame, die mir damals half, war zudem manchmal von schwierigem Charakter. (Was aber nicht heißt, dass sie böse war im Gemüt, alles andere als das, bin ich es doch auch nicht, und wenn denn einer einen schwierigen Charakter hat, dann bin das eindeutig ich. 😉 ) Letztendlich war es unserer Beziehung aber nicht zuträglich. Schade. Auch weil die Fassung damals nicht wirklich gut war und schon deswegen zu viele Fehler aufzeigte. Die man bei einem wirklich gut ausgearbeiteten Buch gerne bereit ist, zu übersehen. (Wir müssen hier nicht über die Logikfehler reden, die auch in wirklich berühmten Werken zu finden sind. Denn die machen ja das Werk nicht aus. Aber wenn die Handwerkskunst, das Aufstellen der Wörter, die rechte Anzahl, nicht zu wenige, aber vor allem nicht zu viele, Mängel aufzeigt, sich dann aber eben doch auf den Gesamteindruck negativ auswirkt.)
Außerdem, wenn man Fremde dazu einlädt, sich am Prozess des Buches zu beteiligen, dann wird das oft missinterpretiert, an jeder Ecke vermeintliche Fehler zu entdecken. Fehler, die das aber gar nicht sind, und ihren Ursprung nur darin finden, weil man selbst für die gleiche Sache nur verschiedene Wörter wählen würde. Ich weiß, wovon ich spreche. Ich würde ja auch den „Zauberberg“ umschreiben, und das obwohl es ein wirkliches Meisterwerk ist. Und eine Korrektur meinerseits nun wirklich nicht nötig hat. Und ich ihn ja eigentlich so wie er ist, liebe.
Kurzum, wenn jemand Fehler findet, Komma oder auch falsche Wörter, wenn Buchstaben vergessen wurden, es aber trotzdem Sinn macht, sodass es das Korrekturprogramm nicht gefunden hat, oder falsche Zeit, be statt been oder alles in der Richtung, darf und soll er sich gerne bei mir melden, aber das Wichtigste soll immer bleiben, der Spaß am Lesen.
So, jetzt muss ich noch abklären, wie sich das mit denen Covers verhält, ab ich für die englische Fassung auch die deutschen verwenden darf, besitze ja ich die rechte. Was mir, und vor allem Franus, viel Mühe sparen würde, denn eine Verwechslung ist ja schon wegen der Sprache, was drauf und drin steht, nicht möglich.
Ach ja, ich werde auch im Deutschen den Band noch einmal herausgeben, als Print und E-Bookl, aber ohne Illustrationen. Das macht die Sache zum einen billiger, Print und E-Book, und zum anderen erheblich geringer von der Datenmenge, nur betreffend E-Book. Sie schrumpft auf 5%.
Ansonsten, Alles Gute auch von Anthony und den anderen.