Franus war brav und hat ein paar Überstunden gemacht, sodass
das neue Cover für die E-Book-Ausgabe des ersten Bandes steht: „Anthony und der
goldene Zeigefinger“ Wobei er den Spagat
versucht hat (fast schon die Quadratur des Kreises), ein Bild abzuliefern, das
im Kleinen wirkt, aber auch im Großen noch zu betrachten ist. Vom ästhetischen
Blickwinkel betrachtet. (Glaubt mir Leute, das ist verdammt schwer. Alles
braucht sein Format.) Denn für die Werbekampagne, braucht es ein Bild, das auch
auf einem Smartfon noch gut zu erkennen ist.

Deswegen auch die Erd-Shuttle so groß und das Steuerrad in
Crom/Stahl-Optik. Natürlich wäre eines aus Holz viel romantischer und auch
treffender, doch auf die Winzigkeit von 2 auf drei Zentimeter dann nicht mehr als
ein solches zu identifizieren. Auch sind die Proportionen Schrift und Anthony
in seinem Erd-Shuttle stehend nicht optimal, wenn man das Bild 20 auf dreißig
Zentimeter betrachtet (der goldene Schnitt), aber nur so eben wieder auf dem
Smartphon zu erkennen. Kurzum, es ist ein einziger Kompromiss. Dafür aber, so denke
ich, ist es ganz wohl geraten. Denn es geht ja darum, was fühlt jemand, der Anthony nicht kennt, wenn er
das Bild betrachtet, und zwar in den ersten zwei Sekunden, in denen er es
betrachtet. Animiert es ihn zum Kauf? Denn das ist ja die Absicht von Werbung.

Was ich jetzt bitte nicht missverstanden haben möchte, dass
es mir nur darum geht, Bücher zu verkloppen. (Wenn ja, hätte ich in den letzten
fünf Jahren, vor allem in den ganz brotlosen Minuten, ganz anders gehandelt.) Und
ich den arglosen Betrachter über den Tisch ziehen will. Denn der Inhalt stimmt
ja mit dem gezeigten Bild überein. Und letztendlich bin ich ja von der Geschichte
und ihrer Bedeutung für die Menschheit überzeugt, 😉 Sonst würde ich sie ja
nicht für alle anbieten. So viel Ehre und Gewissen darf man mir ruhig
zusprechen, auch wenn ich nicht bei jeder roten Ampel stehen bleibe. Zudem es
mir eher darum geht, wirkliche Freunde für Anthony zu finden. Mir ist nicht geholfen,
jemanden schnell mal nen Euro aus der Tasche zu zaubern, der mir dann im Geiste
den Hintern versohlen will. Jemand der die ganze Geschichte verfolgt, ist mir
da schon viel lieber. (Wäre insgesamt ja ein Mittagessen 😉 Mit Getränk. Was
Amazon mit der anderen Hälfte macht, weiß ich nicht 😉 )

Natürlich wird nicht jeder, der dieses Buch kauft, davon
überzeugt sein (nicht nur wegen der Geschmäcker, sondern vor allem wegen der
Erwartungen), aber es wird immer welche geben, die die Seele dahinter spüren.
Denn man kann viel über mich als Literaten sagen, wie beschränkt ich mich in
meinen Möglichkeiten doch gebe, aber dass Anthony, und zwar ein jeder Band,
keine Seele besitzt, das kann nicht mal der böseste aller Kritiker behaupten.

Der weitere Plan ist nun der, für die anderen E-Books Cover
zu entwerfen. Wobei ich da nichts dagegen hätte, wenn Franus eines entwirft,
das dann vielleicht nur noch farblich variiert. Es sind ja noch acht Stück und
die Zeit wird nun etwas knapp. Für jedes nur noch 2-3 Tage.

Zum Glück volle Tage, da das erste Buch des 5ten Bandes:
Anthony und der falsche Auserwählte (Hier noch einmal: Und eben nicht „Anthony
und der falsche Erlöser“ wie der Arbeitstitel einst war, der nun doch endgültig
verworfen wurde), wenn kleine Roboter schummeln, bereits komplett durchkorrigiert
und bereits bei den entsprechenden Portalen uploaded wurde. Ich also nur noch
den Knopf Und jetzt veröffentlichen
drücken müsste.

Melde mich in nächster Zeit wieder häufiger, denn jetzt wird
es langsam ernst und es entscheidet sich, ob Anthony nicht doch auch ein
deutschsprachiges Publikum findet. Wäre mir ganz Recht, denn mein Englisch
uptobrushen, das ist etwas, was mit so unendlich viel Mühe verbunden ist, dass
ich es gerne vermeiden möchte. Ich bin nicht faul, das nicht, aber inzwischen
in einem Alter, in dem es mir manchmal reicht, eine Stunde lang nur aus dem
Fenster zu schauen und den Regenwolken bei ihren Tanz zuzuschauen. Mehr brache
ich nicht, um glücklich zu sein. Grüße auch von den anderen, Francis