Vorab, das Gewinnspiel wurde beendet, die Gewinner
benachrichtigt und die Preise sind auf dem Weg. Herzlichen Glückwunsch, auch
wenn es dann nicht einer der ersten drei war 😉

Was die Werbeaktion anbetrifft (für die das Gewinnspiel
begleitend gedacht war), so lief die eben so, wie sie nun einmal lief.
Kurzfristig kamen die Bände auf Platz 4000 bei Amazon, was aber natürlich viel
zu wenig ist, um von einem größeren Publikum entdeckt zu werden. Zumal der
Verkauf von nur einem Buch einen schon auf einen Platz um die 14.000 bis 17.000
bringt. Ganz nach Wetterlage. Interessant wird es aber erst unter den 300. Viel
zu weit der Weg dahin. Jetzt fallen sie langsam immer tiefer, bis dann
irgendwann vielleicht die Millionen davor steht. Die 100.000 hat man ja schon
erreicht, wenn ein Buch eine Woche lang nicht verkauft wurde. Wenn man aus meinen
Regionen kommt. Ein Top Ten Buch braucht dafür natürlich länger. Aber selbst
diese dürfte nach gut einem Monat dort angelangt sein. (Kleines Gedankenspiel,
das so natürlich unrealistisch ist.)

Die Enttäuschung über dieses Scheitern aber hält sich in
Grenzen. Als Realist habe ich nie mehr erwartet, und wie schon erwähnt ging es mir
eher darum, mir nicht selbst vorzuwerfen zu müssen, ich hätte nicht alles versucht.
Mehr war mit meinen Mitteln eben nicht drin. Muss ich also doch erst einmal den
ersten Band übersetzen und versuchen, den englischsprachigen Raum zu erobern.

(Das aber wird dauern. Wenngleich Anthony demnächst, wohl im
Dezember, eine weitere Webseite erhalten wird, die eben diesem Markt gerecht
wird.)

Parallel versuche ich natürlich den 6ten Band zu schreiben,
dessen Fertigstellung vom Umfang her und eben dieser Tatsache geschuldet, nicht
alle Energie darauf verwenden zu können, sich allerdings in die Jahre ziehen
wird. Ich bitte das zu entschuldigen und kann nur dazu zu den Fans sagen, auch
ich würde gern einmal etwas Geld verdienen 😉

Natürlich hatte die ganze Geschichte mit der Werbeaktion, neben
dem Verlust von einem Batzen Geld, auch seine guten Seiten. Ich habe viel über
den Markt gelernt. ( Wenngleich ich gerne in meinem Elfenbeinturm verblieben
wäre. Denn eigentlich will ich das gar nicht wissen. Mich auch nicht mit
Personen beschäftigen, für die ein Buch nichts anderes ist, als die Kartoffel
bei Aldi, die dort im Sack liegt.) Habe gelernt, was für ein Cover entscheidend
ist und noch dies und das. Muss ich mich ja um alles selber kümmern. Sodass ich
es dann auf dem englischsprachigen Markt dann „vielleicht“ richtig mache.

Na ja, auch da habe ich jetzt nicht wirklich Hoffnung,
regiert da ja noch viel stärker nur das Streben nach dem Mammon, worin ich ja
noch nie besonders gut war, aber es lässt mich immerhin weitermachen. Ich bin
eben doch ein Optimist 😉 Denn so negativ, wie mein Geschreibsel oft anklingt,
ist es nicht gemeint.

Ich bin nämlich nicht so betroffen davon wie ihr, die ihr es
lest. Was komisch klingt, ist es doch mein Leben. Doch ich habe mich inzwischen
daran gewöhnt, an dieses ewige Scheitern. Außerdem, was kann es Schöneres
geben, als dazusitzen und die Geschichte von Anthony weiterzuschreiben? Das ist
es doch, was zählt, dafür nehme ich das andere, wenn nicht gerne, dann doch
gelassen in Kauf. Mir reicht es ja schon, wenn ich an den Zahlen bei Kdp-Select
ablesen kann, dass Anthony schon wieder einen wahren Freund gefunden hat.

(Wobei ich erklärend dazu sagen muss, dass dieses Kdp-Select
heißt, dass sich Menschen die Anthony-Bücher ausleihen können, ohne sie kaufen
zu müssen. Wobei bei mir sogar etwas Geld hängen bleibt. Also keine schlechte
Geschichte. (Allerdings nicht rentabel für jemand wie mich (wieder einmal nur
was für die Top 300), sodass die Bücher demnächst aus diesem Programm herausgenommen
werden und auch wieder bei anderen Anbietern zu erhalten sind, worauf ich aber
in einem gesonderten Post eingehen werde. Heißt doch Kdp-Select zugleich, dass
die Bücher nur über Amazon angeboten werden dürfen.))

Und wenn sich jemand ein Buch ausleiht, dann wird auch immer
übermittelt, wie viele Seiten er davon pro Tag gelesen hat. Wird man ja als
Autor nach Seiten bezahlt und nicht danach, ob sich jemand das Buch nur
ausleiht. (Nein, er muss es auch lesen.) Da das aber bei mir so selten
geschieht , kann ich also richtig nachverfolgen, wie sich jemand nur so durch
die Seiten pflügt. Angefangen von Band 1 bis 5. Und gerade ist da jemand, den
ich leider nicht kenne, da ja alles anonymisiert ist, der sogar quasi hindurchfliegt.
Was für mich das größte Lob ist, das ein
Schriftsteller nur erhalten kann und das mir zeigt, ich habe eben doch nicht
alles falsch gemacht. Zumindest der Inhalt stimmt, die Geschichte. (Was ja
eigentlich das Wichtigste ist. Wenn nicht diese dummen Gesetzte des Marktes
wären.) Angefangen hat der/ die mir Unbekannte am 2ter Okt. mit 21 Seiten, dann
111 – 295 -138 – 357 – 525 – 451 – 593 –
415 – und heute, 11ter Okt., bis jetzt, stand 10 Uhr Vormittag, 50 Seiten. Dazu
kann ich nur sagen Wow!!! Fehlen also nur noch so um die 350. Ein knapper
Nachmittag, würde ich sagen 😉 , dann
ist er oder sie komplett durch.

Danke dafür sagen, Francis und Anthony und all die anderen.

Und Euch anderen wünschen wir eine tolle Zeit.