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Anthony Noll's Blog Nummer Elf

Über den Blog / About the blog

Hier geht es um alles,
was die Abenteuer des kleinen Zauberers betrifft.
Im Hier und natürlich vor allem: im Drüben!
Eine Seite für seine Freunde und die, die es vielleicht irgendwann werden.  

(Here you can find on the category english all news about the little wizard and his firends.)
www.Anthony-Noll.de


Anthony's Facebook Seite (german)

Anthony's Facebook side (english)

Seite des Autors im Intenet (author's side on the internet): http://www.francislinz.com/

Kaum ziehen 11 Jahre ins Land

Allerlei und Neuigkeiten x -> 2020 Posted on Mi, September 30, 2020 20:16:48

Und jetzt nur noch, ach was weiß ich, wie viele Schritte vom Gipfel entfernt. Aber man kann ihn sehen. Immerhin! Kaum ziehen elf Jahre ins Land. Hurra!
Vorab muss ich allerdings ein paar Zahlen richtigstellen. Erstens, der letzte Band hat bis jetzt keine 420.000 Wörter. Weiß auch nicht, wie ich darauf gekommen bin. Bis jetzt sind es 307.000. Also gut 1000 Seiten. Verständlich also, dass ich die drei Bücher, aus denen er sich zusammensetzt, „wenn große Roboter weinen, kämpfen, lieben“ auch in drei separaten Büchern herausbringe. Schon weil der Verlag Bücher über 600 Seiten nicht packt. Oder lass es 700 sein. Auf alle Fälle nicht die 1000. Wie viel er im Ende haben wird, keine Prognose von mir, ich gehe da völlig unbelastet ran. Ich habe vor diesem Post deswegen extra auch keine Zeile gelesen. Ich habe nur alles vorbereitet, Layout und so. Und, ach, nicht dass wir es vergessen, den 5ten Band natürlich rausgebracht. E-book und Print. Dürfte die nächsten Tage erhältlich sein. Abgeschlossen ist es dann aber natürlich erst, wenn auf allen Internet-Seiten alles stimmt, Links und so, und wenn Amazon die Reihe dann als 5bändig anbietet, das macht sich so hübsch. Ungebändigte Freude meinerseits. Das werde ich dann zur gegebenen Zeit posten.
Wieso ich so unbelastet da ran gehe, das hat auch noch mit anderen Zahlen zu tun. Denn mir Zurückhaltung gegenüber Frau Rowling aufzuerlegen, das hat keinen Sinn mehr, da ich lustigerweise just ihre Marke geknackt habe. (Wieso ich mir überhaupt Gedanken darüber mache, erkläre ich gleich. Weil das ja sehr kindisch anmutet, oder auch abergläubisch, und eigentlich neige ich weder zu dem einen noch dem anderen.) Aber unwissend, denn ich bin immer davon ausgegangen, dass ihre Reihe 1.110.000 Wörter hat. Wieso ich daraufkommen, das weiß ich sogar. Hatte ich doch schon vor einem Dutzend Jahre gegoommelt, bevor ich das Projekt Anthony überhaupt gestartet habe, wie viele Wörter es bei ihr sind und da ist irgendwie das hängengeblieben. (Wollte ich sie ja nie übertreffen. Quantitativ. Und Qualitativ sind wir beide ja erst recht nicht vergleichbar. Verschiedenes Zielpublikum.) Wohl auch, weil es sich so prima zu merken ist. Doch neuste Recherchen ergaben, es sind „nur“ 1.084.170 Wörter, das englische Original. (Die Quellen dafür schienen glaubwürdig, wenngleich es nicht so viele waren, sodass der eine beim anderen nicht auch abgeschrieben haben könnte.)
Das ist wirklich was, das mich verwundert. Andererseits auch nicht. Gibt es doch bei den Blogs immer wieder so Challenges, wer wie viele Seiten pro Tag liest. Als ob das Buch im Kilo besser wird. Dabei ist ja das wirklich Relevante die Anzahl der Wörter. Aber bei kaum einem Buch wird das angegeben. Die Verlage hingegen verlangen von ihren Autoren, je nach Genre, eine gewisse Zahl. Da ist das sogar superwichtig. Der Krimi soll mindestens 60.000 haben, das Fantasy Jugendbuch 80.000. etc. Und eigentlich auch nicht mehr.


Nun ja, das krieg ich einmal halbwegs hin mit dem ersten Band. Aber da die ja sukzessive immer erwachsener werden, darf es dann auch etwas mehr sein. Die Freiheit nehme ich mir. 😉 (Wenn es interessiert, ist bei mir immer vorne im Impressum angegeben. 91.498 – 144.568 – 181.093 – 167.237 – 192.362 – + X . Und wer den Taschenrechner rausholt, der sieht, da haben wir den Salat.)) Die deutsche Übersetzung von Harry Potter hat angeblich immer ein bisschen mehr. ( Verstehe ich, weil meine Übersetzung hat ins Englische hat ja auch mehr. Was aber nur auf den ersten Zuruf unlogisch klingt. Liegt aber wohl daran, dass man es ganz richtig machen will und nichts ausgelassen werden soll.)
In dem Zusammenhang fällt mir ein, da habe ich doch glatt gelesen, dass es Menschen gibt, die Harry Potter abgetippt haben. Mehrere und unabhängig voneinander. (Darum auch verschieden Wortzahlangaben, die so weit gestreut waren, dass ich mich nicht darauf verlassen will.) Nicht die englische Fassung. Deutschsprachler die Deutsche. Entweder Riesenfans oder Menschen, die dann aber noch sehr jung sein müssen, die glauben, so an ihrer eigen schriftstellerischen Karriere zu schleifen. Anders kann ich mir das nicht erklären. Ich hoffe nur, dass das nie bei Anthony passiert. Und ich dann, wenn ich berühmt und reicht bin, morgens nach dem Zähneputzen mit Edelsteinen gurgle (und den ganzen Blödsinn mache, zu dem ich dann als reicher Schriftsteller mit Marotten verpflichtet bin), in einer Quizshow jemand gegenübersitze, der das gemacht hat. Und ich mich dann messen muss, wer sich besser an die Geschichte erinnert. Ich bin ja schon gespannt, und das sage ich ganz ehrlich, was ich denn damals so alles geschrieben habe, beim letzten Band. Den Schluss, okay, der ist kein Problem, der ist so einprägsam, da habe ich kein Problem, aber zwischendrin. Wenngleich beim 5ten Band, als ich ihn korrigiert habe, dann doch zumeist die Erinnerung kam. Aber nicht immer.
Wobei ich aber gleich sagen muss, weil ich ja so schrecklich angebe, dass der 6te Band ziemlich außergewöhnlich ist, dass das so schon stimmt, aber die Leute sollten nicht erwarten, dass er jetzt völlig aus der Reihe tanzt. Aber auch nicht erschrecken. Eine Anthony Noll bleibt immer ein Anthony Noll. Auch wenn jeder Band sich vom anderen unterscheidet. Gott sei es gedankt!
So, jetzt noch geschwind die Sache mit Frau Rowling. Die ich das letzte Mal schon angedeutet habe, auch wenn es sich erst jetzt als Andeutung herausstellt. Denn Anthony Noll habe ich ja genau dann angefangen, nachdem der letzte Harry Potter Film herausgekommen war. Und warum sage ich das, weil das meine Motivation war. Nicht weil ich es Frau Rowling gleichtun wollte, nein, so vermessen war ich nicht. Sondern weil ich mich nach dem letzten Kapitel, das ja fünf Jahre danach spielt, auf dem Bahnhof so völlig verloren gefühlt habe. Weil damit hat sie ja definitiv gesagt, Schluss. Und irgendwie dachte ich, ich muss was schreiben, für all die, die so wie ich sich so verlassen gefühlt haben. (Und siehe da, da ist mir Anthony über den Weg gelaufen. Eine Fügung des Schicksals.) Und dass ich es Frau Rowling nicht nachmachen wollte, das macht sich schon daran fest, weil ich ja nie eine Zeile gelesen habe, sondern nur die Filme gekuckt. Und ich mir auch immer klar darüber war, dass ich kein Kinderbuchautor bin. (Wer meine Bücher kennt, die ich davor geschrieben habe, und das waren ja immerhin drei Romane, wird das sofort bestätigen. Denn das war ja Weltliteratur. 😉 Weit von Kinderbuch entfernt und Fantasy, die sich ja in den Augen der Noblen so oder so geradeso mit dem Kinn mit mühsamen Klimmzügen über die Stange des Wahrnehmbaren hieven.) Ich dachte nur, das gebe ich zu, jetzt sind die Fans von Harry Potter erwachsen geworden, vielleicht können sie ja jetzt eher was mit mir anfangen. Später habe ich ihn dann schon gelesen, zummindest teilweise, Deutsch und Englisch. Und das Englische bevorzugt. Und in einem Buch habe ich einmal sogar 60Seiten gelesen, kann mich leider nicht mehr erinnern welches, da stand ich staunend davor. Solange auf den Punkt schreiben, das können nur wenige. Nicht einmal ich 😉
So, bis zum nächsten Mal, Grüße natürlich auch von den anderen.



Frohe Kunde

Allerlei und Neuigkeiten x -> 2020 Posted on Fr, September 11, 2020 08:11:41

Der dritte Band hat die Pläne einmal wieder geändert. Was aber nur Vorteile hat. (Ein Versprechen, das nicht all meine Planänderungen einzuhalten vermögen.) Ich wollte ja die englische Übersetzung mit der deutschen Generalüberholung parallel laufen lassen. Weil ich ja der Überzeugung war, dass erst dann meine Übersetzung Bestand haben kann vor kritisch prüfenden Augen. Was aber zum einen flachfällt, da kritische Augen sich bis jetzt noch keine blicken lassen haben (ich habe erst ein Exemplar im Englischen verkauft, zudem an meinen Onkel in Amerika (In der Tat, diesen gibt es 😉) der das aber mehr aus Höflichkeit heraus getan hat, denn eine Kritik seinerseits hat mich noch nicht erreicht, und nachfragen möchte ich nicht, Angst vor dem Tsunami 😉) und zum anderen, dass die Übersetzung gut genug ist, um sie zumindest einem Verlag vorzulegen, damit der weiß, worum es geht. Was nicht heißt, dass ich das machen werde, es geht nur um das, ich könnte. Wirklich gut zu sein, das wird noch mindestens zwei Jahre dauern, wenn ich artig meine Hausaufgaben mache. Das aber ist mir zu lange.

Womit wir zu den Vorteilen kommen, wenngleich es ja keine Nachteile gibt. Denn wenn noch niemand die englische Übersetzung gelesen hat, zumindest des ersten Bandes, denn nur den kann man ja erwerben, auch wenn 2 und 3 bereits übersetzt, dann wird es auch niemand geben, der meine Planänderung rügen möchte. Denn der dritte Band hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich beschlossen habe, einfach weiterzumachen, und zwar bis zum Schluss. Natürlich habe ich Fehler darin gefunden, und ich spreche nicht von Nachlässigkeiten, ein vergessenes Komma oder so, oder ein verlorengegangenes n oder auch p, aber sie waren nie so schlimm, dass in mir das Gefühl der Scham aufkam. So wie das Buch war, war es den Preis schon wert, auch mit Fehlern, und jetzt erst recht 😉 Es sind immerhin drei Kapitel dabei, die ich zu meinen Lieblingskapitel zähle. Und ein richtig schlechtes habe ich so oder so keines gefunden. Viele über dem Niveau, das ich von mir selbst fordere. Zumal die Bedingung erfüllt wird, die ich immer erfüllt haben wollte, kein Band ist wie der andere. Und jeder besitzt seine eigene Seele. Auch wenn der vierte dann wieder einen Bogen zum ersten schlägt. Aber das war ja schon immer gewollt, nicht dass der Leser mir total verlorengeht. 😉 Aber wer den Band kennt, der weiß ja, dass es kein Übermalen mit nur einer anderen Farbe ist. Das machen schon so viel, da muss ich nicht dazugehören. (Später noch mehr zu dem Thema. Ich bin heute in Laberlaune. Weil ja der dritte Band mich so erfreut hat. Und er bereits auf dem Markt ist mit diesem wesentlich gelungeneren E-Book-Cover. Einmal kurz durchschnaufen und ein weiteres Häkchen an den großen Plan, ganz wie der Liebe Gott. (Insiderjoke für die, die den dritten Band kennen.)
Kurzum, ich werde jetzt den vierten und fünften Band überarbeiten und mich dann an den sechsten machen, der ja in grober Fassung bereits fertig ist. Hat bereits 400.000 Wörter auf drei einzelne Bände aufgeteilt und wird dann wahrscheinlich bei 420.000 bis 460.00 enden. Ich kann es nicht genau sagen, weil ich ja diesbezüglich etwas kindisch bin. Frau Rollins „Harry Potter“ Reihe hat ja auch so um die 1.100.000 Wörter und irgendwie will ich gern darunterbleiben, und wenn es nur um ein Wort ist. Nicht, dass es heißt ich wolle mich über sie stellen. 😉 Sie hat ihren wohlverdienten Platz in der Literaturwelt und ich bin der Letzte, der ihr den streitig machen möchte, oder sich mit ihr messen möchte. (Auch dazu noch mehr.) Was ja schon vollkommen klar wird, wenn man die beiden Reihen vergleicht, die nur oberflächlich viel gemein haben.

Wo war ich stehen geblieben? Ach ja, warum nicht gleich so? Das werden die wenigen deutschsprachigen Fans mich fragen, die bis zum fünften Band sich als Anthonys treue Freunde erwiesen haben, und die ich so bitter enttäuscht habe, dass ich die Hörbücher und das Übersetzungsprojekt gestartet habe und sie somit um das wohlverdiente Finale gebracht habe. Was ich mir als charakterliche Kritik sehr wohl anzuhören habe, aber auch mit ganz realen Umständen ein wenig zu entkräften weiß. Das hier ist nämlich ein Ein-Mann-Betrieb (ist mir Franus doch manchmal mehr als nur ein Bruder 😉 ) und ein gutes Buch stemmt niemand allein. Schreiben, Cover, Illustrationen, Lektorat, Korrekturlesen. Auch nicht die Genies, die mit 20 schon ein Jahrhundertwerk geschrieben haben. Gibt es die überhaupt? (Und wenn es nur eine Schwäche in der Groß und Kleinschreibung ist, wie sie Thomas Mann nachgesagt wird.) Und erst mit dem zeitlichen Abstand, den ich inzwischen vom 4 und 5 Band gewonnen habe, kann ich wieder die Fehler sehen, die mir vorher einfach nicht mehr auffallen wollten. (Und wenn ich ehrlich bin, dann wäre es auch im Interesse dieser Bände eigentlich besser, wenn ich sie parallel übersetzen würde, denn man will es nicht glauben, was einem durch die neue Perspektive dann noch so alles auffällt. Was aber andererseits auch ein zweischneidiges Schwert ist. Die volle Konzentration geht ein wenig verloren. Und somit: Wie man es macht, man wird nicht allen Göttern dienen können. Zu viele Altäre für einen allein.) Jetzt aber kann ich sie zumindest soweit hinkriegen, dass sie meinen persönlichen Qualitätsansprüchen gerecht werden. Und dann hoffentlich auch den letzten. Wobei ich aber kein zeitliches Versprechen abgeben will. Halbes Jahr, plus-minus. Man ja schon mal beginnen, die vorherigen Bände noch einmal durchlesen, um das Ganze dann auch zu verstehen. Wenngleich ich denke, dass nach dem letzten Kapitel dann so oder so ergibt. 😉

Womit wir beim nächsten Thema sind, mir wurde neulich mal wieder gesagt, ich solle doch meine eigenen Werke nicht ständig schlecht machen. Was ich verstehen kann, denn es mag in der Tat für einen Außenstehenden oft so klingen, was ich aber gar nicht so meine. Und was vielleicht auch daran liegt, dass die Welt es nicht gewohnt ist, dass man Eigenkritik übt, wird es doch als Schwäche interpretiert. Deswegen auch entschuldigen sich Politiker so ungern. Oft wahrscheinlich gar nicht einmal, weil sie nicht selber erkennen, dass es Unsinn war, was sie da gemacht haben, sondern weil es Ihnen von PR-Agenturen so empfohlen wird. Donald Trump ist da ein gutes Beispiel. Der hat so viel Unsinn gemacht, dass es gar nicht anders sein kann, dass selbst im das ein oder andere als Unsinn aufgefallen sein muss. (Ihm Intelligenz streitig zu machen, das wäre dumm.) Aber hat er sich einmal für etwas entschuldigt? Nein. Und warum nicht, eben, weil es ihm als Schwäche ausgelegt werden würde. Nicht vom gesunden denkenden Menschen der weiß, dass nur der schwach ist, der sich nicht entschuldigen kann, sondern von denen, die ihn wählen.

Nein, ich will meine Werke nicht schlecht machen. Auch nicht die von Franus. Wir wissen beide, was wir können. (Wozu aber natürlich auch gehört, zu wissen, was wir nicht können.) Und ich finde, dass die Saga von Anthony unvergleichlich ist. Natürlich hat sie Schwächen, die haben andere Serien aber auch. Und um zu zeigen, dass ich auch die Nase ab und zu weit oben tragen kann, manch Serien sind nichts anderes als eine einzige Schwäche. Einige wenige fangen gut an, haben zum Beispiel einen phänomenalen ersten Teil, aber dann geht es geschwind den Bach hinunter. (Matrix zum Beispiel, aber das hatte ich schon im letzten Post erwähnt.) Und dass ich mich nicht dazu äußere, das hat gar nicht mal so viel mit politischer Correctness zu tun, denn wer mich privat kennt, der weiß, dass ich kein Blatt vor den Mund nehme, sondern eher damit, dass ich keinen Nutzen darin sehe, hier an dieser Stelle über irgendjemand schlecht zu reden. Mir ist wichtig, dass das, was ich mache gut ist, wozu ich aber nur gelange, wenn ich Kritik an mir übe, und möglichst objektiv abschätze, was so sind meine Stärken, wo muss ich noch an mir arbeiten. Und was andere machen, das ist mir eigentlich ziemlich egal. Ich neide ihnen auch nicht den Erfolg. Er ist mir oft rätselhaft, das war es aber auch schon. So wie es mir rätselhaft ist, dass ich keinen habe. 😉 Nein, nicht wirklich. Ich weiß, dass die Art wie ich schreibe nicht das breite Publikum trifft. Aber mit ein wenig Glück sind da trotzdem Millionen drin. 😉 Ganz objektiv. Das ließe sich nämlich alles prima verfilmen.

Ach, ich könnte erzählen und erzählen. Eigentlich wollte ich noch mal auf Harry Potter eingehen und was Anthony Noll von ihm unterscheidet, aber es wird irgendwie zu lang. Oder warum es ein gutes Gefühl ist Anthony jetzt doch zu einem vorläufigen Ende zu bringen. (Nur so viel, das Ende muss stehen, nicht dass mir irgendjemand noch versucht dreinzureden. Denn so wie es ist, würde es kein Verlag durchwinken. Aber deswegen ist ja auch so gut. 😉 Und wenn es erst raus ist, dann kann man nichts mehr ändern, höchsten falsche Komas eliminieren oder vergessenen n und p’s hinzufügen. Und vielleicht auch wirklich gröbere Fehler, die trotz aller Mühe immer noch übersehen habe. Denn irgendwie habe ich das Gefühl immer bei Frau Rowling, dass ihr das so geschehen ist. (Da haben wohl ein wenig zu viel Leute mitgeredet und sie einfach die Schnauze vollgehabt, wie man im derben Deutsch dazu sagt.) Denn wieso sonst hat sie dieses letzte Kapitel viele Jahre später am Bahnhof geschrieben? (Und in der Tat habe ich immer Mitgefühl mit ihr, denn sie hat ihre Figuren sicherlich genauso geliebt wie ich die meinen. Was seltsam klingt, sie hat die Taschen voller Geld und meine haben nur Löcher.) Denn damit hat sie uns ja definitiv klar gemacht. Ende (Es ist nach der großen Schlacht um Hogwarts nichts passiert und. Es wird auch danach nichts mehr passieren.) Ich aber könnte das meinem Anthony nicht antun. Und auch nicht all denen, die ihn lieben.

Grüße von ihm und den anderen, aber natürlich auch von mir und dem Baum.



Wieder ein Meilenstein, mit den Sieben-Meilen-Stiefeln hinter mir gelassen.

Allerlei und Neuigkeiten x -> 2020 Posted on Mi, August 19, 2020 16:16:19

Ach, wenn es doch nicht so viele wären. Wenngleich, der hier schon sehr entscheidend war. In vielerlei Hinsicht. Zum einen, die Übersetzung ins Englische des dritten Bandes hatte ja zwangsläufig im Gepäck, dass ich die deutsche Originalausgabe auch noch einmal gelesen habe.

 (Was jetzt der positiven Folgen wegen eigentlich auch noch einmal unterteilt werden muss. A) Ich habe erkennen dürfen, dass dieser Band viel besser ist, als ich ihn in Erinnerung hatte. Was sehr zu einer Verbesserung meiner seelischen Lage beiträgt. 😉 B) Ich konnte noch ein paar kleine Korrekturen anbringen. Und die Betonung liegt auf klein, denn grobe Schnitzer habe ich eigentlich nur drei entdeckt. Oder lassen wir es fünf sein, bei schlechter Laune. Womit ich leben kann. Jetzt aber ist er perfekt. Ein Zustand, von dem ich nicht einmal hoffte, ihn je bei diesem Band erreichen zu können. Auch wenn der Anfang manchmal etwas zäh ist. Was aber auch dem Umstand geschuldet ist, dass sich auf der Erde für Anthony nicht viel getan hat in der Zeit, da kann ich halt auch nichts dran ändern. (Was sich aber dann im vierten dramatisch ändert, wie wir wissen.) C) Ich habe entdecken dürfen, dass ich ein paar Sachen doch gar nicht einmal so schlecht hingekriegt habe. Rein vom Handwerklichen. Allerdings halte ich es für besser, diese nicht zu erwähnen, denn vielleicht versucht sich ein Leser dieser Zeilen an diesem Band, und da möchte ich doch gerne, dass er ziemlich unbelastet an die Sache herangeht. Ich sage nur so viel, Cliffhanger haben schon ihren Sinn. Und die Seiten dazwischen sind prima geeignet Sachen darin zu verstecken, die nicht sofort auffallen sollen. Denn es folgt ja irgendwann der letzte Band, und wer dann alle Bände noch einmal liest, wovon ich schwer ausgehe, denn in meiner unfasslichen Eitelkeit gehe ich nicht davon aus, dass irgendeiner auch nur ahnt, wie es ausgeht, wird dann feststellen müssen, ach, ich hätte auch selbst daraufkommen können. 😉 HaHaHa 😉 (Sorry, es gibt leider kein Emoji, das nur annähernd ausdrückt, wie es mir gerade geht.) Ich kenne ja eigentlich auch nur dieses eine. Und viel wichtiger als das Handwerk, das ist ja die Seele eines Buches. Eine Seele aber, die hat dieser Band eindeutig. (Entschuldigung, für einen weiteren Einschub, ich hoffe aber, dass ich dennoch die Kurve kriege. Denn eigentlich kenne ich nur eine andere Serie, wo der jeder Band seine eigene Seele hat. Und das ist das ist Star Wars, die Trilogie. Also die allerersten drei Folgen. Die erste ist so klasse, weil er ja eigentlich eine Low Budget Produktion war, und dennoch mehr drauf hatte als so viele Blockbuster, die Millionen gekostet haben. Die zweite, weil tatsächlich so etwas wie Tiefgang aufkam. Wohingegen ich dann bei der dritten Folge dann doch lieber das Grabtuch darüberlegen möchte.  Denn als die kleinen Ewoks aufgetaucht sind, da ist etwas in mir gestorben. Ich verstehe es ja, es geht ums Geld, es sollen selbst die Kleinsten mit ins Boot geholt werden. Aber ich persönlich habe es dann doch eher mit dem Tiefgang. Teil 4 bis 6, also 1-3, mit dem Kinde Skywalker, das war Popkornkino vom Feinsten, aber mit soviel Tiefgang, dass sie alle fast schon vom Boden abhoben. Und auch wenn viele an den kürzlich herausgekommen Folgen meckern, 7-9, da immerhin war der Versuch von Tiefgang zu spüren, und das möchte ich hier ausdrücklich loben.)

Wo war ich stehengeblieben? Ach ja, zweitens, mit drei Bänden, da kann man schon mal starten. Zwei sind nicht genug.  Zumal ich ja weiß, und das ist eines der wenigen Dinge, die mich positiv stimmen, in Bezug auf den deutschen Markt, auch wenn ich befürchte, dass der durch all meine Fehler kaum noch zu retten ist, wer den ersten Band kauft und dann den zweiten, der kauft auch den dritten.

Wobei es mir aber nicht so ums Geld geht, sondern mir zeigt, dass ich es handwerklich ganz geschickt gemacht habe. Denn die Reihe lässt sich fortsetzen, der kauft auch den vierten und fünften. So sagen es zumindest meine Zahlen. Und das ist nicht schlecht. Weiß ich doch nicht, ob ich tatsächlich in Matrix 4 gehen soll, der ja nächstes Jahr rauskommen soll. Der erste Teil, sensationell! Top 100 aller jemals gedrehten Filme. Teil zwei, sehenswert, aber nur der visuellen Effekte wegen. Teil 3, wo ist mein Grabestuch?

Obwohl, ehrlich gesagt, Teil drei von Star Wars wirkt dagegen, als hätte Ingmar Bergman Regie geführt, oder wie immer auch der depressive schwedische Zausel heißt.  😉 Matrix 3 war so schlecht, dass man kaum Worte findet. Und wer mich kennt, weiß, dass ich nur selten die Kunst anderer beschmutze. Aber hier, da kann ich mich einfach nicht zurückhalten. Wenn man keine gute Lösung hat, dann ist es besser, man lässt es nur bei dem ersten Teil. Aber nein, es geht wieder ums Geld. Und wenn ich auch nicht viel versprechen kann, schon um nichts zu verraten, mangelnden Tiefgang oder eine an den Haaren herbeigezogene Lösung, das wird man dem letzten Anthony Band mit Sicherheit nicht vorwerfen könne. Vielleicht ein wenig zu kompliziert geschrieben, zumal ja angeblich die Kinder das Publikum sein sollen, was aber nur ein bedauerlicher Irrtum ist, aber den Vorwurf den müssen sich ja alle Bände gefallen lassen. Und sie können damit leben, sonst hätte ich sie ja gar nicht erst geschrieben.

 Ja, in der Tat, man kann viel aus den Fehlern anderer lernen. Aber vor allem aus den eigenen. Und es waren so viele. Aber vielleicht ist ja noch was zu machen, denn das einer wirklich mal gesagt hätte, „Anthony Noll, kenne ich, was für n‘ Scheiß!“ das ist mir noch nicht zu Ohren gekommen. Und so sind es vielleicht gar nicht so viele, die mitleidig darüber lachen und es müssen halt nur mehr werden, die freudig die Kunde davon ins Land tragen. Aber da habe ich ja meinen Langzeitplan.

Kurzum, mir geht es ganz gut, mit diesem weitern Schritt. Jetzt muss halt der dritte Teil, nach der groben Übersetzung noch einmal durchgelesen werden, was mindestens einen Monat dauert. Ohne Urlaub ohne Sonntage, denn wie gesagt, es war ja nur die erst grobe Übersetzung. Was aber Arbeit ist, die mehr Spaß macht, denn hier ist ja auch der Künstler gefragt, wo muss eine Kante abgefeilt werden, wo kommt eine Silbe hinzu. Dann wird der dritte Teil auch in der deutschen Fassung noch einmal auf Herz und Nieren überprüft. Der jetzt knapp 178.00 Wörter hat und keine 172.000. Was zeigt, dass sich nicht wirklich was verändert hat. Der dann mit neuem E-Book Cover in den Recall geht 😉 Spätestens Beginn Advent, vielleicht früher.

Ehrlich gesagt, wollte ich jetzt gleich den vierten und fünften deutschen Band auch sogleich herausbringen. Oder in kurzer Folge danach. So gut hat mir der dritte Band gefallen. Und mich aus dem Loch gerissen, dass es alles nur vergeblich ist. Aber ich mache es nicht, weil eben das mit dem Englischen noch nicht so ist, als wäre es eine zweite Haut über meiner Zunge. Nicht, dass ich unzufrieden bin mit den Erfolgen, mitnichten, hätte nie gedacht, dass ich diese Level erreiche, aber ist noch nicht 100%. Vielleicht 87,34546 % 😉 das aber ist mir zu wenig.

Fürwahr, ich bin durch den Cliffhanger am Schluss ganz aufgewühlt, dass ich sofort weitermachen möchte. Doch es wäre nicht gut. Denn wenn ich zwei Dinge im Leben gelernt habe, dann sind es die, wenn du Scheiße gebaut hast, dann stehe dazu, und wenn du etwas machst, dann mache es richtig. So gut, dass nach oben keine Handbreit mehr Platz hat. (Komisches Bild, nicht wahr? Seltsam, dass ich es noch nie woanders gelesen habe. Irgendwie unlogisch und doch gut.) Und nur wenn ich nach Plan vorgehe, dann kann ich vielleicht im Englischen auf 95% kommen, das aber wäre mir genug. Wobei sich das natürlich nur auf die Ausschöpfung meines persönlichen Talents bezieht. Bin ich doch selbst im Deutschen vielleicht bei 40% was die Sprache hergibt. Und das ist schon viel. Kenne ich doch Menschen bei denen 8% schon geschmeichelt wären. Ach, wer kennt die nicht.

Mit dem aus dem Loch reißen ist aber nicht gemeint, dass ich nicht an die Sache glauben würde. Nein, diesbezüglich ist das Kreuz meiner Religion ungebrochen. Die Story, der Plot, der war schon immer so gut, dass wenn die Richtige oder der Richtige darauf aufmerksam gemacht werden würde, eine Menge Leute satt davon werden könnten. Manch einer müssten sogar aufpassen, dass nicht die Kleidergrößen schneller wechseln, als das Auge zu blinzeln vermag. Nicht nur ich. Und das noch dazu mit einem guten Gewissen, ohne den Mitmenschen Müll oder wertlose Wertpapiere verkauft zu haben. (Ich frage mich ja immer, ob es diesen Menschen wirklich Spaß macht, das Geld ausgeben, das sie auf so widerliche Weise ergaunert haben. Mir würde es sogar bei einem Eis, das ich von solchem Gelde gekauft, den Magen umdrehen.) Denn wie wir wissen, eine Seele, die ist immer schön, egal, in welcher Brust sie lebt und liebt. Selbst wenn sie in einem Buch ruht.

In dem Sinne, Grüße wie immer auch von den anderen.



Zahlen, Zahlen, nichts als Zahlen

Allerlei und Neuigkeiten x -> 2020 Posted on So, Juli 26, 2020 10:21:33

Na, dann gibt es heute mal ein paar Zahlen. Wobei ich all die warne, die selbst einen Blogg betreiben, weiterzulesen, es könnte enttäuschend werden.
Und warum gibt es diese Zahlen ausgerechnet heute? Ganz einfach, vor genau einem Jahr, hat der Hoster (ist das der richtige Begriff?) bei dem ich die Anthony als auch die Francis Seite betreibe, seinen Bereich Blog outgesourct hat, und zwar zu WordPress. Die das viel professioneller angehen. (Ich leite das zumindest von den Möglichkeiten ab, die mir da angeboten werden, und von denen ich, wie immer keinen Gebrauch mache. Ich war ja auch noch nie mit meinem Telefon im Internet, das so teuer war, dass man erwarten kann, dass man damit auch die Gedanken am anderen Ende der Leitung lesen kann. (Was man vielleicht sogar kann, aber wie immer bin ich viel zu faul, mich da reinzulesen. Oder besser gesagt, was soll ich meinen Geist mit Dingen belasten, die für mich überflüssig sind. Ich komme ja auch so ins Internet. Wie hiermit bewiesen.)) Und auch ein viel größeres Publikum haben. Denn kaum bei denen, hatte ich am nächsten Tag 2389 Besucher und am übernächsten 2034. (Zahlen, die allerdings schon bald relativiert werden.) Dann aber flaute es ab auf durchschnittlich 50 bis 100. Aber immerhin. Am 23 November gab es noch einmal eine Spitze mit 788, wieso auch immer. Wahrscheinlich internationaler Tag der Webcrawler oder auch spider oder searchboot. Denn das ist ja der Umstand, der all diese Zahlen erheblich relativiert. (Und somit hoffe ich, dass all die, die mit viel Fleiß und Herzblut einen Blog betreiben, und die mit Stolz davon künden, wie viel Besucher auf ihrer Seite waren (vielleicht auch noch mit einem Zähler, den ich mir hätte installieren können, gehört der doch zu den zig Möglichkeiten, aber mit dem Wissen um die Dinge, natürlich nicht gemacht habe), nie mitbekommen, dass über 99% keine wirklichen Besucher sind. Und je mehr Seiten der Blog hat, oder auch Einträge, desto weniger.)

Seit dem 26 Juli 2019 bis heute waren es 40880 Besucher auf Anthonys Seite (durchschnittlich 18 Sekunden) und 6081 bei Francis (19 Sekunden) Also durchschnittlich 112 am Tag bei Anthony. Ich habe nur vorhin von 50-100 geschrieben, weil ich die Spitzen mal grob rausgerechnet habe. Die Verweildauer von 0-1 Minute lag dabei bei 97,04%. (Das sind eindeutig alles nur spider. Die ja eigentlich nur den Bruchteil einer Sekunde da sind, geschwind alles fotografieren, weil alles könnte ja irgendwann und irgendwo einmal wichtig werden, dann aber auch schon wieder weg. Die aber trotzdem mitgezählt werden.) 1-10 Minuten bei 1,84 Prozent. (Leider ist die Angabe nicht präziser.) Das sind wahrscheinlich all die, die im Internet aus Versehen auf die Seite geklickt haben, dann aber nach einem Moment der Verwirrung sofort das Weite gesucht haben. Also mitnichten Freunde von Anthony. 10-30 Minuten bei 0,96%. Vielleicht wirklich Interessierte, die womöglich auch noch den vorletzten Post lesen, weil sie den aus irgendwelchen Gründen verpasst haben. (Hochzeit, Geburt oder Sterbefall, denn nur das lasse ich gelten. 😉 ) Das sind natürlich alles nur Vermutungen, denn diese grobe Trennung, noch dazu so ungeschickt, macht jede Aussage gleich nach dem Punkt zu einer reinen Glaskugelleserei. Denn 10 Minuten braucht ja kaum jemand, um einen Post zu lesen. Sodass ich vielleicht fälschlicherweise einen wirklich interessierten zu denen sortiert habe, die sich nur im Dschungel des Internets verirrt haben. Aber egal, über 30 Minuten sind mit 0,16% angegeben. Was jetzt aber definitiv die sind, die sich auf die Seite verirrt haben, angefangen haben zu lesen, was ein großer Fehler ist bei mir 😉 (und wie die Geschichte von Anthony ja hoffentlich beweist) und dann nicht aufhören konnten. Zumindest ist das die netteste aller Vermutungen, die ich darüber anstellen kann, wenngleich sich eine Veränderung der Verkaufszahlen dadurch ja nicht wirklich ergibt. Was mich wundert. Aber nur deswegen, weil ich nicht so wie die meisten, nur Genregebunden lese. Das ist mir völlig egal, Hauptsache gut geschrieben und spannend. Kindergeschichte, Krimi, Historienroman und was es da sonst noch so alles gibt. Und wenn ich bei einem Blog im Internet hängenbleiben würde, weil mich das, was da geschrieben steht, in irgendeiner Weise anspricht, auch wenn ich nicht genau benennen kann, warum, dann kauf ich mir doch sofort ein Buch von dem Verfasser, und selbst wenn es ein vermeintlich lächerliches Kinderbuch ist. Oder etwa nicht?
Was die Sache mit den Zahlen so schwierig macht, ist, dass es so fluktuiert. Denn da ich (weil ich ja nicht täglich kontrolliere, was sich da so auf der Seite so tut), mal sehen wollte, wie denn speziell die letzte Zeit so zu bewerten ist, habe ich mir die letzte Woche herausgepickt. Und da musste ich ganz Erstaunliches feststellen. Gab es da doch angeblich 532 Besucher zu je 3 Minuten und 46 Sekunden. Was heißt, es hätte somit pro Tag fast jeweils 4 und dreiviertel Stunde Traffic auf Anthony Seite stattgefunden. Was ich nicht einmal glauben würde, selbst wenn ich einer von denen wäre, die das Anrecht besitzen, gleich nach dem Aufstehen sich den Bauchnabel mit Goldpulver berieseln zu dürfen.
Auf der www.francilinz.com Seite sind die Zahlen übrigens die: 0-1 Minute 96,11%; 1-10 Minuten 2,73 %; 10-30 Minuten 1,14 %, Und über 30 Minuten 0,02%. (Die 30 Minuten sind wohl nur dadurch erklärbar, weil es da ja nicht so viel zu lesen gibt, dass jemand einen Buchlink geklickt hat, was ja eine neue Seite aufmacht, die alte aber nicht immer schließt, und dort vielleicht ein paar Seiten gelesen hat. Was aber wieder einmal nicht so richtig schlüssig ist, weil, wenn jemand so lange in dem Buch liest, ja davon auszugehen ist, dass es ihm vielleicht gefällt und er es auch kauft. Aber wie schon erwähnt, habe ich nicht das Gefühl, dass irgendeine der Zahlen auf die der verkauften Bücher irgendeinen Einfluss hat. Und bei meinen Verkaufszahlen, da weiß ich wovon ich spreche 😉
Ansonsten fühle ich mich ziemlich befreit, seit der Entscheidung nicht auch noch jedes Buch zu illustrieren. Was als Plan noch fortbesteht, aber wohl erst dann seine Vollendung findet, wenn überhaupt, wenn die ganze Reihe erst einmal so beendet ist. Im Deutschen wie im Englischen. (Vielleicht auch erst dann, wenn ich wirklich in Rente bin.) Wobei das Beenden jetzt nicht mehr allzu fern ist. Ich will nicht zu viel versprechen, aber zumindest die deutsche Fassung könnte mit etwas Glück Ende 22 fertig sein. (komplett, also auch der vermisste Abschlussband, der so grandios ist. 😉 😉 😉 Was eine lächerliche Verzögerung von nur zwei Jahren ist. Mich zum Leiter des Baues des Flughafens von Berlin zu bestimmen, wäre somit keine verkehrte Idee gewesen. Wenn zusammen mit der englischen Fassung, dann immerhin Ende 23. Also nur noch ein wenig Geduld, wer so lange gewartet hat, der reißt das auch noch auf der linken Arschbacke ab. 😉
Grüße, wie immer, auch von der anderen. Nicht zu vergessen, der Baum!



Schande über mich, aber bitte nur ein Fingerhut voll

Allerlei und Neuigkeiten x -> 2020 Posted on Do, Juni 25, 2020 11:18:05

Schande über mich. Nicht kübelweise, ein Fingerhut tut es auch. Denn was ich versprochen habe, ist ja eigentlich nur, dass der zweite Band in der überarbeiteten Fassung in Deutsch spätestens Anfang Weihnachten herauskommt. Und das wird in jedem Fall gehalten. Dass es eine illustrierte Ausgabe geben soll, war ja eigentlich nur ein Zuckerle. Somit, was des Leid des einen, ist die Freud des anderen. Denn die illustrierte Ausgabe, ich bringe sie zeitlich irgendwie nicht unter. Was andererseits heißt, dass die normale schon demnächst wieder erhältlich sein wird. Denn ich habe den Text ja ins Englische übersetzt und auch bereits einmal korrigiert, und dazu beide Male die deutsche Fassung parallel aufgehübscht. Sodass sich diese nun wirklich nicht mehr zu schämen braucht, mit ihren Geschwistern auf dem Geburtstagfoto zu erscheinen.
Damals, als sie zum ersten Mal veröffentlich habe, waren einige Längen drin, und somit war sie wohl nur vier Punkte wert. Wenngleich ein echter und wahrhafter Anthony-Fan immer fünf gegeben hätte. 😉 Nicht vom Inhalt, der hat sich ja kein bisschen geändert, aber vom Handwerklichen. Jetzt aber bin ich rundum zufrieden. Und sie ist auch so ziemlich the spitting image der englischen. Wenngleich die irgendwann, wenn der dritte Band seine erste grobe Übersetzung erfahren hat, noch einmal korrigiert wird. Und vielleicht fällt mir noch was ein, was mir Anthony ins Ohr geflüstert hat, und was ich bis jetzt vergessen habe. Aber ich denke nicht, dass es mehr als eine Seite Unterschied ausmacht. Wie gesagt, ich bin sehr zufrieden. Und das will was heißen, denn ich glaube, dass niemand diesen zweiten Band kritischer betrachtet hat, als ich.
Dass es vorerst keine illustrierte Fassung gibt liegt daran, dass ich mir gestern überlegt habe, dass doch eine Option wäre, diese vorerst zu streichen und damit den Berg von Arbeit, den ich da vor mir habe, etwas kleiner erscheinen zu lassen. (In der Tat, nur bei der Vorstellung fiel mir sogleich eine große Last von den Schultern, sodass sofort klar war, diese muss Wahrheit werden.) Zumal ich sagen muss, dass es ja nicht gerade so ist, dass man mir den ersten illustrierten Band aus den Händen reißt. Was aber kein Wunder ist, denn dem anderen ergeht es ja nicht anders. (Ein Thema, auf das ich noch speziell eingehen werde.) Außerdem (denn wie gesagt, ich kenne niemand, der mit allem, was Anthony betrifft, kritischer ins Gericht geht) es könnte besser gemacht werden. Nicht, dass ich Franus Vorwürfe mache, im Rahmen seiner Möglichkeiten hat er das Beste abgeliefert, und es ist auch zweifelsohne gut, aber jemand, der dieses Metier beherrscht, könnte da mehr herauskitzeln. Der Stil müsste ein anderer sein, wenngleich ich selbst nicht benennen könnte, wie das denn zu definieren ist. Ich müsste es sehen, um es zu wissen. Oder, um es so zu sagen, jeder kennt ja die erste deutsche Harry Potter Ausgabe von Carlsen, und da passt das Cover, meiner Meinung nach, so gut zum Inhalt wie, dass ein Elefant Stöckelschuhe tragen soll. Egal, ob einem dieser rosa erscheint. Handwerklich korrekt, das ja, aber niemand hat deswegen das Buch gekauft. Haben doch alle Cover dieser Reihe den Reiz der Kunstwerke der evangelischen Kirche in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Die mich immer sogleich depressiv werden lassen. (Diese Jubiläumsausgabe ist da um Ecken besser.) Eine freundlichere Herangehensweise ist vielleicht die, Frau Funke, die jedermann ein Begriff sein sollte, illustriert ja ihre Bücher selbst, und auch wenn man über die Qualität des geschriebenen Wortes in den Gazetten nicht immer nur eine Meinung finden, das immerhin macht sie verdammt gut. Was besondere Erwähnung bedarf, weil sie ja nicht die beste aller Zeichnerinnen ist. (Wie gesagt, verdammt gut, das ja, aber es gibt welche, die machen das als Haupterwerb und haben schon deswegen einen kleinen Vorteil.) Was uns aber wieder einmal dazu führt, ein Kunstwerk muss nicht perfekt sein, um es zu einem Kunstwerk zu erheben. Manche können Dinge zum Leben erwecken, andere eben nicht. Da kann man üben, üben und üben, das ist leider nicht zu erlernen. Und endlich beißt sich die Katze wieder in den Schwanz, denn vielleicht ist er ja gerade deshalb unser Anthony so liebenswert. Er ist nicht perfekt.
Übrigens auch nicht das Hörbuch. (Wieder kein Vorwurf an Franus, er hat das Beste im Rahmen seiner Möglichkeiten abgeliefert, aber es gibt welche, die machen das zum Broterwerb und haben schon deswegen einen Vorsprung. Natürlich ist es gut, stellenweise sogar verdammt gut, aber bestimmt könnte man noch mehr herauskitzeln. Das Problem ist dies, Franus hat früher mal Telefonakquise betrieben, und auch wenn ich nicht oft lobe, er war ein Ass. Zudem Kaltakquise, und nach nur fünf Minuten haben ihm die vormals Fremden die Erdnüsse aus der Hand gefressen. Was den Irrtum aufkommen ließ, seine Stimme wäre geeignet zum Einsprechen eines Hörbuchs. Doch das eine hat leider mit dem anderen nichts zu tun, obwohl scheinbar so ähnlich.) Wobei das ein Meckern auf hohem Niveau ist. Ich kenne ja auch Hörbücher von manch einem berühmten Sprecher, der in anderen Fällen gewiss ein Meisterwerk abgeliefert hat, hier aber nicht. Und wo mein Anthony immer noch Meilen voraus ist. Außerdem sind Stimmen ja immer etwas sehr Subjektives. Eine Ähnlichkeit mit jemand, den jemand kennt, kann zum Vorteil oder zum Nachteil gereichen.
Neues Thema: Was den schleppenden Erfolg betrifft, der sich sehr geringen Verkaufszahlen sehr deutlich zu erkennen gibt, werde ich nun also doch Werbung betreiben müssen. So gut ein Buch ist, wenn es niemand kennt, wird es auch niemand kaufen. Dementsprechend habe ich die Option gezogen, da ich ja exklusiv bei Amazon bin, „Anthony Noll und der goldenen Zeigefinger“ fünf Tage lang zu verschenken. (24 Exemplare.) Was natürlich ein zweischneidiges Schwert ist. Es macht einen bekannt, hat aber einige Tücken. Erstens, geschenkte Bücher sind nichts wert, weil sie nichts kosten. Allgemeine Meinung. Zweitens, die, die in Amazon danach schauen, wo sie was umsonst kriegen, wollen dann auch den Rest umsonst. (Es kursiert ja die irrige Meinung, dass Künstler, wenn sie sich nur genug Mühe geben, nur von der Luft alleine zu leben vermögen. Und vor allem, dass die Armut ihnen große Freude macht. Erstaunlicherweise besonders bei den Leuten, die, sollte man ihnen etwas wegnehmen, sofort nach dem Gendarmen rufen.) Drittens, die, die es sich umsonst runterladen, lesen es nicht unbedingt, und wenn doch, haben zumeist nicht die Auffassung, dass es doch ganz anständig wäre, wenn sie schon etwas umsonst bekommen, sich mit einem Urteil zu revanchieren. Das sich in der Abgabe ein paar Sterne, auch ohne Worte, eigentlich recht leicht fällen ließe. Und wenn sie doch sogar persönlich weiterempfehlen sollten, das immer mit Hinweis darauf tun, dass sie es ja umsonst bekommen haben. Sodass die oder der Beworbene das natürlich auch für sich reklamiert. Aber, um die Sache kurz zu machen, was soll ich sonst tun. Zumal es mir leichtfällt, denn wenn ich ehrlich bin, stört es mich nicht, wenn das jemand umsonst auf seinem Kindle, Tolino, etc. hat. Denn ich habe dieses E-Book Business nie ganz verstanden. (Übrigens auch nicht das mit dem Streamen.) Ich muss ein Buch in den Händen halten können. Oder eine DVD oder CD. Im Notfall tut es auch ein Stick, wenn er von der äußeren Aufmachung einmalig ist. Außerdem, was die Leute immer vergessen, sie haben das E-Book nicht gekauft. Auch wenn es sich so für sie anfühlt. Denn rein rechtlich haben sie nur das Recht erworben, es zu lesen. So zumindest habe ich das verstanden. Das Buch ist zwar auf deinem Rechner, du darfst es auch lesen, wann immer du willst, aber es gehört dir nicht.
Ich werde das, wenn die nächste Periode anfängt, denn innerhalb neunzig Tage darf diese 5 Tage-Option nutzen, die nicht zusammenhängend sein muss, wieder machen. Also, wer es umsonst sein E-Book haben will, muss Amazon kontrollieren; irgendwann im Juli. Ich werde nicht speziell darauf hinweisen. Was aber auch nicht so wichtig ist, denn wenn der zweite Band „Anthony Noll und das Geheimnis der Nummer elf“ endlich fertig ist, wozu gehört, dass das E-Book ein neues Cover bekommt, wird der erst Band für eine gewisse Zeit auf 99 Cent gesenkt werden. (Und zwischen geschenkt und 99Cent ist ja kein großer Unterschied.) Wie lange, das kann ich nicht sagen, aber ich habe mir da innerlich eine Brandmauer an Verkaufszahl eingebildet, die, wenn erreicht, die Aktion wieder stoppen wird.
Ansonsten werde ich in mich jetzt an die erste grobe Übersetzung des dritten Bandes machen. Was dauern wird, ist er doch von der Größe her ein Monster. Von der Anzahl der Worte fast doppelt so groß wie der erste. Ich hoffe, dass wenn fertig, ich dann endlich wieder soweit der englischen Sprache mächtig bin, dass ich die ganze Welt erobern kann. Und das von deutschem Boden aus. 😉 Wenngleich friedlich. Ich bin den Übersetzungen des ersten und zweiten Bandes allerdings bereits so zufrieden, dass ich dieser Zukunft gelassen entgegentrete.
Ja, das stimmt wirklich glücklich, ich hätte nie gedacht, dass ich es hinkriege. Und ich würde jedem empfehlen, sie sich zuzulegen, denn sie sind in der Tat ein wenig anders. Was leicht nachzuvollziehen ist, denn stellt euch vor, es gäbe den „Zauberberg“ von Thomas Mann in Bayrisch, was für ein Werk es wohl dann wäre. 😉 Aber ich kann Euch beruhigen, so groß ist der Schritt dann doch nicht. Wenn auch immer deutlich zu erkennen. Wie ich übrigens generell bei jedem Werk empfehle, das Original zu kaufen, denn selten kommt die Übersetzung da ran. Wenngleich es hier ja eigentlich umgekehrt ist. Der deutsche Anthony war zuerst da. Doch das Wichtige in diesem Fall ist, der Autor ist hier auch der Übersetzer und hat somit das Recht sich einige Freiheiten herauszunehmen. Womit wir, zum Beispiel, wieder bei „Harry Potter“ wären. Super-Übersetzung, fast wortgetreu, ein großes Lob, aber worin vielleicht auch der Haken liegt. Es kommt nicht an das englische Original heran. Wobei ich nicht einmal sagen möchte, dass der Autor die Dinge zum Leben erwecken und der Übersetzer eben nicht, denn da es ja so wortwörtlich ist, waren ebendiesem Übersetzer vielleicht auch die Hände gebunden, dem Ganzen noch den Pusch zu versetzen, der nötig wäre es zur Kunst zu erheben. (Mein Begriff von Kunst ist allerdings ein weit gedehnter und unterscheidet sich doch sehr von dem manch eines Museums.) Denn es gibt ja auch den umgekehrten Fall, dass eine Übersetzung viel besser als das Original ist. Wobei aber sofort wieder ein beruhigendes Wort von meiner Seite kommen muss, der englische Anthony unterscheidet sich vom deutschen, das ganz zweifelsohne, schon allein dem anderen Sprachrhythmus geschuldet, aber keiner ist dem anderen um eine Nasenspitze voraus.

So, dass war ziemlich viel, Papa ist müde und muss mit seinen Kindern ein wenig ausruhen, und der Baum wird ihnen allen ein kleines Schlaflied singen. Grüße natürlich auch von ihm und all diesen Kindern.



Kein Ah, Uhh und Pff mehr.

Allerlei und Neuigkeiten x -> 2020 Posted on Di, Juni 02, 2020 17:00:51

Ist es nicht toll, wenn der Mann zum Heizungsablesen kommt. Bin ich doch genötigt, mein Schrubber in die Hand zu nehmen und wie eine kleine Putzfee durch die unendlichen Weiten meines kleinen Schlosses zu fliegen. Man will sich ja nichts nachsagen lassen. Na, dann habe ich jetzt wenigstens wieder ein Jahr Ruhe 😉
Ruhig ist es trotz Virus aber nicht. Wenngleich ich seit einer Woche nicht mehr so verbittert versuche alles zu schaffen, was noch zu schaffen ist, nur damit sie mir auf meinen Grabstein schreiben können „Dass er sich nicht Mühe gegeben hat, daran lag es nicht.“ Aber es liegt solch ein Berg vor mir, dass alles, was an Hektik erinnert, was in der Tat jetzt fast gut vier Jahre durchgehend tat, nur lächerlich wäre. Stück bei Stück muss man den Berg abtragen, keine Frage, aber wenn der Bagger in der Werkstatt ist, dann muss halt der Teelöffel ran. Somit gilt, es ist fertig wenn es eben fertig ist.
In der Tat, wie ich dazu kam, anzunehmen, dass ich Franus‘ Hörbuch, „Mein Vater, der Präsident“ in zwei Monaten reisebereit hätte, dass ist mir inzwischen ein einziges Rätsel. Zumal ich es ja besser hätte wissen müssen. Angesichts wie lange wir an „Anthony und der goldene Zeigefinger“ gebastelt haben. Gut, da war einiges doppelt, aber trotzdem. Ich bin froh, wenn ich 10 bis 20 Minuten pro Woche schaffe. Muss ich mich ja auch noch um Anthony kümmern. Damit ich wenigstens „Anthony und das Geheimnis der Nummer Elf“ überarbeitet und mit Illustrationen vor Weihnachten hinbekomme, denn ja auch das habe ich in meiner unglaublichen Vermessenheit versprochen. Und für 1 Minute Hörbuch brauche ich immer noch gut über eine Stunde. Die Zeit für das Einsprechen nicht mit dazu gerechnet. (Wenigstens das habe ich das schon hinter mir.) Kurzum, weil, nach aktuellen Hochrechnungen, das Hörbuch auf knapp unter 11 Stunden Spielzeit kommt, kann sich jeder ausrechnen, wann es fertig ist. Aber da ja keine großen finanziellen Hoffnungen darauf fußen, ist es ja nicht so eilig. Und im Schrank habe ich ja noch genug Reis, Nudeln und was sonst noch, dank Coronahamsterkäufen. 😉 Und wenn es ganz hart kommt, auch ein paar Kilo weniger würden mir guttun.
Nehme ich zumindest mal an. Wenngleich die Eitelkeit der Jugend gehört, und da soll sie auch bleiben. Ich weiß ja nicht einmal mehr, wie man das Wort richtig schreibt. Demgemäß ist der Ehrgeiz gering. Zumal ich seltsamerweise keine Geräusche mehr von mir gebe, wenn ich mich bücke oder etwas vom Boden aufhebe. — Ja, plötzlich ist es weg, das Ah, Uhh, Pfff, ohne dass ich es geplant hätte. Ist mir neulich ganz unvermutet aufgefallen. Schreibt das Leben nicht komische Geschichten?
Bis zum nächsten Mal, Grüße auch von Anthony und den anderen.



Blaukraut bleibt brautkleid, oder so.

Allerlei und Neuigkeiten x -> 2020 Posted on Do, April 23, 2020 14:05:02

So, das Buch „Mein Vater, der Präsident“ von Franus Graueis ist eingesprochen. Knapp 80 Stunden. (Um genau zu sein 79 und 37 Minuten, aber das winke ich mal als knapp achtzig durch.) Aus denen dann rund 10 Stunden werden. Es hat ja nur unwesentlich mehr Wörter als „Anthony Noll und der goldene Zeigefinger. 99.000 zu 93.000. Und das hat weit über 9. Gebraucht habe ich dafür knapp über einen Monat. (Genau gesagt, einen Monat und zwei Tage, was aber wieder ganz gelassen durchwinke.) Vier Tage Pause. Die aber auch nur, weil die Stimme nicht immer mitmachte. Hatte ja mal diese Stimmbandlähmung, die nach der Meinung der Ärzte unheilbar war. Nun ja, unheilbar und vier Tage Ausfall, das ist ja dann zum Glück doch ein kleiner Unterschied.
Aus den rund 80 Stunden 10 zu machen, das wird ziemlich lang dauern, denn ich muss ja mindestens diese knapp 80 stunden veranschlagen, um den Text wenigstens einmal zu hören, und mich für die beste Version zu entscheiden. Habe ja jeden Satz mindestens viermal eingesprochen, um ganz sicher zu gehen. Bei „Anthony und der goldene Zeigefinger“ hat Franus das nur dreimal gemacht, und das war ein paar Mal ein Mal zu wenig. Wir konnten die Fehler beim Schneiden zwar meistens kaschieren, aber der Zeitaufwand war erheblich, so dass diese vierte Version allemal eine gute zeitliche Investition war, auch wenn sie nach Adam Riese rund 20 Stunden gekostet hat. Wenngleich 15 wohl ehrlicher sind, denn manch Passagen habe ich ja nicht nur viermal eingelesen. Wenn das Blaukraut mit dem Brautkleid, man kennt es ja. Manch Sätze, die sich so einfach lesen, lassen sich nur verdammt schwer unfallfrei über die Lippen bugsieren. Das passiert auch Tagesschausprechern. Und manch Textpause war zudem auch unfreiwillig. Wenn der gemeine Pöbel vor dem Fenster meines Schlosses mit seinen stinkenden Rössern vorbeidefilierte. Verdammt noch einmal, die sollen zu Fuß gehen, das hält gesund! Ich bin viel zu gut zu ihnen. Daumenschrauben und trockenes Brot. Aber was soll’s, jetzt ist es geschafft.
Der Plan ist, jetzt wieder zweigleisig zu arbeiten. Das Hörbuch fertigzustellen, was rund zwei Monate dauern wird, und den zweiten Anthony Band fertigzustellen. Mal sehen, ob ich Franus dazu überreden kann, ihn doch noch auch als Hörbuch herauszubringen. Irgendwie macht das ja auch Spaß. Wenn es nur nicht so verdammt anstrengend wäre. Denn, man will es kaum glauben, mir klebte das T-Shirt oft vor Schweiß am Körper. Und in meinem Schloss ist es alles andere als warm, denn ich heize nie. (ja, der König ist berühmt, aber schrecklich arm.) Versprechen kann ich aber nichts. Denn bei den finanziellen Aussichten überlegt man sich solch ein Projekt zweimal, zumal es ja dann auch vom dritten und vierten, fünften und sechsten Band erwartet wird. Auch wenn ich ja immer noch daran glaube, dass sich Qualität irgendwann durchsetzt. Und ich, sowohl als auch Franus, generell keine Ware mit Verfallsdatum produzieren. Es sind Bücher, und in seinem Fall auch Kunstwerke, die der Zeit nicht so ausgesetzt sind, wie zum Beispiel die Haare auf meinen Kopf. Auch wenn uns beiden bewusst ist, Unsterblichkeit ist damit nicht zu erringen. Aber in hunderttausend Jahren redet ja auch niemand mehr über Adolf Hitler. Zum Glück!
So, das Ganze ein wenig eingedampft, versuchen wir also alle, die kurze Zeit hier auf Erden so sinnreich wie möglich zu gestalten und die uns gestellten Aufgaben mit Würde zu absolvieren, und ansonsten uns zu erfreuen an dem was ist, und nicht an dem, was alles sein könnte. Es ist das Schreiben, das mich am Leben hält, nicht der Verkauf von Büchern. Auch wenn ein bisschen mehr Geld in der Börse eine Anerkennung wäre, an der ich mich ganz banal zu ergötzen wüsste. Ich bin nur ein Mensch, auch wenn ich früher anderes dachte. Aber waren nicht einst alle Narren? Traurig nur um die, die es ewig bleiben. Nein, Hass, Eitel- und Engstirnigkeit, das sind keine guten Übungen für die Ewigkeit.
Grüße auch von den anderen, Anthony, Broms, Sims, Ramshin, Mathilda, und nicht zu vergessen, dem Baum



Ruhige Zeiten

Allerlei und Neuigkeiten x -> 2020 Posted on Mi, April 01, 2020 11:43:20

Lange kein Lebenszeichen. Aber in diesen Zeiten fällt es mir schwer, auf mich aufmerksam zu machen. Es gibt wichtigere Dinge. Menschen sterben.
Nun gut, sagt so manch einer, das müssen wir alle mal. Und es trifft ja zumeist nur die Alten. Doch das ist kein Argument. Zumal die Umstände erschreckend sind. Keinen Abschied nehmen zu können und keine Luft mehr in der Lunge zu finden. Der Tod ist immer erschreckend, und in der Tat, vor allem wenn er die Kinder mit sich nimmt, zeigt er sein hässlichstes Gesicht, aber auch dieses ist ziemlich erbärmliches. Und der Staat tut wohl daran, uns alle an unsere Pflicht zu gemahnen, jede mögliche Seele vor diesem Schrecken zu bewahren. Nein, es geht nicht um uns, es geht um die anderen.
So gesehen, ich halte mich an die Abstandsregeln, die Ausgangsspeere, etc. Und sehe es mit großem Wohlwollen, dass so viele andere es auch tun. Was heißt, es ist ziemlich ruhig in meiner Straße geworden. Und da ich schon immer einer war, der nicht groß über die Schläge des Schicksals lamentiert, denn was vorbei ist dann ist es vorbei, niemand kann die Zeit zurückdrehen, mache ich das Beste daraus. Kurzum, ich nehme ein neues Hörbuch auf. (Durch die Ruhe bedingt, geht das jetzt auch tagsüber, und man muss sich nicht in den grauen Morgenstunden aus dem Bett quälen. Und das Wochenende ist geradezu ein Traum.) Wobei es aber diesmal tatsächlich ich bin, der es einspricht. (Allerdings keines aus der Anthony Reihe. Never change a winning team. Das ist Franus Job, wenn er es denn jemals die Zeit und die Muße dafür findet. Ich bezweifle es.) Nein, diesmal verkehrte Welt. Ich spreche ein Buch von ihm ein. Und zwar „Mein Vater, der Präsident“ Das bin ich ihm nämlich schuldig. Auch wenn kein wirklicher finanzieller Nutzen daraus entstehen wird. (Von „Anthony und der goldene Zeigefinger“ sind meines Wissens nach acht Kopien des Hörbuchs verkauft worden. Auf alle Fälle so wenig, dass ich bis heute keine Abrechnung vom Verlag erhalten habe. Der zahlt erst aus, wenn ich 25 Euro Guthaben voll habe.) Natürlich bin ich nicht so gut wie er, und auch bei ihm ist noch einiges an Luft nach oben, wir beide sind ja weder ausgebildete Sprecher noch Schauspieler, aber ich denke, es wird ganz manierlich werden. Schon aus dem Grund, es sind viel weniger Dialoge und Charaktere, somit kein großes Stimmrepertoire nötig.
Er hat das Buch vorher noch einmal durchkorrigiert (nicht viel an Veränderung, der große Schnitt liegt ja schon ein paar Jahre zurück), und ich muss sagen, so wie es dasteht, es liest sich flott und ich wäre froh, wenn ich so schreiben könnte. 😉 Es handelt sich wirklich um Literatur. Ein Jammer, dass es niemand liest. Wenngleich ich gestern, als ich durch Amazon mal wieder einen Kontrollgang machte, wie den unser beider Werke sich so machen (was so jedes halbe Jahr anfällt, besonders in Zeiten in denen man an das Haus gefesselt ist und Langeweile einen befällt), dass das Buch endlich seine erste Bewertung erhalten hat. Nach wie vielen Jahren, fünf, sechs? (Eigentlich ja fast zwanzig, wenn man die ersten Fassungen zu Grunde legt. Die zwar vom Plot her die fünf Punkte allemal verdient hätten, die es zum Glück jetzt erhalten hat, aber handwerklich, wenn man denn ehrlich ist, noch nicht ganz ausgereift waren. Zu viel Redundanz. Jetzt aber ist es aber so etwas von auf den Punkt.) Nein, man kann uns beiden viel vorwerfen, aber dass wir uns unsere Bewertungen erkaufen, das nun wirklich nicht. 😉
Es hat aber natürlich auch einen ganz pragmatischen Grund, dass ich das mache. Denn ein wenig Abstand von dem zweiten Anthony-Band zu nehmen, und vor allem von der Übersetzung, ist nicht ein Verbeugen vor dem Drückeberger in mir, sondern sehr hilfreich. Denn dieses wieder flüssig werden mit der englischen Sprache ist etwas, das man nicht erzwingen kann. Im Gegenteil, dann wird es nur noch zum Graus und man würde es dem Werk anmerken. Denn natürlich könnte ich mich inzwischen wieder unauffällig in einer Stadt wie New York bewegen, wo tatsächlich meine Wurzeln liegen, meine Schwester und mein Vater sind sogar dort geboren, aber zu schreiben, das ist noch einmal ein ganz anderes Paar Schuhe. Womit ich meine: Wirklich gut zu schreiben. Sodass ich eigentlich nur das wiederholen kann, was ich mindestens einmal schon an dieser Stelle erwähnt habe, nach dem Abhören hunderter anderer Hörbücher und am Ende des dritten Bandes werde ich wohl erst sagen können „I got it!“ Wofür ich mir selbst aber Zeit bis Ende des nächsten Jahres gegeben habe.
Keine Panik, der zweite Band wird aber dennoch wohl so um Weihnachten dieses Jahres herauskommen. In jedem Fall lesbar, wenn auch noch nicht perfekt. (Die englische Fassung betreffend. Die deutsche Fassung wird das dann natürlich schon sein, perfekt. Ein wenig rumfeilen und abraspeln, mehr ist schon jetzt nicht mehr zu tun.)
Und Perfektionismus, das ist ja der Zustand zu dem ich strebe. Ich, aber auch Franus. Nein, wir beide müssen nichts Neues erfinden, wir müssen erst einmal das, was wir bereits geschaffen haben, so gut machen, wie es uns denn möglich ist. Zu dieser Mühe sind wir unseren gegenüber Lesern verpflichtet. Es gibt so viel Müll, da müssen wir nicht auch noch dazu gehören. Und wenn handwerklich korrekt, dann langweilige Story langweilig geschrieben. So oft ist das Lesen und das Hören für mich schwere Arbeit, vor dem ich mich dann tatsächlich gerne drücken möchte. (Sorry, einmal mehr politisch nicht korrekt, und eine Krähe soll ja nicht der anderen das Auge aushacken, aber was gesagt werden muss, muss gesagt werden. Ich nenne ja keine Namen.)
Ansonsten, bis demnächst. Grüße auch von Anthony und den anderen, die mir natürlich ihr OK gegeben haben. Vor allem der Baum, was mir sehr wichtig war. 😉



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