Habe mich länger nicht gemeldet.
Wollte erst einmal abwarten, wie das mit der Werbeaktion läuft.

Um es kurz zu machen: Wenn 10x so
viele Bücher verkauft worden wären wie es der bisherige Stand hergibt, dann
wäre es wohl ein Erfolg 😉 Nicht wegen dem großen Reibach (kaum möglich bei
den 30 Cents, die bei mir pro Stück hängen bleiben, denn selbst dann würde es
nicht einmal die Unkosten decken), sondern weil so vielleicht die Möglichkeit
bestände, dass endlich die kleine Lawine angestoßen wird, die nötig ist, um das
Projekt doch noch zu eben diesem Erfolg werden zu lassen. So aber kratzte der erste Band nur einmal
kurzfristig (sehr kurzfristig, einen Tag, um genau zu sein) die 4000 Marke. (Platz
4069 der verkauften Bücher.) Was natürlich viel zu wenig ist, um wahrgenommen
zu werden. (Erst ab Platz 200 bis 300 wird es wirklich interessant.) Und
langsam versinkt er darum nun mit all den anderen einmal mehr in der Tiefe der totalen
Anonymität.

Nun gut, so ist es halt. Somit
ist das soeben Geschriebene mehr eine Feststellung als eine Jeremiade. Mir tut
es auch nicht um das Geld leid, das ja nur zu eben diesem Zweck gespart worden
ist. (Ich habe genug zu essen und auch ein Dach über dem Kopf. Es gab Zeiten,
wo nicht einmal das vorhanden war, somit weiß ich es aufrichtig zu schätzen 😉
) Nun ist es eben weg. Zumal ich ja nicht sagen kann, es wäre verbrannt. Denn wer
weiß, ob nicht über viele Umwege damit doch der Grundstein gelegt wurde, der
dann, vielleicht in fünf Jahren oder auch hundert, endlich ins Rollen kommt, um
die erwünschte Lawine dann eben doch noch auszulösen. Denn auch wenn die
Hoffnung schon lange sich gar nicht mehr getraut, sich so zu nennen, der Glaube,
der ist ungebrochen.

Wobei ich wohl sofort aufzeigen
muss, worin für mich da der Unterschied liegt. Die Hoffnung, dass Anthony den
Erfolg erfährt, der ihm meiner Meinung nach gebührt, sie ist in der Tat nicht mehr
vorhanden. (Was man mir aber nicht als Hang zur Depression auslegen darf. Denn
wenn man so viel Jahre scheinbar nur für die Schublade schreibt, ist das
vielmehr ein Orientieren an der Wirklichkeit als ein dummsinniges Lächeln herab
von den Zinnen eines Luftschlosses. Was sich schon Angesichts meines biblischen
Alters nicht geziemt 😉 ) Und diese Werbeaktion habe ich somit nur ins Leben
gerufen, um mir nicht nachsagen zu lassen, ich hätte nicht alles probiert, was
in meiner Macht lag. Der Glaube hingegen, dass das, was ich da mache, gut ist,
der ist nicht zu brechen. (Schon deswegen, weil die Geschichte, die mir Anthony
erzählt, einfach zu gut ist.) Was den Vorteil in sich birgt, dass ich weiß,
dass sich alles doch noch zum Guten wenden kann. Die Grundvoraussetzung ist
gegeben. (Was man bei so manch anderem Buch auf dem Markt eben nicht so sagen
kann.) Was jetzt nur noch fehlt, das ist das Glück.

Viel, viel Glück, denn uns, die
wir die Geschichte von Anthony lieben, aber auch all die andere
Fantasyliteratur, ist ja zumeist nicht bewusst, dass dies ja eigentlich nur
eine Nische der Literatur ist.

Zumindest mir war es nicht bewusst.
Bis mich mein externer Berater (der sich wirklich Mühe gibt und der somit für
weiterhin auf sich warten lassenden Durchbruch keine Verantwortung trägt), mir
den Tipp gegeben hat, mal auf die Titelliste der 30 bestverkauften
Taschenbücher zu achten. Denn in der Tat, nicht ein einziger Fantasyroman ist
dort zu finden. (Harry Potter, Der Herr der Ringe, das sind somit nur
Ausnahmen.) Was dort zählt, das ist der Krimi und der Liebesroman.

So, das war dann erst einmal ein
Zwischenbericht, bleibt ja noch gut etwas über einen Monat, bis zum
29September, bis die Aktion ausläuft. Vielleicht sieht es dann ja alles ganz
anders aus 😉

Was mich natürlich sofort zu dem
Punkt des Gewinnspiels bringt. Ehrlich Leute, ich hätte nicht gedacht, dass die
Frage so schwer ist. Etwas mehr Antworten bitte. Wäre ja peinlich, wenn ich auf
einem der Preise sitzen bleibe. Noch schlimmer nur, meinen Anthony irgendwann
im Drogeriemarkt in der Bücherkiste für 1,99 zu finden, unter all den anderen
so genannten Remittenden. (Was für eine Horrorvorstellung!!!)

Ach ja, unter den bereits
eingegangen Lösungen, fand sich eine nett gemeinte Aufforderung, doch auch all die
Zwischenbände möglichst bald zu veröffentlichen. Was mich gefreut hat, nicht
nur weil sie aufzeigt, dass das Interesse an Anthony und seinem unglaublichen
Leben sich weit über das erstreckt, was ich bisher zu Papier bringen konnte,
sonder auch, weil ich dazu schon lange etwas schreiben wollte. Ist es ja nicht
die erste Aufforderung. Wobei allerdings meine Antwort für die Interessierten
wohl erst einmal etwas enttäuschen sein wird. Denn so gern ich es würde, es
fehlt mir ganz einfach die Zeit. Ist eine Überarbeitung hier ja fast in jedem
Fall mit dem Schreiben eines gänzlich neuen Buches gleichzusetzen. (Jeweils 1 Jahr Dauer,mindestens.) Zudem ja jetzt erst einmal der Hauptstrang mit dem
sechsten Band: „Anthony und das große Abenteuer“ , zu einem Ende gebracht
werden wird. Der ein wahres „Monster“ wird. (Dauer hier: 2 bis 4 Jahre.) Ist er
doch mindestens so dick wie zwei, wenn nicht sogar drei, der vorangegangenen
Bände. Und dann muss ich ja auch noch, eben wegen dem ausbleibenden Erfolg,
zeitgleich mit dem Schreiben des sechsten Bandes der erste Band ins Englische
übersetzt werden. (Wieder mindestens 1 Jahr.) Vielleicht wird er ja dort ein
Erfolg. Diesbezüglich hätte ich auch ein wenig Hoffnung 😉 Schon allein
deshalb, würde ich doch all die Fehler vermeiden, die ich auf dem deutschen
Markt gemacht habe. Und glaubt mir Leute, die waren reichlich. Nein, ich bin
alles andere als ein guter Geschäftsmann, aber ich habe dazugelernt.

Wobei ich mich aber ehrlich
gesagt nicht um dieses Extrajahr an Mühen bewerbe. Wenn es sich vermeiden
lässt, dann bin ich der Erste, der ruft: Ja!

Und schon darum bitte ich alle
Freunde von Anthony, die das noch nicht gemacht haben, in allen Ecken des
Reiches mit lauten Worten zu bewerben
😉 Oder auch nur auf Amazon ihn zu bewerten. Denn nicht umsonst habe ich das
zweite Buch des fünften Bandes eben all denen gewidmet, die das tun. Manchmal
kann es nämlich nur eine Bewertung sein, die den Unterschied ausmacht. Ob
positiv oder negativ. Ist doch eine jede für sich wie der berühmte Schlag des
Schmetterlingsflügel, der letztendlich vielleicht den Orkan gebiert.

Oder wie wäre es mit der
Geschichte: Ein Buch wurde gekauft, verloren im Park auf der Bank, dann aber
wiedergefunden von einem Fremden, der zufälligerweise der Literaturkritiker
einer großen Tageszeitungen ist und der sich von da an einer der treuesten
Freunde von Anthony nennt. (Alles ist möglich.) Denn auch wenn der, der das
Buch verloren hat, deswegen sehr traurig sein wird, so ist er aber vielleicht
eben doch der, der alles ausgelöst hat. Ich wäre ihm so unendlich dankbar 😉

Aber auch Anthony. Grüße
natürlich auch von ihm und den anderen, Francis