Nachdem das so leicht fällt mit der Übersetzung ins
Englische (HaHa,) habe ich mir doch gedacht, vielleicht ist das Illustrieren
auch nicht so schwer. (Das hatte ich ja schon einmal vor, dann aber als Idee
verworfen.) Habe also den guten Franus angequatscht, ob er das nicht doch endlich
mal in Angriff nehmen möchte. (Auch aus dem Grund, dass ich ihm dabei gelegentlich
über die Schulter schaue. Denn das ist eine gute Abwechslung, als sich ständig nur
mit der Übersetzung zu beschäftigen. Nach ein paar Stunden hat man nur noch
Brei im Kopf und es kommt nichts Anständiges und Anderes dabei heraus als eben
Brei.)

Natürlich hat sich Franus erst gesträubt, er kenne seine
Grenzen, hat er gesagt, er sei alles andere als ein guter Zeichner. Die Farben,
okay, mit den könne er recht geschickt hantieren. Und schlimmer wurde es natürlich,
als ich ihm dann sogar vorschlug, auf eben diese Farben zu verzichten, und das
Wort Scherenschnitt gebrauchte. Dann aber, so ist eben seine Natur (niemand ist
leichter zu berechnen als eben er 😉 ) hat er sich doch an die Aufgabe
gemacht, und siehe da, es ja ganz passable, was dabei herauskam.

Wobei der Begriff Scherenschnitt nun aber doch nicht ganz
zum Tragen kommt. Ist das Ergebnis ja nicht gänzlich schwarz oder weiß. Was
jetzt aber nicht daran liegt, dass sich Franus nun doch noch im Zeichnen
versucht hat, und durch gekonntes Schraffieren Licht und Schatten vortäuscht,
sondern nur dem Umstand geschuldet ist, dass manche Bilder sehr flächig schwarz
sind. Das aber ist nicht gut für den Druck, denn dass macht sich dann auf der
anderen Seite, der im Rücken, sehr unschön bemerkbar. Also muss einwenig
Schärfe rausgenommen und mit Graustufen gearbeitet werden.

In der Regel wird pro Kapitel ein Bild veranschlagt.
Allerdings bekommen manche, wie zum Beispiel das zweite, mehrere. (Eigentlich immer
da, wo mit einem * gearbeitet wird, um zwei Absätze noch mehr voneinander zu
trennen.) Wenn alle fertig, dann wird selbstverständlich die Printausgabe, die
englische wie deutsche, damit beehrt. Aber, hört, hört, auch die jeweilige E-Book-Ausgabe.

Was aber eigentlich
nur ein Trick ist. Denn mit den Illustrationen gilt das ganze dann als neues Buch.
(So zumindest ist mein juristisches Wissen diesbezüglich. Wenn jemand anderes
weiß, bitte sofort bei mir melden. Aber auch wenn er weiß, dass meine Vermutung
wahr ist. Es würde mich beruhigen. 😉 ) Was heißt, dass ich das E-Book, das
deutsche, bei Amazon noch einmal herausbringen kann, um dort an KDP-Select
teilzunehmen. Zum einen gibt es da eine viel höhere Vergütung, immerhin 70%
statt der 30%, und zum anderen, und das ist noch viel wichtiger, kann ich dort das
Buch wieder in der Bibliothek zum Ausleihen anbieten. (Das bringt hingegen kaum
Geld, ist aber sehr wichtig für die Verbreitung. Denn ohne Bekanntheitsgrad,
verkauft sich nichts. Ein Thema über das ich leider nur allzugut Bescheid weiß.
😉 ) Natürlich würde ich dann die Ausgabe ohne Illustrationen bei Amazon vom
Markt nehmen. Und dann nur noch bei den anderen (Tolino, etc.) anbieten.

Ansonsten, alles läuft nach Plan. Spätestens am Jahresende
wird dann alles fertig sein. Wahrscheinlich aber sogar etwas früher. Weil viel
zu verbessern am englischen Text gibt es nicht mehr. (Was verfroren klingt,
strotzt er doch noch vor lauter Fehlern, womit aber nur gemeint ist: Zumindest
nicht von mir.) Jetzt (beziehungsweise spätestens Ende Juni, denn bis dahin
versuche ich mein Glück noch alleine, das habe ich mir so vorgenommen), muss
ich also paar Leute suchen, die des Englischen wirklich mächtig sind.

Was aber nicht ungewöhnlich, denn dass müsste ich ja eigentlich
auch bei den deutschen Text machen. Denn ich finde ja auch heute noch Fehler.
Oder genauer gesagt, erst gestern. Es war einer für den eigentlich ein Lektor
zuständig wäre. Der ihn aber wohl auch kaum gefunden hätte. Bezieht er sich ja
auf eine Behauptung, die erst im dritten Band aufgestellt wird. Und da auch nur
so im Nebenbei. Nichtsdestotrotz beißt es sich, und ich musste eine Veränderung
vornehmen.

Aber keine Panik, der Fehler ist nicht wirklich schlimm, und
wahrscheinlich hat ihn bis heute niemand anderes entdeckt. Nicht so arg wie in
der allerersten Version, als ich das Wasser in Schwaden ins Auto eindringen
ließ. Zum Glück hat mich jemand bei einer meiner wenigen Vorlesungen darauf
aufmerksam gemacht. Es würde sonst wohl heute noch drinstehen. Denn dass das
nicht stimmt, fällt ja auch nur den wenigsten wirklich auf, ich würde sagen, 3
von 10. Alle anderen lesen darüber. Ich sogar wohl an die hundert Mal 😉

Jetzt aber ist genug, ich muss wieder an die Arbeit. Grüße natürlich
auch von Anthony und den anderen

.