Hurra, habe soeben das dritte Buch von ‚Anthony Noll und das
große Abenteuer‘ (wenn große Roboter lieben) abgeschlossen. Was ein wenig
gezwungen wirkt, weil ja genau mit dem Stichtag, es aber nicht ist. Zum einen,
weil ich krank war, was die Sache rausgezögert hat, ich also schon zwei oder
auch Tage früher fertig geworden wäre, und zum anderen weil ich eben doch noch
nicht richtig fertig bin. Denn die letzte Seite ist zwar geschrieben, aber
jetzt muss ich noch einmal von vorne alles durchlesen, ob es so halbwegs passt.
Was die erste Korrektur ist, die den anderen beiden Büchern schon angediehen
ist, sodass das Buch mit diesen anderen beiden erst einmal ein paar Monate ruhen
darf. Bis die nächste Korrektur erfolgt. Also, um ehrlich zu sein, bin ich dann
wohl erst in ein oder zwei Wochen so richtig fertig. Nichtsdestotrotz finde
ich, habe ich mir das erste Hurra schon heute verdient.

Schon deswegen, weil diese Buch ja kein Ende nehmen wollte.
Ich musste schon zwei Kapitel kürzen, indem ich auf den alten Trick
zurückgegriffen habe, indem ich diese mit dem Spruch zusammengefasst habe: eigentlich hätte Anthony ein Buch darüber schreiben
können. Das Buch hat nämlich so schon über 120.000 Wörter. Noch vor ebendieser
ersten Korrektur. Und das ganze Abenteuer somit etwas über 300.000. Und man
muss bei dieser Größe, über 1050 Seiten sehr aufpassen, dass man den Leser
nicht verliert. Bei den letzten zweihundert Seiten kein Problem, schon
deswegen, weil nur so selten etwas eintritt, was man vermutet, aber eben
vorher.

Um ehrlich zu sein, habe ich es aber auch deswegen so
stringent gehalten, weil es mich wirklich an meine Grenzen gebracht hat. Ich
habe ein halbes Jahr durchgeschrieben und das war definitiv zu viel. Das werde ich
nie wieder machen. Aber jetzt, mit diesem ersten Hurra im Rücken, kann ich endlich
auch den Dingen mehr Beachtung schenken, die etwas mehr Ausmalung verdient
haben. Was aber, wie gesagt ein zweischneidiges Schwert ist. Schnell ist es zu viel.
Denn ein Buch ist ja nichts anderes als ein Bild. Und das kann man auch mit dem
Pinsel töten. Mit einem einzigen dicken Strich zu viel, aber auch mit vielen
kleinen. Es ist Fähigkeit, die Balance wahren zu können, die den Meister vom
Dilettanten abhebt. Herr, sei mir gewogen, dass ich man mich nicht in die
zweite Gruppe schickt! 😉

Ja, dieses Jahr war ich sehr fleißig. Man kann es ja
nachlesen, wenn man will. Wobei mir auffällt, dass ein ganzer Jahrgang an Posts
scheinbar verschwunden ist. Vielleicht habe ich ihn sogar gelöscht? Nicht mit
Absicht, sondern wegen der Dummheit. Und auch nächstes Jahr werde ich fleißig
sein. Was seltsam klingt, da ich ja jetzt mit dem Grundgerüst der Geschichte
erst einmal fertig bin, aber dann eben doch nicht ist, wenn man bedenkt, was noch
alles zu tun ist. Mehr darüber das nächste Mal.

Grüße auch von Anthony und den anderen.