Eigentlich soll man den ersten Post eines Jahres nicht mit
Blabla füllen. Doch leider hat sich nicht viel Aufregendes getan. Außer
vielleicht, dass ich gerade meine Steuererklärung abgegeben habe.

Selbstverständlich alles darin ordnungsgemäß, denn wie sagt
Raptonom Waltonom im zweiten Buch des zweiten Bandes so schön: Erwecke niemals
Verdacht auf einem Amt. Denn die Teufel, die dort geweckt, die beißen sofort in
deinen Hintern und lassen nie mehr los. Zum Glück habe ich nicht viel Zeit
dafür gebraucht. Ein kleiner Vorteil, wenn die Einnahmen überschaubar sind.

Na ja, zum Glück bin ich darauf nicht angewiesen, denn ein
solch erfolgreicher Schriftsteller wie ich, der lebt natürlich in einem Schloss
und findet jeden Morgen in seinem Briefkasten 5 Goldstücke. Das habe ich mir
aber auch verdient.

Ach ja, und dann habe ich mich noch, was mich allerdings
fast zwei volle Tage gekostet hat, für den Indie Autor Preis 2016 beworben.
Musste ich doch dafür ein Exposé erstellen. Aber was tut man nicht alles, wenn
3000.- Euro locken 😉

Habe mir natürlich sogleich im Quellekatalog einen neuen
Wohnzimmerschrank bestellt. Modell: Bielefeld. Denn auch das habe ich mir
verdient.

Ist natürlich Unsinn, denn da Anthony so gar nicht in das
sonst übliche Klischee eines Fantasyromans passt, ist nicht davon auszugehen,
dass er gewinnt. Vielmehr ist es vielleicht eine Möglichkeit, endlich auf jemand
zu stoßen, der das Potenzial erkennt, das darin steckt, und der auch was zu
sagen hat. Es ist immerhin eine fünfköpfige Jury, die die Entscheidung fällt.
Und ich hoffe doch, dass da wenigstens eine(r) das Exposé liest. (Das ich hier
nicht einstelle, da ja darin das ganze Buch auf nur drei Seiten komprimiert
wurde. Und alles wird verraten.) Nicht nur irgendein Lehrling, der es schon in
der Vorauswahl rauskippt, weil ihm der Sprachstil nicht gefällt.

Wobei ich nur hoffen kann, dass es nicht der Juror aus dem
Mainstreamverlag ist. Denn auch wenn wir alle wissen, dass Anthony eine prima
Filmvorlage ist, so sind diese Menschen zumeist nur an dem interessiert, was
sich ohne viel Aufwand an jeden verkaufen lässt. Anthony allerdings bedarf der
Pflege und eines guten Marketingkonzepts. Dann aber kann er viele satt machen. Vielleicht
aber tue ich ihm oder ihr auch unrecht. Und er kippt das Buch nur deswegen raus,
weil ihm der Sprachstil nicht gefällt.

Ansonsten, so ein Exposé zu erstellen, das war ohnehin
einmal an der Zeit. Leider klingt das so nach Schule und das zu Recht, sodass
ich es so viele Jahre vor mir hergeschoben habe. Denn Möglichkeiten, in denen
man ein solches brauchen kann, gibt es viele.

So, das war es, bis zum nächsten Mal.

Grüße, wie immer, auch von den anderen