Es ist wieder einmal geschafft. Eine weitere Hürde ist
genommen. (Was aber nicht viel heißt, ist mein Weg zu unsterblichen Ruhm mit
nichts anderem garniert. ;-)So dass es fast scheint, er wäre ein Kreis.) Der
erste Band mit rund sechzig Illustrationen und anderen kleinen kosmetischen Maßnahmen
ist erschienen. Als E-Book sowohl als auch als Printausgabe. Beides aber nur
noch über Amazon erhältlich. (Was natürlich den Nachteil hat, da das hier eine
völlig neue Ausgabe ist, dass alle Bewertungen, die ich bereits erhalten habe,
verschwinden. Noch sind sie an das Hörbuch gekoppelt, ich weiß aber nicht, was
geschieht, wenn ich dieses mit dieser Ausgabe verknüpfen lasse. )

Die Gründe für das E-Book habe ich bereits in einem
vorherigen Post erwähnt (auszuleihen jetzt in der Amazonbibliothek und andere
Bequemlichkeiten mehr), sodass es nur noch einer Erklärung für die Printausgabe
bedarf. Die schnell geleistet ist, da sehr einleuchtend. Bei Amazon macht es
nämlich beim Preis keinen Unterschied, welches Format man wählt, so dass ich
mich für die empfohlene 6 zu 9 Zoll entschieden habe. (Also rund 15 Zentimeter
zu 22.) Und das ist erheblich größer als das alte Format. (rund 12 zu 18 Zentimeter.) Also über 50%
größer. Was bei dem Augenmerk auf die Illustrationen sehr entscheidungsfördernd
war.

Natürlich wird auch jetzt niemand kaufen, da der Preis auch
50 % höher ist, wobei diesmal aber wenigsten mehr bei mir hängen bleibt 😉 (Zumindest
rein theoretisch, da ja, wie soeben gesagt, eh niemand kauft.) Was aber eigentlich
gar nicht so beabsichtigt war, aber irgendwie hat Amazon aus meinen 13,99 Euro
14,97 gemacht. Nun gut, da ich auch das guten Gewissens verkraften kann, denn
das ist das Buch meiner Meinung in dieser Ausführung allemal wert, lege ich
keine langwierige Beschwerde ein, nur um dann letztendlich einen Grund zu
erfahren, gegen den ich eh nichts unternehmen kann.

Auch das E-Book ist übrigens teurer geworden. Jetzt 4,99
statt den früheren 2,99. Was zwei Gründe hat. (Eigentlich drei, aber dass ich
die Nase inzwischen so hoch trage, dass ich mich ungern in die Reihe der 2,99
Bücher einreihen möchte, erwähne ich dann lieber doch nicht.) Zum einen kostet
mich, da ich die Bilder der Illustrationen nicht kleinlich reduzieren wollte,
um vielleicht verschmierte oder verzehrte Karikaturen der Originale zu
erhalten, allein der Vertrieb 1.- Euro mehr. (Ja, Leute, so ist das, für das
Senden der Datenmenge verlangt Amazon pro 1 Megabyte 12 Cent von mir. Und da es
über 10 hat, kann jeder, auch mathematisch nicht so Bewanderte das schnell
ausrechnen. Wobei ich das, was über den 10 liegt sogar großzügig unter den
Tisch habe fallen lassen, weil ein normales Buch, zb. ein Harry Potter hat ja
auch rund 1 Megabyte.) Nein, der E-Book –Leser soll nicht mit schäbigen Resten
abgespeist werden. Wenngleich ich natürlich den Kauf der Printausgabe empfehle,
denn nie habe ich was Schöneres gebastelt. Beziehungsweise Franus und ich.
Wobei wir bei dem zweiten Grund sind, der die restlichen 30 Cent
Preissteigerung betrifft. (Nein, kein mathematischer Fehler, hier nimmt ja
Amazon wieder seine ganz normale Tantiemenbeteilung. (Was aber völlig in
Ordnung ist, das tun ja die anderen auch.) Denn natürlich muss ich ja auch noch
Franus entlohnen für die Arbeit, die er sich gemacht hat. 😉 😉 😉 Zumal ich
ihm jetzt noch einmal extra Arbeit aufgebürdet habe, habe ich doch das
eigentlich für die englische Ausgabe geplante Cover geklaut. Denn, wie gesagt,
ich wollte was richtig Schönes basteln. Also muss er dafür noch einmal ran. Und
wie ich ihn kenne, versucht er sich noch einmal zu übertreffen. Was aber meiner
Meinung nach so gut wie unmöglich ist. Aber eine Woche Arbeit mehr kostet es in
jedem Fall. Dafür sind in paar Mal 30 Cent schon OK.

Ansonsten habe ich schon mal angefangen, mir die englische
Übersetzung noch einmal vorzunehmen. (Schon vor einigen Tagen. Denn ich möchte
Euch gar nicht erzählen, wie oft ich gebraucht habe, die Datei für die
Printausgabe bei Amazon hochzuladen, bis sie letztendlich akzeptiert wurde.
Wobei ich aber das Computerprogramm sogar verteidigen möchte, das dafür
zuständig war, obwohl es mir immer zuvor erklärt hat, es könne keine Fehler
finden, und dann doch. Denn dadurch habe ich alles noch einmal so gründlich
durchforstet, wie kein anderes Buch zuvor, und konnte so endlich eines
schaffen, das auf den ersten sechs Seiten keine Seitenangabe unten aufführt, so
wie sich das für jedes Printbuch eben gehört. (Eine Kleinigkeit, die allein einen Tag
gekostet hat, aber ich bin halt
Perfektionist.) Und es hat mich demgemäß bei den früheren Ausgaben immer immens
gestört, dass ich zu blöd war dafür. (Nun ja, bis jetzt, denn jetzt habe ich
endlich kapiert, was wiederum Word von mir will, dass es dann so auch
geschieht.) Und im Laufe dieses Hin und Her habe ich dann auch das Cover
ausgewechselt. Was gut so ist. Wobei aber mir erst ein Fehler unterlaufen ist,
den man gar nicht wagt zu erzählen. Denn beim Entwerfen habe ich plötzlich
„Anthony und der goldene Mittelfinger“ geschrieben. Wohl unbewusst, weil ich
von dem ganz Hin und Her schon so genervt war. Und das hätte, wenn nicht
entdeckt (das immerhin von mir selbst), doch zu einem gewaltigen
Missverständnis geführt, was man sich unter dem Buch vorzustellen hat. Oder
nicht? Nun gut, manche hätten blind zugegriffen, vielleicht auch in Erwartung
eines amourösen Abenteuers, denn diese Geschichten verkaufen sich ja wie
geschnitten Brot, wären dann aber doch sehr enttäuscht gewesen.

Aber zurück zur englischen Übersetzung. Ich bin sehr
zufrieden. Auch wenn eine richtige Kontrolle noch nicht möglich ist. Zu wenig
Abstand. (Einmal kann ich den Absatz durchlesen, dann aber, zumeist schon beim
zweiten Mal, ist es nur ein Buchstabengewitter.) So wie es ist kann ich es aber
bereits an Verlage schicken. Und das wäre dann die nächste Hürde. Also, Ihr seht,
es geht weiter.

Grüße auch von Anthony und den anderen.