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Anthony Noll's Blog Nummer Elf

Über den Blog / About the blog

Hier geht es um alles,
was die Abenteuer des kleinen Zauberers betrifft.
Im Hier und natürlich vor allem: im Drüben!
Eine Seite für seine Freunde und die, die es vielleicht irgendwann werden.  

(Here you can find on the category english all news about the little wizard and his firends.)
www.Anthony-Noll.de


Anthony's Facebook Seite (german)

Anthony's Facebook side (english)

Seite des Autors im Intenet (author's side on the internet): http://www.francislinz.com/

Ein offener Brief, warum Anthony Noll nicht als Gegenentwurf zu Harry Potter zu verstehen ist oder gar als Ansinnen, Frau Rowling einen erhobenen Zeigefinger zu zeigen, bezüglich ihrer getätigten Aussagen über Transsexualität und wann eine Frau eine Frau ist.

Allerlei und Neuigkeiten x -> 2020 Posted on So, September 05, 2021 12:23:38

Hallo, da ich nun zweimal darauf angesprochen worden bin, was bei meiner „Leserschar“ (oder spricht man in diesem Fall lieber von versprengtem Häufchen 😉) doch einen großen Prozentsatz ausmacht, möchte ich etwas richtigstellen: Nein, Anthony Noll ist nicht als Gegenentwurf zu Harry Potter zu verstehen oder gar als Ansinnen, Frau Rowling einen erhobenen Zeigefinger zu zeigen, bezüglich ihrer getätigten Aussagen über Transsexualität und wann eine Frau eine Frau ist. (Wovon ich übrigens erst von diesen zwei Lesern erfahren habe.) Das ist mir wichtig, müssen doch manche Feuer schnell gelöscht werden, sonst brennt die ganze Hütte ab. Denn auch wenn die Fragen mit großem Lob verwoben waren, das ich genoss, zweifelsohne, so meine ich doch auch einen leichten Vorwurf betreffs Förderung der Verkaufszahlen herausgehört zu haben. Das aber wird mir nicht gerecht. Aus vielen Gründen. Zum einen, wenn man denn um die Verkaufszahlen weiß, wird schnell klar, dass niemand das so wenig im Griff hat wie ich. Und zum anderen, das Zerwürfnis von Frau Rowling mit der Queer-Gemeinde hat sich ja erst in den letzten Jahren verschärft, ich aber habe meinen Anthony schon 2010 begonnen. Immer mit diesem Ende im Blick. Was ich schon deswegen brauchte, nicht damit ich wahnsinnig werde. Und Drittens, was noch viel entscheidender ist, so billig prostituiere ich mich nicht.   

Außerdem, wie komme ich dazu, Frau Rowling den erhobenen Zeigefinger zu zeigen? Sie hat zweifelsohne eines der besten Kinderbücher geschrieben hat, das man auch heute noch lesen kann und soll, auch wenn man womöglich nicht mit allen Facetten ihres Charakters übereinstimmt. Nicht zu vergessen, dass ich ja eindeutig kein solches hingekriegt habe, wie ursprünglich geplant, schon der Sprache wegen, derer ich mich bediene, was einen Grund für Animositäten schon von Haus aus ausschließt. (Man muss das Werk immer frei vom Autor betrachten. Bitte auch in meinem Fall. Wir Schreiberlinge haben nur die Gabe, Seiten mit Leben zu füllen. Wie wir es machen, keiner weiß es. Allerdings ist ein Schreiben ohne Moral die Tinte nicht wert. Was den Kreis derer, die sich so nennen dürfen, natürlich erheblich einschränkt.)

Kurzum, Anthony Noll ist kein Queer-Book, sondern Fantasy. Mehr davon ist kaum vorstellbar. Ist es doch spannendes und unterhaltsames Kopfkino wie es, zumindest in Sequenzen, so noch nicht gedreht wurde. (Ja, ich gebe es zu, ein wenig Handwerk muss auch sein, nicht damit der Leser schon nach 30 Seiten das Buch zur Seite legt. Die ganze schöne Moral wäre ja vergebens. 😉 Die, und hier kommen wir wieder zum erhobenen Zeigefinger, nie zu einem solchen werden darf. Das mag der Leser nämlich nicht und das gehört sich auch nicht für einen guten Autor. Das wahre Botschaft muss immer hinter der vordergründigen liegen. Was mir, obwohl ich mich ja für solch einen guten Autor halte, vielleicht aber nicht immer ganz gelungen ist. (Auch wenn ich Leute kenne, die alle Bände gelesen haben, 6 oder 8, musste der letzte ja wegen dem Umfang in drei Unterbände aufgeteilt werden, die jede Menge Spaß hatten und kein bisschen von dieser Moral gespürt haben. 😉 Na, entweder tut es dann im Unterbewusstsein sein Werk, oder ich bin einfach nur zu kritisch mit mir selbst.)

Aber natürlich es mich freut, wenn Anthony auch als Queer-Buch aufgefasst werden kann. Es war mir nämlich schon immer ein Anliegen, dass man es sich mit dem Zuordnen der Geschlechter nicht so einfach machen kann. Obwohl ich ein weißer, heterosexueller, auf der Nordhalbkugel lebender Mann über 50 bin. Ja, auch hier ist das schnelle Vorurteil nicht richtig. Aber wann ist es das schon? (Wobei ich sofort bitte meine Formulierung, Queer-Book, zu entschuldigen, woran man aber erkennt, dass ich in der Materie nicht wirklich zuhause bin.) Auch wenn sich Anthony ja eigentlich an alle richtet. Zumindest an die, die auch ohne Gewaltorgien Spaß am Lesen finden und es sich eben nicht so einfach machen, mit dem Zuordnen der Geschlechter. Nein, wir sollten nicht auf die herabschauen, die vermeintlich anders sind, schon deswegen, weil in deren Augen sind wir die, die anders sind. Kein Wunder, ist doch jeder einzigartig. Und wenn der LIEBE GOTT keinen Spaß am Experimentieren hätte, dann hätte er es doch unterlassen, oder? (Und diesen leicht erhobenen Zeigefinger erlaube ich mir, auch wenn es ein guter Autor ja nicht macht. 😉Denn Anthony ist ja der beste Beweis dafür, dass zum Menschsein mehr gehört, als nur dem Bettler nicht in den Hut zu spucken.)

Grüße auch von ihm und den anderen.

p.s.: Man merkt, ich bin im Urlaub. Kann aber irgendwie vom Schreiben nicht lassen. Ich glaube, ich muss das demnächst wieder in die altbekannten Bahnen lenken. Denn über zehn Jahre nur für die Schublade zu schreiben hat mir nichtsdestotrotz viel Freude gebracht. Nein, ich will das gar nicht bestreiten. Zumal ein Ende herausgekommen ist, mit dem ich rundum zufrieden bin. Obwohl ich mich natürlich nicht wehre, wenn nun eben diese bereits erwähnten Verkaufszahlen mal endlich in die Höhe schnellen würden. Und zwar so richtig! Erhöht das ja die Wahrscheinlichkeit, dass eine Seele dazukommt, die mir sagt, dass dieses Buch ihr geholfen hat ihren Weg zu gehen. Ihre Einzigartigkeit zu erkennen, aber auch dass sie ohne an die anderen nichts ist. Das wäre mir das mehr wert als Millionen. (Nur scheinbar ein Paradoxon.)   



Urlaub

Allerlei und Neuigkeiten x -> 2020 Posted on Do, September 02, 2021 11:22:21

Es gibt sogar Neuigkeiten. Nicht weltbewegend, aber immerhin. Ich tue mich ja immer sonst so schwer, etwas zu berichten, was eigentlich nicht des Berichtens wert. Und ich will ja nicht fotografieren, was ich heute gegessen habe. Nicht dass ich mir nicht Mühe gebe, das Gemüse und das Obst nicht außen vor zu lassen und auch immer die fair getradete Biobananen kaufe, aber ich wüsste nicht, wie ich das in Zusammenhang mit Anthony bringen soll. Außer vielleicht, dass für ihn wie mich eigentlich etwas ist, das man eben tun muss, um nicht zu verhungern. Was nicht heißt, dass wir beide zur Magersucht neigen. Im Gegenteil, ein kleiner Rettungsgürtel ist immer gut für Notzeiten. Und fettig, schlonzig, süß, und pampig weiß auch unsere Gaumen zu erfreuen, aber die paar Sekunden, die es braucht bis das Zeug den Schlund hinab seiner wahren Bestimmung zugeführt wurde, ist es nicht wert, den Herd darauf zu untersuchen, ob der Schalter auch andere Stufen zeigt als Vollgas. Und sich ernsthaft die Frage zu stellen: Wieso etwas in zwei Töpfen warm zu machen, das bequem auch in einem Platz findet?

Aber ich schweife ab. Ich wollte ja berichten, dass die deutsche Version noch einmal überprüft wurde, ob jedes Komma da steht, wohin es die Regel ihr befiehlt. So ist es. Und wenn jemand eines findet, dass sich unbeaufsichtigt sich zwei Zeilen einfach so an einen Platz geschlichen hat, den ich so nie befohlen, zumindest nicht bewusst, so sage mir doch bitte nicht Bescheid. Ich bin zu 99,99% zufrieden, das muss reichen auch mich zu einem glücklichen Menschen zu machen.

Wieso das jetzt so schnell ging, wollte ich doch parallel mit der Übersetzung ins Englische die Deutsche überprüfen, ist schnell erklärt. (Was für die Gründlichkeit vielleicht besser gewesen wäre und aus den 99,99% 99,99999999% gemacht hätte. Aber die paar Promille, das weht mir nicht eine Luftsichel mehr durchs Gedärm. Oder wie man so auf Neudeutsch sagt.) Aber das würde Jahre brauchen. Also habe ich lieber das eine abgeschlossen, sonst hätte der Wahnsinn mich in sein sanftes Tuch gehüllt. Schmusedecke, die er doch so oft sein will. Nichtsdestotrotz alles unter sich erstickend. So aber kann ich ohne Zeitdruck das Englische abarbeiten. Nach der Devise, es braucht so lange wie es eben braucht.

Natürlich spar ich mir das ein, wenn es mir vorher gelingt, auf dem deutschen Markt den großen Durchbruch zu schaffen und sich die Verlage sich darum reißen, mir meine monatlichen Pfründe zukommen zu lassen. Was aber, in aller Ehrlichkeit, sehr unwahrscheinlich als reales Geschehen ist. Beschönigend. Nicht weil das Werk schlecht, man kennt ja Meinung dazu inzwischen zur Genüge, es gibt nichts Vergleichbares, sondern weil das Klientel, an die das Werk sich richtet, mit diesem zu einer unvergesslichen Bekanntschaft zu vereinen verdammt schwer ist. Obwohl das Klientel so riesig ist. Aber viele darunter sind abgeschreckt vom Mantel des Kinderbuches, der dem Werk ganz unbewusst von so vielen im Geiste übergeworfen wird (an manchen Stellen völlig zurecht), und vor allem vom Laible Fantasy. Glaubt ja nur der eingeschworene Harry Potter Fan, Dune, Herr der Ringe und was in der Richtung sonst noch so alles gibt, es gibt nichts anderes. Doch, leider ist dem nicht so. Ich denke, der Markt der Bücher wird zur Hälfte von Kochbüchern und Krimis abgedeckt. Und wenn das nicht reicht, dann nehmen wir halt noch die Ratgeber dazu sagen, die befehlen, was wir tun müssen um schlank zu werden und trotzdem jeden Morgen nach dem großen Geschäft goldene Dukaten in der weißen Schüssel zu finden. Welche Freude, weil ja nur das unser Glück bedeutet.

Und das es verdammt schwer ist, wird aufs Neue bewiesen, weil ich ja auf Amazon gerade Werbung mache für die E-BOOKs, für eben diese Golddukaten, als ob Herr Bezos nicht schon genug hat (aber kein Neid, ich möchte dieses Leben nicht führen), und die Resonanz ist gleich Null. Obwohl die Preise ermäßigt wurden. Eben aus den genannten Gründen, aber natürlich auch wegen der Fehler, die ich begangen habe und weiterhin begehe. Was heißt hier auch, zum Hauptteil wegen all der Fehler. Die ich dann im Englischen nicht machen werde.

Eigentlich wollte ich jetzt noch mehr schreiben, aber da ich eigentlich gerade ärztlich verordneten Urlaub mache, lass ich es dabei und melde mich vielleicht früher wieder. Grüße auch von den anderen.  



Zwischenbericht

Allerlei und Neuigkeiten x -> 2020 Posted on Mo, August 09, 2021 11:54:10

Ich mache mal einen kleinen Zwischenbericht. Habe ja auch wenig Zeit, habe ja den Wahnsinn gebremst, wenn auch nicht gestoppt. Wollte ja eigentlich alles ins Englische übersetzen und zeitgleich das deutsche Werk noch ein letztes Mal überarbeiten. Das aber dauert so lang, dass vor Ablauf des nächsten Jahres kein Ende zu sehen ist, wenngleich ich flott vorankomme. Was paradox klingt, aber Angesichts des Umfangs nicht verwunderlich ist. Schaffe pro Tag 10 Seiten bei 12 Stunden Arbeit. (Und auch nur, weil ich ja das ganze Werk schon einmal grob übersetzt habe.) Dass solch ein Pensum nicht auf ewig fortsetzbar ist, ist klar. (Sogar mir, der immer ein wenig zu spät checkt, dass er seine Grenzen schon lange überschritten hat.) Ende des Monats bin ich mit Band 3 fertig. Und zwar so weit, dass es vielleicht nur noch 2 Mal Feinschliff braucht. (Wofür man aber mal locker ein halbes Jahr bei 3500 Seiten veranschlagen darf.) Das heißt, gut 1350 Seiten abgearbeitet aber noch immer 2150 vor der Brust. Und weil ja 10 pro Tag so einfach zum umrechnen ist, kann jeder selbst ausrechnen, dass das viel von einem Jahr frisst. Kurzum, lange Rede, kurzer Sinn, ich bringe auch schon mal Band 4, 5 und 6 der deutschen Ausgabe auf Vordermann. Wenngleich es da nicht wirklich hinzuzufügen gibt. Im Gegenteil, ich streiche schon mal gelegentlich ein Füllwort raus, auch wenn ich ansonsten nichts gegen Füllwörter habe. Der Leser bekommt also in Zukunft weniger Quantität für den selben Preis. 😉 Wenngleich sich dadurch die Qualität steigern lässt. Dann aber bin ich zu 99,99% zufrieden. (Den Rest kann dann der Verlag verbessern, der die Rechte dann irgendwann kauft.) Handwerklich wie inhaltlich zufrieden. Auch wenn ich weiß, dass es sicher den ein oder anderen gibt, der mir auf den letzten Band nur 1 Punkt geben wird, ganz einfach, weil ich nicht das geschrieben habe, was er oder sie erwartet hat. (Dabei vergisst, dass er vorher viel Freude hatte.) Das nehme ich mit Gleichmut hin. Das ist halt so in Zeiten des Internets. Zumal ich mir nichts vorzuwerfen habe, das war so geplant und das wurde so durchgezogen. Und ich bin nur erstaunt, wie gut es mir gelungen ist. (Das darf ich auch mal sagen, denn wenn einer mein härtester Kritiker war, dann ich. Spreche ich doch immer davon, dass es etwas zu verbessern gibt. Verdammt noch mal, auch aus dem Zauberberg, der Blendung, Harry Potter, Dune, Herr der Ringe, und wie sie alle heißen, könnte man noch was rauskitzeln, oder straffen. Wer nicht unter uns hat auch da mal 5 Seiten gelesen, die er noch mal lesen musste, weil er sie gar nicht gelesen hat, weil jetzt noch so spannend.) Wenn es also im Deutschen nichts mehr von meiner Seite zu kritteln gibt, was wahrscheinlich Ende nächsten Monats sein wird, werde ich die Bände erst einmal verbilligt abgeben, denn nur so sind neue Fans zu generieren. Und dann auch nur sehr langsam. Natürlich tut es mir um die leid, die den vollen Betrag gezahlt haben, aber das sind die Bücher nun einmal wert. Ich hatte nie Schwierigkeiten damit, schon allein, weil ein Buch immer noch weniger als eine Schachtel Zigaretten kostet, geschweige denn eine Kinokarte, aber weitaus länger anhält. Und was auch ein Argument ist, was ich ungern zugebe, aber was echt so ist, ich wollte eigentlich nie so viele Leser solange das Buch eben nicht bei diesen 99,99% Prozent ist. Immer die Angst davor, ausgelacht zu werden. Wegen all der Fehler. (Was heißt, dass sich nicht vielleicht doch noch einer versteckt, aber bei über 3500 Seiten dürfen es ja sogar drei sein, um die 99,99 Prozent nicht zu knacken. 😉 Und damit meine ich natürlich nicht lächerliche Kommafehler oder ein vergessenes N. Wer das krummnimmt, da antworte ich auf neudeutsch: Darauf …) Also dann bis Ende nächsten Monats. Ich hoffe, ich halte durch. Ich gehe auf dem Zahnfleisch. (Interessantes Sprichwort, auch wenn man es sich bildlich kaum vorstellen kann. Was ist damit gemeint?) Grüße auch von den anderen.     



Zweiter Schritt abgehakt

Allerlei und Neuigkeiten x -> 2020 Posted on Sa, Juni 26, 2021 18:17:41

So, heute habe ich mal Urlaub gemacht. Für meine Verhältnisse. Das heißt, ich habe dem großen Projekt Anthony nur 3 Stunden gewidmet. Und auch nur, weil es mit der Übersetzung ganz gut vorangeht. Es kann sich nur noch um Jahre handeln. 😉 Erster und zweiter Band stehen zu 90 Prozent. Aber wie man weiß, sind die letzten Meter die schwersten. Doch darüber mach ich mir keinen Kopf. Es geht zu flott wie es eben geht. Sonst würde ich dem Wahnsinn ein Opfer werden, oder diesem niemals entfliehen. Kommt immer darauf an, wenn man fragt. Für die deutschen Leser viel wichtiger aber ist, dass das auch ihnen zugutekommt. Denn ich übersetze ja immer ein Kapitel nach dem anderen. Obwohl, das so zu sagen stimmt nicht genau, denn übersetzt ist der Text ja schon. Ich feile nur daran herum, bis er in meinen Ohren passt und auch die Gesetze der Grammatik nicht verletzt. Und wenn man sich so ein Kapitel lang nur mit der englischen Sprache auseinandergesetzt hat, was nach Seitenanzahl ein oder zwei Tage dauert, oder auch drei, dann geht man mit viel strengeren Maßstäben an das deutsche Original heran. Es ist fast wie neu. Und das ist gut, weil einem da so all die Kleinigkeiten auffallen, die man runder machen kann. Oder die einfach auch nur redundant sind. Es soll ja auf beiden Gleisen gleich zügig mit dem lesen vorangehen. Denn man wird es nicht glauben, selbst ich habe den Anspruch, Pageturner zu kreieren. Was man kann, indem alles kleinschnippelt, oder indem man dem Ganzen die Aufmerksamkeit schenkt, die es verdient. Was mir die Sache zum Glück vereinfacht, das ist, dass egal an welchem Buch ich gerade arbeite, immer der Meinung bin, es ist das Beste der ganzen Reihe. So wie jetzt der zweite Band, den ich einst für den schwächsten hielt. Was für ein Unsinn! Ich muss nur daran erinnern als Raptonom Waltonom sich als Raptonom Waltonom zu erkennen gibt, oder als Bats scheinbar durch einen Teich von Rosen schwimmt. Von den Raben und der Schnecke Plamonia gar nicht erst zu reden. Und ich will auch Frull nicht vergessen. Und ich freue mich schon auf den nächsten Band.
So, ich mache heute mal früher Schluss. Ist ja nur ein Zwischenbericht. Alles Gute auch von Anthony und den anderen, es wird sich alles zum Guten wenden. Seitdem ich das Ende niedergeschrieben habe, ist so eine Ruhe in mir, die Welt kann an diesem Buch nicht vorbeigehen. Zumindest nicht die Guten darin. Aber die waren ja schon immer mehr als die anderen. Nur lärmen sie halt nicht so rum.
p.s.: da die E-books nur bei Amazon zu erhalten sind, sollte jeder Band sich 1,2, und 6,7 und 8 (die ja eigentlich zusammengefasst der letzte Band sind) neu draufspielen auf seinen Kindle, denn ich habe, da ja Urlaub ist, die Zeit genutzt, sie auf dem Server auf den neuesten Stand zu bringen. Keine Angst, es steht nicht Neues drin, nur kleine Fehler wurden korrigiert. Die beim letzten Band manchmal vielleicht sogar größere waren. (Aber was soll ich machen, wenn sie das Korrekturprogramm durchwinkt und ich das Buch vor lauter Buchstaben nicht sehe.) Die Printausgaben, das würde zu weit führen. Außerdem bin ich immer der Meinung, wer sie mit Fehlern kauft, hat die Geschichte immerhin als einer der ersten im Herzen, und zugleich ist es eine gute Geldanlage. Ich erinnere nur, dass die Erstauflagen von Harry Potter nicht gerade billig sind. 😉 (Ich sage das nur, weil einmal jemand gesagt hat, Anthony Noll wäre Harry Potter für die wirklich Erwachsenen. Und ich werte das mal als Kompliment.)



Ist nicht so, dass ich nicht fleißig bin.

Allerlei und Neuigkeiten x -> 2020 Posted on Di, Juni 01, 2021 14:14:28

Ich bin schon geschimpft worden, dass ich so lange nichts habe hören lassen. Aber was soll ich tun, was die Geschichte von Anthony in deutscher Sprache anbetrifft, gibt es momentan nichts von Belang zu vermelden. Und auch wenn es Leute im Internet gibt, die Fotos von hübsch dekorierten Tellern posten, von dem, was sie heute noch essen, so wäre es in meinem Fall sicher nur eine Beleidigung für das Auge. Fischstäbchen in der Pfanne lassen sich nun einmal nur schwer aufpeppen. Und da reißt es der Schuss Ketchup auch nicht raus. Und das wäre dann auch noch ein Highlight. Denn jeden Tag kann sich der arme Künstler das gar nicht leisten. 😉

Obwohl, es gibt auch Fortschritte für die deutsche Ausgabe. Allerdings sind die marginal und werden sich erst in Monaten zu erkennen geben. Denn mit der Übersetzung ins Englische fallen mir natürliche auch Fehler im deutschen Originaltext auf. Denn wenn Anthony mit hoter Stimme spricht dann ist man zwar versucht im ersten Moment über das dumme Übersetzungsprogramm zu lachen, allerdings nur so lange, bis einem auffällt, auf welcher Seite des Keyboards der wirkliche Dummkopf sitzt. Denn heiser ist nun mal nicht heißer. Ein Fehler, denn ich sogar zweimal begangen habe. Es ist so wie mit riesig, das muss ich mich auch immer zusammenreißen, nicht rießig zu schreiben. Ich vermute, weil zu riesig nun einmal laut meinem Hirn ein großes S gehört. Und wenn man heiser mit ß schreiben würde, dann käme das meiner Meinung nach lautmalerisch auch viel besser rüber.

Ich habe die verbesserten Fehler allerdings noch nicht in den erhältlichen Ausgaben korrigiert. Ehrlich gesagt, der Faulheit wegen. Denn ich habe zwar das komplette Buch, über 1.100.000 Wörter, jetzt erst einmal grob übersetzt, wofür man mich gerne loben darf (was für eine Arbeit, jeden Tag mindestens 6 Stunden, manchmal auch gerne 14, kein Wochenende, kein Urlaub, keine Feiertage), aber damit ist ja nicht getan. Habe ich mir doch für den ersten Feinschliff vorgenommen, und tue es auch, parallel von Anfang an, auch die deutsche Ausgabe noch einmal ein letztes Mal durchzuchecken. Dann aber ist Schluss. (Es ist gut so wie es ist, und eigentlich eine Arbeit, die nur dem Perfektionisten in mir den Goldstaub in den Nabel pustet.) Wenngleich ich zugebe, dass der letzte Band, also Buch 6,7 und 8 tatsächlich so viele Fehler hatten, dass sie eigentlich sofort verbessert werden sollten. Andererseits, man kann es lesen, und die, die es getan haben, können zumindest sagen, ich wusste schon immer, es wird ein Welterfolg, wenn es dann dieser Welterfolg ist. 😉 Nicht wie bei Harry Potter, wo es alle natürlich auch sofort gewusst hätten. …. (Sorry für die kleine Pause, ich musste nur gerade furchtbar lachen.) … Denn wenn ich von vielen Fehlern spreche, rede ich im Höchstfall von 100. Es sind wahrscheinlich nur 50, denn ein fehlendes Komma ist zwar ein Fehler, aber nur selten von der Güte, dass er das Lesevergnügen trübt. Was viel klingt, aber auf 1000 Seiten verzeihlich ist. Denn für die, die es noch nicht wissen, dass hier ist ein Ein-Mann-Betrieb. Und dafür ist es ganz ordentlich. (Ja, man darf mich gerne noch einmal loben. 😉) Und der Schluss entschuldigt sowieso alles.

Kurzum, den ersten Band habe ich inzwischen auch im Englischen noch einmal feingeschliffen. Bin jetzt am zweiten. Und wenn ich alle durchhabe, was meinetwegen auch ein Jahr dauern darf, ich mache mir da keinen Stress, Hauptsache gut, dann werden die deutschen Ausgaben auf den neuesten Stand gebracht. Ich weise natürlich darauf hin. Es kann natürlich auch schneller gehen. Aber ich will keine Erwartungen wecken, die ich nicht erfüllen kann. Und dann kann ja jeder, sich die Ausgabe noch einmal auf seinen Kindle oder was auch immer herunterladen. Dann werde ich der ganzen englischen Ausgabe den letzten Schliff geben und eben weltberühmt werden. Ach, wie mir davor graut. Gebt mir einfach das Geld, damit er leben kann bis ans Ende seiner Tage. Es muss nicht jeden Tag Fischstäbchen geben, damit er glücklich ist. Er, der kleine Schreiberling in mir.

Grüße natürlich auch von Anthony und den anderen, Francis



Kurzer Zwischenbericht

Allerlei und Neuigkeiten x -> 2020 Posted on Fr, März 26, 2021 09:28:25

Eigentlich gibt es nicht viel Neues zu berichten, wenngleich ich Tag und Nacht arbeite. Und das ist nicht übertrieben, gehe nämlich wie ein Rentner um 8 Uhr ins Bett, und fange dann frohgemut manchmal schon um drei mein Tagwerk an. Was aber nur daran liegt, dass ich aus bestimmten Gründen meinen Rhythmus etwas nach vorne verschieben musste, die zu erklären hier viel zu weit führen würde. Aber ich gehe ja auch sonst immer artig spätestens um 10 Uhr ins Bett. Das wird dann in spätestens zwei Monaten auch wieder der Fall sein.

Und wieso ich sage, dass es nicht viel Neues gibt, ist deswegen, weil ich ja nur die Bücher ins Englische übersetze. Bin soeben mit Band 5 fertiggeworden, was allerdings nur eine erste grobe Übersetzung ist. Freue mich auf den 6ten, weil der ja auch für mich relativ neu ist. (Die Fehler, die ich dabei im Deutschen entdeckt habe, habe ich aber nicht korrigiert. (Im Englischen natürlich schon.) Denn, wie schon einmal geschrieben, der Band ist gut so wie er ist und ich habe keine Gewissensbisse den Anthony-Fans Geld dafür abzuknüpfen. Ich habe auch schon in Meisterwerken Fehler entdeckt. Und insgesamt waren es nur 5. (Was nicht heißt, dass es mehrere sein können, aber das sind die, die ich entdeckt habe.) Was pro hundert Seiten einer ist, damit kann ich leben. Vielleicht werde ich sie alle noch ein letztes Mal überarbeiten, aber frühestens, wenn im Englischen alles übersetzt ist, eine zweite Korrektur stattgefunden hat, und ich es ruhen lassen muss, um wieder etwas Abstand zu gewinnen. Es handelt sich also um Jahre.)

Das aber ist kurzum der Plan. Wobei ich mich aber selbst an den verrückten Künstler erinnere, der nichts anderes hat als seinen großen Plan. Wir kennen ihn alle aus den Büchern oder aus dem Fernseher. Denn obwohl ja nichts klappt, auch die Werbekampagne nicht, ich gebe nicht auf. Denn ich weiß um die Kraft, die in dem Werk steckt, was mir die Kraft gibt es weiterzuführen. Und ich werde nicht sagen, wenn die anderen endlich auch zu der Meinung gelang sind, ich habe es immer gesagt. Denn das ist mir so Wurst wie sonst nichts. Meine Eitelkeit hat sich schon lange dem Werk untergeordnet. Wie gesagt, ich erinnere mich selbst an den Verrückten. Und das ist gut, denn solange ich das tue, bin ich das nicht, verrückt. 😉 Außerdem, was soll ich sonst tun? Irgendwann begeben wir uns alle in den großen Schlaf, da sollte man die Zeit dazwischen sinnvoll nutzen.

So, das war es vorerst, irgendwann berichte ich mehr vom großen Plan, versprochen.

Grüße auch von den anderen.  



Frohes Neues

Allerlei und Neuigkeiten x -> 2020 Posted on So, Januar 10, 2021 17:57:07

so, die Steuer ist gemacht, das neue Jahr kann beginnen. Ja, ja, selbst so ein kleines Licht wie ich ist nicht davon verschont. Und ich habe ja die letzten zwei Monate wirklich ein paar Bücher verkauft. Wenngleich ich dafür mehr ausgegeben habe, als eingenommen. Aber auch das muss alles ordnungsgemäß beim Finanzamt vermerkt werden.

Zur Erklärung, ich habe es endlich in die Tat umgesetzt, und wirklich professionell Werbung für Anthony geschaltet. Und zwar auf Amazon direkt. Die sogar ein paar Verkäufe zur Folge hatte. (Nicht so wie auf fb, wo der Erfolg immer gleich Null war.)

Was sich jetzt eigentlich ganz leicht anhört, dennoch mit großen Mühen verbunden war. Die noch dazu noch nicht enden. Denn dafür musste ich mir ja erst einmal eine Kreditkarte besorgen. Was ich ja eigentlich immer vermeiden wollte, das reizt nur zu Ausgaben, die ich mir gar nicht leisten kann. (Es heißt ja auch Kreditkarte und nicht Guthabenkarte.) Aber die Werbeabteilung von Amazon akzeptiert nichts anderes, auch wenn geschrieben wird, auch Debitkarten. (Welche ich sogar besitze, aber bei den Eingaben der Nummern gab es nur immer Fehlermeldungen. Und Eingaben ist der richtige Plural, denn ungezählt die Versuche. Und Amazon anschreiben, wie das Problem zu lösen sei, das ist so sinnvoll, wie den Metzger von nebenan zu fragen, was er von veganer Ernährung hält. Alle immer sehr nett und zuvorkommend, keine Frage, aber niemand weiß Bescheid. Bis ich es leid war.)

Womit sich dann aber gleich ein neues Problem ergab, das eben dazu führt, dass die Mühen immer noch nicht enden. Denn für die Kreditkarte musste ich meine Staatsangehörigkeit preisgeben, und die ist nun einmal die der Vereinigten Staaten von Nordamerika. (Und für all die, die glauben, das ist immer nur von Vorteil, besonders wenn es um den alles regierenden Dollar geht, kann ich nur sagen, wer sich mit dem Finanzamt dort anlegen möchte, der soll lieber mit einer Gabel gegen die Sonne kämpfen. Es hat mehr Aussicht auf Erfolg.) Eigentlich kein Geheimnis (auch wenn es schwer war, die letzten vier Jahre stolz zu sein auf diese Abstammung), aber meiner Bank wohl unbekannt. (Mit der Beantragung der Kreditkarte nun eben doch.) Und da die furchtbare Angst hat, dass eben dieses amerikanische Finanzamt ihr hohe Strafen auferlegt, wenn sie nicht artig die Kontodaten amerikanischer Staatsbürger weiterleitet, will die mich jetzt bei diesem Finanzamt mit einer amerikanischen SSN anmelden. Wenngleich ich schon mit einer EIN bei diesem Finanzamt gemeldet bin. (Ich lasse die Abkürzungen hier ganz bewusst im Nebulösen, wer will kann googeln, denn wieso es da Unterschiede gibt, das zu erklären führt einfach zu weit. Nur so viel, wieder so viele Mühen, bis auch dieses Problem aus der Welt ist. Ich diese SSN habe, die eben anscheinend mehr wert ist als eine EIN, die ich aber nie brauchen werde, weil ja eben, wie schon im ersten Absatz bemerkt, es das deutsche Finanzamt ist, das meine ganze Aufmerksamkeit verdient.)

Es sind nicht wirklich viele Bücher, die ich verkauft habe, aber immerhin. Wobei das Interessante ist, dass es alles nur Printausgaben waren. Und das ist wirklich bemerkenswert. Denn egal, wo ich beim Googlen gelandet bin, immer heißt es, die normalen Selfpublisher verkaufen in der Regel E-Books. Im Verhältnis 10 zu 1. Bei mir aber ist es genau umgekehrt. Und die die E-Books, die bei mir „gekauft“ werden, werden geliehen. Liegt wohl daran, dass ich die Werbeaktion Ende November gestartet habe, und da saß das liebe Geld den Leuten etwas lockerer in der Tasche. Denn zwischen 2,99 und 12,99 ist doch ein Unterschied. Und die Printausgabe war ja noch dazu die Illustrierte, die einen Euro teuer ist als die, die man auch im normalen Buchhandel bestellen kann. Die illustrierte Ausgabe, die es nur bei Amazon gibt. Die diesen einen Euro mehr aber allemal wert ist. Und die aufzeigt, wie hilflos wir Selfpublisher eigentlich den anderen Verlagen ausgeliefert sind. Denn die, die das so generös tun, verdienen nicht schlecht. Denn auch wenn alle auf Amazon schimpfen, ich kann mir nicht vorstellen, dass die Produktionskosten bei einem Selfpublisher-Verlag wie zum Beispiel Epubli oder BoD höher sind als dort. Bei Amazon aber kriegt man quasi fürs gleiche Geld das doppelte an Buch. Sprich Format. Und die illustrierte Ausgabe kommt ja eben durch dieses größere Format viel besser zur Geltung. Auch ist sie viel besser zu lesen durch das viel großzügigere Layout. (Kann man übrigens gut auf den Fotos sehen, die ich kurz vor Weihnachten auf fb gepostet habe. Das eine Buch ist eben die illustrierte Ausgabe, das andere eine Ausgabe, die auch im Buchhandel zu bestellen ist. Beide kosten ungefähr das Gleiche. Bei gleicher Seitenzahl. Die illustrierte Ausgabe hat sogar einige mehr.)

Nach Weihnachten sind die Verkaufszahlen aber wieder ziemlich mau. Ob das so bleibt, weiß ich nicht, gehe aber einmal davon aus. Hoffe dafür, dass die, die womöglich Weihnachten mit der illustrierten Ausgabe beschenkt worden sind, sich in die Geschichte verliebt haben und die folgenden Bände auch lesen. Nur deswegen lohnt ja die Werbung, auch wenn sie die ersten Monate nur Kosten bringt. Ob ich diese Hoffnung zurecht trage, die Zeit wird es zeigen.

Aber was soll’s, ob ein Jahr mehr oder weniger, das macht mir auch schon nichts mehr aus. Denn dass sich Anthony letztendlich durchsetzt, da bin ich mir ziemlich sicher. Was ich brauche, das sind nur ein paar Super-Spreader. (Ich hoffe, man darf das Wort trotz Corona 19 immer noch benutzen, denn kein anderes trifft es besser.) Denn war ich früher nur immer der Meinung, dass ich es schaffen könnte, das Ganze zu einem guten Ende zu führe, so bin ich, nachdem ich es eben zu einem guten Ende geführt habe, der Meinung, besser geht es nicht. Nicht mit meinen Mitteln. Es ist das herausgekommen, was mir immer vorgeschwebt ist. Mehr noch, ich habe meine eigenen Erwartungen übertroffen. Und das tue ich nur sehr selten. Meine Erwartungen an mich sind nämlich zumeist unerfüllbar. (Ein Charakterzug, der nur Nachteile bringt, einen aber wenigstens immer an die Grenzen treibt.) Und das mit dem übertroffen, das sage ich, auch wenn ich weiß, dass es furchtbar anmaßend klingt, und es sicher einige gibt, die nach dem Verlassen der letzten Seite, nicht meiner Meinung sind. Wenngleich nicht viele, denn wer so weit vordringt in Antonys Welt und sein Abenteuer, der ist mir zu ewiger Dankbarkeit verpflichtet. 😉

Das heißt natürlich nicht, dass ein Lektor und ein Korrektor, mit ein paar Tropfen ihres Könnens die Geschichte nicht noch süffiger machen könnten. Nur, dass so wie sie ist, es mir keine Scham bereitet, Geld dafür zu verlangen. 😉 Und wie man bei den E-Book-Preisen sieht, auch gern etwas mehr. Zumindest im Vergleich zu anderen Selfpublishern. Die eben so viel E-Books verkaufen, weil ihre Preise so niedrig sind. Dafür aber, da bin ich ganz Snob, bin ich mir zu fein. Ich orientiere mich da eher an den sogenannten etablierten Kollegen, die bei renommierten Verlagen unter Vertrag stehen. Wenngleich ich nicht so dreist bin, für ein E-Book 15.- Euro zu verlangen. Aber mehr als die üblichen 0,99 – 2,99. (Manch Bände haben aber auch an die sechshundert Seiten.) Und das sogar aus mehreren Gründen heraus. Erstens, Anthony ist nicht vergleichbar mit anderen Büchern. Weder mit denen der anderen Selfpublishern (die manchmal gute Ideen haben, doch so oft sprachlich limitiert sind, sorry, so ist es nun einmal), aber auch nicht mit denen der etablierten Kollegen. (Denen es dafür oft an diesen Ideen mangelt.) Was mir immer wieder auffällt, wenn ich durch einen dieser großen Buchläden gehe und mir vorstelle, wo man Anthony einordnen soll. Neben Harry Potter hat er nichts zu suchen, aber auch Dostojewski, Dürrenmatt und Dumas wären keine Brüder für ihn. Es ist Fantasy, okay, oder vielleicht etwa doch nicht? Kurzum, er ist wirklich einzigartig. (Kann man als Kompliment werten oder als Beleidigung, deswegen völlig sinnlos mich der Hybris zu bezichtigen. 😉 ) Zweitens, die Leute, die meinen für 99 Cent ein gutes Buch geliefert zu bekommen, werden nur selten überrascht. (Sorry, auch das ist so.) Und wer dann meinen Anthony zu lesen bekommt, kann ihn dann auch zumeist nicht wertschätzen. Was jetzt aber kein Verbrechen ist. Denn, ich gebe es gerne zu, ich selbst trage dieses Vorurteil in mir.

Das leider so oft gar keines ist. Denn sehr viel Selfpublisher produzieren nun einmal nur Trash. Und manchmal sind sogar 99 Cent 99 Cent zu viel. (Auch wieder nichts, bei dem man mir Anmaßung vorwerfen könnte, denn das sehen ja auch die Selfpublisher so. Sogar die, die den Trash produzieren, der es den wirklich guten, denn die gibt es in der Tat auch, nicht nur mich 😉, so schwer macht von der breiten Maße wahrgenommen zu werden.)

Aber eigentlich ist mir das völlig egal, wer ein Trashbuch kaufen will, soll das tun, und wer es schreiben will, auch. Das hat mit mir nichts zu tun. Ich sitze nicht da und denke wirklich darüber nach. Und wenn doch, dann nie mit Emotion verbunden. Kein Neid, kein Hass, kein Hochmut. Nur analytisch. In der Art: Wie gelingt es mir, dem Publikum, dass ich im Übrigen alles andere als dumm halte, meinen Anthony näher zu bringen. Ja, das ist alles, was mich interessiert. Denn dass es ein Pageturner ist, trotzdem mein Rechtschreibprogramm so oft behauptet: „Satz zu lang“, wurde erst gestern bewiesen. Denn am Wochenende kontrolliere ich ja oft meine Zahlen, und da hat doch glatt jemand den zweiten Band an nur einem Tag gelesen. Immerhin knapp 450 Seiten. Das ist doch beachtlich, oder? Und das kann ich mit ziemlicher Bestimmtheit sagen, denn sie oder er haben das Buch ja geliehen. Und Amazon zeigt einem das ja auf. Wird man ja nach gelesenen Seiten bezahlt, wie viele von diesem am Tag gelesen werden. Und von welchem Buch. (Natürlich anonymisiert.) Und wenn an einem Tag 790 Seiten gelesen werden von einem Band, und dieser Band auf dem Kindle-Lesegeräten genau 790 Seiten hat, ist doch schwer davon auszugehen, dass das nur einer war, der das getan hat. (450 Seiten hat das Buch nur in der Printfassung. Da das Layout aber sehr gedrängt ist, um die Kosten zu reduzieren (wie gesagt, die Verlage verdienen nicht schlecht), hat es auf dem Kindle 790. (Wäre es ein Harry Potter, wären es so um die 500 in der Printfassung.))

Ja, es war definitiv nur einer. Denn an so viele andere Leser ist ja im Moment nicht verliehen. Leider. Denn das ist ja das, worauf ich wirklich spekuliere. Auf die Amazon Bibliothek und das Kindle-Unlimited Programm. (Ein Buch auszuleihen, kostet ja erst einmal nichts. Und wer dann anfängt, Anthony zu lesen, der hat so oder so schon verloren. 😉 ) Deswegen auch macht es mir nichts aus, wenn niemand die E-Books kauft. Die, liest einer alle Bände, ja immerhin fast 40.- kosten. (Sind sie aber auch wert.) Denn mit dem Verleihen verdiene ich zwar nicht so viel wie mit dem Verkauf, aber viel wichtiger ist mir, dass ich so Bekanntheit gewinne. (Außerdem bringt es ja einem auch im Amazon-Ranking ein wenig in bessere Regionen. Wenngleich zwischen Platz 25.000, wo man landet, wenn jemand das Buch ausleiht, oder Platz 500.000, wo man nach einer Woche Flaute liegt, meiner Meinung nach viel Unterschied ist. Interessant wird es ja ohnehin erst ab den dreistelligen Zahlen.) Denn ich erinnere mich nur zu gut, als ich vor vier Jahren mit den ersten fünf Bänden in diesem Programm war (die inzwischen überarbeitet noch viel süffiger zu lesen sind, als schon damals), dass da einige Leser dabei waren, die haben in einer Woche alle fünf Bände gelesen. (Weit über 2000 Seiten. Nur um das Thema Pageturner noch einmal aufzuwärmen.) Leider habe ich damals in meiner Dummheit gedacht (und vielleicht sogar in einem Anflug von Hybris 😉 ), na prima, das verkauft sich ja wie geschnitten Brot, da gehe ich doch gleich mal zu den anderen Anbietern, Toline etc, und verkaufe auch dort meine E-Books.

Nun ja, wie gesagt, es war eine einzige Dummheit. Denn auf Amazon brach alles ein und auf den anderen war der Verkauf nicht nur gleich Null, er war Null. Diesmal aber mache ich besser, bleibe in diesem Programm, bis ich endlich den Punkt erreicht habe, wo ich mir diese Hybris auch leisten kann. 😉  Zumal bei den dicken Bänden ich selbst mit dem Verleih mehr verdiene, als wenn ich sie als Print verkaufen würde. Erstaunlich, nicht wahr! (Wer Lust hat, kann ja ausrechnen, wie viel, denn die Seitenzahl der jeweiligen Bände ist ja immer angeben, bei Anthony.de die Bücher oder bei Francislinz.com. und das Verhältnis zu den Kindle Seitenzahlen ist das Gleiche wie bei Band zwei. Wobei der Profit aber schwankt, zwischen 0,25 und 0,27 Cent pro gelesener Seite. Für 100 Seiten gibt es also 25 bis 27 Cent. Gelegentlich sogar 29, kommt immer auf den Monat an. Wie viel insgesamt gelesen wurde und überhaupt.)

Ach ich könnt weiterschreiben und weiterschreiben und eigentlich bin ich das ja auch den wenigen wahren Anthony-Fans schuldig, nach so langer Pause, aber man soll es nicht übertreiben. Darum, bis zum nächsten Mal. Grüße wie immer natürlich auch von all den anderen.



Noch eine wichtige Information

Allerlei und Neuigkeiten x -> 2020 Posted on Do, Dezember 10, 2020 13:04:21

Nun habe ich doch noch im letzten Band (aber nur in Buch 3) ein paar Ergänzungen einfließen lassen, um allen Missverständnissen vorzubeugen. (Aber auch nur, weil mir etwas langweilig zumute ist und es ja noch diesen einen Schlussjoke gab, den ich mir eigentlich ursprünglich verkniffen hatte, um das Ganze nicht zu überfrachten. Der aber so gut ist, dass er einfach nicht fehlen darf.) Wer also das E-Book gekauft hat, sollte bei seinem Provider die neueste Ausgabe runterladen. Es steht dort schon ein. (Wer eine Printausgabe hat, der hat Pech gehabt, aber auch Glück, denn er hat ein Unikat, das irgendwann Tausende wert ist. ? Und an der Geschichte ändert sich ja nichts.) Sorry für die Umstände.



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