Ich denke, mangelnden Fleiß, nun, das kann man mir nicht
vorwerfen, auch wenn der Enthusiasmus manchmal schwach auf der Brust ist. Ich
habe jetzt eine neue Version der englischen Übersetzung eingestellt, auf der
Autorenwebseite, Francislinz.com unter more. (Bisschen warten, der Text kommt erst nach ein paar Sekunden. Kein Wunder, ist ja auch mächtig viel.) Diesmal mit Illustrationen. Was
auch ein guter Vergleich ist, denn die deutsche Version wird ja ähnlich
aussehen. Die Illustrationen sitzen fast alle an den gleichen Stellen und habe
auch fast immer die gleiche Größe. (Manchmal muss man Kompromisse eingehen,
wegen des Layouts.) Leider hat die Homepage nicht alle alle Schriften
übernommen. Zum Beispiel alle Kapitelüberschriften, aber für ein grobes Urteil
reicht es aus. Man muss den Text übrigens nicht lesen, man kann ja einfach
durchscrollen und sich all die Bildchen anschauen, wenn Gefallen findend.

Ich persönlich finde sie ja gut, aber wie immer ist die
Frage, ob sie auch passen. Womit ich meine, auch die Cover von Franus finde ich
noch immer super, glaube aber trotzdem, dass sie irgendwie den potenziellen
Leser nicht erreichen. Man muss sich eben ohne Murren die Uniform überstreifen,
die für das Genre passend ist. Ein Liebesroman mus schon auf den ersten Blick
als solcher zu erkennen sein. Und das ist ja tatsächlich so, wie man neidlos
zugeben muss. Egal, wie schlecht man diese Cover auch finden mag. (Wie zum
Beispiel ich, habe ich doch auch einen Künstler in meinem Herzen wohnend. Der
bei diesem Anblick am liebsten schreiend davonlaufen möchte. 😉 ) Und die
Fantasyromane sehen ja auch alle irgendwie gleich aus. Wenn man ehrlich ist.
Hier ein Drache, da eine Schurke mit Schwert oder Morgenstern. Manchmal auch
eine schmachtende Jungfrau, wenn das Publikum auf der anderen Geschlechterseite
liegt. Und leider haben die Anthony-Cover nun so gar nichts damit gemeinsam.
Kurzum, künstlerisch ganz OK, aber Klassenziel verfehlt, setzen.

Textlich ist es nicht großartig weitergegangen. Hier eine
kleine Retusche, hier ein andere Wortwahl. Das aber nicht aus mangel aus Fleiß,
sondern mit Absicht. Ich habe mir nämlich extra etwas Abstand verordnet, um den
Text mitte des nächstens Monats wieder besser unter die Lupe nehmen zu können,
um die Wörter vor lauter Buchstaben endlich wieder zu sehen. Ansonsten lerne
ich artig, wenn ich natürlich zugeben muss, dass Franus beim Entstehen der
Bildchen über die Schulter zu linsen eine höchst willkommene Abwechslung war. Und
ist, zum Glück ist er nämlichnoch lange nicht fertig. 😉 Und damit weitere
Abwechslung garantiert.

Was den Plan angeht, eine illustrierte Fassung und eine nackte
auf dem Markt zu belassen, so hat sich dieser in Wohlgefallen aufgelöst. Habe
Amazon von diesem berichtet, die aber schrieben, dass ein paar Illustrationen,
oder auch tausende, nicht dazu berechtigen, das Buch bei Ihnen exklusiv
einzustellen. Also werde ich es auf den anderen Plattformen abmelden, übrigens
die ganze Serie, denn wenn ich ehrlich bin, habe ich dort kaum etwas verkauft.
Und wenn, eigentlich kaum Überweisungen auf mein Konto erhalten. Auf einer, ich
nenne keinen Namen, da das rechtlich doch sehr bedenklich ist, wurden immer nur
Gratisausgaben an den Mann, Frau gebracht. Wenngleich ich gratis gar nichts
anbiete? Da aber die Zahl zu klein war, um sich darüber wirklich aufzuregen,
habe ich das natürlich auch nicht gemacht. Und der einzige Marktplatz, wo
wirklich etwas voranging, war immer schon Amazon. Außerdem, auch wenn alle Welt
meckert, der Service ist immer prompt und die Leute dort sind nett. Selbst zu
so einem kleinen Würstchen wie mir. (Andere sind auch nett, natürlich, aber
halt nicht immer so prompt.)

Und das Wichtigste bei Amazon, viel wichtiger noch als die
erhöhten Tantiemen, das ist die Bibliothek. Nur so erhält man nämlich
Bekanntheit. Und daran mangelt es. Jetzt aber wird alles ganz anders. Und wie
immer bin ich mir da ganz sicher 😉

Grüße natürlich auch von den anderen, bis zum nächsten Mal